Inferno

von Motörhead

Musik

Genre: Heavy Metal

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"Inferno" ist erneut ein kompromissloses Motörhead-Statement mit zwölf packenden neuen Songs und den für diese Band typischen Rock-Riffs, schneidigen Soli, donnernden Schlagzeug-Grooves sowie der rauen Stimme ihrer Galionsfigur Lemmy. Ihre unmissverständlichen Rock-Botschaften verpacken Motörhead in geradlinigen Songs wie "Year Of The Wolf", "In The Black" oder "Keys To The Kingdeom". Drüber hinaus fasst Lemmy Stücke wie "The Killers", "Suicide" oder "Smiling Like A Killer" mit den Worten zusammen: "Ich beschäftige mich auf 'Inferno' mehrfach mit dem Thema 'Mord' aus unterschiedlichen Gesichtspunkten." Dass er dies in seiner intelligenten und oftmals hintergründigen Art tut, versteht sich von selbst. Lemmy ist für seine kritischen Texte berühmt, vermeidet aber bewusst politische Themen.

Auf "Inferno" konnten Motörhead niemand Geringeren als Gitarrengenie Steve Vai gewinnen, der in "Terminal Show" und "Down On Me" seine extravaganten Künste unter beweis stellt. Vai zählt seit Jahren zu den erklärten Motörhead-Bewunderern und demonstriert hier, dass sein virtuoses Spiel ebenso perfekt zu Lemmy & Co passt wie einst das von Slash, der sich in den frühen Neunzigern auf dem Album "March Ör Die" ebenso in den Dienst der Rocklegende stellte wie Kultsänger Ozzy Osbourne. An anderer Stelle belegen Morörhead, dass sie sehr wohl über den Tellerrand eines reinen Hard'n'Heavy-Genres hinausblicken können. Der "Whorehouse Blues" dokumentiert schon im Titel, dass es sich hierbei um einen echten Country-Blues handelt - einfach großartig!

Produktdetails

EAN: 0693723697420
Erschienen: 21.06.2004
Medium: CD
Spieldauer: 49 Minuten
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Kundenrezensionen

  • Lang lebe die Warze Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Thomas Zörner, am 12.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es gibt ja wenig Menschen vor denen man im Rock'n'Roll Business noch wirklich Respekt haben muss. Aber Lemmy Kilmister ist einer der letzten, die diese Aura verströhmen, von zu viel Whiskey und jeder Menge lautem Rock, die den Hörer in Ehrfurcht erstarren lässt. Und das ändert sich auch nicht nach über 30jährigem Schaffen nicht. Immerhin vertritt man seit jeher die gleichen, zeitlosen Trademarks. Bass und Drums gallopieren dahin und die Gitarre reitet mit ihnen, und sorgt dank einiger flotter Soli für etwas Melodie im sonst straight groovenden Sound. "The Terminal Show" legt auch entsprechend los, mit Double Bass und allem was man braucht um sätmliche Haare nach hinten zu richten. "Why are we here/does anyone know?/Why are we here at the terminal show?" fragt Lemmy, und ist doch klar, um richtig Arsch zu treten. Dieser Philosophie folgen die Jungs auch mit "Killers" und dem harten "In The Name of Tragedy", das streckenweise gar an Metallica erinnert. Aber Motörhead können auch fast radiotauglich, wie sie mit "Life's A Bitch" beweisen, das beinahe wie eine Single klingt, wäre da nicht Lemmys markantes Reibeisenorgan. Dem folgt "Down On Me" und da ist schon wieder so ein ungewohnt frickeliges Solo. Niemand anders als Gitarrenlegende Steve Vai lieferte die Soli zu "Down On Me" und "The Terminal Show" und untermauert damit seinen unantastbaren Status. Das nächste Highlight folgt auf dem Fuße mit "In The Black". Hier spielt nachwievor die lauteste und dreckigste Rock'n'Roll Band der Welt. Überraschend mutet "Year of the Wolf" an was die Taktwahl angeht und auch der Rausschmeißer "Whorehouse Blues", der die geschundenen Ohren mit akustischer Gitarre pflegt. Dieser Nummer geht aber noch ein weiteres Highlight voraus, das da heißt "Smiling Like A Killer". Motörhead beweisen immer wieder, weshalb sie noch existieren und warum sie immer noch geliebt werden.

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