BuchhändlerInnen im Portrait

aus Wien

Gesamte Rezensionen
33 (ansehen)
Alter
24 Jahre
Abteilung
Fantasy / English Bookshop
Funktion
Lehrling
Lieblingsautoren
J.R.R. Tolkien Robert Jordan J.K. Rowling Naomi Novik William Shakespeare Terry Pretchett
An meinem Beruf gefällt mir
ständig umgeben von Büchern zu sein
Im Beruf seit
Mai 2011
Das beste Buch aller Zeiten
Lord of the Rings
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Rezensionen

  • The Secret Crusade
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    Nicht so heilige Kreuzzüge
    Rezension vom 19.03.2013
    Wer glaubt, Videospiele trügen nicht zur Bildung bei, scheint in den letzten Jahren so einiges verpasst zu haben. Gerade in Sachen historischer Hintergründe hat sich vieles getan und so bietet gerade "Assassin's Creed" einen etwas anderen Geschichtsunterricht - gespickt und gewürzt mit allem, was das Herz beliebt: Verschwörungen, geheimen Organisationen und natürlich einer gehörigen Portion an Mord und Totschlag.

    "The Secret Crusade" ist bereits der dritte Roman von Oliver Bowden zu Assassin's Creed, thematisiert aber den Helden des ersten Videospieles - Altaïr Ibn-La'Ahad. Geboren in Masyaf, der Hochburg der Assassinen während des dritten Kreuzzugs, wird er selbst zu einem der tödlichsten Attentäter seiner Zeit und deckt während seines Lebens mehr Verschwörungen auf als er je für möglich gehalten hätte.

    Seine Geschichte ist durchtrieben von Leid, von Verrätern und endet, wie ein Großteil seines Lebens war: einsam und als Hüter eines mächtigen Artefakts.

    Spieler der Reihe werden einen Großteil der Geschichte kennen und doch noch einiges mehr über den ersten Protagonisten erfahren. Es ist gleichzeitig Beiwerk zum ersten Spiel als auch Übergang und Vorgriff zu "Assassin's Creed: Revelations".
  • Metal Gear Rising: Revengeance (100% Uncut)
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    Rache geglückt?
    Rezension vom 05.03.2013
    Es war eine lange Leidensgeschichte des Spieles, die so gut zu ihrem Hauptcharakter passt. Hin und Her ging es bei der Entwicklung, die beinahe eingestellt worden wäre und dann ist es doch noch erschienen.

    Man merkt MGR: Revengeance diese Probleme durchaus an, so gut das Spiel am Ende auch sein möge. Und auch das Zusammenspiel zwischen Kojima Prod. und Platinum Games wirkt noch nicht so flüssig, wie man es sich wünschen könnte.

    Dass das Spiel dennoch zu einem Gutteil funktioniert, liegt vor allem am Universum, in dem es spielt und den Grundvoraussetzungen, die das Spiel einfach mit sich bringen muss, um sich das "Metal Gear" im Namen zu verdienen.

    Easter Eggs, in Kartons versteckte Soldaten und aberwitzige Gespräche mit den anderen Teammitgliedern retten ein Spiel, das ansonsten wohl untergegangen wäre im Sumpf der heutigen Veröffentlichungen.

    "MGR: Revengeance" ist ein kurzlebiges Spiel im Stile diveser Hack'n'Slash-Games, das weder die passende Steuerung, noch die nötige Gewaltdarstellung vermissen lässt. Da verwundert es fast, dass es hierzulande vollkommen ungeschnitten erschienen ist - zum Glück.

    MGS-Fans sollten sich von der üblichen Schleichtechnik und dem Non-Lethal-Gameplay verabschieden und ihren Spaß an einem temporeichen Spiel haben, das dennoch immer wieder für etwas Abwechslung gut hat.
  • Metal Gear Rising: Revengeance
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    Rache geglückt?
    Rezension vom 05.03.2013
    Es war eine lange Leidensgeschichte des Spieles, die so gut zu ihrem Hauptcharakter passt. Hin und Her ging es bei der Entwicklung, die beinahe eingestellt worden wäre und dann ist es doch noch erschienen.

    Man merkt MGR: Revengeance diese Probleme durchaus an, so gut das Spiel am Ende auch sein möge. Und auch das Zusammenspiel zwischen Kojima Prod. und Platinum Games wirkt noch nicht so flüssig, wie man es sich wünschen könnte.

    Dass das Spiel dennoch zu einem Gutteil funktioniert, liegt vor allem am Universum, in dem es spielt und den Grundvoraussetzungen, die das Spiel einfach mit sich bringen muss, um sich das "Metal Gear" im Namen zu verdienen.

    Easter Eggs, in Kartons versteckte Soldaten und aberwitzige Gespräche mit den anderen Teammitgliedern retten ein Spiel, das ansonsten wohl untergegangen wäre im Sumpf der heutigen Veröffentlichungen.

    "MGR: Revengeance" ist ein kurzlebiges Spiel im Stile diveser Hack'n'Slash-Games, das weder die passende Steuerung, noch die nötige Gewaltdarstellung vermissen lässt. Da verwundert es fast, dass es hierzulande vollkommen ungeschnitten erschienen ist - zum Glück.

    MGS-Fans sollten sich von der üblichen Schleichtechnik und dem Non-Lethal-Gameplay verabschieden und ihren Spaß an einem temporeichen Spiel haben, das dennoch immer wieder für etwas Abwechslung gut hat.
  • Call of Duty: Black Ops 2 Declassified
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    Finger weg vom Abzug
    Rezension vom 14.12.2012
    Nach "Resistance: Burning Skies" bringt Nihilistic einen weiteren Egoshooter auf die PSVita - und wieder einmal weiß der TItel nicht zu überzeugen.

    Veraltete Grafik, die fast eine Beleidigung für das HD-Display ist, Winzige, wenig abwechslungsreiche und kurze Missionen, die für längere Lade- als Spielzeiten und damit mehr Frust als Lust sorgen.

    Selbst der Multiplayer weiß kaum zu überzeugen. Gerade einmal vier verschiedene Modi auf teils winzigen Karten und trotz maximal acht Spielern immer wieder Verbindungsprobleme.

    Fazit: Wer nicht unbedingt jeden CoD-Teil spielen muss, sollte sein Geld lieber in andere Spiele stecken. "Declassified" jedenfalls ist kaum zu empfehlen.
  • Assassins's Creed 3 - Liberation (PS Vita)
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    Zwischen unerforschten Gewässern und revolutionärem Norden
    Rezension vom 03.11.2012
    Es ist der erste VITA-Titel der bekannten Reihe und obwohl er vieles richtig macht, verblasst der Titel doch etwas gegenüber dem zeitgleich erschienenen ACIII.


    Wer “Assassin’s Creed III” spielt oder gespielt hat, wird mit dem Gameplay recht gut zurecht kommen: nahezu alle Aktionen stimmen überein. Waffenauswahl und Öffnen der Karte erfolgt direkt über das Touchpad.
    Das Steuerkreuz ist für den “Eagle Sense” und die “Chain Kills” zuständig. Nahezu alle Menüoptionen lassen sich sowohl über Touch- also auch Analogpad und Tasten steuern.


    Größtes Manko für mich ist die Einführung Avelines ohne jegliche Erklärungen - ansonsten ist es ein Spiel voller interessanter Nebenquests und einer interessanten Story, die jedoch ihre Zeit braucht.

    Am Ende ist “ACIII: Liberation” ein gutes bis sehr gutes VITA-Spiel und eine schöne Ergänzung zum “Assassin’s Creed”-Universums.
  • Assassin's Creed 3 (PS3)
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    (K)ein Weltuntergang?
    Rezension vom 31.10.2012
    2007 wurde der erste "Assassin's Creed"-Titel veröffentlicht und wohl nicht einmal die Produzenten hätten mit solch einer Erfolgsgeschichte gerechnet. Fünf Jahre später endet die Reihe nun - und sie tut es fulminant.

    Die Mischung aus historischem Abenteuer und modernen Verschwörungstheorien gespickt mit Kletteraktionen im Stile der alten "Prince of Persia"-Spiele geht voll auf und ist zu einem Franchise herangewachsen, dass wohl über jeden Weltuntergang hinaus bestehen wird.

    Obwohl erst ein Jahr seit dem letzten Teil vergangen ist, merkt man doch sofort, wie viel früher die Entwicklungen bereits begonnen haben müssen. Eine völlig neue Grafikengine verbunden mit sinnvollen Neuerungen in der Steuerung sorgen auch für eine spielerische Revolution, auf die die Fans gewartet hatten.

    Rekrutierungs-, Aufbau- und Herstellungsmissionen sorgen außerdem für genügend Abwechslung in einer Story, die spannender kaum sein könnte. Gilt es, in der heutigen Zeit einen Weltuntergang zu verhindern, darf man sich zudem noch mit dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg aus Sicht eines Halb-Mohawk auseinandersetzen. Im Kampf zwischen Rotröcken und Patrioten mischen sich die Weltansichten von Templern und Assassinen die ihren ganz eigenen Krieg ausfechten. Doch all das ist nichts im Vergleich zu dem, was eigentlich auf dem Spiel steht: Der 21. Dezember 2012 und die Vernichtung der ganzen Menschheit.



    "Assassin's Creed"-Fans MÜSSEN zugreifen, allen anderen sei die gesamte Reihe ans Herz gelegt.
  • Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut)
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    Steampunk meets Stealth
    Rezension vom 25.10.2012
    Nicht viele Videospiele mit dem Vermerk "ab 18 Jahren" sind gewaltverherrlichende Kriegsspiele, in denen es nur darum geht, möglichst viele Gegner zu töten. Nicht alle Egoshooter gehen nach dem Prinzip vor, dass viele "Kills" gut sind und ein aus dem Ärmel geschüttelter Singleplayer durchaus reicht, um die Massen zu begeistern. Denn eigentlich wollen doch alle nur ihre Freunde oder irgendwelche Fremde im Multiplayer niedermähen, oder etwa nicht?

    Falsch, wie auch 2012 wieder bewiesen wird. Die neueste Ergänzung des oft übersehenen Stealth-Genres schickt sich an, eines der besten Spiele des Jahres zu werden und sicherlich zu recht.

    Setting, Erzählstil, Gameplay und die variablen Möglichkeiten sprechen für sich und zeigen durchaus, dass "ab 18" nicht immer nur blutig bedeuten MUSS. So ist es tatsächlich möglich, keinen einzigen Mord zu begehen - für einen Assassinen und Meuchelmörder doch etwas erstaunlich. Nicht einmal die Missionsziele müssen ihr Leben lassen, wenn der Spieler eine andere Art findet, sie "auszuschalten".

    Dass diese Vorgehensweise mehr Arbeit bedeutet - denn wer nicht töten will, sollte sich gut verstecken oder andere Wege zum Ziel finden - ist damit vorprogrammiert und wird entsprechend belohnt. Ruch- und rücksichtslose Mörder müssen ein Ende miterleben, das dem der vorsichtigen Spieler um einiges nachsteht. Und damit nicht nur den Wiederspieleffekt erhöht, sondern direkt auch Moralapostel spielt. Denn auch Videospiele können zeigen, welche Auswirkungen gewisse Handlungen auf die Geschichte haben können.

    Für Fans von Metal Gear, Tom Clancy und Deus Ex sicherlich ein Muss und für alle anderen Fans von Actiontiteln mit dem gewissen Etwas eine absolute Empfehlung. Abzüge gibt es in der Grafik, die doch teils in die Jahre gekommen wirkt und der leider fehlenden englischen Sprachausgabe. Wenngleich die Synchronisierung sicherlich gut ist, so wäre es doch wünschenswert gewesen, auch in dem Punkt wählen zu können, wie man spielen will.
  • Dishonored: Die Maske des Zorns (100% Uncut)
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    Steampunk meets Stealth
    Rezension vom 25.10.2012
    Nicht viele Videospiele mit dem Vermerk "ab 18 Jahren" sind gewaltverherrlichende Kriegsspiele, in denen es nur darum geht, möglichst viele Gegner zu töten. Nicht alle Egoshooter gehen nach dem Prinzip vor, dass viele "Kills" gut sind und ein aus dem Ärmel geschüttelter Singleplayer durchaus reicht, um die Massen zu begeistern. Denn eigentlich wollen doch alle nur ihre Freunde oder irgendwelche Fremde im Multiplayer niedermähen, oder etwa nicht?

    Falsch, wie auch 2012 wieder bewiesen wird. Die neueste Ergänzung des oft übersehenen Stealth-Genres schickt sich an, eines der besten Spiele des Jahres zu werden und sicherlich zu recht.

    Setting, Erzählstil, Gameplay und die variablen Möglichkeiten sprechen für sich und zeigen durchaus, dass "ab 18" nicht immer nur blutig bedeuten MUSS. So ist es tatsächlich möglich, keinen einzigen Mord zu begehen - für einen Assassinen und Meuchelmörder doch etwas erstaunlich. Nicht einmal die Missionsziele müssen ihr Leben lassen, wenn der Spieler eine andere Art findet, sie "auszuschalten".

    Dass diese Vorgehensweise mehr Arbeit bedeutet - denn wer nicht töten will, sollte sich gut verstecken oder andere Wege zum Ziel finden - ist damit vorprogrammiert und wird entsprechend belohnt. Ruch- und rücksichtslose Mörder müssen ein Ende miterleben, das dem der vorsichtigen Spieler um einiges nachsteht. Und damit nicht nur den Wiederspieleffekt erhöht, sondern direkt auch Moralapostel spielt. Denn auch Videospiele können zeigen, welche Auswirkungen gewisse Handlungen auf die Geschichte haben können.

    Für Fans von Metal Gear, Tom Clancy und Deus Ex sicherlich ein Muss und für alle anderen Fans von Actiontiteln mit dem gewissen Etwas eine absolute Empfehlung. Abzüge gibt es in der Grafik, die doch teils in die Jahre gekommen wirkt und der leider fehlenden englischen Sprachausgabe. Wenngleich die Synchronisierung sicherlich gut ist, so wäre es doch wünschenswert gewesen, auch in dem Punkt wählen zu können, wie man spielen will.
  • Ein plötzlicher Todesfall
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    Kann sie's oder kann sie's nicht?
    Rezension vom 27.09.2012
    Die Frage, ob "Harry Potter"-Autorin JK Rowling auch andere Bücher schreiben kann oder nicht, hing seit Monaten in der Luft und kann mit einem plötzlichen Todesfall beantwortet werden.

    Ja, sie kann. Und wie.

    Ihr neuester Roman hat kaum noch etwas mit dem gemein, mit der eine ganze Generation aufgewachsen ist - mich eingeschlossen. "Ein plötzlicher Todesfall" ist erwachsener in jeglicher Hinsicht. Der Humor ist bisweilen schwärzer, britischer und doch noch immer allgegenwärtig.
    Und auch Rowlings Schreibstil hat sich gewandelt, wenn auch nicht vollkommen geändert. Man erkennt sie wieder und merkt doch, dass man hier etwas Neues in der Hand hält. Etwas, das man nicht fanatisch von der ersten bis zur letzten Seite durchliest, um dann direkt von vorne zu beginnen, sondern genießt. Etwas, das man immer mal wieder beiseite legt, um zu reflektieren, was man gerade gelesen hat. Oder um es erst einmal herunterzuschlucken und zu verarbeiten.

    Denn es ist fröhlicher Roman, der in einer heilen Welt spielt. Wechselnde Perspektiven offenbaren die Sorgen, Wünsche, Hoffnungen und Ängste eines Dorfes, als einer der ihren plötzlich und unerwartet von ihnen geht.
    Von jugendlichen Sexualfantasien über Mobbing, Drogenmissbrauch und der Leere, die die Hinterbliebenden umfängt - all das ist Thema, wird nicht nur angesprochen, sondern greifbar gemacht für die Leser.

    Rowling gelingt es, einen in die Geschichte hineinzuziehen und selbst Bürger von Pagford zu machen.

    Ein großartiger Roman einer großartigen Autorin, die noch immer Geschichten zu erzählen hat - und ich hoffe, sie wird nie damit aufhören.
  • Jenseits der Schatten
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    Aller guten Dinge sind drei
    Rezension vom 02.08.2012
    Auch die besten Buchreihen müssen einmal enden und auch Week's Reihe macht dabei keine Ausnahme.

    Der dritte Band verbindet dabei alle Handlungsstränge der ersten Bände, löst fast alle Fragen auf, spart jedoch auch nicht mit Neuem. Es ist ein gelungener Abschluss des Dreitteilers, wobei ich offen lassen möchte, ob auch wirklich alle Fragen am Ende geklärt sind oder ob es nicht doch noch irgendwie weitergehen könnte.

    So oder so findet Kylars Geschichte einen gelungenen Abschluss, der jede Seite wert ist.