Der Meister

Roman

von Tess Gerritsen

Buch

Taschenbuch (412 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Detective Jane Rizzoli wird in ein Bostoner Villenviertel gerufen, wo sie die Leiche des Arztes Richard Yeager vorfindet. Die Untersuchung ergibt, dass Gail Yeager vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt wurde, bevor der Täter ihm die Kehle durchschnitt. Der perverse Mord erinnert Jane an den »Chirurgen«, einen psychopathischen Serienkiller, den sie ein Jahr zuvor verhaftete - nachdem sie ihm beinahe selbst zum Opfer gefallen wäre. Der »Chirurg« sitzt im Gefängnis, aber der neue Mord trägt eindeutig seine Handschrift. Und Jane weiß, dass er noch eine Rechnung mit ihr offen hat ...


Ein Psychothriller der Extraklasse - brillant konstruiert, glänzend geschrieben - und Nerven zerreißend spannend!




Produktdetails

Verkaufsrang: 3.652
ISBN-10: 3-442-36284-9
EAN: 9783442362844
Originaltitel: The Apprentice
Erschienen: 08.08.2005
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 412
Länge/Breite: 185mm/120mm
Gewicht: 338 g
Übersetzer: Andreas Jäger
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
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Tess Gerritsen

Mit ihrem ersten medizinischen Thriller "Kalte Herzen" gelang der US-amerikanischen Schriftstellerin Tess Gerritsen 1996 der Durchbruch in die Bestsellerlisten. Am 12.Juni 1953 in San Diego, Kalifornien geboren und aufgewachsen, legte sie 1979 ihr Examen an der Universität von Californien in Medizin ab. Fortan arbeitete die spätere Autorin als Internistin in Honolulu. Erst während ihres Mutterschaftsurlaubs begann Tess Gerritsen sich mehr dem Schreiben zu widmen.
Ihre Karriere startete damals aufgrund eines Wettbewerbes in einer Tageszeitung, den sie gewann. Heute ist Tess Gerritsen als erfolgreiche Krimiautorin bekannt und übt nicht mehr den Beruf als Ärztin aus. Ihre exakte Wiedergabe wissenschaftlicher Fakten und die daraus hervorgehende Realitätsnähe, schöpft sie beim Schreiben aus ihrem fundierten medizinischen Fachwissen. Nach ihrem ersten Romantik Thriller "Anruf nach Mitternacht" 1987 folgten noch acht Romane und weitere Drehbücher. Aber als Tess Gerritsen sich entschloss mit "Kalte Herzen" einen reinen Medizinthriller zu schreiben, der durch den Einfluss eines Freundes entstand, der ihr seine Geschichte erzählte, schaffte sie den Sprung auf die Bestsellerliste der New York Times. Der Erfolg dieses Romans zeigte sich zudem auch in dem Verkauf der Filmrechte an Paramount/Dreamworks und der Übersetzung in über zwanzig Sprachen.
Um in ihrer Freizeit einen Ausgleich zu ihrem Beruf zu finden, vergnügt sich Tess Gerritsen gerne mit Gartenarbeit oder Musik. Dies genießt sie zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Camden, Maine.

Meinung der Redaktion
Spannung hat viele Gesichter. Es kann sogar so spannend sein, dass man sich bei Lesen vergewissert, ob alle Türen und Fenster ordnungsgemäß geschlossen sind. Nichts für schwache Nerven, trotz geschlossener Fenster.

Werke von Tess Gerritsen
Die Rizzoli & Isles - Thriller
2001 Die Chirurgin - The Surgeon
2002 Der Meister - The Apprentice
2003 Todsünde - The Sinner
2004 Schwesternmord - Body Double
2005 Scheintot - Vanish
2006 Blutmale - The Mephisto Club
2008 Grabkammer - The Keepsake / Keeping the Dead
2010 Totengrund - Killing Place / Ice Cold
2011 Grabesstille - The Silent Girl

Weitere Titel der Autorin
1994 Gute Nacht, Peggy Sue - Peggy Sue got murdered
1996 Kalte Herzen - Harvest
1997 Roter Engel - Life Support
1998 Trügerische Ruhe - Bloodstream
1999 In der Schwebe - Gravity
2007 Leichenraub - The Bone Garden

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Buchhändlertipps

  • Du bist nie allein.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabrina Meyer, am 04.02.2013 aus der Thalia-Buchhandlung in Wiener Neustadt

    Der zweite Roman um Jane Rizzoli ist wieder einmal sehr spannend geschrieben, reicht aber nicht ganz an den Vorgänger heran, den man zum besseren Verständnis unbedingt gelesen haben sollte.

    Warren Hoyt sitzt hinter Schloss und Riegel, doch der verurteilte Serienmörder glaubt fest an die Existenz eines "Blutsbruders" und Gesinnungsgenossen irgendwo da draußen. Ein Jahr nachdem die Polizistin Jane Rizzoli den "Chirurgen" Warren Hoyt unter Einsatz ihres eigenen Lebens hinter Gitter des Hochsicherheitsgefängnisses gebracht hat, beginnt sich ihr Albtraum zu wiederholen. Sie übernimmt die Ermittlungen in einem besonders brutalen und grausamen Fall - dessen Urheber mit Präzision darauf achtet, dass Jane Rizzoli schnell bemerkt, dass hier ein nekrophiler Nachahmungstäter genannt "Der Dominator" am Werk ist. Es geschehen weitere Morde, und es scheint als würde es der Täter direkt auf die Polizistin abgesehen haben. Er will sie zum Opfer machen allein durch psychologische Spielchen. Als dann auch noch der "Chirurg" aus dem Gefängnis entkommt, scheint Janes allergrößter Albtraum erneut wahre Gestalt angenommen zu haben. Sie muß sich nicht nur als einzige Frau der Mordkommission erneut beweisen, sondern sich auch den traumatischen Ereignissen im Jahr zuvor stellen!

    Die Autorin knüpft an die Handlung vom ersten Teil der Reihe an. Im Mittelpunkt steht Janes angeschlagene Psyche und die besondere „Verknüpfung“, die der Chirurg nach der Begegnung im ersten Teil zwischen ihnen sieht.
    Das Buch ist genauso spannend und gut geschrieben wie „Die Chirurgin“. Lediglich das Ende hat mich etwas enttäuscht – nachdem die Spannung bis zum Schluss stets gestiegen ist, trat das Finale sehr abrupt ein und fiel enttäuschend knapp aus.

Kundenrezensionen

  • Sehr spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wieder ein heißer Sommer in Boston – und erneut schlägt ein perverser Serienkiller zu. Am Tatort findet Detective Jane Rizzoli den Arzt Richard Yeager mit durchgeschnittener Kehle vor. Von seiner Frau Gail fehlt jede Spur. Einzig ihr penibel gefaltetes Nachthemd weist Blutspuren auf. Die Ähnlichkeiten des Falles mit den Morden im Sommer zuvor sind unübersehbar, und in Jane werden die Erinnerungen an die grausigen Ereignisse wieder lebendig. Hat sich ein Nachahmungstäter die Verbrechen des »Chirurgen« Warren Hoyt zum Vorbild genommen? Treibt der Serienkiller noch aus der Zelle heraus sein Unwesen? Lässt er gar einen »Blutsbruder« jene Taten ausführen?
    Auch dieses Buch fand ich nach Die Chirurgin sehr spannend! Ich lese die ganze Reihe hintereinander weg und bisher fand ich sie alles super

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  • Der Meister - Tess Gerritsen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.04.2012

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    Der Meister von Tess Gerritsen war das erste Buch der Maura Isles & Jane Rizzoli-Reihe das ich gelesen habe. Es war so super spannend, dass ich gleich anfing, die Reihe vom Anfang an zu lesen. Unglaubliche Spannung ist garantiert!!

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  • 1a. Spannung Pur! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.10.2011

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    Grandiose Spannung, Dramatik und Action in einem Plot der unvorhersehbarer kaum sein könnte und sich die Bezeichnung Pageturner mehr als verdient hat.

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  • Einfach nur öde und langweilig Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Rebecca R., am 03.09.2011

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    Ich war von dem Buch "Die Chirurgin" so angetan, dass ich gleich im Anschluss "Der Meister" las. Das Buch war eine einzige Enttäuschung für mich. Die Geschichte der Chirurgin wurde oft wiederholt, so dass der Leser den Eindruck bekam, der "Dominator", der doch eigentlich die Hauptperson verkörpern sollte, nur ein Nebendarsteller ist. Selbst mir als Frau, gingen die ständen Ansichten/Probleme der Frauen-Männer-Domäne von Rizzoli, sehr auf die Nerven. Dass letztlich der Grund der Morde mit dem Kosovo Krieg zu tun hatte wurde nicht tiefgründig genug beschrieben und wirkte eher befremdlich. Ich würde das Buch auf keinem Fall, Jemandem empfehlen, der bereits die Chirurgin gelesen hat.

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  • nicht so gut wie "Die Chirurgin" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andrea Hipfinger, am 02.03.2011

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    Mir persönlich hat das Buch nicht so gut gefallen wie die Chirurgin, aber es war dennoch gut zu lesen.
    Was mich persönlich gefreut hat, war dass die Figur der Jane Rizzoli erst weibliche Anwandlungen bekommen hat und es etwas mehr geknistert hat. Der Leser kann sie nun als Frau wahrnehmen, im "1. Teil" wird extrem viel Wert darauf gelegt genau dies eben nicht zu tun.
    Was mir nicht gefallen hat war das Rausziehen des Falls aus der Spur und in eine Kriegsverbrecherschiene hineinzulegen. Das wurde meiner Meinung nach zu schnell abgehandelt. "Wenn es einer von ihnen ist, werden wir nie erfahren wer es war und was mit ihm passiert ist . ." "Na gut, dann halt nicht!"
    Prinzipiell aber durchaus ein Buch, das man nebenbei lesen kann, ohne allerdings extremst spannend zu werden.

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  • Jane Rizzoli & Maura Isles Reihe Band 2 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Ziegler, am 15.11.2010

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    Erst vor einem Jahr konnte Detective Jane Rizzoli den Chirurgen, einen psychopatischen Serienmörder, überführen und hinter Gittern bringen. Jetzt geschehen ähnliche Morde und die Schrecken der Vergangenheit lassen Jane nicht zur Ruhe kommen...
    Tess Gerritsen ist bekannt für ihre gut recherchierten und äußerst spannenden Medizin Thriller. Die Bücher sind jeweils in sich abgeschlossen, wer gerne Krimi Reihen liest sollte mit der Chirurgin starten.

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  • Spannug ist da Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.08.2010

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    Die Spannung in diesem Buch ist auf jeden Fall da. Jane Rizzoli wirkt sehr sympathisch, ein muss ist aber vorher Teil eins zu lesen "der Chirurg", dann wird alles verständlicher.
    Ein bißchen hatt mir das miträtseln gefehlt, da bis fast zum Schluss nicht klar wird wer der Mörder ist und man auch keine Anhaltspunkte richtig bekommt.
    Daher nur drei Sterne.

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  • absolut gelungene fortsetzung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von carpe, am 18.07.2010

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    von "die chirurgin"!obwohl fortsetzungen in den seltensten fällen, an die spannung des ersten bands heranreichen können.

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  • Der Meister Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hirth, am 26.06.2010

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    Ihr schlimmster Alptraum scheint zurückgekehrt zu sein. Jane Rizzoli, Detective bei der Bostoner Polizei, wird zu einem Tatort gerufen, der alte Erinnerungen in ihr wachruft. Erinnerungen, die sie unter allen Umständen vergessen möchte.
    Nur dass diesmal Ehepaare betroffen sind, statt verstörte Singlefrauen, wie in ihrem ersten Fall. Der Mann muss zusehen, wie der Killer seine Frau vor seinen Augen vergewaltigt, bevor er das Zeitliche segnet. Nichts für schwache Nerven!

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  • Tolles Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nadine, am 09.11.2009

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    Dies ist mein erstes Buch von Tess Gerittsen und leider habe ich nicht mit dem ersten Teil "Die Chirurgin" angefangen. "Der Meister" ist toll geschrieben und spannung pur.
    Nun werde ich mich erstmal an den ersten Teil ran machen um die zusammenhänge ein bisschen besser nachvollziehen zu können.
    Das Buch hat eine tolle "Hauptdarstellerin" und ich freue mich auf weitere Bücher von Jane Rizzoli.

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  • Warren Hoyt teil 2 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thola, am 25.08.2009

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    Die fortsetzung Von "Die Chirurgin" ist einfach nur empfehlenswert. Es mangelt an nix. Spannung garantiert. Nachdem Warren Hoyt aus dem gefängnis entkommen ist setzt Jane Rizzoli alles dran um ihn wieder zu fassen. Doch nun wie es scheint hat Hoyt einen Komplizen mit dem er diesmal zusammen mordet.
    Ein sehr gut geschriebenes Buch, das man nicht aus der hand legen will.

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  • Warren Hoyt ist zurück... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katrin, am 27.05.2009

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    Jane Rizzoli wird an einen Tatort gerufen,und vieles erinnert sie an den Chirurgen....Wer möchte da in ihrer Haut stecken?Wohl keiner,ich auch nicht.Tess Gerritsen hat mit diesem Buch mal wieder bewiesen,das sie tolle spannende Bücher schreiben kann.Einfach ein tolles Buch,das unbedingt gelesen werden MUSS...

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  • schön gruselig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 30.03.2009

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    Beschreibung:
    Detective Jane Rizzoli wird in ein Bostoner Villenviertel gerufen, wo sie die Leiche des Arztes Richard Yeager vorfindet. Die Untersuchung ergibt, dass Gail Yeager vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt wurde, bevor der Täter ihm die Kehle durchschnitt. Der perverse Mord erinnert Jane an den »Chirurgen«, einen psychopathischen Serienkiller, den sie ein Jahr zuvor verhaftete - nachdem sie ihm beinahe selbst zum Opfer gefallen wäre. Der »Chirurg« sitzt im Gefängnis, aber der neue Mord trägt eindeutig seine Handschrift. Und Jane weiß, dass er noch eine Rechnung mit ihr offen hat ..

    Wieder ein wunderbarer "Gruselroman" der "Meisterin" Tess Gerritsen.

    Während der Lektüre kann einem schon mal der eine oder andere Gruselschauer über den Rücken laufen

    Reihenfolge der Jane-Rizzoli-Bände:

    1) Die Chirurgin
    2) Der Meister
    3) Todsünde
    4) Schwesternmord
    5) Scheintot
    6) Blutmale
    7) Grabkammer

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  • Spannung Pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Schnäuzchen81, am 02.03.2009

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    Wieder ein hervorragender Thriller von Tess Gerritsen. Die Fortsetzung von "Die Chirurgin" hat keinerlei an Spannung verloren, wie man es bei Fortsetzungen meistens gewohnt ist. Wieder ist Jane Rizzoli in Boston unterwegs um eine Psychopathen zu erwischen, der sie wieder mal in das Zentrum des Geschehens rücken lässt...

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  • Packende Unterhaltung pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mandurah, am 06.02.2009

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    Wer denkt, Tess Gerritsen habe mit ihrem ersten Thriller all ihr Pulver verschossen, hat weit gefehlt. Wirklich unglaublich, wie es ihr gelingt, die Spannung auch im Nachfolger vom "Chirurgen" auf hohem Niveau zu halten und bis zum packenden Finale immer weiter zu steigern. Einmal angefangen fällt es schwer, dieses Buch zwischendurch aus der Hand zu legen - außer um sich den Schweiß von den Händen zu wischen. Ich freue mich schon auf die nächsten Krimis!

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  • Ein weiterer heißer Sommer in Boston Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefan Heidsiek, am 01.12.2008

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    Gute zwei Jahre sind vergangen, seit ich den ersten Teil der „Rizzoli/Isles“-Reihe gelesen habe, was sich nun, bei der Lektüre des Nachfolgers „Der Meister“, ein wenig zu meinem Nachteil ausgewirkt hat, denn Tess Gerritsen nimmt mehr als nur einmal Bezug auf die in ihrem Erstling geschilderten Ereignisse. Die Story setzt ein Jahr nach der Ergreifung des Serienmörders Warren Hoyt, dem „Chirurgen“, ein. Detective Jane Rizzoli vom Boston P.D. leidet immer noch unter Albträumen, aufgrund der Umstände bei der Verhaftung Hoyts, wo sie ihm fast selbst zum Opfer gefallen wäre. Während sie sich nach außen hin, besonders gegenüber den männlichen Kollegen, tough und hart gibt, hat ihre Psyche die Vergangenheit nicht ansatzweise verarbeitet. Nun wird sie von einem Beamten aus der reichen Vorstadt zu einem Fall hinzu gerufen, der mehr als nur ein paar Parallelen zu den Verbrechen Hoyts aufweist. Ein Ehepaar ist in seiner Villa überfallen und der Mann grausam mit einem Schnitt durch die Kehle hingerichtet worden. Von der Frau fehlt, bis auf ein in blut getränktes, sorgfältig gefaltetes Nachthemd, jegliche Spur. Die Rekonstruktion des Tatorts mithilfe des Luma-Lights ergibt, dass man die Frau vor den Augen des gefesselten Ehemanns vergewaltigt hat. Als einige Tage später die Leiche der Ehefrau entdeckt wird und Warren Hoyt die Flucht aus der Haft gelingt, ist es mit Rizzolis Seelenruhe endgültig vorbei. Ihre Fassade der stets kontrollierten und eiskalten Polizistin beginnt zu bröckeln. Ungewollte Unterstützung erhält sie in erster Linie in Form des FBI-Agenten Gabriel Dean, der jedoch mehr über den Fall zu wissen scheint, als er bereit ist preiszugeben. Und nachdem weitere Leichen gefunden, bestätigt sich ein früh geäußerter Verdacht. Arbeitet der neue Serienmörder nun mit seinem entflohenen „Meister“ zusammen? Gerritsen zweites Werk um die Powerfrau Rizzoli knüpft sowohl inhaltlich als auch vom Stil her am vorherigen Bestseller an und kann, trotz der etwas einfallslosen Rückkehr eines vorherigen Serienmörders, plottechnisch überzeugen. Im Gegensatz zum Vorgänger nimmt sich die Autorin allerdings diesmal erheblich mehr Zeit, die einzelnen Figuren näher zu beschreiben. So erfährt man nicht nur mehr über das angeschlagene Innenleben Rizzolis, sondern erhält auch gleichzeitig einen tieferen Einblick in die Gedankenwelt des Chirurgen, die beinahe beängstigend logisch seziert wird. Überhaupt ist auch „Der Meister“ keine Lektüre für Zartbesaitete. Zwar hält sich Gerritsen, die übrigens selbst Medizinerin ist, diesmal mit arg blutigen Schilderungen zurück. Eindringlich beschriebene Leichenbeschauen und die ausführliche Erörterung des Themas Nekrophilie tun jedoch ihr übrigens, um bei etwas empfindlicheren Gemütern den Magen revoltieren lassen. Diese detaillierten Schilderungen betreibt sie allerdings stellenweise bis zum Exzess, worunter die Spannung, die erst gegen Ende richtig anzieht, leider etwas leidet. Zudem gingen mir (als männlicher Leser) mitunter Rizzolis geistige Schmährufe auf die ja ach so gnadenlose und auf eine Schwäche wartende Macho-Männlichkeit auf die Nerven. Größter Minuspunkt bleibt jedoch das Ende, das mir viel zu schnell und unbefriedigend ausgearbeitet wurde. Insgesamt ist „Der Meister“ ein beklemmender, atmosphärisch sehr dichter Psycho-Thriller, der sich literarisch hinter den Werken eines Jeffery Deavers nicht zu verstecken braucht, dem in Punkto Spannungsaufbau aber noch die richtige Balance fehlt.

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  • Gelungener zweiter Teil Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Koßmann, am 23.08.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses ist nun der zweite Thriller aus der "Jane-Rizzoli-Reihe" und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht aufgrund meiner Spannungserwartung. Ich empfehle, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Jeder Thriller ist zwar in sich abgeschlossen, aber in diesem zweiten Teil habe ich "alte Bekannte" aus "Die Chirurgin" wiedergetroffen und man versteht das Buch doch besser, wenn man die passenden Hintergründe dazu kennt.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass wir Jane diesmal als wirkliche Hauptakteurin kennenlernen. In dem ersten Buch "Die Chirurgin" spielte sie neben Moore nur eine Nebenrolle. Diesmal kam sie bei mir auch wesentlich sympathischer an als in ihrem Debüt.

    Das Buch ist rasant und spannend geschrieben. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Tess Gerritsen kommt diesmal zwar mit etwas weniger Blut aus, ist dennoch aber nicht gerade zart besaitet, was die Beschreibungen der Opfer angeht. Ein ausgeklüfteltes Täterbild führt Jane Rizzoli immer näher an den Mörder heran, verwickelt sie aber auch immer mehr in die Sache, ohne dass sie merkt, dass vielleicht SIE die Zielscheibe des Ganzen ist.

    Das Ende kommt sehr plötzlich, beruhigt den Leser aber auf seine Art und macht zudem neugierig auf den nächsten Band "Todsünde", der bereits in meinem Bücherregal auf mich wartet.

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  • Der Nachahmungstäter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mario Pf., am 03.04.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Chirurgin war schon ein Spektakel und für die meisten Leser sicher atemberaubend und auch wenn es am Ende ein Happy End gab, es war klar dass die Sache womöglich noch nicht ganz ausgestanden ist. Deshalb kehrt der Chirurg im zweiten Jane-Rizzoli-Thriller zurück und geht dabei eine unheilvolle Allianz ein.

    Warren Hoyt sitzt hinter Schloss und Riegel, doch der verurteilte Serienmörder glaubt fest an die Existenz eines "Blutsbruders" und Gesinnungsgenossen irgendwo da draußen. Im August ein Jahr nach seiner Verhaftung wird Jane Rizzoli aufgrund ihrer Erfahrungen von Detective Vince Korsak bei den Ermittlungen zu einem anderen Fall zu Rate gezogen. In einem vornehmen Bostoner Vorort wurde der Chirurg Dr. Richard Yeager in seiner Villa ermordet, jedoch erst nachdem er bis auf die Unterwäsche ausgezogen wurde. Seine Frau ist verschwunden, doch am Tatort finden sich Spuren auf eine Vergewaltigung. Als sie Tage später zusammen mit einer weiteren Leiche gefunden wird, schaltet sich auch noch das FBI ein, doch die Bundespolizei ist nicht sehr mitteilsam und wenig an einem zweiseitigen Informationsfluss interessiert. Es kommt wie es kommen muss, als es dem Chirurg auf spektakuläre Weise gelingt auszubrechen und sich mit dem nekrophilien Dominator zusammenzuschließen...

    Vielleicht wurde mit dem Titel "Der Meister" eine unglückliche Übersetzung von "The Apprentice" getroffen. Aber Buchtitel müssen auch nicht immer ganz dem Inhalt entsprechen, was zählt sind die inneren Werte wie Plotaufbau, Spannung, Stil usw. und nicht der Name, auch wenn sich dieser bei Tess Gerritsen schon sehr gut vermarktet. Solide Spannung ist schon eher etwas das man sich von einer Fortsetzung zu die Chirurgin erwartet und die findet man hier tatsächlich, genauso wie das blutige Spektakel, das nichts für empfindliche Mägen ist, genauso wie die detailliert geschilderten Autopsien. Auch Neueinsteiger sind bei der Meister gut aufgehoben, denn die gesamte Geschichte des ersten Bandes wird noch einmal umfangreich aufgearbeitet und der Leser wieder schnell auf den neuesten Stand gebracht.

    Allerdings finden sich auch in der Meister einige Mängel, wie der simple Schematismus der den Thrillern Tess Gerritsens zugrunde liegt. Im Grunde ist das nicht negativ zu bewerten, da dieses Schema eine gewisse Spannung verspricht und ein sehr flüssiges Leseerlebnis ermöglicht, ohne sich mit komplizierten Nebenhandlungen aufzuhalten. Schon etwas mehr stört da schon das Fehlen der psychologischen Tiefe in Bezug auf die Hauptcharaktere, Böse sind einfach böse, die Helden einfach gut und dazwischen liegen vielleicht gerade einige Unsympathen. Auch die Privatleben und persönlichen Entwicklungen bleiben relativ unbeleuchtet, etwas dass schon mehr ins Gewicht fällt als eine Welt in eintönigen schwarz-weiß.

    Fazit:
    Wer Thriller mit blutrünstigen Serienkillern und solider Spannung ohne zu komplizierte Nebenhandlungen liebt ist bei der Jane-Rizzoli-Serie gut aufgehoben. Der Chirurg kehrt zurück, der Kampf auf Leben und Tod beginnt erneut.

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  • Der Wahnsinn geht weiter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 27.03.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der zweite Fall für Jane Rizzoli.

    Gelungene Fortsetzung von "Die Chirurgin".

    Wieder ein heißer Sommer in Boston – wieder hält ein perverser Serienkiller die Polizei in Atem.

    Der Arzt Richard Yeager wird mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden, von seiner Frau Gail fehlt jede Spur. Einzig ihr penibel gefaltetes Nachthemd weist Blutspuren auf. Schnell erkennt Jane Rizzoli gewisse Parallen zu dem Fall mit den Morden im letzten Sommer.

    Hat sich ein Nachahmungstäter die Verbrechen des Warren Hoyt zum Vorbild genommen? Ist es möglich, dass der verurteilte Serienkiller noch aus der Zelle heraus sein Unwesen treibt?

    Während Rizzoli fieberhaft ermittelt, gelingt Warren Hoyt die Flucht aus dem Gefängnis, und die Lage spitzt sich dramatisch zu: Jane Rizzoli gerät nun selbst ins Visier von Hoyt ... Vollbringt hier jemand sein Meisterstück im Auftrag des Serienkillers??

    Superspannend geschrieben.

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  • Tess Gerritsen halt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tanja, am 17.03.2008

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Super, so wie alle Bücher aus dieser Reihe! Jedoch find ich in diesem Buch das Ende etwas zu kurz...
    Aber trotzdem noch super!!!

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Prolog


Heute habe ich einen Mann sterben sehen.
Es war ein unerwartetes Ereignis, und ich staune immer noch darüber, dass sich dieses Drama direkt zu meinen Füßen abspielte. So vieles von dem, was unserem Leben Würze gibt, ist nicht vorhersehbar. Deshalb müssen wir lernen, die Schauspiele, die es für uns bereithält, zu genießen, wann immer sie geboten werden, und die seltenen Momente des Nervenkitzels als Lichtblicke im sonst so monotonen Fluss der Zeit zu schätzen. Und meine Tage vergehen quälend langsam hier hinter diesen Mauern, wo Menschen nur Zahlen sind, wo man uns nicht nach unseren Namen oder unseren von Gott verliehenen Talenten unterscheidet, sondern nur nach der Art unserer Vergehen. Wir tragen identische Kleidung, essen die gleichen Mahlzeiten, lesen die gleichen zerfledderten Bücher von ein und demselben Bibliothekswagen. Ein Tag ist wie der andere. Und dann erinnert uns plötzlich ein ungewöhnlicher Vorfall daran, zu welch überraschenden Wendungen das Leben fähig ist.


So geschehen heute, an diesem zweiten August, der zu einem wunderbar heißen und sonnigen Tag herangereift ist, so wie ich es liebe. Während die anderen Männer schwitzen und träge umherschleichen wie Vieh auf der Weide, stehe ich in der Mitte des Gefängnishofs, das Gesicht zur Sonne gewandt, wie eine Eidechse, die die Wärme gierig aufsaugt. Ich habe die Augen geschlossen, weshalb ich den Messerstich selbst nicht sehe; und ich sehe auch nicht, wie der Mann taumelt und hinterrücks zu Boden fällt. Aber ich höre das aufgeregte Stimmengewirr um mich herum und schlage die Augen auf.


In einer Ecke des Hofs liegt ein Mann blutend auf der Erde. Alle anderen weichen zurück und setzen ihre gewohnten Masken der Gleichgültigkeit auf - nichts sehen und nichts wissen ist ihr Motto.
Nur ich gehe auf den Gefallenen zu.
Einen Moment lang stehe ich da und blicke auf ihn herab. Seine Augen sind offen, er ist bei Bewusstsein; ich muss ihm wie ein dunkler Schattenriss vor dem Hintergrund des strahlend blauen Himmels erscheinen. Er ist jung, mit weißblondem Haar, sein Bart kaum dichter als Flaum. Als er den Mund aufmacht, quillt rosafarbener Schaum heraus. Auf seiner Brust breitet sich ein roter Fleck aus.
Ich knie neben ihm nieder und reiße sein Hemd auf, um die Wunde freizulegen, die sich unmittelbar links vom Brustbein befindet. Die Klinge ist sauber zwischen zwei Rippen eingedrungen und hat mit Sicherheit die Lunge durchbohrt, vielleicht auch den Herzbeutel verletzt. Die Wunde ist tödlich, und er weiß es. Er versucht etwas zu sagen. Seine Lippen bewegen sich lautlos, seine Augen mühen sich verzweifelt, mich zu fixieren. Er will, dass ich mich näher zu ihm herunterbeuge, vielleicht um seine letzte Beichte zu hören, aber ich bin nicht im Geringsten daran interessiert, was er mir zu sagen hat.
Stattdessen habe ich nur Augen für seine Wunde. Für sein Blut.
Ich bin mit Blut bestens vertraut. Ich kenne es in- und auswendig, ich weiß Bescheid über seine Zusammensetzung. Ich habe zahllose Röhrchen mit dieser Flüssigkeit in den Händen gehalten, habe seine vielen verschiedenen Abstufungen von Rot bewundert. Ich habe es in der Zentrifuge geschleudert und in zweifarbige Säulen von dicht gepackten Zellen und strohblassem Serum getrennt. Ich kenne seinen Glanz, seine seidige Konsistenz. Ich habe seinen schimmernden Strom aus frischen Schnitten in der Haut fließen sehen.
Das Blut strömt aus der Brust des Mannes wie wundertätiges Wasser aus einer heiligen Quelle. Ich drücke den Handteller auf die Wunde, bade meine Haut in der feuchten Wärme, und das Blut überzieht meine Hand wie ein scharlachroter Handschuh. Er glaubt, dass ich ihm helfen will, und Dankbarkeit blitzt in seinen brechenden Augen auf. Dieser Mann hat in seinem kurzen Leben sehr wahrscheinlich nur wenig Nächstenliebe erfahren. Welche Ironie, dass ausgerechnet ich einem Sterbenden als das Antlitz der Barmherzigkeit erscheine.
Hinter mir höre ich das Scharren von Stiefeln und eine Stimme, die in barschem Ton befiehlt: »Zurück! Alles zurücktreten!«
Irgendjemand packt mich am Hemd und reißt mich hoch. Ich werde nach hinten gestoßen, weg von dem sterbenden Mann. Staub wirbelt auf, und die Luft ist von Schreien und Flüchen erfüllt, während man uns in einer Ecke zusammenscheucht. Das Werkzeug des Todes, das Messer, liegt unbeachtet auf der Erde. Die Wachmänner traktieren uns mit Fragen, aber niemand hat etwas gesehen, niemand weiß etwas.
Nie weiß irgendjemand irgendetwas.
Während sich auf dem Hof tumultartige Szenen abspielen, stehe ich ein wenig abseits von den anderen Gefangenen, die mich von Anfang an gemieden haben. Ich hebe die Hand, von der noch das Blut des toten Mannes trieft, und atme seinen süßlichen, metallischen Duft ein. Allein der Geruch verrät mir, dass es junges Blut ist, aus jungem Fleisch geflossen.
Die anderen Insassen starren mich an und rücken noch weiter von mir ab. Sie wissen, dass ich anders bin; sie haben es schon immer gespürt. So verroht diese Männer auch sein mögen, mir gehen sie voller Argwohn aus dem Weg, weil sie wissen, wer - und was - ich bin. Ich lasse den Blick über ihre Gesichter schweifen, suche meinen Blutsbruder in ihren Reihen. Ich sehe ihn nicht, nicht hier, nicht einmal in diesem Haus voller Monster in Menschengestalt.
Aber er existiert. Ich weiß, dass ich nicht der Einzige meiner Art auf dieser Erde bin.
Irgendwo ist noch ein anderer. Und er wartet auf mich.


1
Die Fliegen waren schon zur Stelle. Nach vier Stunden auf dem aufgeheizten Pflaster von South Boston war das zerschmetterte Fleisch regelrecht gar gekocht und strömte das chemische Äquivalent eines Essensglöckchens aus, was ganze Schwärme summender Insekten angelockt hatte. Obwohl das, was von dem Körper übrig geblieben war, inzwischen mit einem Tuch abgedeckt war, fanden die Aasfresser noch reichlich herumliegendes Gewebe, an dem sie sich gütlich tun konnten. Klümpchen grauer Gehirnmasse und andere, nicht identifizierbare Fragmente waren in einem Radius von zehn Metern über die Straße verstreut. Ein Schädelsplitter war in einem Blumenkasten im ersten Stock gelandet, und an den parkenden Autos klebten Fleischfetzen.
Detective Jane Rizzoli hatte schon immer einen kräftigen Magen gehabt, aber selbst sie brauchte einen Moment, um sich zu fangen. Mit zusammengekniffenen Augen und geballten Fäusten stand sie da, wütend auf sich selbst wegen dieses Moments der Schwäche. "Nicht schlappmachen. Bloß nicht schlappmachen". Sie war die einzige Kriminalbeamtin in der Mordkommission des Boston Police Department, und sie wusste, dass die Scheinwerfer immer gnadenlos auf sie gerichtet waren. Jeder Fehler würde sofort von allen bemerkt, ebenso wie jeder Triumph. Ihr Kollege Barry Frost hatte zu seiner Schande bereits vor aller Augen sein Frühstück zurückgehen lassen. Jetzt saß er zusammengekrümmt im klimatisierten Einsatzfahrzeug und wartete darauf, dass sein Magen sich wieder beruhigte. Sie konnte es sich einfach nicht leisten, ebenfalls von Übelkeit überwältigt zu werden. Als einzige Polizeibeamtin am Tatort zog sie alle Blicke auf sich, und die Schaulustigen, die sich hinter dem Absperrband drängten, registrierten jede ihrer Bewegungen, jedes Detail ihrer äußeren Erscheinung. Sie wusste, dass man ihr ihre vierunddreißig Jahre nicht ansah, und sie war peinlich darauf bedacht, so viel Autorität wie möglich in ihr Auftreten zu legen. Was ihr an Körpergröße fehlte, versuchte sie mit ihrem durchdringenden Blick und ihrer straffen Haltung wettzumachen. Sie hatte die Kunst gelernt, eine Szene zu beherrschen, und sei es nur durch die schiere Intensität ihrer Ausstrahlung.
Aber diese Hitze zehrte an ihrer Entschlossenheit. Sie war wie üblich in einem schlicht-eleganten Kostüm erschienen, die Haare sorgfältig gekämmt. Aber jetzt hatte sie den Blazer längst abgelegt, ihre Bluse war zerknittert, und die Luftfeuchtigkeit hatte ihre Haare zu widerspenstigen Locken gekräuselt. Sie fühlte sich von allen Seiten attackiert - von dem Gestank, den Fliegen, der brennenden Sonne. Sie musste sich auf zu vieles gleichzeitig konzentrieren. Und dann all diese Augen, die sie auf Schritt und Tritt verfolgten.
Laute Stimmen zogen ihre Aufmerksamkeit auf sich. Ein Mann mit Cityhemd und Krawatte versuchte einen Streifenbeamten zu beschwatzen, ihn vorbeizulassen.
»Hören Sie, ich muss zu einer Vertreterkonferenz, okay? Ich bin sowieso schon eine Stunde zu spät dran. Aber Sie wickeln zuerst mein Auto mit Ihrem verdammten Absperrband ein, und jetzt wollen Sie mir erzählen, dass ich nicht wegfahren darf? Das ist mein Wagen, zum Donnerwetter!«
»Es handelt sich hier um den Tatort eines Verbrechens, Sir.«
»Es war ein Unfall!«
»Das haben wir noch nicht geklärt.«
»Und Sie brauchen den ganzen Tag, um das rauszufinden? Warum hören Sie uns nicht einfach mal zu? Die ganze Straße hat doch mitgekriegt, wie es passiert ist.«
Rizzoli trat auf den Mann zu, dessen Gesicht mit einer glänzenden Schweißschicht überzogen war. Es war halb zwölf; die Sonne stand schon fast im Zenit und brannte wie ein zornig starrendes Auge auf sie herab.
»Was genau haben Sie gehört, Sir?«, fragte sie.
Er schnaubte verächtlich. »Dasselbe, was alle anderen auch gehört haben.«
»Einen lauten Knall.«
»Ja. Gegen halb acht. Ich kam gerade aus der Dusche. Ich hab aus dem Fenster geschaut, und da lag er, mitten auf dem Gehsteig. Sie sehen ja selbst, was für eine gefährliche Stelle das hier ist. Diese Schweine kommen mit einem Affentempo um die Kurve gerast. Muss ein Lkw gewesen sein, der ihn erwischt hat.«
»Haben Sie einen Lkw gesehen?«
»Nee.«
»Oder gehört?«
»Nee.«
»Und einen Pkw haben Sie auch nicht gesehen?«
»Lkw, Pkw.« Er zuckte mit den Achseln. »So oder so, es war ein Unfall mit Fahrerflucht.«
Es war dieselbe Geschichte, die sie schon dutzendfach von den Nachbarn des Mannes zu hören bekommen hatten. Irgendwann zwischen sieben Uhr fünfzehn und sieben Uhr dreißig war auf der Straße ein lauter Knall zu hören gewesen. Es gab keine Augenzeugen für das, was passiert war. Sie alle hatten lediglich das Geräusch gehört, und dann hatten sie die Leiche des Mannes entdeckt. Rizzoli hatte die Möglichkeit, dass der Mann sich in den Tod gestürzt hatte, bereits in Betracht gezogen, aber gleich wieder verworfen. Der Straßenzug bestand nur aus zweistöckigen Gebäuden; kein Punkt lag hoch genug für einen Sturz mit derart verheerenden Folgen. Und es waren auch keine Spuren einer Explosion zu entdecken, die einen menschlichen Körper dermaßen zerfetzt haben könnte.
»He, kann ich jetzt vielleicht mein Auto hier wegfahren?«, fragte der Mann. »Es ist der grüne Ford da hinten.«
»Der mit den Hirnspritzern auf der Motorhaube?«
»Ja.«
»Was glauben Sie denn?«, fuhr sie ihn an. Dann ließ sie ihn einfach stehen und ging hinüber zu dem Gerichtsmediziner, der in der Mitte der Straße kauerte und den Asphalt absuchte. »Das sind doch alles Arschlöcher hier in der Straße«, sagte Rizzoli. »Das Opfer ist ihnen völlig schnuppe. Und es weiß auch niemand, wer er ist.«
Dr. Ashford Tierney blickte nicht zu ihr auf; er starrte weiter unbeirrt auf die Straße. Unter den spärlichen grauen Haarsträhnen glitzerte sein Schädel von Schweiß. Noch nie war ihr Dr. Tierney so alt und müde vorgekommen. Als er sich jetzt aufzurichten versuchte, streckte er die Hand nach ihr aus; eine stumme Bitte um Hilfe. Rizzoli ergriff sie, und sie konnte das Knirschen und Knacken der ermüdeten Knochen und Gelenke spüren, das sich durch seine Finger auf ihre übertrug. Er stammte aus Georgia; ein Südstaaten-Gentleman der alten Schule, der mit der direkten Art der Bostoner, wie Rizzoli sie verkörperte, nie recht warm geworden war, ebenso wenig wie sie mit seiner Förmlichkeit. Das Einzige, was sie verband, waren die sterblichen Überreste der Menschen, die auf Dr. Tierneys Autopsietisch landeten. Aber als sie ihm nun aufhalf, registrierte sie seine Gebrechlichkeit mit einem Anflug von Traurigkeit, und sie musste an ihren eigenen Großvater denken, dessen Lieblingsenkelin sie gewesen war - vielleicht, weil er in ihrem unbeugsamen Stolz und ihrer hartnäckigen Zielstrebigkeit sich selbst wiedererkannte. Sie erinnerte sich daran, wie sie ihm aus dem Sessel aufgeholfen hatte, an seine vom Schlaganfall gelähmte Hand, die wie eine Klaue auf ihrem Arm geruht hatte. Selbst ein vor Energie strotzender Mann wie Aldo Rizzoli war von den unerbittlichen Mühlen der Zeit schließlich in ein Häuflein brüchiger Knochen und knackender Gelenke verwandelt worden. Sie konnte den gleichen Effekt an Dr. Tierney beobachten, als er nun schwankend in der Mittagshitze stand und sich mit seinem Taschentuch den Schweiß von der Stirn wischte.
»Das ist ja ein Prachtexemplar von einem Fall; genau das Richtige zum Abschluss meiner Karriere«, sagte er. »Übrigens, Detective, werden Sie auch zu meiner Abschiedsparty kommen?«
»Äh ... zu welcher Party?«, fragte Rizzoli.
»Zu der, mit der Sie alle mich überraschen wollen.«
Sie seufzte. Und gab zu: »Ja, ich bin dabei.«
»Ha. Von Ihnen habe ich noch immer eine offene Antwort bekommen. Ist es nächste Woche?«
»In zwei Wochen. Und Sie wissen es nicht von mir, okay?«
»Ich bin froh, dass Sie es mir gesagt haben.« Er blickte auf den Asphalt hinab. »Ich mag Überraschungen nicht besonders.«
»Also, was haben wir denn hier, Doc? Unfall mit Fahrerflucht?«
»Dies hier ist offenbar der Aufschlagpunkt.«
Rizzoli betrachtete den ausgedehnten Blutfleck. Dann wanderte ihr Blick zu der verhüllten Leiche, die in fast vier Meter Entfernung auf dem Gehweg lag.
»Sie meinen, er ist hier aufgeprallt und dann bis dort drüben geschleudert worden?«, fragte Rizzoli.
»So sieht es aus.«
»Muss ja ein ziemlich großer Lkw gewesen sein, der den armen Kerl so zu Matsch gefahren hat.«
»Kein Lkw«, war Tierneys rätselhafte Antwort. Er begann mit gesenktem Blick die Straße abzuschreiten.
Rizzoli folgte ihm, während sie die Schwärme von Fliegen zu verscheuchen suchte, die um sie herumschwirrten. Nach etwa zehn Metern blieb Tierney stehen und zeigte auf einen grauen Klumpen, der am Bordstein hing.
»Noch mehr Hirnmasse«, stellte er fest.
»Es war also kein Lkw?«, fragte Rizzoli.
»Nein. Und auch kein Pkw.«
»Was ist denn mit den Reifenspuren auf dem Hemd des Opfers?«
Tierney richtete sich auf und ließ den Blick über die Straße, den Gehsteig und die Häuser schweifen. »Fällt Ihnen an dieser Szenerie irgendetwas Interessantes auf, Detective?«
»Sie meinen, abgesehen von der Tatsache, dass da hinten ein toter Mann liegt, dem sein Gehirn abhanden gekommen ist?«
»Sehen Sie sich den Aufprallpunkt an.« Tierney deutete auf den Fleck auf dem Asphalt, neben dem er anfangs gekauert hatte. »Können Sie das Verteilungsmuster der Leichenteile erkennen?«
»Ja. Er ist in alle Himmelsrichtungen gespritzt. Der Aufprallpunkt liegt in der Mitte.«
»Richtig.«
»Es ist eine viel befahrene Straße«, sagte Rizzoli. »Die Autos kommen mit zu hoher Geschwindigkeit dort um die Kurve geschossen. Und das Opfer weist Reifenspuren auf dem Hemd auf.«
»Sehen wir uns diese Spuren doch noch einmal an.«
Als sie zu der Leiche zurückgingen, gesellte sich Barry Frost zu ihnen, der endlich wieder aus dem Van hervorgekrochen war. Er sah bleich und ein wenig betreten aus.
»Oh, Mann«, stöhnte er.
»Geht's Ihnen wieder besser?«, fragte sie.
»Ob ich mir wohl eine Magen-Darm-Grippe eingefangen habe oder so?«
»Oder so.« Sie hatte Frost immer gemocht, hatte sein sonniges Gemüt und seine duldsame Art schätzen gelernt, und es tat ihr weh, ihn so in seinem Stolz verletzt zu sehen. Sie klopfte ihm auf die Schulter und schenkte ihm ein mütterliches Lächeln. Frost schien Mutterinstinkte geradezu herauszufordern, selbst bei der so gar nicht mütterlichen Rizzoli. »Das nächste Mal nehme ich eine Kotztüte für Sie mit«, erbot sie sich.
»Ach, wissen Sie«, meinte er, während er hinter ihr hertappte, »ich glaube wirklich, dass es bloß ein Virus ist ...«
Sie standen vor der verstümmelten Leiche. Tierney ging ächzend in die Knie; seine Gelenke protestierten gegen diesen neuerlichen Anschlag, während er das Tuch zur Seite zog. Frost wurde noch blasser und trat einen Schritt zurück. Rizzoli musste gegen den dringenden Wunsch ankämpfen, das Gleiche zu tun.
Der Rumpf war in Höhe des Nabels in zwei Teile zerrissen. Die obere Hälfte, bekleidet mit einem beigefarbenen Baumwollhemd, war von Osten nach Westen ausgerichtet, während der untere Teil, der in Bluejeans steckte, in Nord-Süd-Richtung lag. Die beiden Hälften waren nur noch durch ein paar Haut- und Muskelstränge miteinander verbunden. Die inneren Organe waren herausgerissen worden und lagen auf dem Asphalt, zu einer breiförmigen Masse zerquetscht. Durch den Aufprall war der Hinterkopf zerschmettert, das Gehirn herausgeschleudert worden.
»Jung, Geschlecht männlich, dem Anschein nach hispanoamerikanischer oder mediterraner Herkunft, Alter zwischen zwanzig und vierzig«, sagte Tierney. »Ich erkenne offensichtliche Frakturen der Brustwirbelsäule, der Rippen, der Schlüsselbeine und des Schädels.«
»Könnte nicht auch ein Lastwagen so etwas anrichten?«, fragte Rizzoli.
»Es ist zweifellos möglich, dass ein Lastwagen derart massive Verletzungen bewirkt.« Aus seinen blassblauen Augen sah er Rizzoli herausfordernd an. »Aber niemand hat ein solches Fahrzeug gehört oder gesehen, habe ich Recht?«
»Ja, leider«, gab sie zu.
Frost brachte endlich auch einen Kommentar heraus. »Wissen Sie was, ich glaube, das sind gar keine Reifenspuren da auf seinem Hemd.«
Rizzoli nahm die schwarzen Streifen auf der Vorderseite des Hemds noch einmal in Augenschein. Sie berührte einen der verschmierten Streifen mit ihrer behandschuhten Hand und inspizierte anschließend den Finger. Etwas von der schwarzen Farbe war an dem Latexhandschuh hängen geblieben. Sie starrte den Fleck noch einen Moment lang an, während sie die neue Information verarbeitete.
»Sie haben Recht«, sagte sie. »Das sind keine Reifenspuren. Es ist Schmierfett.« Sie richtete sich auf und blickte sich auf der Straße um. Nirgends konnte sie blutige Reifenspuren oder Autoteile entdecken. Keine Glas- oder Plastiksplitter, wie sie nach einer so heftigen Kollision mit einem menschlichen Körper zweifellos zurückgeblieben wären.
Eine Zeit lang sagte niemand etwas. Sie sahen einander nur an, während allen dreien allmählich die einzig mögliche Erklärung dämmerte. Wie um die Theorie zu bestätigen, flog in diesem Augenblick ein Düsenjet donnernd über ihre Köpfe hinweg. Rizzoli legte den Kopf in den Nacken und sah mit zusammengekniffenen Augen eine 747 vorüberfliegen, im Landeanflug auf den etwa acht Kilometer nordöstlich gelegenen Flughafen Logan International.
»O mein Gott«, sagte Frost, der sich die Hand schützend über die Augen hielt. »Was für ein Abgang. Bitte sagen Sie mir, dass er schon tot war, bevor er hier unten ankam.«

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