Der Modigliani-Skandal
von Ken Follett

Der Modigliani-Skandal

Der Modigliani-Skandal

Roman

  • Erschienen: 2002
  • Sofort lieferbar
  • ISBN-10: 3-404-11675-5
  • EAN: 9783404116751
  • Einband: kartoniert/broschiert
  • Erschienen bei: Lübbe
  • Seitenzahl: 250
  • Gewicht: 206 g
  • Reihe: Bastei-Lübbe Taschenbücher
  • Sprache(n): Deutsch
  • Auflage: 16. Auflage
  • Stilrichtung: Romane

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Die junge Engländerin Dee und ihr amerikanischer Freund Mike stoßen in Paris auf die Spur eines verschwundenen Meisterwerkes - ein Bild des berühmten Malers Amedeo Modigliani. Aber es machen noch andere
Jagd auf die kostbare Beute, und sie schrecken vor nichts zurück. Diebstahl, Betrug und vielleicht Mord sind im Spiel. Und keiner weiß: Gibt es den Modigliani wirklich? Und wenn ja, ist er echt? "Ein
spannender Roman um ein angeblich existierendes Modigliani-Bild ..." Neue Presse "Ein Kriminalroman in bester englischer Tradition, ... der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt." Kurier
am Sonntag

Ken Follett
Steckbrief

geboren am 6.6.1949 in Cardiff (Wales)

Erste Erfolge
Nach Philosophie-Studium am University College (London) Volontariat beim "South Wales Echo" und Reporter bei einer Londoner Abendzeitung. Follett, der nach eigenen Angaben kein guter Journalist ist, beginnt nebenher Krimis zu schreiben. Insgesamt elf Romane erscheinen bei diversen Taschenbuch-Verlagen.

Der Durchbruch
Mit dem Spionagethriller "The Eye of the Needle" schafft Follett den Durchbruch als Schriftsteller. Der Roman, den Lübbe in Deutschland ein Jahr nach dem britischen Original unter dem Titel "Die Nadel" veröffentlicht, ist bis heute in 30 Sprachen lieferbar. Er wurde mit dem Edgar Award ausgezeichnet und mit Donald Sutherland verfilmt.

Bestseller
Nach der "Nadel" schreibt Follett weitere 14 Romane, die alle Bestseller werden. Seinen größten Erfolg feiert er 1989 mit "The Pillars of the Earth" (deutsch "Die Säulen der Erde", 1990). Das Buch wird zur Nr. 1 in den USA, Kanada, Großbritannien und Italien und hält sich sechs Jahre lang auf der deutschen Bestsellerliste.

Politik & Familie
Seit den achtziger Jahren beteiligt sich Ken Follett aktiv am Wahlkampf der Labour Party. Auf einer Parteiveranstaltung lernt er seine zweite Frau Barbara kennen, die seit 1997 als Abgeordnete dem britischen Unterhaus angehört. Er hat Kinder aus erster und zweiter Ehe.

Hobbys
Wenn er nicht arbeitet, spielt Follett Bass-Gitarre mit Freunden in einer Bluesband, liest mit Vorliebe Romane und setzt sich als Präsident des "Dyslexia Institute" für Lese- und Sprachförderung ein.

Wohnort
Chelsea, London, und Stevenage, Hertfortshire.

Erschienen bei: Lübbe
Stilrichtung: Romane
Sprache(n): Deutsch

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"Allenfalls für Follett-Enthusiasten zu empfehlen",

von S. Heidsiek Top 100 Rezensent aus Sinntal/Weiperz (09.09.2008)


Grundsätzlich gehöre ich zu den Lesern, die ein Buch nie abbrechen, sondern selbst das langatmigste Werk zu Ende lesen. Ken Folletts Erstlingswerk „Der Modigliani-Skandal“, welches er unter dem Pseudonym Zachary Stone veröffentlichte, hat mich allerdings auf eine schwere Probe gestellt. Nachdem ich mich durch die grade mal knapp 270 Seiten gekämpft hatte, konnte ich es kaum glauben wirklich einen Follett gelesen zu haben. Hier passt leider so gut wie nix zusammen. Und der Autor gibt die Erklärung dafür bereits im Vorwort: „In der Modigliani-Skandal versuchte ich, eine neue Art von Roman zu schreiben: einen Roman, in welchem die individuelle Freiheit einem stärkeren Gesamtmechanismus auf vielfältigste Weise untergeordnet bleibt. Dieses unbescheidene Projekt zu realisieren ist mir nicht gelungen (…)“ An dieser Stelle bleibt nichts anderes zu sagen, als: „Richtig, es ist Ihnen tatsächlich nicht gelungen.“ Follett probiert in seinem Debütroman so jedes literarische Stilmittel aus: Viele parallel laufende, miteinander verknüpfte Handlungsstränge, eine Fülle verschiedener Charaktere, innere Monologe, Wendungen innerhalb des Plots. Heraus kommt ein Roman, der sich nicht wirklich einem bestimmten Genre zuordnen lässt. Ein „spannender Thriller“, wie es der Klappentext ankündigt, ist er aber ganz sicher nicht. Dies hat mehrere Gründe. Das sind an erster Stelle die Charaktere zu nennen, die derart klischeehaft überzeichnet daherkommen, dass man glaubt einen billigen Groschenroman vor sich liegen zu haben. Zu keiner der Personen kann der Leser eine richtige Beziehung herstellen, da sie einfach gezwungen, gekünstelt und überdreht wirken. Kein Vergleich zu den einprägsamen Protagonisten von Folletts späteren Werken. Die Handlung, in ihrem inneren Aufbau eigentlich solide konzipiert, bleibt unausgegoren und lässt einen Spannungsaufbau völlig vermissen. Der Plot plätschert so dahin. Eher widerwillig denn von den Worten gepackt, folgt der Leser dem roten Faden, stets auf ein überraschendes Element hoffend. Das bleibt, trotz der Wendung am Schluss, die schlichtweg zu vorhersehbar ist, völlig aus. Auch den sonst so bestechenden Wortwitz des Autors sucht man hier vergebens. Über die platten Witze innerhalb der Dialoge kann man bestenfalls müde lächeln. Am Ende fühlt man nichts weiter als Erleichterung das Buch endlich an die Seite legen zu dürfen. Insgesamt ist „Der Modigliani-Skandal“ ein langatmiges, langweiliges Buch ohne Finesse, Esprit und Tiefgang, das wohl allenfalls absoluten Follett-Enthusiasten gefallen wird. Ein schief gegangenes Experiment, welches man ohne schlechtes Gewissen als reine Zeitverschwendung bezeichnen kann. Wer einen spannenden Einstieg in die Werke des Autors sucht, sollte stattdessen zum Agententhriller „Die Nadel“ greifen, der im selben Jahr veröffentlicht worden ist.

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"Nicht schlecht",

von Inge aus Auerbach (29.07.2006)


Zu empfehlen jedoch nicht zu vergleichen mit Die Leopardin oder Das zweite Gedächtnis. Aber das ist bei Follett echt zu verzeihen.

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"Nicht zu empfehlen",

von einer Kundin/ einem Kunden aus Hamm (04.12.2003)


Im Vergleich zu anderen Ken Follett Büchern ist es wirklich enttäuschend!!!

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