Cliffhanger

Roman

von Tim Binding

Buch

gebunden (350 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein altes Auto, ein blitzblanker Wohnwagen
und zwei schillernde Karpfen:
das sind Al Greenwoods Leidenschaften.
Audrey, seine Frau, zählt nicht dazu, und
Al will vor allem eines: sie loswerden.
An einem stürmischen Spätsommertag
folgt er ihr die Klippe hinauf, wo sie
allein in ihrem gelben Regenmantel steht
und aufs Meer hinausschaut. Ein kleiner
Schubs nur, und weg ist sie – denkt er.
Doch als er ebenso regennass wie erleichtert
zu Hause ankommt, räkelt sich
Audrey genüsslich vor dem Kamin. Mit
einem Schlag hat Al Greenwood andere
Probleme als eine totgelaufene Ehe.
Wo war Audrey, wenn nicht am Kliff?
Und wen hat er die Klippe hinunter-
gestoßen,
wenn nicht sie? Und dann
muss er sich auch noch die Dorfbewohner
vom Leib halten, die in alles ihre
Nase stecken, allen voran die dauerbekiffte
Nachbarin Alice Blackstock; den
Fischer Kim – Liebhaber seiner unehelichen
Tochter Miranda; und nicht zu-
letzt Detective Inspector Rump, der
weniger Menschen- als Karpfenkenner
ist und glücklicherweise meistens im
Trüben fischt.
Doch was passierte wirklich an
diesem Tag hoch oben am Kliff?
Mit Cliffhanger ist Tim Binding ein
hinreißender Roman gelungen, voll
schwarzen Humors und skurriler
Figuren,
kurzum: ein Glanzstück
britischer
Komik.

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Schwarzhumoriger Britkrimi mit vielen Einfällen und dem "Cliffhanger" gleich am Anfang.

Produktdetails

ISBN-10: 3-86648-089-X
EAN: 9783866480896
Originaltitel: Cliffhanger
Erschienen: 19.08.2008
Verlag: Mareverlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 350
Länge/Breite: 212mm/136mm
Gewicht: 500 g
Übersetzer: Klaus Aus d. Englischen Timmermann, Ulrike Wasel
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Tim Binding

Tim Binding wurde 1947 in Deutschland geboren. Er arbeitet als Lektor bei Simon & Schuster in London und hat bisher vier Romane geschrieben, darunter Inselwahn (btb). Henry Seefahrer ist sein jüngstes Werk, mit dem es jetzt einen großen Erzähler zu entdecken gilt. Tim Binding lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Kent.

Klaus Aus d. Englischen Timmermann

Klaus Timmermann, geboren 1955, arbeitet als Übersetzer angloamerikanischer Literatur in Düsseldorf.

Ulrike Wasel

Ulrike Wasel, geboren 1955, arbeitet als Übersetzerin angloamerikanischer Literatur.

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Buchhändlertipps

  • Wie man seine Frau los wird ... oder auch nicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katharina Falger, am 05.12.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Al Greenwood könnte so ein schönes Leben führen, wenn er doch nur seine immerzu nörgelnde Frau loswerden könnte. An einem regnerischen Sonntag Nachmittag ergibt sich die Gelegenheit sie von einer Klippe zu stürzen. Voller Freude kommt er zu Hause an und was sieht er da? Seine Frau, die sich nackt vor dem Kamin rekelt. Zur gleichen Zeit verschwindet Miranda, vermutlich Al's Tochter aus seiner früheren Affäre... Ein wirklich bösartig-humorvolles Buch das ganz anders endet, als erwartet.

Kundenrezensionen

  • Sarkastischer Humor trifft auf Karpfen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Carina Krück, am 06.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Glück schien nur einen Schubs entfernt zu sein. Als Al Greenwood seine Frau von einer Klippe ins Meer stürzt, ist er überglücklich. Nur noch er, seine Karpfen und sein Oldtimer. Perfekt. Oder doch nicht? Als Al nach Hause kommt, wartet bereits jemand auf ihn. Seine Frau!
    Ein unglaublich sarkastischer Krimi, der den Leser schmunzeln und gleichzeitig schockiert gucken lässt. Eben wie ein Karpfen. Viel Spaß und Spannung

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  • Richtig Schwarz Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von C. Dullinger, am 08.03.2010

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    Al schubst an einem regnerischen Tag seine Frau von der Klippe. Welch Befreiung! - Und es fühlt sich so gar nicht nach Mord an. Gut gelaunt schlendert er heim, doch seine Laune hält nicht lange. Denn Audrey seine Frau sitzt mit Grog vorm Kamin. Tja, wen hat er den jetzt wohl umgebracht und gibt es Zeugen....??? Eine aberwitzige, super konstruierte Geschichte beginnt und verursacht dem Leser Lachmuskelkater. Perfekt für alle Liebhaber schwarzen Humors.

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  • Cliffhanger Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Markus Riedelsheimer, am 25.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vorsicht! Sollte jemand aus unerfindlichen Gründen vor Ihnen in der U-Bahn lauthals lachen, kann es durchaus sein, dass er oder sie sich gerade Tim Bindings „Cliffhanger“ vorlesen lässt. Skurriler britischer Humor paart sich mit wunderbaren Wendungen und einer spannenden Mischung aus Krimi und Komödie. Al Greenwood will seine Frau von der Klippe werfen, doch dabei kann so einiges schief gehen. Herrlich lakonisch lässt Sprecher Dietmar Mues eben jenen Sonderling lebendig werden und erschafft ein Hörbuch in dem man versinken kann, das einem aber auch immer wieder Anlass zu lauten Lachsalven bietet.

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  • man könnte mehr aus der Idee machen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Herbstmädchen, am 18.11.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Keine Frage - die Idee, über den missglückten Mord an der eigenen Ehefrau zu schreiben, muss man erst einmal haben. An Einfallsreichtum mangelt es Tim Binding also nicht. Und auch an verrückten Figuren und schwarzem Humor wird nicht zu viel versprochen.
    Aber die Leser, die sich auch immmerwieder über die schöne Sprache eines Autors freuen (wozu ich mich selbst zähle), werden eher enttäuscht sein. Für mich persönlich schreibt der Autor einfach zu umgangssprachlich und teilweise vulgär.
    Diejenigen, die sich einfach auf eine spannende und witzige Geschichte freuen, werden nicht enttäuscht werden, alle anderen sollten die Finger von diesem Buch lassen.

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  • Very british! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dr. Christian Rößner, am 06.10.2009

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Taxiunternehmer Al Greenwood liebt vieles in seinem Leben – vor allem seine beiden Zuchtkarpfen im eigens dafür angelegten Teich. Wen er weniger liebt, ist seine Frau, die deshalb kurzerhand an einem regnerischen Tag von ihm über die nahe Steilklippe in Meer gestoßen wird. Doch Al ist nichts weniger als überrascht, als er nach Hause kommt und seine – durchaus lebendige - Frau ihn vor dem Kamin erwartet. Aus dieser verqueren Konstellation entsteht nun eine wunderbar verzwickte Handlung, die sich mit den besten britischen Kriminalkomödien eines Gilbert Adair messen können. Schwarzer Humor ist hier Trumpf und man fiebert bis zum Schluss mit, ob es nun Al an den Kragen geht!

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  • skurril und humorig auf englische Art Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eberhard Landes, am 23.01.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eigentlich ist er ein richtiger Mistkerl, ein Satan, dieser Al Greenwood, Taxifahrer in Südengland und Ich-Erzähler in diesem Roman. Er liebt allenfalls sein Taxi und seine beiden Edelkarpfen in seinem Hausteich. Andererseits kommt bei ihm auch immer wieder Menschliches, Verständliches durch; für Sympathie mit ihm reicht das zwar noch lange nicht, allenfalls für etwas Nachvollziehbarkeit des Schicksals eines Mannes, der eine Erziehung „genosssen“ hatte, die u.a. darin bestand, ihm die Kinderhand in die Autotür zu halten und diese dann zuzuschlagen und dessen außereheliche Tochter Mirinda (die liebt er auch, aber dieses Gefühl muss er verstecken), ohne dass jemand von seiner Vaterschaft weiß, bei ihrer Mutter und deren Mann in unmittelbarer Nachbarschaf aufwächst. Eine Nachbarschaft die aus skurrilen Menschen mit Sorgen und Nöten besteht, die sie mit Alkohohl ertränken und mit Cannabis vergessen wollen und die sie in Aggressivität und Depressionen führen. Konstellationen die letztlich dazu führen, dass Al seine Frau Audrey ( oder war es jemand anderes, womöglich gar seine Tochter?) von den Klippen ins Meer stößt! Serviert wird dem Leser das Leben dieses Taugenichts – ein Scheißleben würde Al es nennen – von dem Autor mit viel Humor, wodurch die Szenerie durchaus nicht mehr so düster erscheint, wie es nach meiner o.a. Beschreibung den Anschein hat (übrigens: nicht nur der Autor hat Humor, auch Al hat ihn, wenngleich etwas derber). Hinzu kommt südenglischer Lokalkolorit, so dass man sich – war man mal dort – das Taxi, die heckenumsäumten Straßen, die Klippen gut vorstellen kann und weil Al und Audrey neben den fleischlichen Genüssen (zumindest in einer Schlüsselstelle am Beginn des Buches) auch den mit der Nahrungsaufnahme verbundenen leiblichen Genüssen nicht abgeneigt sind, erinnert man sich auch wieder an Scones mit Clotted cream.

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  • An der Klippe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Polar, am 03.11.2008

    1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer träumt nicht heimlich davon, eines Tages den Mut aufzubringen, seine bessere Hälfte zu beseitigen. Al Greenwood tut's. Sein Leben fühlt sich so bescheiden an, dass er als Taxifahrer im Betrieb seiner Frau einen Stoß von der Klippe als Befreiung empfindet. Wie unverhohlen er den Plan am Anfang zugibt, um so sympathischer finden wir den mutmaßlichen Mörder. Da ist mal einer, der sich was traut. Leider nicht an seiner Frau, denn die sitzt Zuhause auf dem Sofa, statt auf den Klippen zerschellt zu liegen. Dafür ist die ehemalige Geliebte
    verschwunden, womöglich von Al getötet worden. Ein Missverständnis, beide trugen dieselbe Regenjacke. Eine Laune des Schicksals. Tim Bindings Roman ist köstlicher, englischer Humor. Wir beginnen, unseren Mördern zu bedauern, nicht mal das kann er. Wie folgen ihm durch alle Verstrickungen und Lügen und hoffen nach einem zweiten Mordanschlag inständig, dass sich am Ende herausstellt, der erste sei nicht geschehen und bei dem zweiten handele es sich um einen Unfall. Doch auch hier werden wir überrascht. Warum soll nicht dieser Militär an allem Schuld sein, der in einer Tasche die Unterwäsche der Toten spazieren trägt, ein neues Leben mit ihr beginnen wollte, und dem Greenwood das Angebot unterbreitet, ihm die Tasche zurückzugeben, wenn der Mann ihm seine Frau überlässt. Der charmanteste Zug in dieser vergnüglichen Geschichte ist, dass Greenwood und seine Frau Audrey sich wieder einander annähern, gar ein, zwei glückliche Stunden verleben. Tim Binding hat ein Gefühl für skurrile Charaktere. Dass er sie mühelos in eine Geschichte einzuweben versteht, davor kann man nur den Hut ziehen.

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  • Englischer Humor pur!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Janina Laube, am 19.09.2008

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Roman beginnt einfach schon zu gut. Ein Mann schubst seine Frau die Klippe herunter und als er nach Hause kommt räkelt sie sich vor dem Kamin...Sehr skurill und lustig.Wen hat er denn jetzt heruntergestossen und warum ist seine Frau auf einmal so nett...Unbedingt lesen und mitlachen.

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