Rezensent im Portrait

aus Jever
- Gesamte Rezensionen
- 390 (ansehen)
- Über mich
- war bis April 2008 Sänger der Rockband Psychophones.Nach deren Auflösung gründete ich mit Carlito, dem Drummer der Psychophones, ein neues Projekt namens FRITTENHUNDE, wo ebenfalls wieder kräftig gerockt und nun auch deutsch getextet wird.Mehr unter www.myspace.de/frittenhunde
-
Ein Film mit BissRezension vom 29.01.2008Fans von splatterigen Gruselkomödien à la "Brain Dead", "Black Sheep" oder "Bad Taste" werden bei der Inhaltsangabe von FIDO sicherlich hellhörig werden.So geschehen auch bei mir.
Jetzt, nach Genuß dieses Filmchens, bin ich eines Besseren belehrt worden.Dies ist nicht negativ gemeint.
Ich würde sagen, täten hier einige Biss-Szenen fehlen, wäre es beinahe schon eine süße Familienkomödie.Es gab wohl noch nie zuvor in einem Zombiefilm dermaßen viel Sonnenschein, soviele gutgelaunte Menschen und ein sooo idyllisches kleines Städtchen wie in diesem Falle der kleine kanadische Vorort "Willard".Hier, wo die Familien in einer herrlichen 50er-/60er-Jahre-Kulisse mit wunderschönen Autos leben und, wenn sie was auf sich halten, mindestens einen Zombie als Haushaltshilfe oder Gärtner beschäftigen.Überhaupt wimmelt es in Willard von Zombies - alle im Dienste der Menschen. Als Verkehrslotsen, Butler, Maler etc.Gesichert durch ein elektronisches Halsband, welches den Hunger auf menschliches Fleisch stillt.Doch als die alte Mrs. Henderson FIDO, den neuen Zombie der Robinsons, verprügelt und sich dabei das Halsband kurz deaktiviert, ist es vorbei mit der Ruhe....aber FIDO ist, wie sich im Laufe des Films herausstellt, der etwas andere Zombie, mit ungeahnten Gefühlen...
Im Prinzip ist FIDO-GUTE TOTE SIND SCHWER ZU FINDEN die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem Jungen, der keine Freunde findet, und einem Zombie.Selbst Mrs. Robinson ist ganz in FIDO vernarrt.Einzig und allein Papa Robinson steht dem Ganzen mit Angst, Skepsis und Eifersucht gegenüber.
Der in Kanada gedrehte Streifen ist ferner auch ein kleiner Seitenhieb auf die typische Spießer-Gesellschaft, die hier offensichtlich durch den Kakao gezogen wird.Er wird zu keiner Minute platt oder albern, sondern ist eine durchaus ansprechende Grusel-Komödie mit toller Ausstattung und durch die Bank erstklassigen Darstellern, die das Gesamt-Niveau nochmals deutlich anheben.
FAZIT: Zombies einmal als Opfer anstatt als wilde Bestien.Ein relativ harmloser Film, aber überaus symphatisch. Die FSK-16 geht in Ordnung.Und Billy Connolly als FIDO ist einfach nur super-spaßig.Ein Böser, wer jetzt noch Zombies als Monster beschreibt.... -
Schon wieder diese Plagen...Rezension vom 28.01.2008So, da isser nun : THE REAPING.Und er bringt uns etwas mit, das Fans gruseliger Filme schon so richtig ins Herz geschlossen haben: Die Apokalypse nämlich.Okay, so weit kommt es gegen Ende nicht, aber die Plagen, mit denen sich die armen Leute im kleinen, texanischen Ort herum-...äh..plagen müssen, sind schon so oft bebildert worden, das THE REAPING trotz Hillary Swank (die hier weit unter ihren Möglichkeiten bleiben muß) nichts Neues oder gar umwerfendes bieten kann.Die Effekte sind recht gut (vor allem die Heuschrecken-Szene), aber egal, ob man nun die einzelnen Sequenzen erwähnt oder das Ende oooder die komplette Handlung...alles schonmal dagewesen.
THE REAPING kann aufgrund seiner gut ausgewählten Darsteller und der ansprechenden Regie nicht schlecht werden und unterhält für neunzig Minuten ganz gut, ist unterm Strich aber dennoch sehr austauschbar und irgendwie unspektakulär.
Note 3. -
Die bösen ALF`sRezension vom 28.01.2008Nachdem BLAIR WITCH PROJECT bereits die Geister schied (ich fand ihn gelungen), muß man bei VERGELTUNG enttäuscht feststellen, das Regisseur Eduardo Sanchez dem Alien-Thriller keine neuen Aspekte abringen konnte.Eine recht unspektakuläre Mischung aus "Akte X" und "Tanz der Teufel".Menschen quälen gefangengenommenes Alien, gefangengenommenes Alien quält Menschen.Beide Seiten gehen bis aufs Blut.Besagte Körperflüssigkeit fließt in ausreichenden Mengen über den dunkel gehaltenen Bildschirm, spült aber auch gleichzeitig den Handlungsstrang hinfort.Dieser ist nämlich mehr als dürftig, ebenso die Leistungen der Protagonisten, die nicht wirklich schlecht agieren, aber alles andere als erinnerungswürdig.VERGELTUNG setzt auf Splatter und auf Aliens, deren Optik einfach nur verkrampft gruselig wirkt.Eine originelle Filmidee bleibt, im Gegensatz zum damaligen "Blair Witch Project", aus.
Die Prüfung zur Aufnahme in meine Gruselfilm-Sammlung hat VERGELTUNG daher leider nicht bestanden.
Note 4






