JoJo und ich

Die Geschichte einer tiefen Freundschaft. Mit e. Vorw. v. Carola Ferstl

von Dean Bernal

Buch

gebunden (319 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ein faszinierender Einblick in das Leben und die Gefühlswelt von Delfinen und die Kommunikation mit ihnen


Als der junge Tauchlehrer Dean Bernal in den stillen Buchten der karibischen Turks- und Caicosinseln auf einen wild lebenden Delfin trifft, ist dies der Beginn einer tiefen Freundschaft. Fasziniert von der Anmut und Verspieltheit des intelligenten Tieres gibt er ihm einen Namen: JoJo. Behutsam und mit großer Geduld gewinnt er das Vertrauen des Delfins. Zwischen ihnen entsteht ein ganz besonderes Band, und beide erleben atemberaubende Abenteuer miteinander. So, wie JoJo seinen menschlichen Freund vor Haiangriffen und in gefährlichen Tropenstürmen beschützt, so bewahrt ihn Dean Bernal vor der drohenden Vernichtung seines Lebensraums durch den Tourismus.
In seinem berührenden Buch zeigt der Autor: Indem wir uns von der Kreativität, der Sensibilität und der heilenden Liebe der Delfine berühren lassen, kann unsere Beziehung zur Natur und zu uns selbst heilen.



Produktdetails

ISBN-10: 3-7787-9232-6
EAN: 9783778792322
Originaltitel: Dean and JoJo
Erschienen: 02.04.2012
Verlag: Integral
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 319
Länge/Breite: 215mm/135mm
Gewicht: 492 g
Übersetzer: Jochen Lehner
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Dean Bernal

Dean Bernal, geb. 1962 in Kalifornien, kam 1981 zum ersten Mal auf die Turks- und Caicosinseln, wo er Freundschaft mit dem Großen Tümmler JoJo schloss. JoJo wurde 1989 offiziell zum nationalen Kulturgut des Inselstaats erklärt. Der Autor begründete die gemeinnützige Marine Wildlife Foundation, die sich dem Schutz der Meereslebewesen und ihrer Lebensräume widmet. Unter Mitwirkung von Dean Bernal und JoJo drehte der Hollywoodstar Robin Williams den Dokumentarfilm In the Wild: Dolphins.

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Buchhändlertipps

  • Tiefe Freundschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gerda Keinprecht, am 09.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Liezen

    Einmal im Leben einen Delfin berühren oder sogar mit ihm schwimmen, das wäre einer meiner Träume. Mich haben die Erlebnisse von Dean Bernal mit seinem wild lebenden Delfin sehr beeindruckt; die Erzählungen kosteten mich viele lachende, aber auch weinende Augen.
    Ein wunderbares Buch über die schönsten, klügsten und spirituellsten Wesen, Delfine!

Kundenrezensionen

  • Freundschaft mit einem Delfin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Lehmann-Pape, am 08.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    1989 wurde JoJo, ein freilebender Tümmler, offiziell zum nationalen Kulturgut des Inselstaates der Turks- und Caicosinseln erklärt. Ein Akt, der eine intensive Vorgeschichte hatte, die natürlich einerseits eng mit dem Tümmler selbst, vor allem aber auch mit Dean Bernal, dem Autor des Buches, zu tun hatte.

    Als Tauchlehrer in der Karibik traf Bernal in den 80er Jahren auf den freilebenden Tümmler, der sich regelmäßig nahe bei ihm hielt.
    Ein einzigartiges Ereignis, im Übrigen, von dem Bernal im Buch erzählt.
    Die Geschichte einer Freundschaft zwischen Mensch und Delfin, die durch „dick und dünn“ miteinander gehen. Sei es das Eingreifen des Delfins bei einem Haiangriff, sei es die Rettung des Menschen durch den Delfin aus der ein oder anderen brenzligen, teils lebensbedrohlichen Situation.

    „Ich nahm diese Beziehung sehr ernst, ernster vielleicht sogar als den Umgang mit vielen meiner Mitmenschen“.

    Ein „sich kümmern “, das auf Gegenseitigkeit beruht, denn auch für den Delfin drohen Gefahren. Vor allem durch das Verhalten von Fischern und Touristen. Gefahren, in denen dann Dean Bernal dem Delfin zur Seite steht. Bernal, der späterhin die Marine Wildlife Foundation ins Leben ruft und seitdem unablässig darum bemüht ist, die einzigartige Kraft der Delfine bekannt zu machen und vor den Gefahren eines überbordenden Tourismus für die Lebenswelt des Meeres zu warnen. Mit Folgen übrigens für ihn selbst, denn späterhin wurde er zur „persona non grata“ auf den Inseln, die zu großen Schaden für den Tourismus durch seine Arbeit befürchteten,

    Aber diese Abenteuergeschichten sind nicht der Kern des Buches. Vor allem nämlich erzählt Bernal die Geschichte dessen, was er an Zuwendung, Achtsamkeit, Einfühlungsvermögen und tatsächlich psychisch heilenden Kräften am und vom Delfin lernen durfte. Die Geschichte einer echten Freundschaft auf Augenhöhe und Gegenseitigkeit.

    Eine „innere“ Kraft, die durchaus ja in den letzten Jahren immer wieder dokumentiert wurde, unter anderem in der therapeutischen Arbeit mit Delfinen, was das Krankheitsbild des Autismus angeht, aber auch in Bezug auf andere psychische Störungen. So, wie es das Zitat von Plutarch im Buch schon zu Beginn auf den Punkt bringt:

    „Dem Delfin hat die Natur als Einzigem die Gabe verlieben, nach der die besten Philosophen streben – uneigennützige Freundschaft“.

    Mit übrigens aller Zeit der Welt, denn „Delfinzeit ist eine andere Zeit“, eine Zeit im Rhythmus des Lebens, nicht im Rhythmus festgelegter Abläufe. Auch davon erzählt Bernal und macht in seinen Worten deutlich, wie viel auch er selbst durch den Umgang mit JoJo gelernt hat.

    Von jener wohltuenden, durchaus auch „heilende“ Kraft, die den Delfinen von Natur aus innewohnt. Eine Freundschaft, ein Miteinander, von dem auch die zwar wenigen, qualitativ aber hochwertigen Bilder im Buch eine deutliche Sprache sprechen. Ein daneben flüssig und gut geschriebenes Buch, dessen Lektüre durchaus einen Gewinn darstellt.

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