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Eine Kundin / Ein Kunde Unsere Top-BuchhändlerInnen

Gesamte Bewertungen 341 (ansehen)


Lieblingsautoren:
Helmut Krausser, Peter Stamm, David Nicholls, Michel Birbaek, Haruki Murakami, T.C. Boyle, Joe.R. Lansdale, Robert Crais, Jo Nesbo, Martin Suter, Frad Vargas, Leon de Winter, Matt Ruff, Ian Rankin, John Hart, Kinky Friedman und so viele mehr....
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Meine Favoriten

1.

Schmerznovelle

von Helmut Krausser

mehr

2.

High Life

von Matthew Stokoe

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4.

Pacific Private

von Don Winslow

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5.

Die Glut

von Sandor Marai

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8.

Léon und Louise

von Alex Capus

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9.

Gauklersommer

von Joe R. Lansdale

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10.

PanAroma

von Tom Robbins

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Meine Bewertungen

 
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Das Strickmuster bleibt gleich, allein der Stoff verändert sich...es bleibt die Faszination [auch beim E-Book]

Eine Kundin / Ein Kunde , am 30.01.2014


Doktor Jekyll und Mister Hyde im modernen Gewand. Dubiose Morde und im Mittelpunkt Mathias Freire, der im Laufe der Geschichte immer wieder andere Persönlichkeiten abstreift, auf der Suche nach dem 'Ursprung des Bösen'.

Spannend? Ja. Gut konstruiert? Ja. Nachvollziehbar? Ja. Düster? Ja. Ordentlich geschrieben? Ja. Typisch Grangé? Ja.

Allerdings verpufft ein Stern in einer gewissen Langatmigkeit der Beschreibungen und des Geschehens. 550 Seiten hätten es auch getan! Jean-Christophe, da sind die Gäule mit Dir durchgegangen. Du kannst besser! Vor allem knapper.

Anyway, das ist Jammern auf hohem Niveau. Hab das Buch in zwei Tagen inhaliert. Immer noch (wenn auch gestreckt) ordentlicher Stoff! Ohne Nachwirkungen. Allerdings. Ein Tripp, von dem man schnell runter kommt. Richtig guter Stoff erlaubt das nicht...

Der Ursprung des Bösen
von Jean-Christophe Grangé
(1)
eBook
8,49

Epos mit Wucht aber auch Längen...

Eine Kundin / Ein Kunde , am 27.01.2014

Schauspieler grandios, Story gut, filmtechnisch brillant, - aber. Dazu später.

Rasante Action durchzogen von melancholischen Bildern und den typisch wortkargen Dialogen, wenn Herr Gosling daran teilnimmt. Es entwickelt sich ein Drama, dessen Kulminationspunkt man erahnt und befürchtet. Schock. Der Film geht weiter. Eigentlich ein zweiter Film. Auch gut.

Das Aber: 135 Minuten sind für den Stoff zu lang. Also etwas Geduld bei diesem an sich großartigen Film mitbringen!

The Place beyond the Pines
(3)
Film
5,99

Abgeschminkte Realität, ungeschminkte Brutalität....

Eine Kundin / Ein Kunde , am 27.01.2014


Don Winslow benutzt weder Rouge noch Deckstift, wenn er über die Unebenheiten und Pickel menschlicher Verhaltensweisen schreibt. Schonungslos richtet er 1000- Watt Strahler auf das Geschehen. Dadurch wird die Szenerie erbarmungslos ausgeleuchtet und verursacht gleichzeitig harte und dunkle Schatten, in die sich Moral und Menschlichkeit ab und an flüchten können...


"Chon öffnet die E-Mail mit dem angehängten Videoclip.
Er ruft Ben.
Sie haben O.
Sie sitzt in einem leeren Raum.
Hässliche gelbe Wände.
Eine Kettensäge zu ihren Füßen."


Drei sehr unterschiedliche charismatische und durchaus auch charmante Menschen, die fast wie eine Familie sind und sich alles teilen [wirklich ALLES].Plötzlich ist dieser Mikrokosmos bedroht. Sie könnten fliehen - aber nicht ohne O(phelia), also wehren sie sich. Drei gegen das Baja-Kartell. Oups. Der farbenfrohe (euphemistisch für blutgetränkte) Showdown ist vorprogrammiert...


"Die Welt ist kein moralischer Supermarkt.
Bitte eine Putzkraft in die Fleischabteilung."


'Zeit des Zorns' ist ein vergoldetes Projektil, welches sich mit äußerster Präzision durch das Gehirn des Lesers dreht, um am Hinterkopf wieder auszutreten. Dann dreht dieser sich um, fassungslos, dass er das große, klaffende schwarze Loch nicht sehen kann... Er spürts. Der eigenwillige, lakonische und für mich brillante Erzählstil dieses Romans wirkt wie das Morphium, das sich unsere Helden irgendwann spritzen - es lindert und dämpft. Retten kann es nicht.

Savages - Zeit des Zorns
von Don Winslow
(4)
Buch
10,30

Als E- Book ein Pageslider der Extraklasse!

Eine Kundin / Ein Kunde , am 27.01.2014

Franck Thilliez versteht sein Handwerk. Spannend, kurzweilig, ein brisantes Thema aufgreifend, Geschichte und Gegenwart verbinden und ein Schuß Beziehungskiste...voila: heraus kommt ein knackiger Thriller, der dieses Etikett auch verdient!

Geschickt mixt er cineastische Hintergründe, Verschwörungstheorien und bizarre Morde zu einem erfrischenden Krimicocktail. Herr Grangé lässt laut grüßen. Aber da er nicht nur abkupfert, hat er einen abwechslungsreichen und tiefgründigen Thriller vorgelegt, der zwar nicht die tektonischen Platten der Kriminalliteratur verschiebt, indes aber die hungrigen und gierigen Mäuler der Spannungsstoffabhängigen ordentlich befriedigt!

Zudem malt Thilliez nicht schwarzweiß: seine Figuren sind gebrochen - auch wenn das gerade eine sehr moderne Marotte ist, bei der man als Krimileser genau aufpassen muß, was echt und was gewollt ist. Thilliez nehme ich es ab, hier und da wirkt es aber etwas aufgesetzt. Sprachlich bleibt er aber sauber:

"Sich die Seele aus dem Leib kotzen im Angesicht des Grauens, zu dem Menschen fähig waren. Doch jedes Mal schluckte sie einen unsichtbaren Köder. Einen Haken, der die Kehle und das Innere aufriss, von dem sie sich aber nicht befreien konnte."

Manchmal etwas hölzern, - trifft aber mit voller Wucht den Punkt.

Öffne die Augen
von Franck Thilliez
(5)
eBook
8,99

Tatsächlich ein Toter in einem Kriminalroman bei Ani! [Auch als E Book zu genießen!]

Eine Kundin / Ein Kunde , am 16.01.2014


Auf einen neuen Fall mit Tabor Süden freue ich mich wie auf das Öffnen eines Weines, der fünf Jahre gelagert sein sollte, bevor man ihn öffnet, beschnuppert, kostet, durch den Mund spült, ihn entdeckt und dann in vollen Zügen genießt. Soll heißen: M ist nicht Wodka Red Bull, M ist Genuß pur!

"Süden schlang den grauen Wollschal um seinen Hals und steckte die Hände in die Taschen seiner gefütterten Lederjacke. Die Nacht war kalt und verlogen, und er hatte seinen Teil dazu beigetragen."

Ani zu lesen ist ein kriminalistisches und gesellschaftliches Vergnügen (Vergnügen?) der NSU Prozeß mal nicht auf Spiegel online, sondern literararisch verarbeitet. Mal so eben so, wie nebenbei und doch im Mittelpunkt. Süden und alle anderen Protagonisten am Rand/Abgrund ihrer Möglich-und Fähigkeiten.

Wenn überhaupt - und ich suche immer nach Vergleichen - ist Ani für die deutsche Kriminalliteratur mit Fred Vargas im französischen Raum zu vergleichen. Charmant. Anders. Querdenkend. Sperrig. Langsam.

Und deswegen großartig. Für den Genießer!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
M
von Friedrich Ani
(2)
eBook
9,99

William Faulkners Tiefe, Dostojewskis Wucht im Korsett eines Hart'schen Kriminalromans... [spürt man auch beim E Book]

Eine Kundin / Ein Kunde , am 16.01.2014


John Harts vierter Roman. Vier Tauchgänge in die Unergründlichkeiten menschlicher Psychen und Verhaltensweisen. Alle vier großartig. Bücher, für die man um zwei Uhr nachts wieder aufsteht, die Stille und Dunkelheit der Umgebung genießt, um sich im Strom und den Stromschnellen der Geschichte mitreißen zu lassen.

Trotz - oder vor allem wegen aller Gewalttätigkeit - nähert sich Hart mit einer psychologischen Feinfühligkeit seinen Figuren, führt Bohrgänge in teils verschüttete Sedimente menschlicher Traumata durch, die er in komplexen und vielschichtigen Geschichten verpackt. Immer geht es um Familie, düstere Familiengeheimnisse und den Umgang der einzelnen Figuren mit Erinnerung, Schmerz und Lebenswillen. Und so fällt es mir schwer, Harts Romane als Kriminalliteratur zu bezeichnen. Sie sind soviel mehr! Wer ihn liest, wird dies verstehen. Ich bin höchst erfreut zu sehen, dass in den Rezensionen von Kunden zu diesem Buch schnell klar wird, dass das 'Eiserne Haus' jeden beeindruckt, beschäftigt und fesselt. Was, bitte, kann man von großer Literatur mehr erwarten?

Zwei Waisenkinder. Brüder. Früh getrennt. Michael, stark und robust,der schon im Waisenhaus auf seinen unter der Gewalt zerbrechenden Bruder aufpasst, wird vom Strassenkind zum Profikiller, Julian wird adoptiert, wächst wohlbehütet aber zerbrochen auf, entwickelt sich zu einem einem brillanten aber düsteren Jugendbuchautor, über dessen Werke gesagt wird:

"Julian schreibt so düster, weil das Licht, das er zu vermitteln hofft, so matt ist, das man es nur sieht, wenn alles ringsherum dunkel ist. [...] Figuren und schwarze Taten, Schmerz und Mühe und Verrat. Doch das Licht ist immer da."

Als schriebe John Hart über sich selbst... Komplex, tiefgründig, sprachgewaltig und spannend bis zum Showdown. Der eigentliche Showdown kommt allerdings erst nach der Action und führt alle Handlungsstränge zusammen. Ein herausragender Roman, 'Das eiserne Haus'.

"Das hier war nicht nur ein Haus. Es war das harte, zerklüftete Maul der Welt, die sie ausgekotzt hatte. Julian vernichtet, und Michael...
Was? "

Das eiserne Haus
von John Hart
(4)
eBook
8,99

Lansdale läßt die Trüffelschweine der Kriminalliteratur laut grunzen... [Selbst als E-Book!]

Eine Kundin / Ein Kunde , am 08.01.2014


Wer Joe R. Lansdale einmal gerne gelesen hat, der wird eh jedes Buch von ihm inhalieren. Wer ihn nicht kennt, der mag getrost mit diesem Buch ins tief texanische Universum einsteigen, - bietet es doch alles, was Lansdale ausmacht: einen guten Plot als Grundlage, dazu großartige Dialoge und fein gezeichnete Figuren. Horrorelemente sind ihm nicht fern, aber gemach! - er setzt sie nur gezielt und gut verträglich ein. Derart abgemischt kommen so feine Stücke Kriminalliteratur der besonderen Sorte zustande. (Es hat einen Grund, dass die älteren, zur Zeit nicht mehr erhältlichen Bücher Lansdales im Netz für exorbitante Summen über den Tisch gehen...nämlich ihre Klasse!)

Auf den Punkt sind Dialoge wie der Folgende:

" 'Ich glaube, ich weiß, wo Vincents Leiche ist. Oder sein könnte.'
'Ohne Scheiß?'
'Ohne Scheiß.' "

Lansdale schreibt handfest. Aber nie ordinär. Was gesagt werden muß, wird eben gesagt. Charmant oder billig umschrieben wird woanders... Er kann aber genauso feinfühlig:

"Da war nur Ruhe und Sonnenschein, und er saß im warmen Licht und lauschte auf die leere Stille, solange sie währte."

Und genau diese Spannweite des Erzählens machen seine Bücher zu etwas besonderem, einzigartigem innerhalb der großen Schublade Kriminalliteratur. Wie Blumen im Güllebecken (frei nach Baudelaires 'Fleurs du mal').

Danke, Golkonda, danke Hannes Riffel für das Festhalten an einem Großen! Allein die Ausstattung und Aufmachung der Bücher im Golkanda Verlag sind ein Grund, jetzt und sofort in die nächste Buchhandlung zu eilen und sich "Blutiges Echo" zu holen! Oder kommen Sie nach Neuss, - da sind immer alle Lansdales vorrätig! (Für die Trüffelschweine! :-) )

Blutiges Echo
von Joe R. Lansdale
(1)
eBook
6,99

Versöhnlicher Abschluß? Oder Harry reborn? [Spannend auch als E-Book]

Eine Kundin / Ein Kunde , am 08.01.2014


" 'Was hat Harry immer gesagt? Intuition ist nur die Summe der vielen kleinen, aber ganz konkreten Dinge, die das Hirn noch nicht in Worte fassen kann.' "

Das die Logik des induktiven Ermittelns bei Harry Hole. Es sind auch in diesem Fall unzählige kleine Teile, die nach 615 Seiten brillant geschilderter Ermittlungsarbeit schlußendlich derart zusammengesetzt werden können, dass wieder einmal bewiesen ist: Harry hatte recht.

"Und jetzt spürte auch Harry das Lächeln, das sich auf seinem Gesicht ausbreitete wie ein Spiegelei in der Pfanne."

Ähnlich erging es mir, als ich die erste Ankündigung zu 'Koma' erhielt. Ungläubig, da doch nach dem letzten Fall todsicher und definitiv ein Held gestorben war... Koma. Aha. Nesbo konnte nicht loslassen, Revermann war glücklich. Und gespannt. Wurde nicht enttäuscht. Obwohl Privatier Hole scheinbar viele Ecken und Kanten abgeschliffen hat, um ein Zusammenleben mit seiner großen Liebe Rakel möglich zu machen, ist Hole doch tief in seiner Seele Harry. Deswegen liest man diese Bücher doch auch. Trocken oder nicht, - das liegt bei Ihnen!

Lesen. Unbedingt!

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Koma
von Jo Nesbo
(11)
eBook
9,99

"Der Hurensohn hat den Rinderwahnsinn im Schädel!" [Da hilft auch kein cleaner E-Book Reader:-)]

Eine Kundin / Ein Kunde , am 14.11.2013

Beginnen wir mit dem Cover. So sieht die (literarische) Faust aus, die gleich in jeder Form, ohne Schutz, ohne Bedenken, ohne Rückversicherung Ihre (literarischen) Lesegewohnheiten blutig polieren wird. Mit aller Gewalt. Und trotzalledem auch voller Respekt. Vor dem Menschen. Allein: weh tuts so oder so!

Die Stories in "Cold Hard Love" waren schon genial. Lassen den: Ich-mag-keine-Short-Stories-Leser vom Saulus zum Paulus werden. Gespannt wie ein Flitzebogen war ich auf den ersten Roman. Und der Pfeil geht direkt durchs Auge, das Gehirn, tritt hinten wieder aus, sucht das nächste Opfer... Unbeirrt. Geht seinen Weg. Weiter.

Eine Offenbarung der anderen Art. Nichts für zarte Gemüter. Alle anderen: L.E.S.E.N. !!! Aber selbst die Zartbesaiteten fänden hier Nektar. Denn inmitten all der (weder sinn- noch grundlosen) Gewalt, entdeckt man immer und immer wieder eine unglaubliche Zärtlichkeit. Den Charakteren gegenüber und vor allem in Frank Bills Beschreibungen, seiner Sprache.

"Sein Herz verpasste ihm einen doppelten linken Jab mit anschließender rechter Gerader. Verbrannter Amonniak verschlug ihm den Atem. Trieb ihm Tränen in die Augen. Vermischte sich mit der säuerlichen Schwade, die von drei Kindern auf dem roten kunststoffbezogenen Fahrersitz eines 77er Monte Carlo ausging. Ihr ungewaschenes Haar war verfilzt und verklebt. Die T-Shirts waren genauso dreckig wie sie selbst und ihre matschverkrustete Unterwäsche. Die Münder und Wangen erinnerten in Textur und Farbe an Leber."

Dieses Buch ist roh. Dieses Buch ist hart. Dieses Buch ist das Leben. Zumindest in Southern Indiana.

Dieses Buch ist trotzdem voller Poesie. Voller sprachlicher Blüten. Und man muss noch ncht einmal suchen. Nur die Augen offenhalten, wenn die Faust wieder geflogen kommt.

Wenn nicht, gibts - wie beim Boxen - auf die Fresse. Sorry, ist so.

Grooooßes Buch! Hemingway hätte es geliebt.

Der Geschmack der Gewalt
von Frank Bill
(1)
eBook
12,99

Besser den im TB als den neuen im Hardcover!!

Eine Kundin / Ein Kunde , am 14.11.2013

Wäre Jack Reacher Engländer, - er hieße schon längst 'Sir Jack'...

Wäre mir Jack Reacher nicht so ungeheuer sympathisch, folgte jetzt eine Litanei über Stereotypien und Trivialität. Kommt aber nicht. Wozu auch. Spätestens nach dem dritten Reacher, weiß jeder Leser, was ihn erwartet. Wußte man bei Jerry Cotton auch. Was bleibt: Leave it or love it. I love it!

Knackig, spannend, schnell. Man muß nicht nachdenken, nur der Geschichte folgen. Ein bisschen wie Achterbahn fahren. Rasanter Nervenkitzel mit dem Wissen, dass die Fahrt (meist) gut ausgeht. Und kaum angekommen, möchte man sofort wieder einsteigen. Adrenalinkick pur. In einem Jahr kommt der nächste Reacher - so sicher, wie das Amen in der Kirche. Ich warte. Gern.

P.S.: Lee Child begann mit Satzkonstruktionen, die so karg waren wie das Innenleben seines Helden. Subjekt, Objekt, Prädikat. Inzwischen schleichen sich Relativsätze in seine Romane...Wird Jack doch älter? Weiser? Weicher? Gruselige Vorstellung... Lee, laß sie weg! Jack kommt mit Zahnbürste und Kreditkarte aus. Also auch ohne sprachliche Mätzchen!

Underground
von Lee Child
(2)
Buch
10,30

 
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