Buch
gebunden (379 Seiten)
Sprache: Deutsch
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€ 20,60
von Kate Morton
von Ruth Laing
von Jan Fennell
von Nicole Wilde
von Petra Klages
Der Nr.-1-Bestseller aus den USA
"Hundeflüsterer" Cesar Millan ist der Experte für Hundeerziehung und Hunderehabilitation in den Vereinigten Staaten. In der US-Fernsehsendung "Dog Whisperer" demonstriert er sein Talent im Umgang mit verhaltensauffälligen Tieren sowie seine Methode zu deren Rehabilitation.
Es gibt unzählige Bücher über den Hund. Cesar Millans Weg zur Hundehaltung ist anders. Er besticht durch sein tiefes Verständnis des Hunde-Wesens und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für eine rundum erfreuliche Beziehung zwischen Mensch und "seinem besten Freund". Millan macht seine Beobachtungen an drei Essentials fest: Bewegung, Disziplin und Zuneigung. Er bringt auf den Punkt: Was brauchen Hunde? Wie verhält man sich ihnen gegenüber? und was erwarten sie von ihrem Herren? Eine geniale Synthese aus Verhaltensforschung à la Konrad Lorenz mit ebenso einfachen wie effektiven Tipps für den täglichen Umgang. Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, einen Hund anzuschaffen, ist dieses Buch für Sie. Und ebenso, wenn Sie Ihren Hund über die Maßen lieben, ihm aber gewisse Unarten nicht abgewöhnen können. Denn der "Hundeflüsterer" zeigt Ihnen, was im Kopf eines Hundes vor sich geht und wie Sie eine gute, erfüllte Beziehung erreichen.
| Verkaufsrang: | 18.747 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-442-33782-8 |
| EAN: | 9783442337828 |
| Originaltitel: | Cesar's Way |
| Erschienen: | 16.03.2007 |
| Verlag: | Arkana Verlag |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 379 |
| Gewicht: | 640 g |
| Übersetzer: | Andrea Panster |
| Reihe: | Arkana |
Melissa Jo Peltier ist Mitgründerin und Miteigentümerin der Produktionsfirma MPH Entertainment in Burbank, Kalifornien. Ihre Arbeit als TV-Autorin und Regisseurin wurde mit über fünfzig internationalen Auszeichnungen, darunter auch dem "Emmy", belohnt. Mit ihren Partnern produziert sie die Sendung "Dog Whisperer with Cesar Millan" für den "National Geographic Channel", für die sie auch als Co-Autorin tätig ist. Mit ihrer Familie lebt sie in New York.
Cesar Millan wurde in Culiacan, Mexico, geboren und verbrachte in seiner Jugend viel Zeit auf dem Hof seines Großvaters. Stundenlang beobachtete er die Hunde und ihr Verhalten und legte damit den Grundstein für eine lebenslange Freundschaft und seinen beruflichen Werdegang. Von seinem Großvater stammt auch der Grundsatz, an den er sich bis heute hält: "Arbeite niemals gegen Mutter Natur." Cesar Millan lebt in Los Angeles und verbringt seine Freizeit mit seiner Familie - seiner Frau Ilusion und seinen beiden Söhnen Cesar Andre und Calvin Christian."Hundeflüsterer" Cesar Millan hat mehr als zwanzig Jahre Erfahrung und ist einer der begehrtesten Experten für Hundeerziehung und Hunderehabilitation in den Vereinigten Staaten. In der US-Fernsehsendung "Dog Whisperer" demonstriert er sein Talent im Umgang mit verhaltensauffälligen Tieren sowie seine Methode zu deren Rehabilitation. Zu seinen Kunden zählen internationale Stars wie Jada Pinkett&Will Smith, Vin Diesel, Nicholas Cage und Ridley Scott.
von F. Lüthi, am 15.12.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 27.08.2008
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VORWORT
Ich möchte Sie mit dem Gedanken vertraut machen, dass Cesar Millans Hundepsychologie Sie ebenso viel über sich selbst wie über Ihre(n) Hund(e) lehren wird. Denn im Grunde haben wir Menschen das Wissen um jene natürliche Ordnung verloren, in der unsere Hunde leben. Wir wissen meist nichts vom Wesen unserer Haustiere und von ihren Bedürfnissen, was ihre natürlichen Überlebensinstinkte verkümmern lässt. Unsere Tiere können unausgeglichen und unglücklich werden, und dann bereiten sie uns mehr Kopfzerbrechen als Freude.
Cesar hilft uns, die ursprüngliche Lebensweise unserer Hunde zu verstehen, damit sie ausgeglichener und glücklicher werden können. Das erlaubt es uns, ein gesünderes Verhältnis zu ihnen zu entwickeln.
Mit seiner Geduld und seiner Weisheit ist Cesar ein Segen für meine Familie, meine Hunde und für mich. Seien Sie also offen für Neues.
Ich segne Sie.
Jada Pinkett Smith
Schauspielerin
ZUM GELEIT
Heute steht uns ein breites Angebot an Büchern, Beistand, Erziehungshilfen und zweifellos an Hunde-Leckerlis zur Verfügung, und trotzdem gibt es mehr schlecht erzogene Hunde denn je. Uns stehen alle Möglichkeiten offen, unseren Hund gut zu erziehen, und doch fehlt uns ein ausreichendes Verständnis seines Wesens. Die meisten »Herrchen« und »Frauchen« sind liebevolle Menschen mit den allerbesten Absichten. Dennoch kann dieser Mangel an Verständnis viele weit verbreitete Hundeprobleme verursachen.
Mit einfachen Worten: Tiere sind keine kleinen Menschen. Sie denken nicht wie wir, handeln nicht so und sehen die Welt ganz anders, als wir das tun. Hunde sind Hunde, und wir müssen sie als solche respektieren. Wir erweisen ihnen einen schlechten Dienst, wenn wir sie wie Menschen behandeln und so viele der unschönen Verhaltensweisen hervorrufen, die wir heute allenthalben beobachten können.
In dem Augenblick, in dem ich Cesar Millan in seiner Sendung »Dog Whisperer« zum ersten Mal mit Hunden arbeiten sah, war mir klar, dass er dies wusste. Er ist ein ganz besonderer Mensch und hat keine Angst davor, Ansichten zu vertreten, die manchem unerwünscht sind oder als nicht »politisch korrekt« empfunden werden. Er spricht davon, dass ein Hund Führung braucht, und scheut – falls nötig – auch nicht davor zurück, seine Klienten zu korrigieren.
Es beeindruckt mich immer wieder, zu sehen, wie Cesar sowohl mit den Tieren als auch mit ihren Besitzern umzugehen weiß. Er erklärt die Ursache eines Problems so, dass jeder Halter es versteht. Seine Persönlichkeit, seine Wärme und sein Humor sind unwiderstehlich. Mit seinem Charme bringt er sogar die widerspenstigsten Hundebesitzer zum Zuhören und weckt in ihnen die Bereitschaft, sich zu ändern.
Er kann Probleme nicht nur erklären, er vermag sie auch zu beheben. Mit einem Minimum an verbaler Kommunikation fügt sich der Hund, ändert seine Einstellung und sein Verhalten. Die Tiere reagieren auf Cesars ruhige, selbstbewusste Art. Der Mann weiß wirklich, wie man mit ihnen spricht.
Mit diesem Buch erinnert uns Cesar daran, dass die Erziehung im Wesentlichen darin besteht, zwischen Mensch und Hund eine gesunde Beziehung mit klaren Grenzen aufzubauen. Ich weiß aus Erfahrung, wie wichtig das ist. Mein erster Hund Kim zeigte keinerlei Aggression und führte sich nie außergewöhnlich auf – weder in der Öffentlichkeit noch wenn Gäste kamen. Heute würden die Leute sagen: »Was für ein wohlerzogener Hund!« Aber es war keine Frage der Erziehung. Wir hatten eine Beziehung, die auf den drei wichtigen Säulen beruhte, von denen Cesar in diesem Buch spricht: Bewegung, Disziplin und Zuneigung.
Cesar zeigt uns, wie man eine solche Beziehung aufbaut, und hilft uns, unsere Hunde besser zu verstehen. Er erklärt auch, wie wir mit der richtigen Herangehensweise das Verhalten und die Einstellung unseres Hundes verändern können. Für alle, die in Frieden mit ihren geliebten Kameraden zusammenleben möchten, sind diese Informationen von unschätzbarem Wert.
Martin Deeley Präsident der International Association of Canine Professionals
EINFÜHRUNG
Macht Ihr Hund Sie verrückt? Ist er aggressiv, nervös, ängstlich oder einfach überdreht? Vielleicht zeigt Ihr vierbeiniger Freund auch ein zwanghaftes Verhalten – ganz gleich, ob er jeden anspringt, der zur Tür hereinkommt, oder Sie ständig damit nervt, dass Sie immer wieder denselben verdreckten grünen Tennisball für ihn werfen sollen.
Vielleicht, ja, vielleicht glauben Sie sogar, den perfekten Hund zu haben, wünschen sich aber eine noch erfüllendere Beziehung zu ihm. Sie möchten wirklich gern wissen, was Ihren Hund bewegt. Sie wollen in Erfahrung bringen, wie er denkt, damit die Bindung zwischen Ihnen noch enger werden kann.
Wenn Sie eine dieser Fragen mit Ja beantwortet haben, sind Sie hier richtig.
Falls Sie mich noch nicht aus meiner Fernsehsendung »Dog Whisperer« kennen, die auf dem National Geographic Channel zu sehen ist, gestatten Sie bitte, dass ich mich kurz vorstelle. Ich heiße Cesar Millan und möchte Sie gern an meinem Wissen teilhaben lassen, das ich in einem Leben und bei der Arbeit mit Hunden gewonnen habe – wozu auch die vielen tausend »hoffnungslosen Fälle« gehören, die ich im Laufe der Jahre rehabilitiert habe.
Lassen Sie mich etwas über die eigene Person erzählen: Ich verließ Mexiko im Jahr 1990, um in die Vereinigten Staaten zu gehen. Ich hatte keinen Penny in der Tasche, aber den Traum und den Ehrgeiz, der beste Hundetrainer der Welt zu werden. Ich begann als Hundefriseur, arbeitete jedoch nicht einmal zehn Jahre später mit Rudeln übermäßig aggressiver Rottweiler. Darunter waren einige Hunde, die zufällig einem wundervollen Ehepaar gehörten, von dem Sie vermutlich schon gehört haben: Will Smith und Jada Pinkett Smith. Will und Jada sind verantwortungsbewusste Tierhalter und waren von meiner Art des Umgangs mit Hunden beeindruckt. Großzügigerweise empfahlen sich mich an ihre Freunde und Kollegen weiter, von denen viele ebenfalls prominent waren. Ich machte keine Werbung. Meine Klienten hörten nur durch Mundpropaganda von mir.
Mein Geschäft blühte auf, und bald konnte ich das Dog Psychology Center im Süden von Los Angeles eröffnen. Ich halte ein Rudel von dreißig bis vierzig Hunden, die niemand haben will. Die meisten Tiere stammen aus Heimen oder von Schutzorganisationen. Sie galten als »unvermittelbar« oder waren wegen Verhaltensauffälligkeiten von ihren Besitzern abgegeben worden. Leider gibt es nicht genügend Gnadenhöfe. Deshalb steht der Mehrzahl dieser Tiere der sichere Tod bevor.
Doch die Hunde sind nach ihrer Rehabilitierung glückliche, nützliche Rudelmitglieder. Viele von ihnen finden irgendwann liebevolle und verantwortungsbewusste Adoptivfamilien. Und während der Zeit, die sie bei mir verbringen, spielen diese Tiere, denen einst die Todesstrafe gewiss war, regelmäßig sozusagen den Gastgeber und dienen als Vorbild für die Problemhunde meiner Klienten.
Amerikanische Hunde sehnen sich wie ihre Artgenossen in den anderen Industrieländern nach etwas ganz Bestimmtem – seit jenem Tag, an dem ich die Grenze zu den Vereinigten Staaten überschritten habe, kann ich es in ihren Augen lesen und in ihrer energetischen Ausstrahlung spüren. Sie schmachten nach dem, was für die meisten Hunde in freier Wildbahn ganz natürlich ist: Sie wollen einfach Hunde sein und in einem stabilen, ausgeglichenen Rudel leben. Die amerikanischen Vierbeiner kämpfen mit einem Problem, das die meisten Hunde dieser Welt nicht kennen – sie müssen die von der Liebe ihrer Halter motivierten, aber letztlich destruktiven Bemühungen, sie in »Menschen mit Fell« zu verwandeln, wieder »entlernen«.
Als Kind hatte ich mir in Mexiko »Lassie« und »Rin Tin Tin« im Fernsehen angesehen und davon geträumt, der größte Hundetrainer der Welt zu werden. Inzwischen bezeichne ich das, was ich tue, nicht mehr als »Training«. Es gibt viele wunderbare Menschen, die Ihrem Hund beibringen können, Kommandos wie »Sitz!«, »Bleib!«, »Komm!« und »Bei Fuß!« zu befolgen. Ich mache etwas anderes, und zwar rehabilitiere ich die wirklich schweren Fälle. Ich beschäftige mich mit Hundepsychologie. Ich versuche, den Verstand und die natürlichen Instinkte des Tiers anzusprechen, um unerwünschtes Verhalten zu korrigieren. Dabei verwende ich keine Kommandos. Ich arbeite mit Energie und Berührung.
Wenn ich einen Klienten besuche, hält dieser für gewöhnlich den Hund für das Problem. Ich aber habe immer im Hinterkopf, dass das Problem höchstwahrscheinlich beim Besitzer liegt. Ich sage oft zu meinen Klienten: »Ich rehabilitiere Hunde, ich trainiere Menschen.«
Der Schlüssel zu meiner Methode ist das, was ich als »die Macht des Rudels« bezeichne. Ich bin auf einer Farm mit Hunden aufgewachsen, die Arbeits- und keine Haustiere waren, und konnte sie jahrelang innerhalb ihrer natürlichen »Rudelstrukturen« beobachten und mit ihnen umgehen. Diese Struktur ist genetisch in einem Hund verankert. In einem Rudel gibt es nur zwei Rollen: die des Führers und die des Mitglieds. Und wenn Sie nicht der Rudelführer Ihres Hundes sind, wird er diese Aufgabe übernehmen und versuchen wollen, Sie zu dominieren.
In Amerika und anderen westlichen Ländern verwöhnen die Hundebesitzer ihre Tiere meist. Sie zeigen ihnen pausenlos ihre Zuneigung und glauben, das sei genug. Kurz gesagt, es ist nicht genug. Wenn ein Hund nur Zuneigung erfährt, stört das sein natürliches Gleichgewicht. Aber indem ich meinen Klienten beibringe, die Sprache ihres Hundes – die Sprache des Rudels – zu sprechen, eröffne ich ihnen eine ganz neue Welt. Bei meiner Arbeit habe ich stets das Ziel, sowohl den Menschen als auch den Hund gesünder und glücklicher zu machen.
In Amerika gibt es über 65 Millionen Haushunde. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Größe der Heimtierbranche verdoppelt. Amerikanische Hundebesitzer verwöhnen ihre winzigen Yorkshireterrier mit grünen Krokodilledertaschen für 5700 Dollar und schließen Versicherungspolicen über 30 000 Dollar ab. Im Durchschnitt geben sie im Lauf eines Tierlebens bis zu 11 000 Dollar oder mehr für ihren Liebling aus – und das ist eine eher konservative Schätzung! In diesem Land leben zweifellos die verwöhntesten Hunde der Welt. Aber auch die glücklichsten?
Meine Antwort darauf lautet – leider –: »Nein.«
Ich hoffe, Sie werden bei der Lektüre dieses Buchs einige praktische Methoden kennenlernen, wie sie Ihrem Hund bei seinen Problemen helfen können. Noch wichtiger ist jedoch, dass ich Ihnen ein tieferes Verständnis dafür vermitteln möchte, wie Ihr Hund die Welt sieht – und was er tatsächlich für ein friedliches, glückliches und ausgeglichenes Leben wünscht und braucht. Ich glaube, fast alle Hunde kommen ausbalanciert und im Einklang mit sich und der Natur zur Welt. Erst wenn sie ihr Leben mit Menschen teilen, entwickeln sie Verhaltensauffälligkeiten, die ich als »Probleme« bezeichne.
Da wir gerade von »Problemen« sprechen: Wer von uns hat nicht selbst ein paar davon? Wenn Sie meine Methoden umsetzen, werden Sie vielleicht sogar lernen, sich selbst besser zu verstehen. Sie werden Ihr Verhalten in einem anderen Licht sehen und vielleicht sogar die Art und Weise, wie Sie Ihren Kindern, Ihrem Ehepartner oder Ihrem Chef begegnen, zum Positiven hin verändern. Schließlich sind auch wir »Rudeltiere«! Ich habe von mehr Zuschauern gehört, als Sie sich vielleicht vorstellen können, dass meine Methoden ebenso vielen Menschen wie Hunden geholfen haben. Hier ein Auszug aus einem entzückenden Zuschauerbrief:
Lieber Cesar, herzlichen Dank für Ihre Sendung »Dog Whisperer«. Das Lustige ist, dass Sie mein Leben und das meiner Familie verändert haben, obwohl wir noch nicht einmal einen Hund besitzen. Ich bin 41 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern (einem fünf Jahre alten Sohn und einer sechs Jahre alten Tochter). Es fiel mir immer ausgesprochen schwer, für Disziplin zu sorgen (ich musste feststellen, dass sie keine Grenzen kannten). Meine Kinder kommandierten mich im wahrsten Sinne des Wortes sowohl in der Öffentlichkeit als auch zu Hause herum. Dann sah ich Ihre Sendung. Inzwischen habe ich gelernt, mich als Mutter besser durchzusetzen. Ich strahle eine stärkere autoritäre Energie aus und fordere meinen Platz als Autoritätsperson. Ich habe sogar gelernt, nicht mehr zu bitten und zu betteln, bis meine Kinder etwas tun, sondern es einfach von ihnen zu verlangen (zum Beispiel dass sie ihr Zimmer aufräumen, den Tisch abräumen und die sauberen Kleider in den Schrank legen). Mein Leben und meine Kinder haben sich verändert. Zu meinem Erstaunen sind sie disziplinierter geworden (und streiten auch weniger). Sie sind stolz darauf, wenn sie eine Aufgabe erledigt haben, und ich bin einfach begeistert. Cesar, Sie bringen den Menschen nicht nur etwas über ihre Hunde, sondern auch über sich selbst bei.
Vielen herzlichen Dank! Familie Capino
Ich habe den Hunden viel zu verdanken. Natürlich verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit ihnen, aber meine Dankbarkeit geht sehr viel tiefer. Ich führe meine Ausgeglichenheit zurück auf den Umgang mit ihnen. Durch sie machte ich die Erfahrung bedingungsloser Liebe und bekam die Möglichkeit, als kleiner Junge die Einsamkeit zu besiegen. Ich verdanke ihnen meine Vorstellung von Familie, und sie helfen mir, ein besserer, entspannterer »Rudelführer« für meine Frau und unsere Kinder zu sein.
Hunde geben uns so viel, und was bekommen sie dafür?
Einen Platz zum Schlafen, Futter, Zuwendung … aber ist das genug? Sie teilen ihr Leben so rein und selbstlos mit uns. Können wir da nicht einen tieferen Blick in ihre Köpfe und in ihre Herzen werfen, um herauszufinden, was sie sich wirklich wünschen?
Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass einige Besitzer nicht bereit sind, zu tun, was nötig ist, damit ihre Hunde ein erfülltes Leben haben. Sie fürchten, das könne die Art und Weise schmälern, wie die Tiere ihr Leben bereichern. Aber sollte eine ideale Beziehung nicht die Bedürfnisse beider Parteien erfüllen?
Mit diesem Buch möchte ich versuchen, Ihnen dabei zu helfen, dass Sie Ihrem Hund einen Bruchteil dessen zurückgeben, was er Ihnen schenkt.
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