Zurück zu den Wurzeln
von
Karlheinz, am 04.08.2011
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Das neunte Album von Metallica geht wieder mehr zurück in ihre Musik der 80er Jahre. Das Album wurde von Rick Rubin, der auch seine Finger bei den Red Hot Chilli Peppers am Mischpult hatte, produziert.
Auf dem Cover befindet sich ein weißer Sarg, der in einer Erdgrube liegt. Im Booklet weist von Seite zu Seite kleiner werdende, sargförmige Ausschnitte auf, sodass bei Draufsicht ein räumlicher Effekt erscheint, der dem Erdloch eine Tiefe verleiht. Die Idee finde ich sehr gelungen, wobei die ersten Seiten aufgrund des großen Ausschnittes unstabil wirken.
Die Orientierung an den Alben der 80er Jahre ist nicht zu verleugnen, aber das finde ich auch gut, denn damals haben wie wirklich tolle Musik gemacht. So ist die erste Single 'The Day That Never Comes' eine Halbballade, die unglaublich stark ist und an die besten Stücke von Metallica heranreicht.
Von der Länge sind alle Stücke um die sieben Minuten nur der letzte Song 'My Apocalypse' ein kürzerer, schnellerer Song und sehr griffiger Titel.
Weiterhin ist mit 'Suicide & Redemption' ein geniales Instrumentalstück auf dem Album.Auch ein wirklich genialer Titel ist der dritte Teil von The unforgiven 'The Unforgiven III', der einer der Höhepunkte des Albums für mich darstellt. Insgesamt zeigt sich ein durchweg starkes
Album ohne Lückenfüller. Metallica on it's best.