Der Vorleser. Diogenes Taschenbücher,  Band 22953

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Der Vorleser. Diogenes Taschenbücher, Band 22953

Ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis, Kategorie Roman, 2000 und dem WELT-Literaturpreis 1999. Roman

von Bernhard Schlink

Buch

Taschenbuch (208 Seiten)

71. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er... und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.829
ISBN-10: 3-257-22953-4
EAN: 9783257229530
Erschienen: Mai 1997
Verlag: Diogenes Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 71. Auflage
Seitenzahl: 208
Gewicht: 180 g
Reihe: Diogenes Taschenbücher
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Bernhard Schlink

Bernhard Schlink wurde 1944 bei Bielefeld als Sohn eines Theologieprofessors geboren. Seine Familie zog nach seiner Geburt wegen der Arbeit seines Vaters, nach Heidelberg. Dort wuchs er auf und studierte Jura in Heidelberg und Berlin. Nach seiner wissenschaftlichen Assistenz in mehreren Städten, u.a. Darmstadt und Freiburg, erhielt er seine erste Professur für Verfassungs- und Verwaltungsrecht in Bonn. Danach war Bernhard Schlink in Frankfurt tätig. Seit 1988 arbeitete er als Richter, war mit an der Übergangsverfassung der DDR verantwortlich und war Richter am Landesverfassungsgericht Münster. Daneben entdeckte er das Schreiben als seine Leidenschaft. Zu Beginn seiner Autorenkarriere verfasste Bernhard Schlink allein Fachliteratur. Seinen ersten Roman "Selbs Justiz" 1987 schrieb er gemeinsam mit Walter Popp, einem Kollegen, während eines Urlaubssemesters in Frankreich. Der Nachfolger, "Die gordische Schleife", erhielt 1989 den Autorenpreis für deutschsprachige Literatur, 1992 folgte der Deutsche Krimi-Preis für "Selbs Betrug". Der große Durchbruch gelang Bernhard Schlink mit "Der Vorleser"(1995), der viele internationale Preise erhielt und als erstes deutschsprachiges Buch als Platz 1 auf der New York Times Bestsellerliste stand. Die Verfilmung des Romans war ebenfalls ein großer internationaler Erfolg. Bernhard Schlink lebt in Berlin und New York.

Meinung der Redaktion
Schlinks Romane sind oft eine Kombination aus persönlicher Geschichte seiner Hauptfiguren, die mit den Geschehnissen, die die Zeitgeschichte mit sich bringt, umgehen müssen. Spannend, gesellschaftsbetrachtend - ohne zu richten - und vielseitig.

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Buchhändlertipps

  • Über die Jugend und die Vergangenheit

    von Nina Marlene Wolfsteiner, am 03.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Schlink behandelt 3 Themen, welche er gekonnt miteinander zu einer brisanten Geschichte verwebt!
    Eine Liebesaffäre eines 15-Jährigen mit einer reiferen Frau. Schlink hält ohne moralische Belehrungen, unprätentiös die Gefühlswelt des Pubertierenden fest. In der zweiten wichtigen und spannenden Frage thematisiert Schlink den Analphabetismus und die sich aus der Unwissenheit ergebende Scham, und zu letzt und allumschlingend flechtet Schlink noch ein Drama darüber, welches die Frage nach Schuld, Vergangenheitsbewälitgung und die Schwierigkeit der (moralischen) Verurteilung von am 2.Weltkrieg Beteiligten darstellt.
  • Berührend!

    von Regina Nikolic, am 21.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wagnersche, Innsbruck

    Ich bin wirklich begeistert.
    Schlink erzählt eine Liebesgeschichte, die stärker ist als die Vernunft. Er schreibt über die Liebe, die nicht sein darf.
    Und doch so wunderschön und zerbrechlich ist wie sonst nichts...
    Zuerst lässt sie ihn im stich, und dann er sie.
  • Traurig schön!

    von Belinda Wiesbauer, am 28.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Steyr

    Der 15-jährige Michael geht krank von der Schule nach Hause, dabei muss er sich auf der Straße erbrechen. Eine Frau hilft ihm, denn es geht ihm wirklich schlecht. Der Arzt diagnostiziert dann auch Gelbsucht und so muss er auch für eine sehr lange Zeit das Bett hüten. Doch später kehrt er zu der Frau zurück und bringt ihr einen Strauß Blumen zum Dank.
    So lernen sich Hanna und Michael kenn …. und lieben. Zwischen den beiden, nicht nur vom Alter her, sehr unterschiedlichen Menschen entsteht eine eigenwillige Beziehung. Jeder profitiert auf seine Weise davon. Michael wird von Hanna in die Welt der Erotik eingeführt und Hanna wiederum lässt sich von Michael in die Welt der Literatur einführen. Der Schüler ließt ihr nämlich stundenlang aus Büchern vor.
    Plötzlich verschwindet Hanna von einem Tag auf den Anderen und Michael weiß nicht wohin.
    Viele Jahre später, während seines Studiums, beobachten er und seine Kollegen die Nürnberger Prozesse. Auf der Anklagebank sitzt Hanna. Zu seinem Erstaunen verteidigt sie sich nicht. Aber warum? Was ist ihr Geheimnis?
    Ein literarisch wertvolles Buch!

Kundenrezensionen

  • Naja... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Radi, am 22.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mich hat das Buch nicht wirklich gepackt. Man konnte es aber durchaus lesen, aber gerade "verschlungen" hab' ich das Buch dann schon nicht.

    Den Film hingegen fand ich doch ziemlich gut, kommt selten vor, dass mir Filme besser gefallen als die Bücher.

    Trotzdem, ein empfehlenswertes Buch, wenn man nicht allzu grosse Erwartungen hat.

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  • tragisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mrs Buchwurm, am 05.10.2011

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    Es geht um eine tragische Liebesgeschichte im Nachkriegsdeutschland zwischen einem minderjährigen Jungen und einer reifen Frau. Im laufe der Buches kommen immer mehr Fakten der Vergangenheit ans Tageslicht.
    Es geht um eine verbotene Liebe, Vergangenheitsbewältigung, den 2ten Weltkrieg und Nationalsozialismus.

    Dieses Buch war Pflichtlektüre in der Schule und mir hat es nicht so gut gefallen um ehrlich zu sein, dadurch, dass in den Medien und quasi im gesamten Unterricht nur über den 2ten Weltkrieg gesprochen wird, war ich schon zu übersättigt mit diesem Thema, aber wen diese Thematik interessiert sollte das Buch lesen.

    Das Buch wurde übrigens auch verfilmt!

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  • Die Einsamkeit zweier Menschen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.08.2011

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    Das Buch beschreibt einen emotionalen Werdegang zweier Menschen, die sich lieben, allerdings durch die Umgebung und die Vergangenheit nie zu ihrem wahren Glück fanden.


    Ein junger Bursche, eine strenge Frau...entdecken die Liebe.
    Dann ein Prozess.
    Jahre vergehen...
    Ein seelisch angeschlagener Mann, eine verbitterte, hoffnungslose Frau...Verbringen die Zeit miteinander, ohne zusammen zu leben...


    Das Buch ist wie eine Methaper des Lebens zweier Menschen, die zusammengehören...aber nie zueinander fanden.

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  • Der Vorleser Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Laura-Marie Hanßen, am 20.06.2011

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    1956 lernt der damals 15-jährige Michael Berg die sehr viel ältere Hanna Schmitz kennen und lieben. Während ihrer Sommeraffäre hält Hanna Michael immer wieder dazu an, ihr vorzulesen. Was ihm anfangs seltsam erscheint, wird bald zum liebgewonnenen Ritual bis Hanna eines Tages einfach verschwunden ist.
    Als er sich Jahre später während des Jurastudiums mit den Nazi-Prozessen beschäftigt, sieht er Hanna wieder.
    Ein Roman über Nationalsozialismus, Schuld und Analphabetismus, der einen Kloß im Hals zurücklässt.

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  • Ein Roman über Liebe, Verrat und Schuld Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Antje Stammer, am 28.05.2011

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    Der 15jährige Schüler Michael Berg verliebt sich in die 20 Jahre ältere Hanna Schmitz und beide verbindet einige Monate eine leidenschaftliche Affäre, bis Hanna plötzlich
    und ohne Erklärung die Stadt verlässt.
    Erst Jahre später - Michael ist inzwischen Student der Rechtswissenschaften - sieht er sie wieder, auf einer Anklagebank im Gericht. Verhandelt wird dort der mehrfache Mord an jüdischen Frauen und Kindern und Hanna ist eine der Angeklagten - eine ehemalige KZ-Aufseherin.
    Fortan begleitet der Leser Michael Berg in seinem verzweifelten Ringen nach Verständnis: nach Verständnis für Hanna und ihre furchtbare Vergangenheit, nach Verständnis und Rechtfertigung seiner Liebe zu ihr.
    Der Roman bietet nicht nur eine große und ungewöhnliche Liebesgeschichte, sondern auch ein präzises Sittengemälde der BRD in den sechziger und siebziger Jahre, der (Studenten)revolten und Versuche, die nationalsozialistische Vergangenheit aufzuarbeiten und Fragen nach Kollektiv- und Individualschuld zu beantworten.
    Der Roman bsticht durch seine knappe, lakonische Sprache - es ist nie ein Wort zuviel - und entfaltet eine Sogwirkung, der sich der Leser nicht entziehen kann.
    Schon jetzt ist Schlinks "Vorleser" zu einem Klassiker der jüngeren deutschsprachigen Literatur geworden.

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  • Berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 19.05.2011

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    Was passiert,wenn ein Mensch,den man liebt und verehrt,eine dunkle Vergangenheit hat?Um Liebe,Schuld und Moral geht es in diesem Buch.Eine Frau mit Vergangenheit,ein junger Mann,der offen und naiv in die Welt schaut.Die Sprache dieses Buches berührt und verwirrt.Ein Meisterwerk.

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  • Der Vorleser Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christa Kromminga, am 04.04.2011

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    Erzählt wird die Geschichte des 15jährigen Michael, der zufällig die wesentlich ältere Hanna kennen lernt. Sie beginnen eine heimliche Affäre. Hanna liebt es, sich von dem Jugendlichen vorlesen zulassen. Dabei verheimlicht sie ihm, dass sie selber nicht lesen und schreiben kann. Bis Hanna Schmitz eines Tages plötzlich verschwindet.

    Jahre später wird Michael mit der Vergangenheit der Frau konfrontiert. Als junger Jurastudent verfolgt er einen Prozess gegen Naziverbrechen. Auch Hanna sitzt auf der Anklagebank. Als Aufseherin in einem Konzentrationslager hatte sie zur NS-Zeit gediente.
    Ein Buch über Recht und Unrecht, Liebe und Leidenschaft, Schuld und Gewissen.
    Ganz große Erzählkunst!

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  • Weltliteratur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Conny Hannesschläger, am 14.03.2011

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    Ein Junge und eine ältere Frau, die eine ganz besondere Freundschaft verbindet.
    Ihre harte, unnachgiebige, Art und ihr stolzes, reifes Auftreten fesseln den jungen Mann und ihr zuliebe beginnt er ihr Geschichten vorzulesen...bis sie eines Tages verschwindet.
    Jahre später trifft er sie unerwartet wieder und die wahre Seele seiner ersten Leidenschaft wird schonungslos und unbarmherzig ans Licht gebracht.

    Ein Roman der uns an die Verantwortung unseres Handeln erinnert und an die Möglichkeit der Gerechtigkeit!

    Ein wunderschöner, starker Roman!!!

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  • Nichts ungeschehen machen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marianne Bauer, am 18.10.2010

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    Das Buch besticht durch einfache und unverschnörkelte Sprache, das heisst, es liest sich flüssig ohne trivial zu sein.
    Die Thematik ist ernst!
    Hier wird einem vor Augen geführt, dass nichts im Leben rückgängig zu machen ist, und dass falscher Stolz auch wenn er aus Scham geboren wurde nicht nur zu unschönen Konsequenzen sondern sogar zu menschlichen Katastrophen führen kann!
    Sehenswert ist auch der Kinofilm zum Roman.

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  • Der Vorleser... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alexandra Zander, am 02.09.2010

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    ist ein wichtiges Werk von Bernhard Schlink, welches nicht ohne Grund auch zur Pflichtlektüre an vielen Schulen gewählt wird. Natürlich ist es eine zum Teil fiktive Geschichte mit non-fiktiven Anteilen. Die Figuren existierten zur Zeit des zweiten Weltkrieges unter anderen Namen (z.B. Hanna stellt die "Stute Matjaneck dar) und auch die Geschehnisse sind nicht von der Hand zu weisen. Ein Urteil über dieses Werk ist schwer zu fällen, man sollte es allerdings gelesen haben!

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  • Außergewöhnliche Geschichte! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.07.2010

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    Sehr gut geschriebenes Buch, das von der ersten bis zu letzten Seite fesselnd ist. Es geht das Thema Nazi-Vergangenheit auf eine bis dahin noch nie dagewesene Weise an, rührt und schockiert zugleich.

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  • Lesen ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martina Denzer, am 08.06.2010

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    Ein viel besprochenes Buch, man glaubt, es schon gelesen zu haben, bevor man die erste Seite aufschlägt ?! Verpassen Sie dieses Buch nicht, es ist ungewöhnlich, sorgfältig geschrieben, in einer einfühlsamen Sprache.

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  • Ein spannendes und ansprechendes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Uta Opper, am 31.05.2010

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    Der 15-jährige Michael beginnt eine Affäre mit der reizbaren, rätselhaften und viel älteren Hanna, die mehrere Geheimnisse hütet. Das Vorlesen wird eines der festen Rituale in ihrer Beziehung. Hannas plötzliches Verschwinden verursacht ein riesiges Gefühlschaos bei Michael, er gibt sich selbst die Schuld an ihrem Verschwinden und weiß nicht wie er damit umgehen soll.
    Einige Jahre später, Michael ist Student, treffen sie sich in einem Gerichtssaal wieder...

    Der Roman ist in einer angenehmen Art und Weise geschrieben und ich konnte mich gut hineinversetzen.

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  • Konstruiert, konstruierter, Bernhard Schlink Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einem Mädchen mit Meinung, am 09.04.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es fällt mir sehr schwer, mir eine endgültige Meinung zu "Der Vorleser" zu bilden. An manchen Stellen habe ich mich gefragt, ob es sich überhaupt lohnt weiterzulesen, wohin das alles führen soll, ob es nicht vielleicht noch abwegiger geht. (Und irgendwie ging es. Immer und immer wieder.) Das Buch ist in insgesamt drei Teile gegliedert. Der erste Teil war mir auf eine seltsame Art und Weise zu zuckerig, zu überzeichnet, zu gewollt. Der zweite Teil hat mir besser gefallen, auch wenn für mich alles zu sehr an den Haaren herbeigezogen wirkte. Ein 15-Jähriger und eine Frau Ende der 30er haben eine Affäre. Schön und gut. Tabu-Thema. Interessant. Genug Stoff für 200 Seiten. Mag man meinen. Schlink baut um diese sonderbare Liebesbeziehung aber ein Konstrukt aus Grausamkeiten, menschlichen Abgründen und Verfehlungen, das irgendwann auf die Nerven fällt. Ich als Leser habe mich an manchen Stellen gefragt, ob es nicht endlich reicht oder was, zum Teufel, das jetzt soll. Allgemein hatte ich aber meine Schwierigkeiten, mich in das Buch hineinzufinden und habe beim Lesen an vielen Stellen eher eine sanfte, gelangweilte Gleichgültigkeit empfunden, musste mich schier dazu zwingen, mich auf die Worte vor meiner Nase zu konzentrieren. Schlinks Erzählstil ist kein wirklich überzeugender. Allgemein scheint er mir als Autor zu involviert in die Geschichte zu sein, sie ist einfach zu sehr zu einer Nacherzählung geworden. Ich mag Geschichten lieber, in denen eine dichte Handlung vorhanden ist, die aber nach vorne preschen, die mitreißen und einen in einen nicht enden wollenden Sog ziehen - "Der Vorleser" hatte eher eine gegenteilige Wirkung. Der dritte und letzte Teil hat mir irgendwie am besten gefallen - vermutlich, weil die Handlung leiser wurde, nicht ständig neue Abgründe auf den Leser warteten, dafür hat mich aber auch im dritten Teil dieser dokumentarische Erzählstil genervt. Und es ist zu typisch, dass es zum Schluss noch zu einer letzten Begegnung zwischen Hanna und Michael, den beiden Hauptprotagonisten, kommt. Und dass sie tut, was sie tut. Auch die letzten Seiten sind irgendwie zu sehr darauf angelegt, auf die Tränendrüse zu drücken. Zu entschuldigen. Zu relativieren. Hanna war Aufseherin in einem KZ, aber weil wir sie im ersten Teil kennen lernten, ohne das Wissen, was sie getan hat, für was sie mitverantwortlich ist, geht Schlink davon aus, wir müssten Hanna genauso mögen, wie sein Hauptprotagonist Michael und ebenfalls über das hinwegsehen können, was Hanna getan hat, weil ihr Leben einfach verkorkst war. Mir persönlich fällt es schwer, Hanna zu mögen. Mir fällt es überhaupt schwer, dieses Buch zu mögen. Ich glaube, ich muss mich der Meinung meines Deutschlehrers anschließen: "Der Vorleser" geht nach einer Weile gehörig auf die Nerven. Aber man muss es gelesen haben.

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  • Ein großartiges Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 14.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Buch über die Liebe, über Scham, Sühne und KZ ...

    Ein Buch, dass dem Leser noch lange im Gedächtnis bleibt.

    Ein Buch, dass man lesen sollte

    EINFACH GRANDIOS

    Der 15-jährige Gymnasiast Michael Berg lernt Ende der 1950er Jahre in Heidelberg Hanna Schmitz kennen. Die 20 Jahre ältere Straßenbahnschaffnerin kümmert sich um ihn, als ihm, an Gelbsucht erkrankt, auf dem Nachhauseweg übel wird. Wieder gesund besucht er sie und erlebt mit ihr seine erste Liebe. Bald entwickelt sich während der heimlichen Treffen in ihrer Wohnung ein Ritual, das der zunächst rein körperlichen Beziehung eine seelische Dimension gibt: Michael muss Hanna, über deren Vergangenheit er nur wenig erfährt, stets vor dem Liebesakt vorlesen.
    Eines Tages verschwindet Hanna spurlos aus der Stadt. Erst Jahre später sieht er sie als Jurastudent in einem Auschwitz-Prozess wieder, wo sie mit anderen ehemaligen KZ-Aufseherinnen unter Anklage steht. Im Gerichtssaal findet Michael die lang gesuchte Erklärung für Hannas ungeschickte Verteidigung und für viele ihrer Handlungen: Sie ist Analphabetin, verheimlicht dies aus Scham auch im Prozess und wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Mitangeklagten, die ihr die Hauptschuld für ein grauenhaftes, schriftlich dokumentiertes Verbrechen zugeschoben haben, erhalten nur geringe Freiheitsstrafen.
    Michael, der sich mitschuldig fühlt, schickt ihr regelmäßig Kassetten ins Gefängnis, die er mit Weltliteratur besprochen hat. Anhand der Kassetten lernt Hanna autodidaktisch lesen und schreiben und beginnt sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten auseinander zu setzen.

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  • Erwartungen nicht erfüllt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silke, am 20.05.2009

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zuerst wieder das Zitat der Rückseite:

    „Dieses Buch sollte man sich nicht entgehen lassen, weil es in der deutschen Literatur unserer Tage hohen Seltenheitswert besitzt.“
    Tilman Krause / Der Tagesspiegel, Berlin

    „Einfühlsame Sprache von erstaunlicher Präzision. Ein genuiner Schriftsteller, der hier ans Licht kommt. Diese ‚traurige Geschichte’ ist Schlinks persönlichstes Buch.“
    Michael Stolleis / Frankfurter Allgemeine Zeitung

    „Ein literarisches Ereignis.“
    Der Spiegel, Hamburg

    „Ein wunderbares Buch.“
    Le Monde, Paris


    Ich wollte dieses Buch lesen, seit ich von dem Film gehört habe. Es ist so eine Art Hobby von mir, ab und zu erst das Filmbuch zu lesen und danach mit dem Film zu vergleichen. Von diesem Buch bin ich so ziemlich gleich enttäuscht, hätte es mir laut Vorschau des Films echt besser vorgestellt.

    War schon gut das Buch gelesen zu haben, aber es ist ausnahmsweise mal eins was ich nicht wirklich weiterempfehlen würde.

    Während ich das Buch gelesen habe, hatte ich nicht das Gefühl mich gut einlesen zu können. Es kam mir alles so weit weg vor, glaube das lag an der Art und Weise wie geschrieben wurde. War irgendwie nicht so mein Ding.

    Laut Vorschau habe ich mir auch etwas anderes irgendwie vorgestellt. Vielleicht lag es auch daran...

    Viel Spaß beim Lesen.

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  • Hat mich jetzt nicht so mitgerissen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von linovi, am 19.05.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Da ja der Film, und somit auch das Buch, momentan in aller Munde ist, habe ich meine Freizeit eben auch diesem Roman gewidmet. Die Geschichte an sich ist wirklich interessant, und ganz gut zu lesen ist es auch. Aber ich hatte meine Probleme mit der Darstellung der einzelnen Charaktere. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass sowohl Hanna als auch Michael sehr kalt und zurückhaltend beschrieben werden, weshalb ich mich auch nicht voll und ganz mit der Geschichte identifizieren konnte. Man hat gar nicht die Möglichkeit, das Beschriebene nachzuvollziehen und darin aufzugehen.
    Wie gesagt, mein Fall war es eher nicht, aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden...

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  • Literarisch wertvoll und nicht beurteilend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von rebellyell666, am 04.05.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als ich hörte, dass es einen neuen Kinofilm namens der Vorleser geben sollte und dieser auch noch in den höchsten Tönen gelobt wurde, habe ich im Club gleichzeitig das Taschenbuch gesehen und gekauft. Das das dünne Buch bereits seit 1995 auf dem Markt ist und ich nie darüber gestolpert bin, hatte ich wohl auch nichts verpasst. Dachte ich.
    Das Buch beginnt mit der Vergangensheitserzählung von Michael Berg, der sich in die Anfang 30-jährige Hanna Schmitz verliebt. Sie treffen sie zufällig, weil Michael sich übergeben muss. Michael ist erst 15, fängt aber an, mit Hanna zu schlafen, weil er sich so zu ihr hingezogen fühlt. Irgendwas stimmt mit Hanna aber nicht, da sie große Angst hat, verlassen zu werden und ihn sogar schlägt, als er morgens einfach geht, um Frühstück zu holen.
    Eines Tages ist Hanna weg und Michael hängt in der Schwebe. Er schafft das Abitur und fängt an, Jura zu studieren. Er lebt sein Leben, als hätte ihn jemand betäubt und diese Betäubung würde nicht nachlassen. Liebschaften hat er wohl auch, diese interessieren ihn aber wenig. Dann trifft er Hanna wieder: Im Gerichtssaal, weil er an einem Seminar teilnimmt. Sie steht vor Gericht, weil sie damals zur NS-Zeit Frauen hat verbrennen lassen. So jedenfalls lautet die Anklage.
    Hanna redet sich um Kopf und Kragen und Michael kommt hinter ihr Geheimnis.
    Das Geheimnis möchte ich hier nicht erzählen, aber man kann es sich ungefähr in der Mitte bereits denken. Die etwas holprige Erzählweise ist trotzallem sehr gut gewählt. Ich hatte das Buch innerhalb von 2 Std. durch. Es regt sehr zum Nachdenken an. Warum ist Michael zum Richter gegangen, hat ihm aber nicht erzählt, dass er Hanna durchschaut hatte? Jeder sollte sich seine eigenen Gedanken machen. Aber man sollte auch überlegen, warum es heißt: Jeder ist seines Glückes Schmied.

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  • Bleibt in Erinnerung... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Eva, am 21.03.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe dieses Buch vor vielen, vielen, vielen Jahren gelesen. Es bleibt in Erinnerung und lässt einen nicht mehr los. Ich finde es schön, dass es jetzt so populär ist und viele Leser es für sich entdecken können.

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  • Bitte nicht Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.03.2009

    0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist wohl nur deshalb ein Bestseller, weil man in der Schule gezwunge wird es zu lesen und so die Auflage gesteigert wird.

    Ich habe mich beim lesen von Kapitel zu Kapitel gequält weil es einfach nur schlecht geschrieben ist!
    Der Hintergrund dieses Buches ist grundsätzlich sehr interessant nur leider ist die Umsetzung nicht geglückt.
    Das diese Buch nun auch noch verfilmt wurde ist grausam, da gibt es doch bessere Bücher mit diesem Hintergrund

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