BuchhändlerInnen im Portrait

aus Berlin

Gesamte Rezensionen
223 (ansehen)
Über mich
bin ein Querbeet
Alter
29 Jahre
Abteilung
KiBu
Funktion
Azubi
Lieblingsautoren
Rawi Hage, Michail Bulgakow, Sartre, Michael Ende, Moers
An meinem Beruf gefällt mir
Ui, na die lieben Kollegen und Kunden
Im Beruf seit
1. August 2009
Das beste Buch aller Zeiten
Der Meister und Magarita
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Favoriten

Meine Rezensionen

  • Das finstere Tal
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    Da legt‘s dich nieder
    Rezension vom 24.05.2012
    Ohne Eile und beschaulich beginnt der Roman. Doch schnell wird klar, dass etwas im Argen liegt. Der erste Tote lässt etwas auf sich warten, doch ab da an beginnt ein fulminant, fesselnder Abschnitt, der in einem packenden Ende mündet. Und der einbrechende Winter tut sein Übriges zur Dramatik hinzu.
    Willmann benutzt eine Sprache, die Situationen und Umstände auf den Punkt genau beschreibt. Großartig!! Und ob nun die Verwendung der Figur des Judge Holden aus McCarthy Roman „Bloody Meridian“ , welche ein Stück von Greiders Vergangenheit begleitet, umstritten ist, so ist sie doch wichtig, um zu begreifen woher Greider sein scharfsinniges Kalkül und die Skrupellosigkeit hat. Ist doch auch witzig, wenn sich der Autor im Nachwort dafür bei McCarthy entschuldigt, vielleicht doch zu arg Schindluder getrieben zu haben. Tannödstimmung meets Kill Bill. Und das wirklich toll und packend erzählt! Gerne mehr von diesem Autor!!
  • Geisterritter
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    das ja, das nein, und doch und doch wieder nicht
    Rezension vom 24.05.2012
    Ich weiß nicht so recht, wie ich diesen Roman einschätzen soll. Das Gefühl ist zwiegespalten. Er ist schon recht düster und leider wirken die Charaktere kühl und distanziert. Und doch birgt er einwandfreie Unterhaltung durch die vielen überraschenden Wendungen. Doch alles mit diesem traurigen Unterton, dass einem schwer ums Herz wird. Nichtsdestotrotz ist es im Grunde jedoch eine gute und spannende Geistergeschichte, aber eben auch nicht der Knaller.
  • Das Ende der Unschuld
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    Verstörend
    Rezension vom 24.05.2012
    Das verstörende Portrait einer Familie, deren Leben durch eine ungeheuerliche Tat aus den Fugen gerät. Und nicht nur das der Familie, sondern auch das der nahestehenden Personen. Wie zum Beispiel Lizzy. Sie ist es, durch die wir erfahren, durch die wir fühlen und durch die wir nicht verstehen, was genau passiert und weshalb. Nur eine Ahnung bleibt. Die Verschmelzung mit Leser und Protagonistin ist extrem gut gelungen. Ich stehe zusammen mit Lizzy auf dem Schlauch und verstehe Vieles einfach nicht. Außerdem ist klar, dass noch viel mehr im Argen liegt, als ausgesprochen wurde.
    Leider finde ich die Abänderung des Titels bei der Übersetzung ins Deutsche unpassend, denn eigentlich ist es ja wirklich „The end of all“.
  • Kein Feuer, das nicht brennt
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    Ein Burner!
    Rezension vom 23.05.2012
    Hier wird sehr amüsant und facettenreich mit Metaphern und Vergleichen gearbeitet. Jedoch nicht auf dem Niveau, auf dem keiner mehr versteht was da jetzt so herrlich perlend beschrieben wird, sondern so, dass es verzierend wirkt und hervorragend zur humoristischen Ebene beiträgt (ein gutes Beispiel ist die Unterhaltung über das DVD-Kaminfeuer). So muss es sein!!
    Am besten gefällt mir der Satz: "Wer an Worten spart, verschont die Welt." Sollten sich einige Leute mal öfter zu Herzen nehmen.
  • Rebellen der Ewigkeit
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    Wollen wir ehrlich sein...
    Rezension vom 23.05.2012
    Willis, der junge Kurierfahrer, Valerie, die gerade 10 Jahre ihres Lebens an Tempus Fugit verkauft hat und die Privatdetektivin Karelia treffen durch einen Zufall aufeinander. Als die Privatdektivin Willis und Valerie bittet für sie zu arbeiten, sagen die beiden nicht nein. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was hinter dem Klau der Zeitbatterien von Tempus Fugit steckt. Doch ist alles längst nicht so, wie es scheint...
    Dem Klappentext nach zu urteilen, erwartet einen hier ein spannendes, fesselndes Jugendbuch. Die Idee mit dem Zeithandel scheint eine gute Plattform für einen unterhaltsamen Roman zu sein.
    Aber leider wirken die Protagonisten zu konstruiert und haben keine wirklichen Höhen und Tiefen, weil alle Eigenschaften darauf angelegt sind möglichst suuuper sympathisch rüberzukommen. So verschmelzen sie alle in einem Einheitsbrei der Ecken-und-Kantenlosigkeit, so dass immer eine gewisse Distanz zwischen Leser und Akteuren gewahrt bleibt. Auch die Grenzen zwischen Gut und Böse sind von Anfang an ganz klar definiert. Und zwar durch den Prolog, der leider auch schon viele Dinge vorwegnimmt.
    Und was hier erstmal so harmlos und manchmal zäh durch die Vorhersehbarkeit daher kommt, mündet gegen Ende des Buches in einer brutalen und detailliert beschriebenen Verstümmelungsszene eines Protagonisten, dass es einem die Nägel nach oben rollt. Absolut nichts für 12-Jährige!
    Außerdem kommen noch einige Logikfehler hinzu. Aber das liegt ganz bestimmt an den Paralleluniversen, nicht wahr?! Schöne Idee, leider sehr schwach umgesetzt.
  • Starters
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    So la la
    Rezension vom 23.05.2012
    Schon wieder ein in Amerika spielender, postapokalyptische Mehrteiler, in dem hier auch mal wieder eine Protagonistin versucht, ein Geschwisterchen zu beschützen und sich dabei in eine Liebelei mit einem dahergekommenen männlichen Co-Protagonisten verstrickt.
    Zwar versucht die Geschichte spannend zu bleiben, allerdings fehlt es häufig an Tiefe und etwas mehr Vorgeschichte.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm, ein paar unterhaltsame Lesestunden werden geboten und auch die Idee des Körpermietens ist ganz nett, aber dieser Roman ist kein vom Hockerhauer in der Welt der Dystopien...
  • Nur 6 Tage
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    Abwechslungsreiche Utopie
    Rezension vom 22.05.2012
    Obwohl man von den postapokalyptischen Geschichtchen doch mal langsam die Nase voll haben sollte, möchte ich, bevor das geschieht, noch diesen Roman zu den lesbaren des Genres hinzufügen. Ja, gut, die Sprache ist wieder mal gewöhnungsbedürftig und die Charaktere haben jetzt nicht unbedingt viel Tiefgang. Trotzdem bietet dieses Buch ein paar Stunden spannende und rasante Unterhaltung mit vielfältigen und überraschenden Ideen und Wendungen.
  • Dustlands 01 - Die Entführung
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    Staub zu Staub
    Rezension vom 22.05.2012
    Saba ist eines von drei Geschwistern. Sie liebt ihren großen Zwillingsbruder Lugh über alles, ebenso wie ihre kleine Schwester Emmi. Er ist der Mittelpunkt der ganzen Familie. Als Soldaten ihren Bruder entführen und ihren Vater töten, schwört Saba Rache und Lugh zurückzuholen.
    Eine nicht wirklich neue Story, das Cover -für mich persönlich- abträglich (bis auf die Haptik) und die nichtgekennzeichnete wörtliche Rede, machen es einem schwer von diesem Buch überzeugt zu sein.... dachte ich!
    ABER nein - dieser Roman hat irgendetwas sehr Anziehendes an sich. Spannend von Anfang bis Ende und ein echter All-Age-Pageturner, der als Auftakt einer Reihe -gut für den Leser und die Autorin- erstmal in sich geschlossen endet. Aber trotzdem: ich will noch mehr Staub!!
  • Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn
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    Die Revolte
    Rezension vom 22.05.2012
    Was gibt es noch zu sagen?! Das grandiose -und blutige- Ende einer sehr bewegenden Trilogie, die ohne kitschigen Pathos und mit Authentizität daher kommt und bei deren Ende man nicht ohne Weiteres ein neues Buch anfangen kann.
  • Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
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    Küssen geht grad nicht
    Rezension vom 22.05.2012
    Da sind sie wieder. In der Arena, um zu kämpfen bis einer übrig bleibt. Doch da Katniss vorher so viel Ärger gemacht hat, werden jetzt auch noch ihre Familie und die engsten Freunde vom Kapitol bedroht. Der Geruch von Blut und Rosen liegt in der Luft...