Der Junge im gestreiften Pyjama

Der Junge im gestreiften Pyjama

Ausgezeichnet mit dem Irish Book Award, Bestes Kinderbuch des Jahres. Nominiert für die Carnegie Medal, den Ottokar's Book Prize und den Premio Paolo Ungari

von John Boyne

Buch

Taschenbuch (269 Seiten)

8. Auflage

Sprache: Deutsch

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Die Geschichte von "Der Junge im gestreiften Pyjama" ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.

Produktdetails

Verkaufsrang: 466
ISBN-10: 3-596-80683-6
EAN: 9783596806836
Originaltitel: The Boy in the Striped Pyjamas
Erschienen: 30.11.2011
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 8. Auflage
Seitenzahl: 269
Gewicht: 264 g
Altersempfehlung: ab 12
Übersetzer: Brigitte Jakobeit
Reihe: Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe
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John Boyne

John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er studierte "Englische Literatur' und 'Kreatives Schreiben' in Dublin und Norwich.

Brigitte Jakobeit

Brigitte Jakobeit lebt als Übersetzerin englischsprachiger Literatur in Hamburg. Sie hat u.a. Werke von William Trevor, Lorrie Moore und Audrey Niffenegger ins Deutsche übertragen.

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Buchhändlertipps

  • Eindruck hinterlassend...

    von Maria Vaclavicek, am 28.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Innsbruck

    "I don't understand,"said Gretel. 'Who would build such a nasty looking place?" - "It is a nasty looking place, isn't it?", said Bruno. - "They must be modern types of houses," said Gretel. "Father hates modern things." -"Then he won't like them very much," said Bruno.
    --Kindliche Naivität - Grenzen überschreitend und Horizont erweiternd. Bruno hat keine Ahnung was seine Familie an diesem trostlosen neuen Ort verloren hat, wo Berlin doch so schön ist - er weiss nicht dass sein neuer Freund das ist, was seinem Vater(land) verhasst ist und was in deren Augen vernichtet gehört. Bruno gehört zu den Menschen die das Gute in Allem sehen, die offen zu ihrer Meinung stehen und immer versuchen das Richtige zu tun - seine Sichtweise erschwert es einem, das Buch von einem objektiven Standpunkt aus zu lesen - im Gegenteil, sie führt einem die Grausamkeiten des Holocaust noch deutlicher und offensichtlicher vor Augen - allerdings sehr unterschwellig und man könnte fast sagen sanft.
    --Ein tolles Buch über Glaube, Freundschaft, Vertrauen und ein etwas anderer Zugang zu einem immer noch schwierigen Thema machen dieses Buch zu etwas Speziellem und sehr Lesenswerten.
  • Die Freundschaft im Ort des Todes

    von Alessandra Marques Schmied, am 25.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Klagenfurt

    In der unmenschlichen Zeit des Zweiten Weltkrieges wuchs die herzbewegende Freundschaft zwischen Bruno, dessen Vater Offizier der SS war und Schmuel, einem jüdischen Jungen.
    Bruno, ein neunjähriger Junge, wohnte mit seiner Familie in Berlin und eines Nachmittags als er nach Hause von der Schule kam, erfuhr er, dass er seine Heimat und seine Freunde verlassen musste aufgrund der neuen Arbeit seines Vaters in "Aus- Wisch".
    Das neue zu Hause gefiel ihm nicht, aber eines Tages entdeckte Bruno durch ein Fenster Kinder, die auf der andere Seite der Zäune einen gestreiften Pyjama trugen.
    Es gab viele Dinge, die Bruno so gern in Berlin machte und hier in "Aus- Wisch" nicht mehr konnte, weil er keine Freunde hatte. Jedoch für sein Lieblingsspiel, das Erforschen, brauchte er keine Freunde. Fest entschlossen ging er gegen den Willen seiner Eltern den verbotenen Zaun entlang und lernte Schmuel kennen. Sie sahen sich regelmäßig und hatten einen großen Wunsch. Sie wollten miteinander spielen. Als Bruno Schmuel erzählte, dass er wieder nach Berlin zurückkehren würde, bat Schmuel ihn um Hilfe, weil er seinen Vater nicht mehr finden konnte. Tatsächlich besorgte Schmuel Bruno einen gestreiften Pyjama und er kroch durch ein Loch im Zaun um ihn zu unterstützen. Klar war, dass diese Handlung alles verändern würde.

    Dieses Buch zeigt uns mit den Augen eines Kindes, dass Verzeihen und für einander da sein auch in schwierigen Situationen möglich sind.
  • Bestes Kinderbuch des Jahres beim Irish Book Award

    von Michaela Klauser, am 09.11.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Die grausame Zeit des Holocausts mit den Augen eines unschuldigen Kindes gesehen.
    Aber auch eine bewegende Geschichte über eine gefährliche Freundschaft und die Macht der Hoffnung.
    Zu empfehlen für alle ab ca. 13 Jahren
  • Ein etwas anderes Buch über den Holocaust

    von Jutta Huber, am 29.03.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Bürs

    Bruno ein kleiner Junge, weiss nichts über den Holocaust. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus
    verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit
    ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der
    anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen
    gestreiften Pyjama träg. Bei diesem Buch musste ich gelegentlich die Tränen weg blinzeln.

Kundenrezensionen

  • Mein Gott, ist dieses Buch ergreifend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 10.05.2012

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    Ich kann es gar nicht fassen, dass ich dieses Buch erst jetzt gelesen habe. Irgendwie hat mir dieses Buch mit dem Titel und dem Cover immer Angst gemacht. Doch nun habe ich es an einem Nachmittag in einem Rutsch durchgelesen und bin total ergriffen. Natürlich ist die Geschichte von Bruno und Schmuel grausam, und als Erwachsener weiß man natürlich sehr schnell, um was es geht. Wobei mich das Ende doch überrascht hat. Aber es ist auch eine unglaublich schöne Freundschaftsgeschichte. Und vielleicht gibt dieses Buch vielen Erwachsenen die Möglichkeit mit ihren Kindern oder Schülern über das Thema Holocaust zu reden.

    Falls Sie es wie ich bis vor kurzem noch nicht gelesen haben, holen Sie es unbedingt nach. Es ist einfach unglaublich ergreifend. Ich bewundere den Autoren John Boyne, dass er so ein Thema so geschickt angegangen ist. Hierfür müsste es deutlich mehr als die 5 Sterne geben!

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  • Unvergesslich!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von N. Wolf, am 09.05.2012

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    John Boyne erzählt in diesem Roman die Geschichte des neunjährigen Jungen Bruno, der mit seiner Familie in Berlin wohnt.
    Bruno hat viele Freunde und ist glücklich. Eines Tages muß die Familie umziehen, da der Vater befördert wurde und nun Aufseher des KZ " Auswisch" ( so hat es der kleine Bruno zumindest verstanden) werden soll. Bruno ist alles andere als begeistert von diesem Umzug, jedoch fügt er sich seinem Schicksal. Dort angekommen ist es so, wie er es sich vorgestellt hat... langweilig! Doch trotz des Verbotes seiner Eltern nimmt er seine Leidenschaft, das Erforschen, wieder auf und begibt sich auf Entdeckungsreise. Dabei lernt er den jüdischen Jungen Schmuel kennen, der sich auf der anderen Seite des Zaunes befindet und den ganzen Tag einen gestreiften Pyjama tragen darf. Die Freundschaft erreicht ihren Höhepunkt bei der Suche nach Schmuels Vater, der nach einem Marsch nicht wieder ins Lager zurück gekommen ist.

    Dieses Buch darf in keinem Bücherregal fehlen! Mehr möchte ich nicht dazu sagen, bilden Sie sich bitte eine eigene Meinung dazu...

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  • Macht nachdenklich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.03.2012

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    Das Buch wurde mir von einer Bekanntin empfohlen. Als ich es mir kaufte hatte ich keine Ahnung, worum es genau ging, da ich kurz vor einem Urlaub stand. Als ich begann es zu lesen, war ich sofort gefangen von diesem wirklich mitreißendem Buch. Ein ernstes Thema mal aus einem anderen Blickwinkel.
    Es hat mich zum Nachdenken gebracht und wirklich berührt!

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  • Leben in Aus-Wisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Pia, am 16.11.2011

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    Ein Jugendbuch oder nicht? Diese Frage kann man sich nach der Lektüre der knapp 250 Seiten schon stellen.
    Gelesen haben sollte es aber dennoch jeder!
    Aus der Sicht eines 9-jährigen erfährt man etwas über den Charakter des Furors, über Aus-Wisch und über Schmuel. Was genau aber dahinter steckt spielt sich eher in den Köpfen der Leser ab.
    Wunderbar ergreifend und wirksam geschrieben. Auf diese Art schafft es Boyne jeden zum Nachdenken über die Geschichte Deutschlands zu bringen, ohne genaues zu benennen.

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  • beeindruckend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mehmet Düzgün, am 27.09.2011

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    ..ein zutiefst bewegendes Werk eines jungen irischen Autors über die traurigsten Jahre deutscher Vergangenheit.

    Erzählt wird die Geschichte des 9-jährigen Bruno, Sohn des KZ-Leiters Auschwitz, auf solch naive Art, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Erst nach und nach erkennt man, auf welchen dramatischen Schlussakt die Freundschaft zwischen Bruno und Schmuel, dem Jungen im "gestreiften Pyjama", hinausläuft.

    Ein beeindruckendes Stück Literatur, das nicht nur von Jugendlichen gelesen werden sollte..

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  • Ein wundervolles Buch mit einem traurigen Ende Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Peter Binninger, am 09.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In dem Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama" geht es um zwei Jungen namens Bruno und Schmuel, beide 9 Jahre alt. Der Vater von Bruno ist Verantwortlicher im Konzentrationslager Auschwitz, Schmuels Familie sind Gefangene des Hitler Regimes im KZ Auschwitz. Für beide beginnt eine außergewöhnliche Freundschaft mit einem tragischen Ende....

    Unbedingt kaufen und lesen....

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  • Was für ein tolles Buch.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Peter Binninger, am 09.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In dem Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama" geht es um Bruno und Schmuel, beide 9 jahre alt. Brunos Vater ist Verantwortlicher im Konzentrationslager Auschwitz und die Familie von Schmuel sind Gefangene des Hitler Regimes. Trotz dieser Gegensätze beginnt eine wunderbare Freundschaft, die auf tragische Weise endet...
    Absolut empfehenswert....

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  • Mit den Augen eines Kindes... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sonea84, am 10.07.2011

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    Statt eines Klappentextes steht in meiner Ausgabe folgendes und ich finde es ganz treffend :
    "Die Geschichte von ist schwer zu beschreiben. Nomalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht.
    Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun.
    Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt."

    Ich würde gerne noch ein klein wenig mehr über die Story erzählen, denn ich persönlich finde, man sollte vorher schonein wenig wissen worauf man sich da einlässt!

    Bruno ist ein deutsches Kind in Nazi-Deutschland. Er möchte gerne Forscher werden und bei einer Forschungstour in seinem neuen Zuhause kommt er an den erwähnten Zaun und trifft dort auf einen (jüdischen) Jungen, welcher auf der anderen Seite sitzt.

    Das wirklich tolle an diesem Buch ist, dass man die ganze Geschichte durch die Augen von Bruno sieht. Und dieser hat von KZs und von Judenverfolgung und all dem Übel noch keine Ahnung.
    Die kindliche Naivität lässt einen oftmals schmunzeln, bevor man sich wieder vor Augen führt worum es eigentlich geht. In diesem Buch wird es nie offentsichtlich grausam, da Bruno wie schon erwähnt davon keine Ahung hat.

    Gerade dieses Naive im Buch lassen es einem nicht vergessen, auch wenn man den Buchdeckel zugeklappt hat - es hallt nach.

    Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen!!! Mit unserem Wissensstand heute ist es zwar im Nachgeschmack hart, aber während des lesens ist es eher locker und irgendwie (traurigerweise) niedlich.

    Ich muss nun noch dazu sagen, dass ich vorher die Verfilmung gesehen habe. Eine kleine Warnung am Rande : Der Film ist viel viel härter als das Buch!!! Man sieht z.B. schwarzen Rauch über dem KZ aufsteigen und Bruno weiß damit nichts anzufangen und bemerkt nur das es auf einmal "stinkt". Und das ist nur eine Szene, bei der ich einen Kloß im Hals hatte. Am Ende habe ich Rotz und Wasser geheult.

    Das Buch ist auf alle Fälle lesenswert, aber nichts für "mal eben so für zwischendurch".

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  • Ein tolles Buch über ein ernstes Thema Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es gibt Kinderbücher und es gibt Kinderbücher. Dieses Buch gehört aber zu jenen, die man auch als Erwachsener unbedingt gelesen haben muss. Besonders interessant wird das Buch dadurch, dass es aus der Sicht Brunos geschrieben ist, der (auf eine manchmal sehr naive Weise) beschreibt, was ihn in "Auswisch" erwartet und wen er dort kennenlernt. Dabei kann man sich beeindruckend gut in seine Gefühle und Eindrücke hineinversetzen und lernt ein ernstes, oft verschwiegenes Thema aus einer anderen Perspektive kennen.

    Ein Buch, das man gelesen haben muss.

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  • Gänsehaut garantiert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Staiger, am 07.04.2011

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    Eine Geschichte über einen kleinen Jungen, die so kindlich und naiv beginnt und in ihrem Verlauf eine so dramatische Richtung einschlägt. Mit einem Lächeln begibt sich der Leser auf die Reise mit dem neunjährigen Bruno, dessen Geschichte ihn später schaudern lässt. Diese Buch lässt einen auch lange nach dem Lesen nicht mehr los. Es ist unglaublich bewegend und, durch eine außergewöhnliche Sicht auf die Dinge, auf jeden Fall sehr lesenswert.

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  • Der Junge im gestreiften Pyjama Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jasmin Kulmer, am 01.04.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der 9jährige Bruno kommt von der Schule nachhause und "erwischt" seine Eltern beim Packen. Verwirrt muss er miterleben, dass die Familie aus unbekanntem Grund umziehen muss, fort aus seiner schönen Heimat Berlin an einen seltsamen Ort namens Auschwitz. Er, der sich nichts sehnlicher als neue Spielkameraden wünscht, beobachtet die seltsamen Leute hinter dem Zaun vor seinem neuen Zuhause, die alle dieselbe Kleidung tragen und über die seine Familie am liebsten nicht sprechen würde, und er wünscht sich in seiner kindlichen Naivität nichts sehnlicher, als zu ihnen zu gehören...

    Zugegeben, ich kann mit der Thematik nicht mehr viel anfangen da über wahrscheinlich keine andere Epoche unserer Geschichte soviel geschrieben wurde. Aber dieses Buch aus der Sicht eines naiven Kindes zu lesen, hat mich überwältigt. Das Buch ist sprachlich gekonnt, spannend geschrieben und hält eine Überraschung nach der anderen bereit. Es gipfelt in einem völlig überraschenden, unglaublichen Finale, welches den Leser wie ein Schlag trifft und das man in keiner Weise erahnen konnte.

    Man liest oft, dass man dieses oder jenes Buch "mit Sicherheit nicht mehr so schnell vergisst" - bei diesem Buch stimmt es tatsächlich.

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  • Erschütternd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.03.2011

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    Eine unglaublich erschütternde und zugleich lebendige Geschichte.
    Mir ist beim Lesen oft das Lachen im Halse steckengeblieben.
    Dieses Buch ist eine völlig neue Art, mit dem Holocaust umzugehen.
    Wunderbar, absolut lesenswert!

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  • Erschreckend.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Vivien Bechstein, am 31.01.2011

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    Bruno ist ein Kind von neun Jahren, als er von Berlin nach Auschwitz umziehen muss. Als er eines Tages beschließt seine Langeweile zu vertreiben und auf Erkundungstour geht, trifft er auf der anderen Seite des Zauns Schmuel. Eine großartige, naive Freundschaft beginnt. Jedoch zum Schluss treffen beide eine falsche Entscheidung...

    Da ich schon viel über dieses Buch gehört hatte, habe ich beschlossen es endlich selber zu lesen. Jetzt frage ich mich: Warum habe ich so lange gewartet?

    Ein großartiges Buch mit einer tiefsinnigen, aber auch sehr traurigen Geschichte.
    Gerade durch die naive Sichtweise eines Kindes finde ich dieses Buch sehr gelungen. Solch grausame Taten können am Besten durch eine erschreckende und wirklich erlebte Geschichte vermittelt werden. Denn kein Geschichtsbuch kann mir solch eine Gänsehaut verpassen!!
    Auf jeden Fall empfehlenswert.

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  • Ein sehr wichtiges Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stephanie Hurtig, am 28.01.2011

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    Ein Buch, das wirklich JEDER gelesen haben sollte.

    Es geht um den Holocaust. Der neunjährige Bruno muss all seine Freunde verlassen und nach nirgendwo ziehen, da sein Vater ein hohes Tier ist. Dort streift er an dem nie endenden Zaun entlang und begegnet dem dahinter lebenden Schmuel. Die beiden beginnen eine Art Freundschaft und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.....
    Da man die Geschichte durch die kindliche Naivität von Bruno erlebt, geht sie richtig unter die Haut und lässt einen nicht so schnell mehr los. Es ist ein sehr wichtiges Buch, was zu Recht viel ausgezeichnet wurde. Ein gutes Buch gegen das Vergessen auch in der jüngeren Generation (ab 12 Jahre), aber auch für alle anderen Altersgruppen.

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  • Das Beste zum Thema Holocaust Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.11.2010

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    Wenn Millionenmord begriffen, verstanden und empfunden werden kann, dann nur am Einzelschicksal. Hier wird das Entsetzliche aus der Sicht eines naiven, achtjährigen Jungen geschildert - und unverstanden erlebt.

    Hervorragend geeignet für Unterrichtslektüre.

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  • Sehr traurig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.11.2010

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    Das Buch ist sehr sehr traurig und man fühlt mit. Jedoch mag ich Bücher mit Happy End und deswegen find ich es nicht so toll.

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  • Die andere Seite des Zauns Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karin Harmel, am 29.10.2010

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    In kindlich naiver Sprache erzählt Boyne die Geschichte des kleinen Bruno. Seinen Kummer über den Umzug von Berlin nach Irgendwo. Keine Freunde mehr, nur noch strenge Erwachsene, bis Bruno auf der anderen Seite eines nie enden wollenden Zauns einen Freund findet. Man ahnt es, es kann nicht gut enden, da die ganze Geschichte in den 30er Jahren spielt und doch ist das Ende ganz überraschend...

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  • sehr ergreifend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 20.10.2010

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    Kurzbeschreibung:
    Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens

    Eine sehr ergreifende Geschichte. Obwohl es um die Judenvernichtung geht, kann man stellenweise herzhaft lachen, was allerdings an der Sichtweise des Kindes auf bestimmte Dinge liegt. Die Geschichte wird nur aus Brunos Sicht erzählt. Man erfährt, was er denkt und fühlt und auch was er erlebt. Auch für Erwachsene ist die Geschichte mehr als interressant.

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  • Ergreifend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicole Otto, am 07.10.2010

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    Den Inhalt des Buches zu beschreiben find ich sehr schwierig.Ein kleiner Junge der mit seinen kindlichen und naiven Augen den Holocaust beschreibt.
    Man muß es einfach selbst lesen, denn soviel Sinnlosigkeit über das Vernichten von tausenden von Menschen, kann ich nicht in Worte fassen.
    Das Buch hat mich sehr bewegt und mit Tränen in den Augen hab ich die letzten Seiten gelesen.

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  • nicht nur für Kinder Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicole Meier, am 15.09.2010

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    Ein erfrischend anderer Roman über die Zeit der Judenverfolgungen. Durch die Naivität der beiden Jungen gehen die Ereignisse sehr nahe, eine Gänsehaut ist garantiert.

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