Wunderlich Privat

von Fritz Wunderlich, Giesen

Musik

Genre: Klassik

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Fritz Wunderlich war nicht nur ein Weltstar im Rampenlicht, sondern auch ein technikverliebter Privatmensch: Mit seiner eigenen Profi-Bandmaschine nahm er sich 1962-67 im vertrauten Ambiente der eigenen vier Wänden auf. Und sang dabei Repertoire, das er nie im Plattenstudio eingespielt hat. Ein weiteres Highlight sind Haydn-Lieder begleitet von Hubert Giesen (und nicht - wie auf der Studio-Produktion - von einem Orchester). "Wunderlich privat" präsentiert diese Aufnahmen erstmals einer breiten Öffentlichkeit. Entspannter, geschmeidiger war diese Jahrhundert-Stimme nie zu hören.

Pressestimmen:

Obwohl er bereits mit 35 Jahren nach einem tragischen Unfall starb, zählt Fritz Wunderlich zu den größten Sängerpersönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts. Zu seinem 40. Todestag gewährt er nun, quasi posthum, intime Einblicke in seine Arbeitsweise: Das Album "Wunderlich privat" erscheint bei der Deutschen Grammophon mit Aufnahmen, die zwischen den Jahren 1962 und 1966 im Wohnhaus des Sängers entstanden sind. "Mein Vater war ein großer Technikfreak", erzählt Barbara Wunderlich, die das Familienarchiv verwaltet. Man merkt es an der Entwicklung der Aufnahmen: Die frühen waren noch mono, die späteren dann stereo. Auch die Klangqualität variiert hörbar, was jedoch an Wunderlichs Experimentierfreude lag: "Mein Vater hat verschiedene Echo- und Halleffekte ausprobiert. Ein paar Stücke sind mit einem richtigen Wahwah-Effekt, mit einem schwebendem Echo, ausgestattet. Der Tonmeister musste sich bei der Restauration der Bänder ganz schön den Kopf zerbrechen." Fritz Wunderlich benutzte die Bänder rein zu Probenzwecken und wäre nie auf die Idee gekommen, sie den Ohren der Nachwelt zu hinterlassen. "Eigentlich hätten wir sein gesamtes Repertoire auf privaten Tonbändern, aber er hat die Aufnahmen regelmäßig überspielt", erklärt Barbara Wunderlich. Die einzigen 14 Tracks, die komplett erhalten sind, finden sich nun auf dem Album, unter ihnen Lieder von Beethoven, Wolf oder Haydn. Drei Bonustracks leben von ihrer Probensituation mit Kommentaren. Einer davon ist die Arie "Crude furie degl'orridi abissi" von Georg Friedrich Händel, die Wunderlich "prima vista" vorträgt - es ist die einzige Aufnahme von ihm, auf der er nicht so präzise singt wie üblich, sondern "über manche Stellen auch mal ein klein wenig schlampig drüber geht", meint Barbara Wunderlich. "Insofern ist es eine historische Aufnahme, das hätte er sich sonst nie erlaubt. Er war ein Perfektionist." Zu Wunderlichs Todestag im September zeigen Arte und die Dritten Programme die Dokumentation "Fritz Wunderlich - Leben und Legende", ebenfalls mit noch unveröffentlichten Aufnahmen aus dem Familienarchiv. Eine Doppel-DVD mit viel Bonusmaterial folgt im Herbst. (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)

Produktdetails

EAN: 0028947652441
Erschienen: 16.06.2006
Medium: CD
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Johannes Brahms

Johannes Brahms, 1833 - 1897, erhielt seine Ausbildung in Hamburg und reiste als Klavierbegleiter des ungarischen Geigenvirtuosen E. Remény durch Europa. Joseph Joachim wurde auf ihn aufmerksam und empfahl ihn an Liszt und Schumann weiter. Letzterer feierte Brahms in einem Artikel in der 'Neuen Zeitschrift für Musik' am 28.10.1853 unter der Überschrift 'Neue Bahnen' als langersehntes Talent, als einen 'Berufenen'. Von 1857 - 59 war Brahms Hofmusikdirektor in Detmold, 1862 siedelte er nach Wien über. Dort lebte er als hochangesehener freischaffender Künstler, ab 1877 wurden ihm mehrere Ehrungen zuteil. Sein Gesamtwerk umfaßt 4 Sinfonien, das 'Deutsche Requiem', 2 Klavierkonzerte, ein Violinkonzert, Klavier- und Kammermusik und vieles mehr.

Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven verbrachte seine Jugend in Bonn und war dort Schüler von Chr.G. Neefe. 1792 siedelte er nach Wien über und war dort kurze Zeit Schüler von Haydn, später von Salieri. Ab 1800 begann Beethovens Gehörleiden, das schließlich zur völligen Taubheit führte. Er komponierte 9 Sinfonien, 5 Klavierkonzerte, 32 Klaviersonaten, Kammermusik u.a.

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  • Ein Muss für jeden Gesangsstudent Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.07.2006

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Fritz Wunderlich lässt ein Tonbandgerät laufen, während er bei sich daheim hauptsächlich mit Hubert Giesen am Klavier Lieder von Brahms, Haydn und Hugo Wolf einstudiert - die atmosphärische Dichte einer solchen Aufnahme ist unbezahlbar. Die letzten drei Tracks wurden als Bonus draufgegeben - ungeschnittenes Material, man hört "den Meister" sprechen, auch er haspelte mal über eine Stelle - wie gesagt: für Gesangsstudenten und alle, die intensive Zuhörer sind einfach ein Muss.

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Wunderlich Privat von Fritz Wunderlich, Giesen

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