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Einfach Freunde

Die wahre Geschichte des Pflegers Driss aus 'Ziemlich beste Freunde'. Mit e. Nachw. v. Philippe Pozzo di Borgo. Deutsche Erstausgabe

von Abdel Sellou

Buch

Taschenbuch (254 Seiten)

Sprache: Deutsch

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In Ziemlich beste Freunde hat er die Zuschauer verzaubert – jetzt erzählt Abdel Sellou, das reale Vorbild für den Pfleger Driss, zum ersten Mal seine eigene Geschichte. „Letztes Jahr sind Philippe und ich die Helden eines fabelhaften Films geworden: Ziemlich beste Freunde. Plötzlich will jeder mit uns befreundet sein! Alles, was die beiden im Film machen – Verfolgungsjagden im Luxusschlitten, Gleitschirmfliegen, Nachtspaziergänge durch Paris –, haben wir wirklich erlebt. Aber da ist noch viel mehr …“ Mit einem Nachwort von Philippe Pozzo di Borgo.

Pressestimmen:

"Die wahre Geschichte des Pflegers Abdel Sellou ist noch härter und anrührender als im Film.", STERN, Arno Luik, 22.03.2012

Produktdetails

ISBN-10: 3-548-28518-X
EAN: 9783548285184
Originaltitel: Tu as changé ma vie
Erschienen: 12.03.2012
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 254
Länge/Breite: 193mm/124mm
Gewicht: 275 g
Übersetzer: Lis Künzli, Patricia Klobusiczky
Reihe: Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe
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Abdel Sellou

Abdel Yasmin Sellou wurde 1971 in Algier/ Algerien geboren. Er kam im Alter von vier Jahren nach Paris, wo er schon bald auf die schiefe Bahn geriet. Mit Anfang zwanzig stellte ihn Philippe Pozzo di Borgo als Pfleger ein, der Beginn einer großen Freundschaft, die beide Männer bis heute verbindet. Heute ist Sellou verheiratet und Vater dreier Kinder, er lebt in Algerien und Paris.

Patricia Klobusiczky

Patricia Klobusiczky, geb. 1968, studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und arbeitete zehn Jahre lang als Lektorin. Seit 2006 ist sie Übersetzerin aus dem Französischen und dem Englischen, u.a. von Lorrie Moore, Peter Hobbs, Vincent Delecroix und Louise de Vilmorin.

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Buchhändlertipps

  • Die Geschichte des Pflegers aus „Ziemlich beste Freunde“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Judith Lehner, am 13.06.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia

    Abdel Yasmin Sellou ist in Algerien geboren, wächst aber in Paris auf. Er ist ein schlechter Schüler und gerät sehr früh in Konflikt mit der Polizei. Nach einer 6monatigen Haftstrafe wegen Raubes, bewirbt er sich der Form halber bei einem reichen Adeligen um eine Pflegerstelle. Allen Erwartungen zum Trotz beginnt er für Philippe zu arbeiten und es ändert sich das Leben beider. Abdel begleitet Philippe die nächsten 10 Jahre durch Höhen und Tiefen und sie werden schließlich „Einfach Freunde“.
    Aus dem französischen Kinofilm „Ziemlich beste Freunde“ sind vielen Philippe und sein Pfleger Driss bekannt. Nur Driss ist eigentlich Abdel und er ist nicht aus dem Senegal sondern aus Algerien. Im Film wurde die soziale und politische Dimension von Abdels Herkunft ausgelassen und es ist daher umso interessanter auch diese Seite der Geschichte kennenzulernen. Die gesellschaftlichen und politischen Probleme sowie der Algerienkonflikt werden nur angesprochen, aber nicht analysiert oder interpretiert – was auch nicht notwendig ist. Es handelt sich um kein politisches oder sozialkritisches Buch, sondern Abdel erzählt uns seine Seite der Geschichte, die genauso interessant und faszinierend ist – nicht nur für Fans des Films ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!

Kundenrezensionen

  • Mehr Glück als Verstand Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Conny Zeiser, am 28.06.2012

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    Die Geschichte des Pflegers Abdel Sellou berührt und macht nachdenklich. Und wenn man vorher den Film "Ziemlich beste Freunde" gesehen hat, dann schießen einem plötzlich all die lustigen, aber auch nachdenklichen Szenen in den Kopf.

    Zu Beginn beschreibt Sellou recht eindrucksvoll wie er auf die schiefe Bahn gerät, dies aber nicht als Fehlverhalten interpretiert. Erst als er Monsieur Pozzo trifft, verändert sich sein Leben.

    Dabei mutiert er aber keineswegs zu einem Saubermann. Die teilweise schonungslose Offenheit, die er an den Tag legt, kommt auch im Buch wunderbar rüber und manchmal schüttelt man dann als Leser einfach nur den Kopf und weiß nicht so recht, ob man nun lachen oder eher peinlich berührt sein soll. Trotz Sellous Direktheit wirkt er unheimlich sympathisch.

    Wem der Film also gefallen hat, der wird mit diesem Buch mehr als glücklich sein.

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  • Realität Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gioanna, am 23.05.2012

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    Zu Beginn erzählt Abdel seine für die meisten Menschen aufregende Kindheit, die in seinen Augen ganz normal war, auch wenn sie es für mich nicht war. Trotzdem schien sie ihm sehr viel Spaß gemacht zu haben, denn er erzählte von ihr mit fast schon Freude.
    Der Film verschleierd meiner Meinung nach die Vergangenheit von Abdel (dem Pfleger Driss). Alles im allen fand ich das Buch, Abdels niedergeschriebendes Leben interessant.
    Das Buch ist am Anfang etwas anstrengend, weil Abdel in den Jahren seiner Kindheit immer kreuz und quer umher springt, zudem zieht sich seine Kindheit bis in die Mitte des Buches, bevor er auf Pozzo trifft.

    Ich empfehle das Buch allen, die den Film schön fanden, und sich selber überzeugen möchten, wie viel Wahrheit dahinter steckt.

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  • Einfach Freunde. Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 30.04.2012

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    Wer das Buch, ziemlich beste Freund,gelesen hat für den ist vorliegendes Buch „Einfach Freunde“ die wahre Geschichte des Abdel Sellou, lange Jahre Pfleger des verunglückten Unternehmers Phillipe Pozzo di Borgo, ein absolutes Muss.

    Geboren in Algier, kam er als vierjähriger nach Paris. Schon in jungen Jahren gerät er auf die schiefe Bahn. Als er mit Anfang zwanzig sich der Aufgabe stellt, den querschnittgelähmten di Borgo durch seinen schweren Alltag zu begleiten, ist das der Beginn einer tiefen Freundschaft, die bis heute Bestand hat. Beide Männer profitieren von ihrem Zusammenleben und auch Abdel Sellou ist unendlich dankbar für diese Begegnung.

    Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, die uns an das tiefe Gefühl der Menschlichkeit und der Achtung vor anderen , die nicht der Norm entsprechen, zweifeln lässt. Auch wenn Abdel Sellou sich im Laufe der Jahre nicht vom Saulus zum Paulus gewandelt hat so ist sein Werdegang doch bemerkenswert.

    Inzwischen ist er verheiratet, Vater von drei Kindern und lebt mit seiner Familie in Algerien und Paris.

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  • Einfach Freunde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stephanie Hofmann, am 29.03.2012

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    Diesen Film muss man im Frühjahr 2012 gesehen haben!

    Eine wahre Lebensgeschichte die wirklich berührt.
    Eine wahrhaft tolle Freundschaft zwischen zwei so unterschiedlichen Menschen ist wohl sehr selten. Der Zufall will es, dass sie sich begegnen.
    Ein Mensch der in seinem Leben schon so viel Leid ertragen musste, sagt nicht nein, wenn der Schutzteufel an der Tür klopft.
    Es zeigt sich bei den waghalsigen Abenteuern, welche die Freunde erleben, zu welchen außergewöhnlichen Leistungen ein Mensch fähig ist, wenn jemand an ihn glaubt und ihn immer wieder ermutigt.

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  • Wahre Freundschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.03.2012

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    Wer den Film „Ziemlich beste Freunde“ gesehen hat, wird dieses Buch verschlingen. Ich war neugierig, wie viel Wahrheit der Film beinhaltet. Und tatsächlich, es hat die wilden Verfolgungsjagden in Luxusautos gegeben, Ausflüge, die niemand gewagt hätte.
    Im Buch lernt man Abdel Sellou (Im Film heißt er Driss) kennen, wo er herkommt, wie er lebt. Abdel, ein Kleinkrimineller, aufgewachsen in einem Pariser Vorort, graue triste Hochhäuser überall. Er lebt bei seinem Onkel und seiner Tante, die er Vater und Mutter nennt. Abdel muss sich als Intensivpfleger bei Philippe Pozzo die Borgo vorstellen. Arbeiten will er eigentlich nicht. Er wird trotzdem eingestellt. Der Beginn einer ungewöhnlichen Beziehung, einer ungewöhnlichen Freundschaft, die bis heute anhält. Das Buch sollte man gelesen haben!

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