Die Durchschnittsfalle

Die Durchschnittsfalle

Gene, Talente, Chancen

von Markus Hengstschläger

Buch

gebunden (185 Seiten)

6. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

"Entweder man hat's oder man hat's nicht." Stimmt das? Kann man ohne bestimmte genetische Voraussetzungen nicht erfolgreich sein? Oder ist es umgekehrt? Ohne Fleiß kein Preis?
In der vielbeschworenen Leistungsgesellschaft ist die Hervorbringung durchschnittlicher Allround-Könner zur obersten Priorität geworden. Aber wer bestimmt überhaupt, was "normal" ist?
Wir kennen die Herausforderungen nicht, die uns die Zukunft stellen wird. Bewältigen können wir sie aber nur, wenn wir jene einzigartigen Talente fördern, die in uns allen schlummern. Es muss die Norm werden, von der Norm abzuweichen. Oder anders ausgedrückt: Wir brauchen Peaks und Freaks!

Produktdetails

Verkaufsrang: 49
ISBN-10: 3-7110-0022-3
EAN: 9783711000224
Erschienen: 19.01.2012
Verlag: Ecowin Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 6. Auflage
Seitenzahl: 185
Gewicht: 378 g
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Markus Hengstschläger

Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger ist einer der weltweit führenden Fachhumangenetiker. Nach einigen Jahren in Wien am Krebsforschungsinstitut des St. Anna Kinderspitals und als Assistent am Institut für Molekularbiologie des Vienna Biocenter, arbeitete er anschließend an der Yale University/USA. Heute leitet Markus Hengstschläger die Abteilung für Medizinische Genetik an der Frauenklinik der Medizinischen Universität Wien - AKH. Er gehört verschiedenen Wissenschaftsgesellschaften und (inter)nationalen Ethikkommissionen an, als Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben ist er Berater von Benedikt XVI. Einer breiten Öffentlichkeit ist er in Österreich als Moderator der Ö1-Sendung Radiodoktor Medizin und Gesundheit bekannt. Der erst 38-jährige Wissenschafter ist Träger verschiedenster Auszeichnungen und Autor zahlreicher Publikationen in internationalen Top-Journalen. Zusammen mit seiner Wissenschaftsgruppe erregte er weltweites Aufsehen durch die Erforschung der Erbkrankheit Tuberöse Sklerose, die erstmalige Entdeckung von Stammzellen im humanen Fruchtwasser sowie durch Arbeiten im Bereich genetischer Diagnostik am ungeborenen menschlichen Leben.

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Buchhändlertipps

  • Was brauchen wir für unsere Zukunft

    von Thomas Fritzenwallner, am 12.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wiener Neustadt

    Ausgehend von kleinsten Beispielen aus der Naturwissenschaft und mit regelmäßigen Hinweisen auf die Gen-Struktur von Lebewesen beschäftigt Hengstschläger sich in weiterer Folge mit der Degeneration zum Durchschnitt besonders in unserer „westlichen“ Gesellschaft.

    Der Durchschnitt ist die größte Gefahr für eine erfolgreiche Zukunft - und ein "durchschnittsorientiertes System" nicht für Herausforderungen gerüstet.
    "Peaks und Freaks" statt der "durchschnittlichen Allround-Könner" fordert der Professor für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien, wenn es um die Beantwortung noch ungelöster Fragen in unserer Gesellschaft geht. Politik, Bildungssystem und Eltern würden hingegen "ständig den Ratschlag geben, sich doch dem Durchschnitt anzupassen". Es sei heute wenig beliebt, aus der Masse herauszuragen und gegen den Strom zu schwimmen - dabei basiere genau darauf die Evolution. "Wir brauchen 'Abweichler' wie Albert Einstein, wir benötigen 'Auffaller' wie Sigmund Freud", konstatiert Hengstschläger. Stattdessen zähle am Ende der Schule, dass alle das Gleiche können.
    Markus Hengstschläger ruft hingegen dazu auf, dass wir jeden Menschen wieder als Individuum sehen.
    Er geht im Zuge seiner Ausführungen auch mit dem österreichischen Schulsystem hart ins Gericht. Der Fokus liege zu stark auf den Schwächen, nicht auf den Stärken und Talenten der Schüler. Bildungsferne Schichten müssten zur Bildung geführt werden, "nicht um den Durchschnitt zu heben, sondern um mehr Talente entdecken und fördern zu können".
    Im Unterricht würden Talente und Stärken verschwendet, indem Schüler dazu angehalten werden, "dort am meisten zu lernen, wo sie die schlechtesten Noten haben, um sich auf Kosten jener Zeit, die sie mit ihren Stärken hätten verbringen können, doch rasch wieder im Durchschnitt einzureihen". Das Ergebnis: Ein "durchschnittliches, unauffälliges, angepasstes Kind", das sowohl in seinen schlechten Fächern als auch in dem nun vernachlässigten Fach, in dem es die ausgezeichnete Note hatte, zum Durchschnitt wird.
    Talente selbst seien schwer messbar - der Erfolg, der sich aus der "Wechselwirkung aus Genetik und Umwelt" ergibt, jedoch nicht. "Wir begehen gerade den fatalen Fehler zu glauben, nicht jeder Mensch habe Talente und nicht jedes Talent sei wertvoll", meint Hengstschläger. "Mit diesen beiden Irrtümern muss aufgeräumt werden." Forderungen nach verpflichtendem Kindergarten, Gesamtschule, Zentralmatura oder verpflichtender Sprachkompetenz polarisierten zwar, sollten uns aber "alle recht sein", wenn sie bei der Entdeckung von Talenten helfen und zum Nutzen der Begabung führen.
    Das Buch ist ein gelungener, wissenschaftlich untermauerter Aufruf sich vom durchschnittlichen Niemand zum auf seine Art talentierten Individuum aufzuwerten.

Kundenrezensionen

  • Individualität statt Durchschnitt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susi, am 02.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist wahnsennig interessant zu lesen. Der Autor erklärt warum Stärken gefördert werden sollen und die Schwächen einfach Schwächen sind. Vor allem in der Schule werden Schüler zum Durchschnitt angehalten, jeder muss alles können. Ich finde dieses Buch sollte jeder lesen. Es wird Zeit das die Gesellschaft in Bezug auf Leistung/Stärken/Schwächen ihre Einstellung ändert.

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  • Gute Ideen, mittelmässiges Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Idee dahinter ist grossartig, und ich stimme dem Autor auch vollkommen zu. Allerdings wiederholt er sich im Laufe des Buches oft, und gibt dauernd die gleichen Beispiele wider.

    So wird es manchmal ein wenig langweilig. Dennoch sollten mehr Leute dieses Buch lesen, um zu verstehen.

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