Körpersprache des Erfolgs

von Samy Molcho

Buch

gebunden (188 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Für Samy Molcho ist Erfolg nicht mit Wohlstand und Geld gleichzusetzen. Er definiert Erfolg als erfolgreiche Bewältigung des Alltags und eine Körpersprache des Erfolgs ist demnach die Körpersprache eines in sich ruhenden, souveränen Menschen. Einerseits verrät die Körpersprache eines Menschen viel über seine Persönlichkeit, umgekehrt jedoch ist es auch möglich, durch bewusst gewählte Körpersprache das Auftreten eines Menschen und die Persönlichkeit selbst zu verändern. Basierend auf seiner jahrelangen Erfahrung und unterstützt durch zahlreiche Fotografien führt er vor Augen, wie eine solche Arbeit an der eigenen Persönlichkeit aussehen kann.

Produktdetails

ISBN-10: 3-7205-2656-9
EAN: 9783720526562
Erschienen: 15.08.2005
Verlag: Ariston Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 188
Gewicht: 648 g
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Samy Molcho

Samy Molcho, geboren 1936 in Tel Aviv, studierte Schauspiel, Tanz, Regie und Pantomime und wurde durch seine Arbeit als Schauspieler und Regisseur international bekannt. Seine Veröffentlichungen sind erfolgreiche Longseller. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Samy Molcho Professor an der Universität für Musik und Darstellende Kunst am Max-Reinhard-Seminar in Wien. Samy Molcho ist verheiratet und hat vier Kinder. 2004 wurde er mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

  • Interessanter Typ, schwaches Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auch wenn Herr Molcho Meister der Körpersprache ist, kann mich dieses Buch nicht überzeugen. Das Gespräch unter Freunden, beginnend beim Abendessen wo über Erfolg philosophiert wird, zieht sich durch das ganze Buch. Die meist guten Kritiken zu diesem Buch und seinem Inahlt kann ich nicht nachvollziehen. Der persönliche Schreibstil wirkte auf mich eher störend und erinnerte an die Werbesendungen mit schlechter Synchronisation. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, zu viel Gerede und philosophischer Tiefgang.

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Wenn von Erfolg die Rede ist, gehen wir meistens davon aus, dass es sich dabei um das Ergebnis einer aus dem Alltäglichen herausragenden Leistung handeln muss. Aber ist das richtig? Viele Menschen nämlich frustriert dieser Anspruch, weil er sie glauben lässt, im Alltäglichen stecken zu bleiben, obwohl sie gerade im Alltag ihre Erfolgschancen haben.
Bevor wir in eine Auseinandersetzung über den Begriff des Erfolgs kommen, will ich hier deutlich meine Meinung sagen, dass alles, was wir im Kleinen wie im Großen erreichen, als ein persönlicher Erfolg angesehen werden kann. Das beginnt bereits bei der Geburt. Mutter und Kind versuchen gemeinsam, etwas zu leisten. Das Kind muss, noch unbewusst, mitmachen. Die Mutter hilft ihm mit ihren Wehen. Es ist nicht leicht für das Kind, durch den engen Pass zu gelangen, der zum Leben führt, die Geborgenheit im Mutterleib mit einer unbequemen Passage zu vertauschen, nur mit der instinktiven oder vorprogrammierten Hoffnung: Draußen ist mehr Platz, draußen wartet das Licht, draußen ist das Leben! Die Geburt selbst bedeutet Erfolg für beide, für Mutter und Kind.
Nun beginnt ein andauernder Lernprozess für das Neugeborene. Um diesen Vorgang zu begreifen, genügt es, einmal zuzuschauen, wie viel Energie ein Kleinkind in die Koordination zwischen Auge und Hand investiert. Gelingt sie ihm, hat es Erfolg. Alles was wir lernen, alles was wir an Fertigkeiten erwerben, um eine bestimmte Leistung zu erreichen, können wir unserem persönlichen Erfolgskonto gutschreiben. Die Gewohnheit, selbst durchaus wichtig für die Entlastung unserer Kapazität zur Aufnahme neuer Erfahrungen, hindert uns oft daran, noch wahrzunehmen, das alltägliches Tun erfolgreiches Tun ist.
Es ist ja z.B. gar nicht so selbstverständlich, dass wir aufrecht stehen können. Natürlich, wir haben es gelernt, aber wie viel Energie haben wir einst dafür investiert, damit wir schließlich aufrecht stehen konnten, bis wir dies oder anderes richtig machen im Alltag, ohne dass wir es überhaupt noch wahrnehmen. Es genügt eine kleine Störung im Gehirn, im Nervensystem oder in der Motorik, damit wir auf einmal merken, wie wenig selbstverständlich es ist, einfach einen Schritt zu machen, aufrecht zu stehen, die Balance zu halten. Brauchen wir Störungen, um es uns wieder bewusst zu machen, dass keine dieser alltäglichen und gewohnheitsmäßig ausgeführten Aktionen selbstverständlich ist? Aber stehen bleiben können wir auch nicht, es treibt uns weiter. Jeder Erfolg bringt uns in eine Position, die wieder Ausgangssituation ist für den nächsten Schritt. Ich benutze gern einen einfachen Vorgang, um diese Situation zu erläutern: Vor uns ist eine Tür. Wir wollen sie öffnen. Um hindurchzugehen, muss unsere Hand den Türgriff anfassen, sie muss herausfinden, ob der Griff nach unten oder oben gedrückt oder gedreht werden muss, damit sich die Tür öffnet. Wie schwer ist die Tür? Wir nehmen an, sie ist leicht zu öffnen. Wie überrascht sind wir, wenn sie sich nicht gleich öffnen lässt, weil sie zugesperrt ist oder so schwer, dass wir viel mehr Energie brauchen als erwartet, um sie zu öffnen? In jedem Fall leistet die Tür durch ihr Gewicht, durch ihren (momentanen) Ruhezustand einen gewissen Widerstand, der überwunden werden muss, damit wir "rüberkommen", d.h. die Tür öffnen können. Wir erwarten, dass wir hinter der Tür das finden, was wir hinter ihr erwarten, und sind überrascht, wenn etwas völlig anderes dahinter ist. Genauso ist es auch im ganz normalen Leben: Wir erwarten gewisse Entwicklungen als ganz selbstverständlich und sind überrascht, wenn z.B. die Marktsituation eine andere ist, wenn der Kollege anders reagiert, wenn überhaupt anders reagiert wird, als wir es erwartet haben, einfach weil alles gleichzeitig in einem Netz von Beziehungen steht, die wir nicht kennen oder nicht bedacht haben. Das heißt, wir sind glücklich durch die Tür gekommen, wir haben Erfolg gehabt. Aber der nächste Schritt, die nächste Herausforderung steht schon wieder vor uns. Dennoch bleibt es dabei: Jedes kleine Ziel, das wir erreichen, ist ein Erfolg, und die alltäglichsten Betätigungen können einen erfolgreichen Tag ausmachen.
Wir bleiben bei dieser Erkenntnis aber nicht stehen. Dieses Buch beschreibt Körpersprache als Mittel zum Erfolg, und das heißt, Erfolg durch Kommunikation. Es geht also darum, durch Kommunikation Ziele zu erreichen. Zuallererst gilt es, das Beziehungsnetz wahrzunehmen und zu erkennen, dass wir nicht alleine da sind. Um sich innerhalb dieses Netzes richtig bewegen zu können, um auf die unterschiedlichen Reaktionen anderer in diesem Netz eingehen zu können, sind wir auf ein Feedback der anderen auf unsere Aktionen angewiesen. Darüber hinaus ist unsere Fähigkeit und unsere Bereitwilligkeit gefragt, unsererseits auf dieses Feedback der anderen zu reagieren, die aus ihrem eigenen System heraus unseren Aktionen begegnen. Alles das beherrschen wir nicht von selbst, es lässt sich lernen und sollte gelernt sein, wenn wir erfolgreich sein wollen. Das heißt: Wir müssen lernen, das eigene System und seine Wirkung auf uns selbst und auf andere zu verstehen und zu beherrschen.
Um der Bedeutung von Begriffen auf die Spur zu kommen, lohnt es sich fast immer, sich das Wort in verschiedenen Sprachen anzusehen. Im Englischen heißt Erfolg success. Doch interessant wird es erst in der Verbform succeed. To succeed heißt weiterzugehen, ähnlich wie das deutsche Wort>folgenErfolgErfolg habenüberqueren

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