BuchhändlerInnen im Portrait

aus Wien

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Meine Rezensionen

  • Allwissend
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    Überlege gut, wem Du Deine Geheimnisse erzählst
    Rezension vom 29.07.2012
    Nachts auf dem Parkplatz überfällt eine Unbekannter eine Schülerin und sperrt sie in den Kofferraum eines Autos. Das stellt er auf dem Strand ab, wo sie bei steigender Flut ertrinken soll. Ein weiterer Überfall passiert und wieder wird der schlimmste Alptraum einer jungen Frau Wirklichkeit. Der vermeintliche Täter steht schnell fest. Travis, ein Nerd und Außenseiter soll die jungen Frauen überfallen haben. Kathryn Dance, eine brillante Verhörspezialistin und "Menschenleserin" bleiben nur mehr wenige Stunden, um eine weitere Bluttat zu verhindern...
  • Der verborgene Charme der Schildkröte
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    Schildkröten sind doch Raubtiere
    Rezension vom 29.07.2012
    Balthazar Jones ist Beefeater und lebt zusammen mit seiner Frau Hebe und der 181-jährigen Schildkrötendame Mrs. Cook im Tower von London.. Lange Zeit waren sie das Vorzeigepaar der Towergemeinschaft, doch seit dem Tod ihres kleinen Sohnes Milo, entfremdet sich das Paar immer mehr. Das Leben in einer Touristenattraktion ist anstrengend, die Besucher nerven, ist doch die meist gestellte Frage, der Weg nach den Toiletten. Hebe Jones arbeitet im Fundbüro der Londoner U-Bahn, zusammen mit ihrer Kollegin Valerie Jennings leitet sie das Büro mit majestätischer Würde und ganz gleich ob eine besondere Tomatenpflanze oder eine Urne abgegeben wird, die Mühe den verlorenen Gegenstand und Besitzer wieder zu vereinen ist groß. Balthazar hingegen soll Schutzherr der königlichen Menagerie werden, die aus dem Londoner Zoo in den Tower übersiedeln sollen. Die nervöse Etruskerspitzmaus, das Bartschwein und die Liebesvögel sind alles Gastgeschenke an die Queen, dementsprechend heikel ist die ganze Sache. Großrartiger britische Humor vom feinsten.
  • Das Beste von allem
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    Die Träume der Frauen
    Rezension vom 29.07.2012
    Schauplatz ist das New York der Fünfziger Jahre. Junge Frauen kommen in die Stadt um bis zu ihrer Heirat zu arbeiten. Caroline Benders Verlobung ist geplatzt, deshalb beginnt sie im Verlagshaus Fabian Publications als Sekretärin. Dort lernt sie April kennen, die eigentlich Schauspielerin werden will. Mary Agnes möchte heiraten und Barbara ist mit Anfang zwanzig schon wieder geschieden.
    Trotz unterschiedlicher beruflicher Vorstellungen ist das ersehnte Ziel immer noch die Ehe.
    Rona Jeffe beschreibt anhand der Lebengeschichten der jungen Frauen das Sittenbild des Amerika der fünfziger Jahre.
    Ein großartiges Buch. Bitte unbedingt lesen.
  • Die Unperfekten
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    Das kleine Leben im großen Weltgeschehen
    Rezension vom 16.06.2012

    Cyrus Ott gründet eine internationale Zeitung in Rom. Wir lesen über die Geschichte der Zeitung und über die einzelnen Mitarbeiter. Manche wichtig für die Zeitung, manche weniger wichtig. Einige sind uns sympatisch und einige können wir gar nicht leiden. Tom Rachmann besitzt ein wunderbare Leichtigkeit beim Beschreiben seiner Protagonisten. Sie sind weit davon entfernt perfekt zu sein, egal, ob es sich um die ehrgeizige Chefredakteurin Kathleen handelt oder den abgehalfterten Lloyd Burk in Paris und schon gar nicht die unglückliche Ruby. Aber, jede einzelne Lebensgeschichte ist spannend und bunt. Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen.

  • Nur eine Ohrfeige
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    Verschiedene Leben
    Rezension vom 12.02.2012
    Beim Barbecue seines Cousins Hector und dessen Frau Aisha, gibt Harry dem dreijährigen Hugo eine Ohrfeige. Hugo ist 3 Jahre alt, wird von seiner Mutter Rosie noch gestillt, sein Vater ist Alkoholiker und wollte nie ein Kind haben. Aufgrund des kompletten pädagogischen Versagens seiner Eltern, ist er ein sehr unsympathisches Kind. Der Vorfall sorgt für heftige Aufregung im Familien- und Freundeskreis. Manche meinen, es war Kindesmisshandlung und manche meinen, Hugo hätte es nicht anders verdient. Langjährige Freundschaften stehen auf dem Spiel. Die Sichtweise der einzelnen Personen erfahren wir in den jeweiligen Kapiteln. Es ist auch kaum einer der weiteren Protagonisten sympathische. Trotzdem ist das Buch gut und spannend zu lesen. Dem Autor gefällt es, ausführlich Sex- und Beischlafszenen zu beschreiben. Das ist oft unnötig und auch störend, aber abgesehen davon, haben mir die Schilderungen der so unterschiedlichen Personen mit ihren so unterschiedlichen Leben und Meinungen gut gefallen.
  • Die Flüsse von London
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    Diese Seite von London kennen Sie noch nicht
    Rezension vom 12.02.2012
    Peter Grant ist Police Constable und hat, wie sich herausstellt, eine Begabung fürs Magische. Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und der letzte große Zauberer Englands nimmt Peter als Lehrling auf.
    Und dann geht es los, schreckliche Morde passieren, ein Streit zwischen Themsegott und Themsegöttin soll geschlichtet werden. Das Zaubern muss mühsam erlernt werden und dann gibt es da auch noch Kollegin Lesley und Beverley, die aufregende Tochter der Themsegöttin. Auch der korrekte Umgang mit den diversen Flüssen (großteils Damen), Vampiren und Geistern will gemeistert werden.
    Ich hab das Buch als Vorbereitung für eine London Reise ausgesucht und mit großem Vergnügen gelesen.
  • Einmal durch die Hölle und zurück
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    William, das Monster vom White Lake
    Rezension vom 15.01.2012
    Dr. Lionel Azimuth, war früher Dr. Peter Brown und davor Pietro Brwna, aber da war noch Auftragskiller der Mafia, hat einen miesen Job als Zahnarzt auf einem Kreuzfahrtschiff. Auf Empfehlung seines Mentors wird er vom Milliardär Rec Bill engagiert. Er soll Violet Hurst beschützen, eine äußerst interessante und attraktive Frau, sie ist Paläontologien. Gemeinsam mit ihr soll er nach Minnesota reisen und feststellen, ob es im White Lake tatsächlich ein menschenfressendes Monster gibt oder Rec Bill einem gigantischen Schwindel aufgesessen ist. Die anderen Expeditionsteilnehmer erweisen sich als recht exzentrisch und teilweise auch berühmt. So ist z.B. auch Sarah Palin mit von der Partie.
    Josh Bazell ist wieder großartig, cool, zynisch und sehr witzig.
  • Schneller als der Tod
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    Smart, schnell und witzig
    Rezension vom 15.01.2012
    Dieses Buch ist eine große Entdeckung. Eine ganz neue und recht erfrischende Form abseits der üblichen Krimis.
    Dr. Peter Brown ist Arzt und zwar ein sehr guter, im schrecklichsten Krankenhaus von Manhattan. In seinem früheren Leben hieß er Pietro "Bärentatze" und war Auftragskiller bei der Mafia.Damals mochte er auch noch David Locano und war der beste Freund seines Sohnes.
    Er glaubt sicher zu sein, da er mit Hilfe des Zeugenschutzprogramms ein völlig neues Leben begonnen hat. Seine Deckung droht aufzufliegen, als ein alter, todkranker Mafiosi ins Krankenhaus eingeliefert, der ihn erkennt.
    Dieser Krimi ist schnell, witzig und streckenweise auch brutal. Es gibt jede Menge Fußnoten, dies sind ebenfalls witzig und oft hilfreich.
    Dieses Buch darf sich niemand entgehen lassen, der gerne Krimis liest.
  • Still Missing - Kein Entkommen
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    Psychoterror pur
    Rezension vom 05.06.2011
    Annie O'Sullivan ist Immobilienmaklerin, bei einer Open-House-Besichtigung wird sie vom letzten Interessenten betäubt und in eine einsame Berghütte verschleppt.
    Sie bekommt nur zu bestimmten Zeiten zu essen, darf nur zu festgesetzten Zeiten auf die Toilette, sie muß sehr feminine Kleider tragen und das alles sind nur die eher die harmlosen Dinge, die ihr Peiniger von ihr verlangt.
    Die Kapitel des Buches sind die jeweiligen Sitzungen, bei denen Annie ihrer Psychaterin von diesem grauenvollen Erlebnis erzählt. Es wird in zwei Strängen erzählt, von der Entführung und von der Zeit danach.Es gelingt ihr nach ca. einem Jahr die Flucht, natürlich gibt es verheerende Nachwirkungen.
    Es ist schon der erste Teil des Buches sehr spannend, die wirkliche, große, außergewöhnliche Wendung, kommt dann im zweiten Teil
    Ein sehr gelungenes Debüt, spannend und auch für versierte KrimilleserInnen ist der Schluß nicht vorhersehbar. Bitte unbedingt lesen.