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Musik

The Fame Featuring the Hit Singles Just Dance, Poker Face, Eh Eh, Paparazzi and Lovegame

von Lady Gaga

8 Bewertungen
Medium
CD
FSK
Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Erscheinungsdatum
02.12.2008
Sprache
Deutsch
EAN
0602517913974
Genre
Pop
Hersteller
Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH
Spieldauer
58 Minuten
9,99
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Beschreibung
Schon das Eröffnungsstück des Albums, "Just Dance", das auch als erste Single erscheint, zwingt einen mit "einem ausgelassenen Vibe, der nach einer Party in L.A. klingt", auf die Tanzfläche. Ähnlich eingängig ist auch "Boys Boys Boys", bei dem sich GaGa ihre klanglichen Vorbilder ganz offen auf die Fahne schreibt: "Ich wollte das Pendant zu 'Girls Girls Girls' von Mötley Crüe schreiben und dem Stück dabei meinen ganz persönlichen Stempel aufdrücken. Es sollte ein Popsong sein, auf den auch Rocker abgehen."
"Beautiful Dirty Rich" hingegen ist ein Bericht über die Phase ihrer Selbstfindung, über das Leben in der Lower East Side mit all den Partys und Drogenexperimenten.
Ihren Hang zu seichteren Liebesliedern präsentiert GaGa zum Beispiel mit "Brown Eyes", ein von Queen beeinflusstes Stück, und dem süßlich-direkten Trennungssong "Nothing I Can Say (Eh Eh)".
Rezension
Kindheit
Als Lady GaGa noch ein Kind war, schnappte sie sich immer ihren kleinen Spielzeug-Kassettenrecorder und sang die Hits von Michael Jackson und Cyndi Lauper mit, wenn ihr Vater sie nicht gerade zum Sound der Beatles oder der Stones durch die Luft wirbelte. Ansonsten tanzte die frühreife "Lady" auch gerne in Nobelrestaurants an der Upper West Side auf den Tischen herum und verwandelte Knabberstangen dabei kurzerhand in Dirigentenstäbe. Außerdem war auffällig, dass sie sich neuen Babysittern jedes Mal so unschuldig wie selbstverständlich in ihrem Geburtstagsanzug präsentierte...
Bedenkt man diese Aspekte ihrer Kindheit, verwundert es kaum, dass sich das kleine Mädchen, das in einer wohl situierten New Yorker Familie mit italienischen Wurzeln aufwuchs, zu einem leicht exhibitionistisch veranlagten Multitalent und zu einer Singer/Songwriterin mit ausgeprägtem Hang zu schrillen Performances entwickelt hat, oder besser: zum Phänomen namens Lady GaGa.

Lady Gaga als Fashion Queen
"Rock und Pop und Theater waren schon immer meine Welt. Als ich dann Queen und David Bowie entdeckte, machte das auch plötzlich vollkommen Sinn. An dem Punkt wurde mir nämlich klar, dass ich alle drei Bereiche miteinander kombinieren kann", sagt GaGa, die sich ihren Künstlernamen übrigens von Queens "Radio Gaga"-Klassiker entliehen hat. Fragt man sie dann nach ihren Vorbildern in Sachen Fashion, nennt sie Peggy Bundy und Donatella Versace in einem Atemzug. "Sie alle sind meine Ikonen, meine Kunst-Ikonen. Denn es geht um mehr als nur um die Musik. Die Performance ist wichtig, die Haltung, der ganze Look - das alles gehört zusammen. Das ist die Welt, die mir als Künstlerin vorschwebt; das ist die Richtung, in die ich gehen will." Lady Gaga-Bild, Copyright: Meeno

Der Weg zum Erfolg
Zwar klingen ihre Ziele nicht gerade bescheiden, aber ein flüchtiger Blick auf die Vita der 22-Jährigen genügt, um zu erkennen, dass sie definitiv das Zeug dazu hat: Schließlich hat Lady GaGa schon im zarten Alter von vier Jahren Klavierspielen gelernt - und zwar einzig und allein nach Gehör. Mit 13 hatte sie schon ihre erste Klavierballade komponiert. Als 14-Jährige trat sie dann abends bei Open-Mic-Veranstaltungen in Clubs wie dem "Bitter End" auf, während ihre Klassenkameraden an der Convent of the Sacred Heart School (diejenige Privatschule, die auch Nicky und Paris Hilton besucht haben) sie tagsüber für ihren extravaganten und exzentrischen Style hänselten.
Weitere drei Jahre später war sie eine von 20 auserwählten Teenagern, die schon vorzeitig an der Tisch School of the Arts (an der New York University) zugelassen wurden, obwohl sie noch gar nicht das nötige Alter erreicht hatten. Schließlich unterzeichnete sie noch vor ihrem 20. Geburtstag einen Vertrag und schrieb von nun an Songs für andere Popgrößen: u.a. für die Pussycat Dolls, doch hat Lady GaGa auch schon für diverse andere Interscope-Künstler komponiert. Betrachtet man also, was sie schon vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums alles geschafft hat, klingen ihre Ziele plötzlich gar nicht mehr so abgehoben. Im Gegenteil: Sie klingen naheliegend.
"Mein Ziel als Künstlerin ist es, ein Popalbum zu machen und es den Leuten auf vollkommen neuartige Weise zu präsentieren", sagt GaGa weiterhin, die für "The Fame", so der Titel ihrer Debüt-LP, sämtliche Texte und Melodien im Alleingang geschrieben und auch einen Großteil der Synthesizer-Parts selbst eingespielt hat.

Lady Gaga über "The Fame"
"Man könnte fast sagen, dass ich die Leute mit einem wirklich coolen Ansatz ködern und in meine Popwelt zerren will. Ich präsentiere ihnen ein Stück Zucker, und dann ist da noch die Medizin - das bin ich."
"Das Album handelt davon, wie sich heute jeder wie ein Star fühlen kann", erklärt sie. "Popkultur ist Kunst. Man ist nicht automatisch cool, nur weil man Popkultur verabscheut, also habe ich mich voll und ganz darauf eingelassen, was man auch deutlich auf 'The Fame' hören kann. Es geht um Ruhm, aber um eine Art von Ruhm, die man mit anderen Menschen teilen kann. Jeder ist zu dieser Party eingeladen. Ich will ein Lebensgefühl mit den Leuten teilen; die Zuhörer sollen sich als Teil dieses Lifestyles fühlen."

[Quelle: Universal Music Group, 2009]

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Kundenrezensionen

  • voll gaga!
    Juliane Sch. aus Coesfeld , am 27.04.2012
    Abtanzen und schrill mitsingen kann man auf jeden Fall zu fast jedem dieser Songs. Zwar trifft Lady Gaga nicht jeden Musikgeschmack, aber beispielsweise werden diese Lieder wie "Pokerface", "Just Dance" und "Paparazzi" oft im Radio gespielt. Ich finde dieses Album ein absoluten Gute-Laune-Macher!!
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  • HERE IS LADY GAGA (alles andere erübrigt sich)
    Eine Kundin / Ein Kunde aus München , am 01.11.2011
    LADY GAGA zeigt mit ihrem 1. Album was sie alles drauf hat. THE FAME hat tolle Tracks wir PAPARAZZI, EH EH und I LIKE IT ROUGH, ein paar von vielen tollen Hits.
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