Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest
Leseprobe

Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest

Und es ist egal, wen du heiratest

von Eva Maria Zurhorst

Buch

Taschenbuch (387 Seiten)

26. Auflage

Sprache: Deutsch

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Nicht lieferbar

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Weitere Artikelinformationen

"Die meisten Scheidungen sind überflüssig", glaubt Eva-Maria Zurhorst, die aus ihrer Erfahrung als Beziehungscoach reichlich Einblick hat in den Frust und die Rosenkriege vieler Paare. Der Wunsch, stets das Beste für sich zu wollen, wird heute meist begleitet von der Illusion, das Beste müsse auch mühelos zu bekommen sein: The easy way! Und wenn es die eine Partnerschaft nicht gebracht hat, dann vielleicht die nächste. Ein Muster, das die Autorin als "Boris-Becker-Phänomen" bezeichnet. Zurhorst räumt gründlich auf mit der Erwartung, beim nächsten Partner werde alles anders. Sie beschreibt Partnerschaft als ebenso anspruchsvollen wie lohnenden Entwicklungsweg. Eine tiefe Beziehung und Liebe sind auch dort möglich, wo die Hoffnung vielleicht schon aufgegeben wurde. Ein flammendes Plädoyer für das Abenteuer Beziehungen und eine Liebeserklärung an die Ehe.


Millionen Ehen müssten nicht geschieden werden, wenn wenigstens einer der Partner dieses Buch lesen würde.


Produktdetails

ISBN-10: 3-442-33722-4
EAN: 9783442337224
Erschienen: 07.09.2004
Verlag: Arkana Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 26. Auflage
Seitenzahl: 387
Gewicht: 478 g
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Eva Maria Zurhorst

Eva-Maria Zurhorst war ursprünglich Journalistin und hat für Printmedien, Hörfunk und als Buchautorin gearbeitet, unter anderem in Südafrika und Ägypten. Später wechselte sie als Coach und Kommunikationsberaterin in die Wirtschaft. Heute arbeitet sie, nach einer Zusatzausbildung zur Psychotherapeutin, als Beziehungs- und Karrierecoach mit Unternehmern, Managern und Paaren. Eva-Maria Zurhorst lebt mit ihrer Tochter und ihrem Mann in Wuppertal.

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Kundenrezensionen

  • Conny Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Endlich mal eine Alternative zur Trennung. Ich habe aber auch sonst viele Wahrheiten über mich selbst gefunden und das Beobachten meiner Selbst macht mir viel Spaß, auch wenn ich so manche dunkle Seite finde bzw. dieser ehrlich ins Gesicht schaue

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  • Gutes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hab einige Bücher über Partnerschaften gelesen. Dieses gehört zu den Besten. Das Unterbewusstsein spielt eine große Rolle. Nicht so einfach, das Gelesene auf sich umzusetzen. Bin noch nicht ganz durch. Jedoch gingen schon einige Lichter bei mir auf!

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  • Das Buch geht in die Tiefe. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.08.2009

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    Ich versuche meine Beziehung zu retten. Das Buch hilft mir vielleicht dabei.

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  • Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.08.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe das Buch geschenkt bekommen und es lange liegen gelassen. Im Urlaub habe ich dann endlich mal Zeit gehabt es zu lesen. Es ist keine Urlaubslektüre. Es ist ein Buch, das Lesepausen braucht, um das darüber "Nachdenken" zu ermöglichen. Es liest sich gut, aber ich brauchte Zeit zum Verstehen. Ich denke das Buch löst keine Probleme. Das muss jeder selber tun, aber bei Beziehungsproblemen ist es meiner Meinung nach unbedingt nötig, dass beide Partner es lesen. Mir hat das Buch nicht wirklich geholfen mein Probleme zu lösen, aber interessant war es auf jeden Fall. Es kommt ganz darauf an, was Sie von diesem Buch erwarten... aber ein Allheilmittel ist es leider nicht.

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  • Blablabla.... Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Xirxe, am 27.10.2008

    5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gekauft habe ich mir dieses Buch auf Empfehlung, eine Bekannte war völlig begeistert. Nach drei Anläufen habe ich es dann geschafft, es ganz durchzulesen. – Und ich finde es furchtbar.
    Es strotzt vor Pauschalierungen, Binsenweisheiten und Übertreibungen. Und selbst die für Psychotherapeuten so wichtige Einstellung, den für jeden einzelnen Patienten jeweils richtigen Weg zu finden (ohne die Auffassung des Therapeuten als die einzig wahre darzustellen), wird aufgegeben. Liegt vielleicht daran, dass Frau Zurhorst keine Psychotherapeutin ist (wie kann sie dann eine psychotherapeutische Praxis führen?).
    Nun aber zu den Beispielen für meine Behauptungen:
    - Bereits im Vorwort auf Seite 19 erklärt die Autorin, dass jede Beziehung geheilt werden kann – und zwar, weil es bei ihr und ihrem Mann geklappt hat. Tolle Begründung!
    - Auf Seite 21/22 beschreibt sie ihre Empfindungen/Gefühle als FÜNFjährige: „…Ich hatte das Gefühl, das Leben sei nicht echt. Ich beobachtete die Menschen und fragte mich, ob sie wohl alle Bescheid wüssten und nur ich keine Ahnung hätte. Ängstlich stellte ich mir vor, dass die Personen um mich herum vielleicht nur Schauspieler wären, die sich ein Theaterstück ausgedacht hätten….“. Offenbar ein Wunderkind! Und dass sie sich daran auch so detailliert erinnern kann….
    - Auf Seite 40 wird dargelegt, dass die Menschen, sozusagen genetisch bedingt, immer auf der Suche nach dem anderen Geschlecht sind: „Nichts zwingt uns mehr als die Ehe zu erkennen, dass wir als Individuum keineswegs allumfassend sind, dass uns immer etwas -nämlich unsere bessere Hälfte- fehlt, dass wir nur Mann, nur Frau sind.“ Singles, Schwule, Lesben, Nonnen, Mönche… können daher wohl nie glücklich werden. Denn lt. Seite 76: „Sozusagen das Urgefühl unserer Mangelhaftigkeit ist die Tatsache, dass wir als Mann oder als Frau auf die Welt gekommen sind.“
    - Auf Seite 176 wird dann noch ein weiterer Grund für viele der Problem dargestellt: "Die Frau ist wie ein See, der Mann wie ein Fluss, der in diesen See hineinfließt. Die Gesundheit, Lebendigkeit und Klarheit des Sees hängen vor allem von der Beschaffenheit des Flusses ab, der ihn speist. Wird der Fluss auf seinem Weg irgendwo verschmutzt, werden gar dauerhaft Gifte oder Abwässer in ihn eingeleitet, gelangt all dies unwillkürlich in den See. Jeder See ist nur so gut wie der Fluss, von dem er versorgt wird." Ich wusste doch schon immer, dass Frau ohne Mann einfach nicht existenzfähig ist....
    - Auf Seite 239 wird es dann ernst: „…., dass ich heute behaupte, Gott sei die Lösung für alle Probleme.“ Was hat Gott denn in einer Therapie zu suchen? Als Therapeutin ist sie verpflichtet, zusammen mit ihren Patienten den für sie jeweils richtigen Weg zu finden. Und nicht ihre Vorstellung davon dem Patienten aufzudrücken.

    Undsoweiter, undsofort. Ich könnte noch zahlreiche Beispiele aufführen, aber der Platz wird knapp.
    Fazit: Lieber „Die Kunst des Liebens“ von Erich Fromm kaufen (von dem sich einiges bei Frau Zurhorst wiederfindet). Meiner Meinung nach das Standardwerk (?) zu diesem Thema. Und dazu auch noch in einer klaren und deutlichen Sprache geschrieben.

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  • Oberflächliches Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christine Lutz, am 13.04.2008

    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich gesehen habe, wie viele positive Rezensionen es hier auf dieser website bekommen hat. Zwar stecke ich in keiner Ehekrise für die ich mir Rat wünsche, aber dennoch erhoffte ich mir gute Ratschläge oder vielleicht sogar den ein oder anderen klugen Satz, der einem im Gedächtnis hängen bleibt. Gefunden habe ich oberflächliche Sätze wie auf Seite 188 "Hinter jeder unzufriedenen Frau steht ein schwacher Mann". Liebe Frau Zurhorst, ist es tatsächlich so einfach im Leben? Am Ende wird dann noch den Gesellschaftsmagazinen "Gala" und "Bunte" für den Einblick in die Welt der Reichen und Schönen gedankt. Also ehrlich gesagt, mir ist dieser Stuss zu oberflächlich. Ich werde das Buch wegwerfen. Daß es Ehen gerettet haben soll, finde ich unglaublich. Vielleicht ist es ja doch für etwas gut. Wohl nicht für mich.

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  • sehr empfehlenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.01.2008

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch hat mich so gefesselt das ich es inerhalb von 3 Tagen durchgelesen habe.

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  • Enttäuschend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.01.2008

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Voller Erwartungen habe ich nach einer hilfreichen Lektüre gesucht. Dieses Buch ist mich mit seiner prägnanten Überschrift und Einleitung regelrecht angesprungen! Die Autorin ist zweifelsfrei sprachlich sehr versiert und Ihre kleinen Annekdoten sind unheimlich fesselnd. Viele Weißheiten werden ausgesprochen und mit zahlreichen weiteren Szenarien beschmückt! Die Pointe dieses Buches jedoch fehlt meiner Ansicht nach! Personen, die sich an der Schwelle einer Scheidung befinden und Hilfe suchen, werden hier höchstwahrscheinlich leer ausgehen! Die große Frage- das WIE - wird hier definitiv nicht annähernd beantwortet.

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  • Liebe dich selbst, oder sei dich selbst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.03.2007

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe noch nie ein 386 Seiten Buch in so kurzer Zeit gelesen. Super tolles Buch und für mich sehr hilfreich und heilsam. Empfehle es jedem und jeder in allen Lebenssituationen. Liebe dich selbst, lebe dich selbst oder sei dich selbst, sonnst wirst du schmerzlich zu dir selbst gezwungen.

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  • Man muß das Ganze verstehen, dann macht es auch Sinn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.10.2006

    8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich sehe die Sache mit dem Buch so. Natürlich sollte man sich nicht verbiegen bis es passt. Ich denke das die Autorin Frau Zurhorst den Kern der Sache ganz gut trifft, das man mit sich selbst im reinen sein sollte, sich lieben sollte, seine Mitte finden sollte, dann klappt es auch mit der Beziehung. Das mit der Projektion und der Reflektion ist auch ein sehr guter Ansatz. Ich denke sie versucht das ganze nur auf den Punkt zu bringen. Wenn man versucht etwas zu erklären, dann wählt man auch mal nicht so passende Beispiele um etwas zu verdeutlichen. ICh konnte auch nicht alles annehmen was sie schreibt. Aber welcher Autor schreibt schon ein Buch, das 100% auf alle Leser passt. Der eine oder andere kann vielleicht den Erläuterungen denen ich nicht sehr viel abgewinnen konnte, mehr Erkenntnis gewinnen. Ich denke aber im großen und ganzen hat sie schon Recht mit dem was sie schreibt. Das es nicht egal ist wen man heitratet ist wohl auch klar. Es geht hier auch nur um die Verdeutlichung. Gewisse rundvorraussetzungen sollten schon gegeben sein. Nur wenn man und nicht wahrhaben will, dann ist das alles Quatsch, was Frau Zurhorst schreibt.Es war für mich auch schon bevor ich das Buch laß klar, das man zu zweit sein muß um an den Problemen zu arbeiten. Wenn der eine aufgibt und sich Scheiden lässt oder sich trennt, dann kann man nicht mehr an der Problematik arbeiten. Das ist wohl jedem klar, es ist ja keiner da, der Reflektiert. Wenn dies nicht erkannt wird, dann kommt der nächste Partner irgendwann und das ganze geht von vorne los. Erst wenn man das ganze Versteht, dann kann man daran wachsen und die Probleme besiegen.
    Ich habe viel davon annehmen können. Auch hier gilt es nicht alles was gesagt wird auf die Goldwaage zu legen sondern die Quintensens des Ganzen zu erkennen. Das ganze ergibt das Bild. Ich finde das sie schon recht hat, mit dem was sie schreibt. Ich denke, das man bereit sein sollte um Erkenntis zu erlangen, dann erkennt man auch die Parallelen. Wenn die Blokade vielleicht so groß ist, das man auch die Dinge im Buch nicht annehmen und wahrhaben will, dann muß man sich halt trennen und es ist eben nicht egal wen man heitratet. Dann hat man aber immer nocht nicht verstanden um was es geht und was Frau Zuhorst einem näher bringen möchte. Vielleicht ist es auch sinnvoll das Buch zu ende zu lesen, nicht quer zu lesen oder mittendrin aufzuhören.
    Das ist das was ich aus dem Buch entnommen und für mich mitgenommen habe.

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  • Für mich zu einseitig ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent, am 30.09.2006

    7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Manchmal mögen Scheidungen in der Tat überflüßig sein aber manchmal sind sie heilsam und zwar für alle Parteien,das sollte eindeutig differenziert werden.Wir neigen dazu alles als definitiv oder absolut zu betrachten und dadurch haften wir an oder klammern an Mustern die nicht mehr funktionieren.Manchmal ist es gerade die Liebe,die uns dazu bewegt,jemanden zu verlassen aber das kann man nicht verstehen,wenn man die Bindungen mit der Liebe identifiziert.Mir wurde dieses Buch geschenkt;ich muß zugeben,daß bereits auf Grund seines Titels,hätte ich es mir selbst nicht gekauft.Der Ausdruck "...es ist egal,wen du heiratest" erscheint mir einfach infantil und naiv.Dies drück gewiße Einseitigkeit aus;Liebe aber ist immer eine Interaktion.Für mich ist nichts egal und alles hat eine tiefere Bedeutung.In diesem Buch vermischen sich für mich all zuviele psychologisch-therapeutische und naiv-esoterische Aspekte miteinander.Eine verantwortliche Entscheidung,mit jemanden zusammen zu sein,basiert auf einer Synthese zwischen Gefühl und Vernunft und wie bereits Seneca gesagt hat,manchmal gibt es Augenblicke in denen man seine Gefühle vergessen muß, um dem Weg der Vernunft gehen zu können.

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  • Die Gesuchte Hilfe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.08.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Buch das es sich lohnt zu lesen. Ob in einer "Kriese" oder nicht. Viele offene Fragen werden beantwortet. Es hilft ehrlich mit sich selber zu werden, neue Wege zu gehen. Das Buch wird auch in Zukunft mein Wegbegleiter sein.

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  • Es gibt kein besseres Buch über Partnerschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.07.2006

    11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist einfach nur weiter zu empfehlen, egal ob Sie eine neue Beziehung aufbauen, ihre Partnerschaft / Ehe auseinander fällt, oder aber Sie sich getrennt haben. Beim lesen dieses Buches kam ich mir vor, wie in der Unendlichen Geschichte. Ich hatte das Gefühl, dass Eva Maria Zurhorst 24 Std am Tag meiner Partnerschaft beiwohnte.
    Für meine Beziehung kam diese Buch leider zu spät, jedoch mußte ich danach eingestehen, das nicht nur der liebe Partner Schuld an unserer Trennung hat.
    Wer das komplexe Verhalten einer Partnerschaft mal auf den Grund gehen möchte, ist mit diesem Buch bestens ausgerüstet.
    Leute, ich kann nur empfehlen, kaufen, kaufen, kaufen, damit wir Menschen nicht ziellos von einem Partner zum anderem irren, dieses Buch öffnet einem die Augen, das der größte Schatz schon an unserer Seite sitzt. In meinem Fall, saß.

    Diese Buch ist eine echte Bereicherung für alle die Etwas bewegen wollen, und nicht tatenlos zusehen möchten, wie unsere schnelllebige, Konsumgesellschaft an moralischen Werten verliert.

    Aber dieser Weg fordert größte Hingabe, Offenheit und Mut zur Verletzlichkeit, sowie etwas Altmodisches - Treue und Disziplin. Viel Spass beim Lesen.

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  • DIE ÜBERFLÜSSIGE SCHEIDUNG? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alexandra Bayer-Sanden, am 16.09.2004

    14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als Mediatorin und Rechtsanwältin arbeite ich mit Paaren, die eine Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung treffen möchten, um ihre Ehe nicht mit einem Scheidungskrieg zu beenden.
    Es ist gar nicht so selten, dass während dieser intensiven Gespräche der gesamte Trennungsprozess ins Stocken gerät, weil das Paar feststellt, dass die Trennung vielleicht nicht die erhoffte Lösung ihrer Probleme bringt.
    Ich bin mir sicher, dass viele meiner Mediations- und Anwaltskollegen ähnliches erleben. Für Sie und Ihre Mandanten wäre es mehr als hilfreich, den Ansatz dieses Buches zu kennen: Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Ehe, das überraschende Auswege zeigt. Ich bin davon überzeugt, dass sich oft zwar nicht die Trennung wohl aber ein zermürbender Rosenkrieg vermeiden lässt. Ich weiß aber auch, dass der Schlussstrich häufig viel zu schnell gezogen wird.
    Vielleicht sollte man vorher zumindest noch einmal das Buch von Eva-Maria
    Zurhorst gelesen haben...

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  • Ein wundervolles Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.09.2004

    18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Per ''Zufall'' erhielt ich vorab ein Leseexemplar dieses – jetzt noch nicht erschienen - Buches. Ich wollte es eigentlich nur quer- oder anlesen, doch schon die ersten Zeilen begeisterten mich so sehr, dass ich in einem Rutsch gleich die ersten 100 Seiten gelesen habe ... und von Seite zu Seite wuchs meine Begeisterung.

    Die Thematik an sich ist mir nicht neu, denn ich befasse mich schon seit langem mit ihr und habe viele Bücher darüber gelesen – aber so greifbar, so nachvollziehbar, habe ich dieses Thema noch nie ''aufbereitet'' gesehen.

    In den Schreibstil von Eva-Maria Zurhorst habe ich mich geradezu verliebt ... in die anschaulichen Bilder, mit der sie Beispiele verständlich macht, in ihren Humor, in die Präzision, mit der sie die Sache auf den Punkt bringt und in die Leichtigkeit, mit der sie dieses komplexe Thema vermittelt.

    Doch dieses Buch ist nicht nur wundervoll geschrieben, es ist darüber hinaus auch unglaublich berührend. – Für die nächsten 30 Seiten brauchte ich einen ganzen Tag, so sehr brodelte es in mir. Aber es war ein heilsames Brodeln, das viel Vergessenes und Verdrängtes zu Tage beförderte. Schon jetzt fühle ich mich um vieles leichter und getragener.

    Ein wundervolles Buch! Eines der besten, das ich je gelesen habe.

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Inhalt: Vorwort
Geben Sie nicht auf | Warum dieses Buch? | Weggehen, um wiederzukommen | Für wen ist dieses Buch? | Gehören Sie zu den von innen Ausgelaugten … | … oder zu den von außen Gehetzten?
1. Teil
Endstation Ehealltag | 1. Kapitel – Es ist egal, wen Sie heiraten | Die meisten Scheidungen sind überflüssig | Der einzig wahre Partner sind Sie selbst | Lügen, Mieder und andere Liebestöter | Sucht kommt von Suche | Eine wie alle – das Boris-Becker-Phänomen | Warum alles gleich bleibt, wenn alles anders werden soll | Wie aus Prinzen Gott sei Dank Frösche werden | Ehepaar, Elternpaar, Liebespaar | Scheidung heißt, sich von alten Schmerzen zu trennen | Die neue Beziehung – »Ich hatte Sehnsucht nach Leben!« | Eigene Kraft entdecken, eigene Leidenschaft entfachen
2. Kapitel - Sie heiraten sowieso aus den falschen Gründen | Zwei Einbeinige wollen laufen lernen | Die Gründe gehen, der Partner bleibt | »Ich liebe dich« ist ein Satz mit »ich« | Das Eisbergmodell | Das Kind in uns lebt weiter | Die Frau will Leidenschaft – das Kind will Schutz | Was wir nicht sagen, hört der andere ganz genau | Wenn wir heiraten, wollen wir heilen
3. Kapitel - Ihr Partner spielt nur eine Rolle in Ihrem Stück | Wir verlieben uns, damit wir nicht lieben müssen | Du bist so schwach | Projektion – Ihr Partner ist das, was Sie nicht wollen | Spiegel – Ihr Partner ist das, was Sie nicht sehen können | Schatten – Ihr Partner ist das, was Sie nicht leiden können | Der gefallene Engel | Endlich bin ich so rücksichtslos wie mein Mann! | Die böse Stiefmutter ist unsere engste Verbündete | Wenn der Eisberg schmilzt …
4. Kapitel - Je größer die Verliebtheit, desto größer die Ent-Täuschung | Der romantische Rausch | Der ernüchternde Machtkampf | Der Steppenwolf und die Klette | Die Eiszeit | Du machst mich krank | Es hört nie auf – aber es wird immer schöner
5. Kapitel - Supergeil …!? – Keine Lust …!? | Sex haben, Liebe machen – alles ist möglich | Idealbilder, Idealpartner, Idealstellungen | Die große Sackgasse Sexualität | Wir wollen alles und fühlen nichts | Sex als Waffe
6. Kapitel - Von Furien und Jammerlappen | Klagelied der verletzten Weiblichkeit | Träume von Rittern und Rettern | Hinter jeder unzufriedenen Frau steht ein schwacher Mann | Wenn Frauen Geld verdienen, können Männer Kinder hüten | Frauen sind Anführer auf dem Weg zum Herzen der Männer
7. Kapitel - Wenn zwei sich streiten, nützt der Dritte auch nichts | Die heimliche Liebe als Lebenselixier | Erst der Spaß und dann die Schuld | Der Betrogene ist zuerst gegangen | In der Dreiecksbeziehung haben drei Angst vor Nähe | Von der Ehepartner-Raupe zum Geliebten-Schmetterling | Nur Unabhängigkeit ist schlimmer als Abhängigkeit
8. Kapitel - Trennung – die Vertagung der Lösung | Die Chancen der Trennung | Wie Sie sich wirklich befreien | Ohne Frieden bleiben Sie abhängig | In der Trennung die Liebe lernen |


II. Teil
Rückkehr zur Liebe
1. Kapitel - Wahre Liebe – oder: Die Sache mit Gott | Die Sache mit Gott | Die Sinnlosigkeit von Sieg | Wir müssen nichts tun | Gott ist nicht der Mann mit dem grauen Bart | Sterben, um geboren zu werden
2. Kapitel - Die Wahrheit ist, es gibt Lügen in Ihrer Ehe | Lieber sterben wir | Lügen für die Liebe | Vor dem Anfang kommt das Ende | Wenn wir loslassen, kommt die Heilung zu uns | Das Nützliche an Katastrophen | Die Wahrheit heilt
3. Kapitel - Abenteuer Alltag | Lassen Sie Ihren Gefühlen wieder freien Lauf | Gehen Sie nicht fremd – geben Sie bekannt, was Sie denken | Es gibt nichts außer diesem Moment | Ein Leben in Gottvertrauen
4. Kapitel - Vergebung – Sie können niemanden ändern | Groll macht krank | Vergeben heißt sich selbst befreien | Eltern sind wie Hanteln | Wahre Wunder
5. Kapitel - Die Lust an der Liebe | Alles ist möglich | Der Fluss der Liebe | Die Suche nach dem Geheimnis körperlicher Liebe | Der Schoß gebiert alle Dinge | Erfüllung jenseits von Orgasmus | Das Phantom der Leidenschaft | Verlernen Sie den Sex | Wahre körperliche Liebe geht nur durch das Herz | Unser Körper ist unser Gedächtnis | Tun Sie es, so oft Sie können
6. Kapitel - Kinder der Liebe | Schwangergehen mit uns selbst | Die Geburt – Anfang der Trennung | Das Neugeborene bringt unsere Defizite zur Welt | Das Gegenteil von gut ist gut gemeint | Unsere Kinder brauchen das, was uns am meisten schmerzt | Ich will nicht Papa – ich will die Liebe | Machtkampf ist Kinderlähmung | Kinder heilen ihre Eltern | Ihre Heilung ist Ihr wahres Vermächtnis | Abtreibung – Zeit zur Trauer
7. Kapitel - Die Liebe – Arbeit, Ausdauer, Disziplin und Ernte | Superstars aus der Tüte | Mache deine Hausaufgaben, sonst machen sie dich | Die Krise ist die Geburtswehe der Liebe | Es gibt nur Siege mit Verlierern | Ja, ich will! | Nachwort | Einer reicht – aber zu zweit lesen ist besser


Ich liebte sie nicht,
weil wir zueinander passten.
Ich liebte sie einfach.
Robert Redford alias Tom Booker im Pferdeflüsterer




Vorwort
Geben Sie nicht auf


Ich weiß, dass es geht. Ich weiß, dass aus Ihrer Beziehung genau die Beziehung werden kann, die Sie sich wünschen. Das Schicksal hat Ihnen dieses Buch in die Hände gespielt. Vielleicht haben Sie es ja nur geschenkt bekommen, von einem dieser wohlmeinenden Freunde. Vielleicht lesen Sie diese ersten Zeilen nur, weil jemand gesagt hat: »Komm, wenn du deine Beziehung retten willst, dann lies so was endlich mal.« Vielleicht hat Ihr Partner mit diesem Buch gedroht wie mit einem Nudelholz: »Tu doch endlich mal was für unsere Ehe!« Vielleicht lag es einfach plötzlich vor Ihrer Nase, in einer Buchhandlung, auf einem Couch- oder Nachttisch und sagte: »Schlag mich auf und lies mich.« Vielleicht waren Sie aber auch schon lange auf der Suche nach Antworten auf Ihre Fragen, nach einer neuen Sicht, nach einer tief greifenden Veränderung Ihres Liebeslebens … Wenn Sie jetzt gerade diese Zeilen lesen, dann seien Sie sich auf jeden Fall sicher, dass Sie bewusst oder unbewusst den Wunsch haben, Ihre Beziehung zu vertiefen oder endlich eine tiefe Beziehung zu finden. Seien Sie sich sicher, Ihre Seele will sich von ganzem Herzen geben, selbst wenn Ihr Verstand vielleicht noch etwas anderes sagt.
Auch wenn Sie die Hoffnung womöglich schon aufgegeben haben, dass Ihre Ehe tiefer und erfüllender sein könnte, dass es noch mal klappen könnte mit Ihrem Partner, wenn Sie oder Ihr Partner eine Affäre oder immer wieder neue haben; wenn die körperliche Liebe Ihre Erfüllung verloren hat. Wenn Sie sich nur noch streiten; wenn alles einfach nur leer ist, so vor sich hin dümpelt und Sie sich und Ihren Partner mit freundlichen, aber leeren Nettigkeiten schonen. Vielleicht können Sie nicht mehr verzeihen und sind gefangen in Ihrem Groll. Vielleicht führen Sie über aufgeschraubte Zahnpastatuben oder Krümel auf dem Tisch Kleinkrieg und sind erschreckt über die stetige Aufrüstung zwischen den Fronten. Vielleicht haben Sie aber auch schon dutzende von Büchern gelesen, Seminare besucht, sogar eine Paartherapie gemacht und dennoch den Glauben an eine Lösung für Ihre Beziehung verloren.
Es kann trotzdem gehen! Alles kann sich um hundertachtzig Grad wenden, zwei Menschen können wieder – oder zum ersten Mal richtig – zusammenfinden. Ich weiß, dass das möglich ist, selbst wenn es klingt wie ein Wunder. Wenn man es erlebt, fühlt es sich auch manchmal an wie ein Wunder. Aber es liegt trotzdem ganz und gar in Ihrer Macht. Sie können genau die Beziehung führen, die Sie sich wünschen, und zwar genau mit dem Partner, den Sie jetzt haben. Egal, wie distanziert, unattraktiv oder abschreckend er gerade auf Sie wirkt. Ich weiß einfach, dass es geht. Ich weiß es deshalb, weil ich es selbst erlebt habe. Vielleicht bin ich verdächtig, so etwas wie eine Beziehungsspezialistin zu sein, weil ich das Thema schon seit vielen Jahren studiere, schon so viel darüber gelesen und von großartigen und kompetenten Lehrern gelernt habe. Vielleicht deshalb, weil ich schon mit vielen Menschen an der Heilung ihrer Beziehung gearbeitet habe. Das alles ist wichtig. Aber die Wahrheit ist: Ich weiß deshalb, dass es geht, weil ich heute noch mit meinem Mann verheiratet und von tiefstem Herzen dankbar dafür bin.
Wir galten vom ersten Tag an nicht als Traumpaar. Es gab Jahre, da hätte niemand auch nur einen Pfifferling auf unsere Ehe gegeben. Aber heute glaube ich, dass dieser vermeintliche Mangel zwischen uns beiden mich gezwungen hat, nach der wahren Kraft einer funktionierenden Beziehung zu suchen. Heute bin ich überzeugt davon, dass das Leben uns zusammengeführt und so unendlich viele Hürden in den Weg gestellt hat, weil deren Überwindung, der wachsende Glaube und damit die Heilung unserer selbst unsere eigentliche Lebensaufgabe war. Ohne diese Herausforderung hätten wir nie entdecken können, wie viel Liebe und Geduld, Stärke und Mut schon immer in unseren Herzen wohnten, hätten wir nie erfahren, dass zwei Menschen zusammen alle scheinbar unüberwindbaren Gräben überwinden können; hätte ich nicht Stück um Stück annehmen können, dass alles an mir in Ordnung ist. Hätte ich dieses Buch nicht schreiben können.
»Ich weiß, dass es geht!« ist die eigentliche, wahrhaft authentische Kraft meiner Arbeit. Und es ist auch die Kraft, die in diesem Buch steckt.
Meiner Tochter und meinem Mann in tiefer Dankbarkeit verbunden.
Wuppertal, im Juni 2003 Eva-Maria Zurhorst



Warum dieses Buch?
Weggehen, um wiederzukommen


Ich wollte dieses Buch nicht schreiben. Dieses Buch habe ich geschrieben, weil ich es schreiben musste. Es ließ mich nicht in Ruhe, es breitete sich einfach in mir aus, begegnete mir überall. Es wollte auf die Welt, und das offensichtlich durch mich.
In meinem Leben ging es immer um die Erforschung von Beziehungen, allerdings ohne dass mir dies lange Zeit auch nur im Geringsten klar gewesen wäre. Ich hatte jede Menge eigene Ziele, Pläne und Wünsche. Aber häufig, wenn ich sie mit aller Kraft verfolgen wollte, kam alles ganz anders. Mein Leben hat mich früh daran gewöhnt, dass ich es nicht kontrollieren, darüber bestimmen kann. Dass es sich entfaltet und ich lediglich dazu aufgefordert bin, dieser Entfaltung beizuwohnen. Auch gegen meinen Willen hat es mich gelehrt, dass es immer – Zyklus um Zyklus – in Bewegung ist, immer im Wandel begriffen. Dass dieser Wandel mein eigentlicher Lebenssinn ist. Dass sich in jedem dieser Zyklen die Dinge vollenden und sterben. Dass ich damit gleichzeitig zur Neuordnung, Neubewertung und Neuentwicklung meiner selbst und damit zum Wiedererlangen meiner Lebendikeit geführt werde.
Mit jedem Zyklus, der mich in der Vergangenheit schon geängstigt und geschüttelt hat, lernte ich, noch tiefer darauf zu vertrauen, dass immer etwas Neues kommt. Ich lernte, wach zu bleiben, ein Gespür für die Richtung und den Sinn meines Lebens aufrechtzuerhalten. Ich lernte, vertraute Gewohnheiten und Muster aufzugeben, die mich von dort zurückhielten, wo ich gerne wäre. Ich lernte, darauf zu vertrauen, dass die unbekannte Strecke, die noch vor mir lag, der beste Teil der Reise sein könnte. Dass an der nächsten Weggabelung wieder eine Chance wartete, neu zu erfassen, was für mein Lebensglück eigentlich wichtig ist. Nie war wirklich Ende. Immer entpuppte sich das Fremde in mir, der Makel, die scheinbare Behinderung, als Wegweiser. Immer eröffnete sich dahinter eine Möglichkeit, ein tieferes und authentischeres Gefühl von Erfüllung zu erfahren als jemals zuvor. Wieder und wieder war ich gezwungen auszuhalten, dass sich ein gewohnter Raum leerte – nur um Platz zu schaffen für etwas Neues. Aber dieses scheinbar Neue trug in seiner Tiefe doch immer das Gleiche. Am Ende ging es in meinem Leben immer – auch wenn es mir eben lange Zeit nicht bewusst war – um die Erforschung von Beziehungen und die Annahme meiner selbst.
Als Fünfjährige fühlte ich mich oft einsam. Mich überkam manchmal eine so seltsame Angst, dass ich es nicht wagte, mit jemandem darüber zu reden. Ich hatte das Gefühl, das Leben sei irgendwie nicht echt. Ich beobachtete die Menschen und fragte mich, ob sie wohl alle Bescheid wüssten und nur ich keine Ahnung hätte. Ängstlich stellte ich mir vor, dass die Personen um mich herum vielleicht nur Schauspieler wären, die sich ein Theaterstück ausgedacht hätten. Dass ich womöglich die Einzige wäre, die das alles für wahr hielt. Die Einzige, die echte Furcht kannte oder sich wirklich freute. Oder ich fragte mich, ob es vielleicht auch genau andersherum sein könne. Dass vielleicht nur ich ahnte, dass irgendetwas gar nicht real sei an diesem Leben. Dass ich mich deshalb häufig so fremd und einsam fühlte, während alle anderen bestimmt glücklich und zufrieden wären.
Während der Schulzeit bekam ich, wenn ich unter Leuten war, häufig starke Migräneanfälle und konnte es nur noch in einem dunklen Zimmer aushalten. In meiner Jugend begann ich in Ansammlungen mit vielen Menschen plötzlich zu hyperventilieren, bis ich ohnmächtig wurde. Kaum volljährig, verließ ich eher fluchtartig unsere Kleinstadt und trat aus der katholischen Kirche aus in der Hoffnung, irgendwo sonst Glauben und Zugehörigkeit zu finden. Mit Anfang zwanzig hatte ich das große Glück, als Journalistin nach Ägypten gehen zu können. Die kulturelle, religiöse und räumliche Distanz zu meinem bisherigen Leben weckte all meine Neugierde. Ich war fasziniert von der allgegenwärtigen Präsenz der im Alltag gelebten Religion. Leben und Glaube schienen hier in Verbindung zu stehen. Aber der Preis dafür war hoch: Während die Muezzins durch die Straßen von Kairo hallten, waren diese voll von bedrohlich begierigen Männeraugen und von sich selbst aufgegebenen Frauen.
Mit Ende zwanzig trieb mich meine innere Suche bis ans Kap der Guten Hoffnung. Aber selbst im Land von Schwarz und Weiß konnte ich keine Klarheit finden. Stattdessen wurde ich dort Wanderer zwischen den Welten und traf bis in den innersten Kern verfeindete Menschen mit den trotzdem gleichen, tiefen Sehnsüchten – egal, welche Hautfarbe sie hatten.

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