Verewigt in Salzburg

Steinerne Zeugen an Häusern und Plätzen

von Clemens M. Hutter

Buch

Taschenbuch (200 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Die Fürsten des Kirchenstaates Salzburg trugen sich selbst mit ihren Wappen in die Landesgeschichte ein. Im Gegensatz dazu verewigten die Salzburger nach der Säkularisation bedeutende Leistungen ihrer Mitbürger und Gäste sowie große und triste Ereignisse mit Denkmälern, Gedenktafeln und Mahnmalen. An Häusern und Plätzen unserer Stadt sind Teilaspekte unserer Geschichte zu lesen. Jede Zukunft hat ihre Herkunft. Ihr nachzuspüren, hebt den Schleier von Vergessenem, erleichtert das Verständnis der Gegenwart und gibt Orientierung für die Zukunft. Vor allem aber lehren uns Gedenkstätten Achtung vor jenen, die - nicht nur für Salzburg - Bleibendes schufen; für jene, die für grundlegende Werte unserer Gesellschaft kämpften und dafür sogar Not und Tod erlitten. Sie alle haben Fortschritte errungen - technisch, humanitär, gesellschaftlich oder politisch. Denkmäler, Gedenktafeln und Mahnmale sind lesenswerte Texte aus unserer Geschichte - als Denkanstöße, als Bedenkenswertes, als Anlass für Dankbarkeit und ebenso als Mahnung, aus den Lehren der Herkunft vernünftige Schlüsse für die Gestaltung der Zukunft zu ziehen.
Dieses Buch stellt rund 160 Gedenkplätze vor, die wir aus Gewohnheit kaum noch wahrnehmen. Es lädt dazu ein innezuhalten, damit das dankbare Andenken nicht dem Zahn der Zeit anheimfällt und nichts verloren geht.

Produktdetails

ISBN-10: 3-7025-0618-7
EAN: 9783702506186
Erschienen: Mai 2010
Verlag: Pustet Anton
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 200
Länge/Breite: 179mm/117mm
Gewicht: 301 g
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Clemens M. Hutter

Dr. phil. Clemens M. Hutter war Ressortchef für Außenpolitik bei den Salzburger Nachrichten, ausgezeichnet mit dem Konrad-Lorenz-Staatspreis. Er ist Politologe, Volkskundler und Historiker, lebt als Journalist und Autor in Salzburg. Schwerpunkte seiner rund 45 Bücher bilden Zeitgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Ostalpen sowie Alpinistik.

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Kundenrezensionen

  • Informative Erklärungen von Salzburger Zeitdokumenten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Peter Krackowizer, am 13.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In der Stadt Salzburg sind viele Tafeln an Gebäuden und Denkmälern zu finden, mindestens 160, denn so viele hat der Autor in seinem Buch angeführt. „Zeitdokumente, die uns helfen abzuwägen, wie wir die Zukunft gestalten sollten“, wie Hutter anlässlich seiner Buchpräsentation in Salzburg meinte. Sehr übersichtlich und prägnant erklärt er an Hand von Gedenktafeln beispielsweise, was Alexander von Humboldt, die Frauenrechtlerin Irma von Troll-Borostyáni, die Geliebte Napoléons, die „Hundsgräfin“ oder der Verfasser der oberösterreichischen Landeshymne, Franz Stelzhamer, mit Salzburg zu tun hatten. Tafeln wie über den Urvater des Nationalparks Hohe Tauern, Dr. August Prinzinger, Pater Peter Singer, Erfinder des Pansymphonikons, Albert Einstein, der in Salzburg erstmals seine Relativitätstheorie öffentlich vortrug, Otto von Bismarck, von Pionieren der Salzburger Luftfahrt , Mahnmal „Zigeunerlager“ und andere Gedenktafeln , Mahn- und Denkmäler werden erklärt. Eine Übersichtskarte gibt Auskunft, wo sich diese Tafeln befinden. Eine kurze geschichtliche Einführung und ein übersichtliches Index-Verzeichnis vervollständigen diesen, ja, ich könnte fast sagen, Salzburger Stadtführer. Und immer wieder tauchen interessante, unbekannte Details in den Beschreibungen auf, die sogar ich als Salzburger noch nicht wusste.

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  • Informative Erklärungen von Salzburger Zeitdokumenten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Peter Krackowizer, am 13.06.2010

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    In der Stadt Salzburg sind viele Tafeln an Gebäuden und Denkmälern zu finden, mindestens 160, denn so viele hat der Autor in seinem Buch angeführt. „Zeitdokumente, die uns helfen abzuwägen, wie wir die Zukunft gestalten sollten“, wie Hutter anlässlich seiner Buchpräsentation in Salzburg meinte. Sehr übersichtlich und prägnant erklärt er an Hand von Gedenktafeln beispielsweise, was Alexander von Humboldt, die Frauenrechtlerin Irma von Troll-Borostyáni, die Geliebte Napoléons, die „Hundsgräfin“ oder der Verfasser der oberösterreichischen Landeshymne, Franz Stelzhamer, mit Salzburg zu tun hatten. Tafeln wie über den Urvater des Nationalparks Hohe Tauern, Dr. August Prinzinger, Pater Peter Singer, Erfinder des Pansymphonikons, Albert Einstein, der in Salzburg erstmals seine Relativitätstheorie öffentlich vortrug, Otto von Bismarck, von Pionieren der Salzburger Luftfahrt , Mahnmal „Zigeunerlager“ und andere Gedenktafeln , Mahn- und Denkmäler werden erklärt. Eine Übersichtskarte gibt Auskunft, wo sich diese Tafeln befinden. Eine kurze geschichtliche Einführung und ein übersichtliches Index-Verzeichnis vervollständigen diesen, ja, ich könnte fast sagen, Salzburger Stadtführer. Und immer wieder tauchen interessante, unbekannte Details in den Beschreibungen auf, die sogar ich als Salzburger noch nicht wusste.

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