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Der Albtraum einer Frau.
Ein dämonischer Psychothriller.
Der erste Fall für Carl Mørck
vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?«Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten. Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?››Ein ungewöhnlich schöner und hochspannender Thriller, der einem bis zur letzten Seite den Atem abschnürt.‹‹ politiken.dk Trailer ansehen auf www.adler-olsen.de
| Verkaufsrang: | 496 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-423-40652-6 |
| EAN: | 9783423406529 |
| Originaltitel: | Kvinden i buret |
| Erschienen: | 01.02.2011 |
| Verlag: | Deutscher Taschenbuch Verlag |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 432 |
| Übersetzer: | Hannes Thiess |
| Erschienen bei: | Deutscher Taschenbuch Verlag |
| Übersetzt von: | Hannes Thiess |
| Spieldauer: | 705 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
von Birgit Matthews, am 25.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten
von Judith Lehner, am 01.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia
von M. Dupré, am 16.05.2013
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von Ulrike Seine, am 12.04.2013
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von Jacqueline Opitz, am 10.04.2013
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von einer Kundin/einem Kunden, am 29.02.2012
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von M. Völmeke, am 10.02.2012
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von Bianca Dobler, am 04.02.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 20.09.2011
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von Nicole Laquai-Hammam, am 21.08.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 06.08.2011
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von kissing_rose, am 23.07.2011
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von Peter Haufe, am 21.07.2011
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von Blacky, am 26.04.2011
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32 (S. 248-249)
Im Wohnzimmer hatte Carl hinter den Büchern im Regal zwei halb leere Flaschen Gin und Whisky versteckt. Jesper, der sonst hemmungslos überall herumschnüffelte und seine Funde bei improvisierten Partys großzügig unter die Leute brachte, hatte das offenkundig nicht mitbekommen.Carl trank beide Flaschen fast komplett leer, ehe er zur Ruhe kam und in einen tiefen Schlaf fiel. Das Wochenende zog sich in unendlich langen Stunden dahin. In den beiden Tagen stand er nur dreimal auf, um sich etwas aus dem Kühlschrank zu holen. Jesper war sowieso nicht zu Hause, und Morten besuchte seine Eltern in Næstved. Wen kümmerten also abgelaufene Haltbarkeitsdaten und ungesunde Ernährung.Als der Montag kam, war Jesper an der Reihe, Carl wachzurütteln. »Nun steh doch endlich auf, Carl. Was ist denn hier los? Ich brauch Geld für was zu essen.
Der Kühlschrank ist total leer gefressen.«Er blinzelte. Seine Augen weigerten sich zu begreifen, geschweige denn zu akzeptieren, dass es bereits heller Tag war. »Wie spät ist es?«, murmelte er und wusste nicht einmal, welcher Wochentag es war.»Komm schon, Carl. Ich bin verdammt spät dran.«Er sah zu der Wanduhr, die ihm Vigga gnädigerweise überlassen hatte. Sie selbst hatte keinerlei Verständnis für Menschen, die verschliefen.Urplötzlich hellwach, riss er die Augen auf. Es war zehn nach zehn! In fünfzig Minuten musste er einfach auf seinem Platz sitzen, damit Mona Ibsens wertvoller Behandlerblick auf ihm ruhen konnte.
»Es fällt Ihnen zurzeit also schwer, pünktlich aufzustehen?«, konstatierte sie nach einem raschen Blick auf ihre Armbanduhr. »Wie ich sehe, schlafen Sie immer noch schlecht«, fuhr sie fort.Er ärgerte sich. Vielleicht hätte es geholfen, wenn er noch ins Bad gekommen wäre, ehe er aus der Tür stürzte. Wenn ich nur nicht stinke, dachte er und schob die Nase in Richtung der Achselhöhlen.Sie saß gelassen da, ihre Hände lagen ruhig in ihrem Schoß. Die Beine hatte sie ausgestreckt und übereinandergeschlagen. Sie trug eine schwarze Hose. Ihre Haare waren kürzer als beim letzten Mal, sie waren fransig geschnitten.
Die Augenbrauen waren rabenschwarz. Alles in allem wirkte sie auf ihn erschreckend.Es gelang ihm dennoch, die Geschichte von seinem Zusammenbruch auf dem Acker zu berichten. Er hatte wohl so etwas wie Mitgefühl erwartet.Stattdessen kam sie unmittelbar zur Sache. »Haben Sie das Gefühl, dass Sie bei der Schießerei Ihre Kollegen im Stich gelassen haben?«Carl schluckte ein paarmal, faselte etwas von einer Pistole, die man schneller hätte ziehen können, und von Instinkten, die beim jahrelangen Umgang mit Kriminellen vielleicht ein bisschen abgestumpft seien.
»Sie haben also ganz offensichtlich das Gefühl, Sie hätten Ihre Freunde im Stich gelassen. Solange Sie nicht einsehen, dass Sie das, was geschehen ist, auf gar keinen Fall hätten verhindern können, werden Sie darunter leiden.«»Das alles hätte aber auch ganz anders verlaufen können«, entgegnete er.Ohne darauf einzugehen, fuhr sie fort: »Sie müssen wissen, dass ich auch Hardy Henningsen behandele. Ich sehe den Fall deshalb von zwei Seiten. Ich hätte mich von Anfang an für befangen erklären sollen. Es gibt allerdings keine Vorschrift, die das verlangt. Deshalb frage ich Sie, ob Sie, da Sie es nun wissen, immer noch mit mir reden wollen.
Es muss Ihnen klar sein, dass ich nicht auf das eingehen werde, was mir Hardy Henningsen erzählt, so wie Sie natürlich durch meine Schweigepflicht ebenfalls geschützt sind.«»Das ist in Ordnung«, sagte er, ohne es zu meinen. Hätte nicht dieser zarte Flaum ihre Wangen bedeckt und hätten ihre Lippen nicht dermaßen danach geschrien, geküsst zu werden, wäre er aufgestanden und hätte gesagt, sie könne zum Teufel gehen. »Aber ich will mit Hardy darüber reden«, sagte er. »Hardy und ich können keine Geheimnisse voreinander haben, das geht nicht.«