BuchhändlerInnen im Portrait

aus Neuss

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  • Metals
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    Toppt noch "The Reminder"
    Rezension vom 09.03.2012
    Sie haben uns ganz schön lange auf Nachschub warten lassen, nun aber ist er da. Vier Jahre nach Veröffentlichung von "The Reminder" sind Feist mit ihrer neuen Platte "Metals" wieder da.
    Dieses Mal geht es ein bißchen lebhafter zu, das merkt man bereits beim ersten Song.Ich habe das neue Album bis jetzt zwar erst ein, zweimal angehört, freue mich aber jetzt schon auf das nächste Mal. Gibt es ein schöneres Lob für ein Album, als dass der Hörer es kaum erwarten kann, nach Hause zu kommen und es endlich wieder anhören zu können? Wohl kaum.
    5 Sterne für Feist. :-)
  • Ceremonials
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    Überzeugender Nachfolger!
    Rezension vom 09.03.2012
    Florence Welch mag sich hin und wieder einmal mit der Gestaltung ihrer Videos in die Nesseln setzen (was war da denn bitte los, Frau Welch?)...abschrecken lassen sollte man sich davon jedoch nicht.
    "Ceremonials" ist absolut überzeugend. Mit einer wahnsinnigen stimmlichen Intensität und Kraft reißt sie einen mit sich. Einfach Augen schließen und Song für Song entdecken.
    Gänsehaut und eisige Schauer garantiert.
  • Noel Gallagher's High Flying Birds
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    Bisheriges Musik-Highlight 2012
    Rezension vom 09.03.2012
    Lange, sehr lange hat man (oder zumindest ich) nichts mehr von dem einstmals pöbelnden Britpop-Brüderpaar gehört oder gesehen.
    Jetzt ist Noel zurück und präsentiert uns sein durch und durch überzeugendes Soloalbum.
    Schon bei den ersten Klängen wird es klar: Diese CD gehört in jede Sammlung. Sie verdient es lange Zeit und immer wieder gespielt zu werden. Einmal gehört, sind die Songs einem den ganzen Tag über ein überaus willkommener Begleiter.
    Da ist es wieder, das gute alte Oasis-Phänomen.
    Britpop ist nicht tot. Und Noel Gallagher schon lange nicht.
    Ein Glück. :-)
  • Alles über Lulu
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    "Zwei an einem Tag" hat endlich einen Nachfolger!
    Rezension vom 24.08.2011
    Lieber David Nicholls, es ist soweit. Es tut mir schrecklich leid, aber Ihr Buch „Zwei an einem Tag“ hat starke Konkurrenz bekommen.
    Jonathan Evison hat mit seiner Geschichte um Lulu und Will eine derart komische, tieftraurige, skurrile, aber alles in allem einfach nur wunderbare Liebesgeschichte geschrieben, dass ich sie tatsächlich einen würdigen Nachfolger zu Ihrem Buch nennen kann.

    Der junge Will ist nicht nur in der Schule ein absoluter Außenseiter. Der schmächtige kleine Fleischverächter sieht sich zu Hause Tag für Tag mit seiner fleischfressenden Bodybuilding-Familie („Ohne Fleiß, kein Preis!“) konfrontiert und hat ganz schön mit dem Leben zu kämpfen. Niemand kann und will ihn so recht verstehen. Bis eines Tages eine Frau in das Leben des verwitweten Vaters tritt und ihre Tochter mitbringt. Lulu ist so alt wie Will und verändert sein Leben radikal. Eine außergewöhnliche Freundschaft entsteht, die Will jedoch emotional alles abverlangt. Er verliebt sich in Lulu, beginnt ein Tagebuch über jeden ihrer Wimpernschläge zu führen und alles festzuhalten, was auch nur entfernt mit ihr zu tun hat. Die beiden vertrauen sich alles an und verbringen jede freie Minute miteinander, bis sie einen Sommer lang getrennt werden . Eine lange Leidenszeit beginnt.

    Jonathan Evison schreibt vor allem skurril, aber auch urkomisch und tieftraurig zugleich. Ich habe jede Seite, jeden Wesenszug, jede neue Obsession in und um Lulu geliebt und jeden von Wills komischen Freunden, und natürlich ihn selbst, ins Herz geschlossen.
    Dieses Buch zu verkaufen wird meine Herzensangelegenheit im Jahr 2011! Nicht mehr und nicht weniger! Tun Sie mir den Gefallen und lesen Sie „Alles über Lulu“!

  • Im Wald der stummen Schreie
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    Grangé ist und bleibt die Ausnahme!
    Rezension vom 23.08.2011
    Krimis lese ich prinzipiell eher ungern, manchmal muss ich mich regelrecht dazu zwingen. Woher kommt es dann, dass ich mich auf jeden neuen Grangé freue?
    Irgendetwas haben seine Bücher an sich, dem ich mich nicht entziehen kann. Die düstere Stimmung, die schwierigen Charaktere, der eiskalte Schauer, der mir garantiert alle paar Seiten über den Rücken läuft.
    Auch mit "Im Wald der stummen Schreie" gelingt es Grangé wieder, mich in seinen Bann zu ziehen.
    Die vom Leben und der Liebe gebeutelte Untersuchungsrichterin Jeanne Korowa begibt sich auf die Spur eines wahnsinnigen Kannibalen und folgt ihm schließlich bis in den argentinischen Dschungel.
    Nichts für schwache Nerven - aber bestialisch gut!
  • Terra Madre
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    Eindrucksvoller Blick auf unsere Ess-Kultur!
    Rezension vom 08.06.2011
    Bücher über unser Essen gab es im letzten Jahr sehr viele.
    "Die Essensfälscher", "Tiere essen" und "Anständig Essen" standen wochenlang auf den Bestsellerlisten.
    Das Thema ist brisant wie nie, gerade in Zeiten von unkontrollierbaren Ehec-Ausbrüchen und Dioxin-Skandalen.
    Dieses Buch wagt sich nun einmal an die vermeintlich Schuldigen heran: Unsere Lebensmittelproduzenten.
    Carlo Petrini, Gründer der Slow-Food Bewegung, vertritt die These, dass wir, wenn wir unser Essen nicht wieder zu schätzen lernen und nicht bereit sind für qualitativ hochwertiges Essen einen angemessenen Preis zu zahlen, uns immer wieder und vor allem zunehmend mit deratigen Lebensmittelkatastrophen werden herumschlagen müssen.

    Terra Madre versucht einen anderen Weg aufzuzeigen, der geprägt ist durch den Wunsch nach Nachhaltigkeit,der Rückbesinnung zu kleinen, natürlichen Produktionsketten, gerechtem Wirtschaften und vor allem Lebensqualität für die schwachen Glieder der Lebensmittelindustrie.

    Sehr idealistisch und sehr lesenswert.
    Nicht nur für Ökos.
  • Freya von Moltke
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    Eine beeindruckende, sprachlos machende Biografie.
    Rezension vom 08.06.2011
    Bücher über die Familie von Moltke gab es im letzten Jahr viele. Dieses hier möchte ich Ihnen besonders ans Herz legen, denn das Leben der Freya von Molkte ist wirklich lohnenswert nachzulesen.
    Mit unerschütterlichem Mut und Hingabe durchlebte sie das letzte Jahrhundert und trotzt dabei allen Widrigkeiten.
    Kämpft unerschütterlich für ihre Überzeugungen und Ideale, ob nun in Nazi-Deutschland oder oder dem südafrikanischen Apartheidsregime.

    Die Biogragie, von Frauke Geyken geschrieben, beeindruckt mich auch noch Wochen nach dem Lesen nachhaltig.
    Eine Frau, die so viel erlebt und durchlitten hat, darf nicht in Vergessenheit geraten. Es wäre schön wenn ein bißchen von Freya von Moltke in jedem von uns stecken würde.
  • Body Talk
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    Ein bißchen wie in den 80ern....
    Rezension vom 08.06.2011
    Naja, auf jeden Fall stelle ich mir die 80er so vor...da ich aber zu dieser Zeit noch viel zu klein für coole Musik war, kann ich leider nur mutmaßen.
    80er hin oder her, cool ist Robyn allemal.
    (Und zwar so richtig cool!)
    Schon allein wegen ihren gewagten, etwas skurrilen Outfits, ihrem ausgefallenen Haarschnitt und dem wirklich bewundersungswürdigen Tanzstil (Stichtwort: Musikvideo zu "Call your girlfriend!").
    Zugegebenermaßen sehr viel Popkultur, ja, aber perfekt verpackt in eingängige Beats und tolle Texte.
    Ich liebe Robyn bereits nach wenigen Songs abgöttisch!! Lernen Sie sie kennen.
  • Black Swan - Limited Black Edition (+ DVD, inkl. Soundtrack & Digital Copy)
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    Spannung pur!
    Rezension vom 08.06.2011
    Die junge Ballerina Nina bekommt endlich ihre erste richtig große Chance an der Oper - sie soll die Hauptrolle im "Schwanensee" tanzen. Diese Rolle verlangt ihr sowohl ihre naturgegebene Liebligkeit ab, als auch die für sie extrem schwere Rolle des schwarzen, geheimnisvollen, verführerischen Schwans. Immer mehr verstrickt sie sich in den Gegensätzlichkeiten ihres Lebens und ihrer Rolle, immer mehr verwischen die Grenzen zur Realität, bis es schließlich zur Katastrophe kommt.

    Natalie Portman erhielt vollkommen zu Recht für ihre großartige Darstellung der jungen Nina einen Oscar. Black Swan ist einer dieser Filme, die man wahrscheinlich immer wieder gucken kann und trotzdem noch vor Spannung das Gesicht in den Sofakissen vergraben muss.
  • Léon und Louise
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    Eigentlich 10 Sterne...
    Rezension vom 07.06.2011
    Obwohl es schon so häufig wortreich und liebevoll rezensiert wurde (und das zu Recht! ), darf auch meine Meinung auf dieser Webseite nicht fehlen.
    Alex Capus hat hier wirklich einen wunder (wunder,wunder,wunder)schönen Liebesroman erschaffen, der gerade auch für diejenigen zu einem echten Genuss werden kann, die normalerweise weder etwas mit Kriegs- noch mit Liebesgeschichten anfangen können.
    Leon und „die kleine Lousie“ verlieben sich in frühesten Jugendtagen ineinander, ihnen bleibt jedoch nur eine einzige Nacht, bis sie durch einen Bombenangriff getrennt werden. Überzeugt davon, dass der jeweils andere dabei ums Leben kam, versuchen beide so gut es geht weiterzumachen.
    Glücklicherweise gelingt ihnen eben dies, bis, ja bis zu diesem einen Augenblick in der Pariser Metro in dem sich ihre Blicke wiederbegegnen.

    Dieses Buch wird eines der wenigen werden, die ich immer und immer wieder lesen werde und die stets
    ein absoluter Hochgenuss sein werden.
    Hut ab, Herr Capus.