The Rest is Noise

Das 20. Jahrhundert hören. Ausgezeichnet mit dem National Book Critics Circle Award und Guardian First Book Award 2008

von Alex Ross

Buch

gebunden (703 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Eine glänzende Erzählung lässt uns die Geschichte des 20. Jahrhunderts über seine Musik neu erleben. Alex Ross, Kritiker des New Yorker, bringt uns aus dem Wien und Graz am Vorabend des Ersten Weltkriegs ins Paris und Berlin der Goldenen Zwanziger Jahre, aus Hitler-Deutschland über Russland ins Amerika der Sechziger und Siebziger Jahre. Er führt uns durch ein labyrinthisches Reich, von Sibelius bis Lou Reed, von Mahler bis Björk. Und wir folgen dem Aufstieg der Massenkultur wie der Politik der Massen, den dramatischen Veränderungen durch neue Technologien genauso wie den Kriegen, Experimenten, Revolutionen und Aufständen der zurück-liegenden hundert Jahre. Eine unwiderstehliche Einladung, sich mit den großen Themen des 20. Jahrhunderts zu beschäftigen. Fritz Stern

Produktdetails

ISBN-10: 3-492-05301-7
EAN: 9783492053013
Originaltitel: The Rest is Noise. Listening to the Twentieth Century
Erschienen: Februar 2012
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 703
Länge/Breite: 231mm/156mm
Gewicht: 1046 g
Übersetzer: Ingo Herzke
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Alex Ross

Der für sein photorealistisches Artwork bekannte Künstler Nelson Alexander Ross kam am 22.01.1970 in Portland zur Welt. Seine erste publizierte Arbeit ist die 1990 erschienene Miniserie Terminator: The Burning Earth. 1993 folgte sein erster Auftrag für ein Superheldengemälde - das Cover, das für den DCRoman Superman: Doomsday & Beyond verwendet wurde. Zu dieser Zeit lernte er Kurt Busiek kennen, mit dem er ein Epos konzipierte, das die Geschichte des Marvel-Universums aus der Sicht eines Alltagsmenschen erzählt. Der Verlag griff freudig zu und Marvels war geschaffen. Ein Meilenstein, der neben zahlreichen Titelbildern noch viele weitere Meisterwerke nach sich zog, darunter Earth X, Universe X und Paradise X für Marvel sowie Kingdom Come für DC.

Ingo Herzke

Ingo Herzke lebt als Literaturübersetzer in Hamburg. Studium der klassischen Philologie, Anglistik und Geschichte in Göttingen und Glasgow. Er übersetzt u.a. Werke von A.L. Kennedy, Paula Fox, Rick Moody und Jay McInerny.

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  • Kenntnisreich, spannend und wohlklingend: Musikkritiker Alex Ross erzählt das 20. Jahrhundert aus musikalischer Perspektive Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mag. Valentin Robert Lorenzi, am 07.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Tulln

    Dieses Buch ist ein tatsächlich seltenes und rares Geschenk, wofür es eine Vielzahl von Gründen gibt: Ross (Musikkritiker des "New Yorker") schildert anhand einer großen Phrase die lange und dicht gedrängte Geschichte des 20. Jahrhunderts. Und dies vollbringt er anhand wichtiger Angelpunkte aus der Musikgeschichte, beginnend im Fin de Siecle und (vorläufig) endend im Umfeld von Boulez an den Rändern des letzten Jahrhunderts.
    Ein weiterer Grund für meine Empfehlung muss natürlich sein, dass sich Ross stets über Stil- und Genregrenzen hinwegsetzt und nicht starr in den (ohnehin zumeist hinfälligen) Unterscheidungen zwischen E- und U-Musik-Kategorien denkt bzw. argumentiert.

    Eine der zentralen Leistungen von Ross ist aber ganz sicherlich, eine monumentale Fülle an Daten und musikhistorischen Hotspots, die eine unglaubliche zeitliche Distanz überspannen, in eine spannende und konsistente Erzählung zu packen. Zeugnisse hierfür sind etwa das Aufeinandertreffen der Musikstars Richard Strauss und Gustav Mahler bei der österreichischen Uraufführung der "Salome" in Graz (1906), das zu einem riesigen Medienerignis hochstilisiert wurde, oder auch der nicht minder bedeutende Komponist György Ligeti, der im Jahr 1967 den Klängen von "A Day in the Life" aus "Sgt. Pepper´s Lonely Hearts Club Band" der Beatles seine Aufmerksamkeit schenkt.

    Ganz nebenbei darf man noch erwähnen, dass in diesem Band alles in feinster Weise kommentiert ist, der Umgang mit Quellenmaterial lässt eigentlich nichts zu wünschen übrig. Als tolle und sinnvolle Ergänzung gibt uns Ross die Möglichkeit, wichtige, zentrale Musik des frisch vergangenen Jahrhunderts zu er-hören: auf einer von Ross betriebenen Homepage finden sich Musik- und Notenbeispiele, zudem eine (besonders praktisch!) iTunes-Playlist.

    Zusammenfassend will ich Ihnen dieses farbenreiche Buch-Ereignis ans Herz legen, an dem für einen echten Musikfan und Auskenner schlichtweg kein Weg vorbeiführt. Tauchen Sie ein in die Klänge der wohl ersten Epoche der Menschheit, der man akustisch auf Speichermedien nachspüren kann.

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