BuchhändlerInnen im Portrait

aus Hagen

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Marketing, Thalia-Zentrale
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Meine Favoriten

Meine Rezensionen

  • Die Chronik des Eisernen Druiden 1
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    Temporeiche, äußerst witzig geschriebene Fantasy-Lektüre
    Rezension vom 02.04.2013
    Auftakt zu einer neuen Fantasy-Reihe rund um den letzten lebenden Druiden. Temporeich und äußerst witzig geschrieben, macht dieses Buch richtig viel Spaß und ist mit 350 Seiten viel zu schnell zu Ende. Aber im Frühjahr 2014 geht es schon weiter – dann erscheint nämlich der zweite Teil.
    Kevin Hearne erzählt jedenfalls auf herrlich frische Art und mit einem teilweise recht „bösen“ Humor die Geschichte von Atticus, einem 2100 Jahre alten Druiden, der in einer Kleinstadt in Arizona lebt und noch mächtige Feinde aus der Vergangenheit hat, die ihn nach wie vor verfolgen. Neben Atticus selbst gibt es noch einige weitere interessante und höchst unterhaltsame Charaktere. Da sind beispielsweise der irische Wolfshund Oberon, die Göttinnen Morrigan und Flidais oder auch Atticus „Freunde“, die Anwälte Hal – ein Werwolf – und Leif – ein Vampir. Die Mischung aus spießigem Kleinstadtleben, uraltem Druidenwissen und Götterkämpfen ist richtig gut gelungen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!
  • Die Flammen der Dämmerung
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    Spannende Fortsetzung der Dämonen-Saga
    Rezension vom 02.04.2013
    Aus irgendeinem Grund war ich der Meinung, dass dieses Buch der dritte und letzte Teil von Peter V. Brett´s Dämonen-Saga ist und so war ich völlig entrüstet, als am Ende nicht nur etliche Fragen offen blieben, sondern auch die letzten drei Sätze weniger einem würdigen Ende als einem Cliffhanger glichen. Eine kurze Recherche auf der Webseite des Autors hat mich dann jedoch auf den richtigen Weg gelotst – die Dämonen-Saga ist auf fünf Bände angelegt und somit können wir uns noch auf zwei weitere spannende Bände freuen :-)
    Nachdem Band 1 „Das Lied der Dunkelheit“ ja eher aus Arlen´s Sicht geschrieben und mit der Geschichte der jungen Leesha verknüpft wurde und Band 2 „Das Flüstern der Nacht“ Jardir und sein Leben vorstellt, steht in diesem dritten Teil die Geschichte von Inevera, Jardir´s erster Frau, im Fokus. Gleichzeitig geht der Autor aber auch auf die weitere Entwicklung von Arlen´s dämonischen Fähigkeiten ein. Alles in allem wieder ein sehr komplexes und spannendes Werk, die Charaktere entwickeln sich stetig weiter und einige neue, interessante Persönlichkeiten kommen dazu. Jetzt, da ich um die kommenden Fortsetzungen weiß, bin ich auch mit dem Ende versöhnt und kann „Die Flammen der Dämmerung“ nur empfehlen!
  • Der Menschenmacher
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    Nur für gestählte Nerven!!!
    Rezension vom 15.03.2013
    Dieser Thriller verfolgt einen noch im Traum!

    Bei diesem Buch hatte ich ehrlich gesagt schon nach dem ersten Kapitel das dringende Bedürfnis, es wieder weg zu legen - und zwar weil es so schrecklich ist. Cody McFadyen schreibt so eindringlich über einen Soziopathen, der seine Adoptivkinder foltert und psychoterrorisiert, um aus ihnen bessere Menschen zu machen, dass einem beim Lesen regelrecht übel wird. Und trotzdem wird man zum Weiterlesen gezwungen und möchte unbedingt wissen, wie es zu Ende geht ...

    Also, dies war mein erstes Buch des Autors, aber bestimmt nicht das Letzte - auch wenn ich beim nächsten Mal noch "leichte Kost" im Sinne eines kitschigen Liebesromans bereithalte, um das zwangsläufige Grauen zu kontern!

    Fazit: Großartig, aber nur für gestählte Nerven!
  • Grave Mercy - Die Novizin des Todes
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    Lesen lohnt sich!!!!
    Rezension vom 15.03.2013
    Tolle und sehr unterhaltsame Geschichte, die zur Zeit von Herzogin Anne (15. Jahrhundert) am bretonischen Hof spielt. Politische Intrigen und die junge Meuchelmörderin Ismae stehen im Mittelpunkt dieser richtig spannenden Geschichte. Das Lesen lohnt sich!

    "Grave Mercy - Die Novizin des Todes" ist der Auftakt zu einer Trilogie. Warum diese allerdings bei einem Kinder - und Jugendbuchverlag erschienen ist, ist mir ein Rätsel ;-) Die Protagonistin Ismae ist zwar erst 17 Jahre alt, aber sie ist eben eine ausgebildete Auftragsmörderin und neben den zahlreichen politischen Ränkespielen bei Hof wird hier in hohem Detaillierungsgrad erläutert, wie Ismae Verräter der Krone tötet. Hierbei kommen Dolche, Gifte, Armbrüste oder Würgedraht zum Einsatz. Zudem wird recht freizügig über die Pflichten der Mätressen bei Hof erzählt.

    Für Erwachsene in jedem Fall eine tolle Geschichte; ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die im Sommer 2013 erscheinen soll!
  • Die stillen Wasser des Todes
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    Top-Krimi mit viel britischem Lokalkolorit
    Rezension vom 25.02.2013
    Diese Reihe macht einfach süchtig!!!! Und auch nach dem 14. Band wird es nicht langweilig - Spannung und Qualität bleiben konstant auf hohem Niveau und auch die Rahmenhandlung zur verzwickten Familiensituation des Ermittlerduos bleibt weiterhin interessant und authentisch!

    In diesem Band setzt Duncan allerdings seine Karriere auf´s Spiel, als er bei einer Mordermittlung einem Korruptionsfall auf die Spur kommt, der bis in die Chefetage der Londoner Polizei reicht. Denn er ist nicht gewillt, einen möglicherweise schuldigen, leitenden Beamten davon kommen zu lassen, um der Polizei negative Presse zu ersparen und selbst womöglich mit einer Beförderung "zum Stillschweigen" gebracht zu werden. Da er auch nicht sicher ist, ob sein eigener Chef Denis Childs darin verwickelt ist, macht er sich im Alleingang daran, entsprechende Beweise zu finden. Als dann über Umwege auch noch Gemma in die Ermittlungen verwickelt wird, wird der sonst so ruhige und besonnene Duncan richtig zornig. Aber trübt dieser Zorn nun seine Ermittlungen? Verbeißt er sich da in irgendwelche Hirngespinste?

    Mit Hilfe ihrer Mitarbeiter Melody und Doug machen sich Duncan und Gemma auf die Beweissuche und decken nach und nach die gesamte Tragweite auf. Und der eigentliche Mordfall, der erst alles in Bewegung brachte, wird natürlich auch noch gelöst.

  • Wenn die Wahrheit stirbt
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    Verzwickter Scotland Yard-Krimi - wieder sehr gelungen!
    Rezension vom 21.02.2013
    Dieser 13. Fall des Ermittlerduos ist ziemlich verzwickt. Lange „stochern“ beide im Dunkeln und finden trotz gründlicher, polizeilicher Kleinarbeit immer nur einzelne Krümel, die sie jedoch nicht zu einem Ganzen zusammengesetzt bekommen. Erst kurz vor dem Ende führt ein Zufall sie auf die richtige Fährte und zu einem schrecklichen Finale.
    Als Leser fiebert man wieder die ganze Zeit mit bei diesem raffinierten Krimi in gewohnt „britischer Atmosphäre“. Völlig unblutig und frei von "Psycho-Thrill" ist diese Reihe geprägt von Spannung, Doppelmoral, Lebenslügen, Angst, Liebe oder Eifersucht. Wer klassischen "Landhauskrimi" mag, wird diese Reihe lieben!
    Übrigens: auch privat bleibt es bei dem Protagonisten-Duo trubelig. Das Thema Hochzeit steht weiterhin im Raum, doch vor lauter Arbeit und den hohen Erwartungen der Familie werden die Planungen seitens Gemma immer wieder verschoben. Zudem erkrankt auch noch Gemma´s Mutter an Leukämie und ihre Freundin Hazel kehrt aus Schottland zurück. Während der Bearbeitung des aktuellen Falles zeichnet es sich zudem ab, dass die „Patchwork-Familie“ Kincaid/James bald noch Zuwachs bekommt. Mehr wird hier aber nicht verraten ;-) Es bleibt aber definitiv spannend…

  • Wen die Erinnerung trügt
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    12 Bände und immer noch spannend und abwechslungsreich
    Rezension vom 21.02.2013
    In diesem 12. Band treffen wir auf eine alte Bekannte: Erika, die seniorige Freundin von Gemma, entdeckt die Brosche ihres Vaters, die ihr im Krieg gestohlen wurde, in einem Katalog eines Londoner Auktionshauses. Völlig aufgelöst bittet sie Gemma um Unterstützung und als kurz nach einem inoffiziellen Gespräch mit einer Angestellten des Auktionshauses eben diese Angestellte ermordet wird, stecken Gemma und Duncan mitten drin im nächsten Fall…
    Wieder schreibt Deborah Crombie äußerst spannend und dabei mit einer unglaublichen Liebe zum Detail, die den Leser unweigerlich in seinen Bann zieht. Als bekennender Fan der Protagonisten habe ich mich auch bei diesem Band wieder sehr auf die Weiterentwicklung der beiden Charaktere Gemma und Duncan gefreut. Diese Nebenhandlung (die private Entwicklung der beiden) ist nicht unerheblich für den Lesespaß. Die beiden sind so sympathisch, dass man sie am liebsten auf eine Tasse Tee zu sich einladen möchte. Lediglich eine Frage bleibt offen - wann wird denn nun endlich geheiratet?????
  • So will ich schweigen
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    Spannend, komplex... eben ein richtig guter Krimi!
    Rezension vom 20.02.2013
    Nach langer Pause habe ich nun endlich mit Band 11 der Reihe um Duncan Kincaid und Gemma James weitergemacht. Es war mal wieder großartig!
    Deborah Crombie erzählt wieder einen typischen „Scotland Yard“–Krimi und verwebt den Fall gekonnt mit dem Privatleben von Duncan & Gemma und ihren Familien. „So will ich schweigen“ spielt zur Weihnachtszeit, Duncan & Gemma sind mit Kindern und Hunden über die Feiertage bei Duncan´s Eltern. Seine Schwester Juliet ist selbständige Bauunternehmerin und findet bei letzten Restarbeiten auf einer Baustelle eine eingemauerte Babyleiche. Damit beginnt eine raffinierte Geschichte, in deren weiteren Verlauf auch noch ein Mord geschieht. Spannend und wieder sehr komplex! Deborah Crombie kann einfach richtig gut schreiben!
  • Ohne jede Spur
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    Wirklich fesselnd
    Rezension vom 01.02.2013
    Puh, wieder so ein Thriller, der einen packt und nicht mehr los lässt. Am liebsten hätte ich ihn an einem Stück durchgelesen, aber man muss ja zwischendurch noch mal schlafen oder arbeiten ;-)

    Lisa Gardner schreibt sehr fesselnd und einfallsreich, mit überraschenden Wendungen. Bis zur letzten Seite tappt mal als Leser im Dunkeln. Zwar streut die Autorin gelegentlich Hinweise auf mögliche Tathergänge oder Motive, aber man kann nicht sicher sein, ob es das jetzt wirklich ist. Und am Ende wird man doch noch einmal völlig überrascht. Sehr gelungen!
  • Spirale
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    Faszinierend gruselig
    Rezension vom 01.02.2013
    Ziemlich erschreckender Thriller, bei dem die Gefahr von Biowaffen im Mittelpunkt steht.
    Im 2. Weltkrieg entwickelten die Japaner einen tödlichen Pilz, der den allmächtigen Feind – die USA – vernichten sollte. Die Freisetzung des Pilzes konnte damals verhindert werden, aber 60 Jahre später befindet sich eine letzte, winzige Probe davon in den Händen der Amerikaner, die akribisch nach einem Heilmittel suchen. Doch wer ein Heilmittel hat, hat im Zweifel auch eine Waffe…
    Mit aller Macht versuchen der Mikrobiologe Liam, sein Assistent Jake und seine Enkelin Maggie - eine angesehene „Pilz-Spezialistin“ - zu verhindern, dass sich eine tödliche Infektion weltweit ausbreitet.
    Ein ziemlich gruseliges Szenario - gleichzeitig aber auch total faszinierend, denn die Welt der Mikrobiologie und Nanotechnologie ist schon sehr speziell. Spannend!