Andorra

Stück in zwölf Bildern

von Max Frisch

Buch

Taschenbuch (126 Seiten)

71. Auflage

Sprache: Deutsch

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Pressestimmen:

'"Andorra" ist eine der stärksten Herausforderungen, die seit Jahr und Tag von der deutschen Bühne ausgegangen sind.'
(Friedrich Torberg)

Produktdetails

ISBN-10: 3-518-36777-3
EAN: 9783518367773
Erschienen: 29.04.2013
Verlag: Suhrkamp Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 71. Auflage
Seitenzahl: 126
Länge/Breite: 178mm/109mm
Gewicht: 91 g
Reihe: suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe
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Max Frisch

Max Frisch, 15. Mai 1911- 4. April 1991, studierte Germanistik an der Universität Zürich (1930-34) und Architektur an der ETH Zürich (1936-40). Ab 1931 arbeitete er als Journalist, später als freier Schriftsteller. Seine zahlreichen Auslandsreisen führten ihn u.a. 1951/52 für einen längeren Aufenthalt in die USA. Max Frisch hat ein großes literarisches Werk geschaffen, das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, unter anderem 1958 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1976 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

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Kundenrezensionen

  • Ein Buch das auch noch nach 50 Jahren unsere heutigen Probleme kritisiert... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.03.2013

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    Dieses Drama ist aus 12 Bildern zusammengesetzt, dessen Höhepunkt das 8. Bild darstellt. Das Besondere an diesem Buch ist das es ein Modell einer Gesellschaft mit dem Namen Andorra darstellen soll. Entsprechend werden die Rollen nach einem Mitglied einer gesellschaftlichen Gruppe benannt wie der Wirt oder der Lehrer. Eine Ausnahme gilt für die beiden Hauptrollen Andri und Barblin die eigentlich keine gesellschaftliche Gruppe wieder spiegeln können!
    In dem Drama wird die Geschichte des jungen erwachsenen Andri erzählt, der grade seine ersten Schritte in die Richtung eigenes Leben machen will. Er hat vor Barblin die Tochter des Lehrers zu heiraten und eine Ausbildung bei dem Tischler anzufangen. Erste Probleme gibt es bereits in der Exposition. Dort wird deutlich das Andri als jüdisches Findelkind ist, das vom Lehrer nach Andorra geholt wurde um ihn vor den „Schwarzen“, so nennen die Andorraner die Menschen außerhalb der Grenze von Andorra leben, zu schützen. Andri wurde vom Lehrer erzogen wie sein eigenes Kind, und deshalb ist es unklar ob der Lehrer die Ehe zulassen wird. Ein weiteres Problem ist das der Tischer auf Grund seiner vermeintlichen Herkunft (Jude) Andri ungern als Geselle aufnehmen möchte da er Unannehmlichkeiten fürchtet und deshalb ein hohes Ausbildungsgeld fordert. Erste Vorurteile werden gegen Andri laut. Der Wirt und der Soldat schildern den Juden als geldgierig. Der Soldat nennt Andri sogar feige. Andri macht sich anfangs keine Gedanken über die Vorwürfe die ihm gemacht werden. Erst als sie immer immenser werden vergleicht er die vorgeworfenen Vorurteile mit sich selbst. Andri wird zu Sündenbock der Andorraner obwohl er sich anfangs noch wehrt gegen die Andorraner. Doch vergeblich! Andri fängt sogar die Vorurteile an zu verinnerlichen und zu resignieren. Dazu kommt noch das die Andorraner eine baldige Besetzung von den Schwarzen fürchtet, die Juden den Prozess machen wollen. Die Tragödie scheint ihren Lauf zu nehmen, doch dann gibt es einen Hoffnungsschimmer! Der Lehrer hat Andri nicht die wahre Geschichte über seine Herkunft erzählt. Andri könnte durch die Wahrheit geschützt werden! Es ist ein Wettrennen gegen die Zeit. Das Problem ist Andri glaubt selber nicht mehr an die Wahrheit... Bis zur letzten Seite bleibt dies Buch spannend! Es ist ein Aufruf über unsere Gesellschaft nach zu denken und eigene Verhaltensweisen zu verändern. Inhaltlich ist das Drama gut geschrieben und eigentlich weiter zu empfehlen. Das eigentlich kommt daher, dass ich als Schüler die zu ersten Mal ein Drama gelesen habe und meine Schwierigkeiten hatte, das Buch wegen seiner ungewohnten Schreiweise zu lesen. Es lag daran das man sich als Leser in mehrere Personen gleichzeitig hinein versetzen musste und jeder Person quasi eine eigene Stimme im Kopf geben muss. Deshalb wäre es hier angebracht für den Erstleser eines Dramas oder auch der Schüler sich Andorra in einer Hörspieladaption zu kaufen um sich erst mal in die Schreibweise gewöhnen zu können .
    Letztendlich rate ich zum Kauf von diesem Drama. Es ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft und zeigt das Probleme sowohl vor 50 Jahren gab als auch heute. Dieses Buch zeigt was Vorteile verursachen!

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  • Super Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein wirklich spannendes Buch über die menschliche Identität. Wer bin ich, woher komme ich. Das sind zentrale Fragen in diesem Buch, welches ich nur weiterempfehlen kann.

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  • Lesenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Englisch Student, am 20.10.2011

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    Ich habe das Buch in der schule gelesen und mittlerweile bin ich froh darüber. Das Buch stößt wirklich sehr zum Nachdenken an und man kann ein Menge für das eigene Leben daraus lernen. Auf der einen Seite behandelt es Intolleranz und Rassismus und auf der anderen Seite ist es eine gelungene Studie über den vermeitlichen Juden Andri, der irgendwann selber beginnt den Worten der Anderen glauben zu schenken.

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  • Ein Buch zum Nachdenken Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.08.2011

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    Andorra von Max Frisch ist ein Buch, das sehr zum Nachdenken anregt. Einerseits sind da die klar erkennbaren Parallelen zum zweiten Weltkrieg, aber auch die Thematik von Abgrenzung, Ausstossung oder Rassisimus widerspiegeln sich in diesem Buch. Für mich war es von der ersten bis zur letzten Seite ein sehr packendes, jedoch auch aufwühlendes Lesen.
    Kann das Buch nur weiterempfehlen.

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  • Meine Einstiegsdroge Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 19.05.2011

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    Ja,Andorra war für mich die Initialzündung.Der Öffner für eine neue,spannende Welt,die noch nichts von seiner Faszination verloren hat.Die Geschichte um den Jungen Andri,der Vorurteilen in seinem Dorf ausgesetzt ist und sich versucht zu wehren,ist so eindringlich und packend geschrieben worden,daß ich immer wieder Gänsehaut bekomme beim Lesen.

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  • Von Schuld und Vorurteilen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Julia Klode, am 23.09.2009

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    Andorra habe ich in der Schule gelesen- eine der wenigen Schullektüren, die ich richtig gut fand. In Andorra geht es um Vorurteile der Bevölkerung gegenüber Andri, der von seinem Vater als jüdischer Pflegesohn ausgegeben wird, um seine eigene Ehre zu retten, denn Andri ist ein uneheliches Kind. Es geht um die Ermordung Andris aus rassistischen Gründen und die Schuldfrage. Doch niemand der Einwohner, will Schuld haben, niemand will zu geben, dass er in Bezug auf Andri etwas falsch gemacht hat- so ist es ja auch viel bequemer...
    Ein spannendes und gut geschriebenes Drama, das zum Nachdenken animiert.

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  • Super! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Carmen Krogmann, am 20.01.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe Andorra im Deutschunterricht gelesen und mir hat es wirklich gut gefallen.
    Es wird die Geschichte des vermeintlichen Juden Andri erzählt, der von den Dorfbewohnern verachtet wird, obwohl diese sich selbst als sehr tolerantes Volk bezeichnen.
    Dieses Buch ist Pflichtlektüre und gehört einfach in den Deutschunterricht.
    Es ist aber auch so ein sehr empfelenswerter Buch.

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  • hm. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.07.2007

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wäre Andorra keine Pflichtlektüre, hätte ich dieses Buch spätestens nach der dritten Seite wieder weggelegt. Die Geschichte ist zwar interessant, aber nicht für jedermanns Geschmack.

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  • Es steigert sich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.10.2006

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    Das Stück ist am Anfang leicht verwirrend, doch von Seite zu Seite steigert es sich mehr, hin zu einem hervorragenden Ende. Wir haben das Stück als Lektüre in der Schule gelesen, ich kann es nur auch anderen Schulklassen empfehlen, jedoch ist es nicht ganz leicht zu analysieren.

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  • Beeindruckend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Beeindruckend wie max frisch mehrere schwiegrige themen verbindet.
    beeindruckend wie die Spannung aufrecht bleibt obwohl das ende bekannt ist.
    beeindruckend wie die einzelnen Personen auch heute noch existiren
    beeindruckend das dieses Stück wirklich überall und zu jeder zeit zutrifft.

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  • anders aber gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch Andorra bzw das Stück ,spielt in 12 Bildern.Es handelt von einem Dorf,das sich selbst sehr hoch und fair einschätzt und daann doch eine Hetzkampanie gegen den vermeintlichen Juden Andri;der ein Verhältnis zu seiner Schwester hat,starten.Es ist sehr abwechslungsreich geschildert,und die Handlungssequenzen sind sehr überschaulich gegliedert.
    Ein BUch zum weiterempfehlen

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