Der Modigliani-Skandal
Roman
- Erschienen: 2002
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- ISBN-10: 3-404-11675-5
- EAN: 9783404116751
- Einband: kartoniert/broschiert
- Erschienen bei: Lübbe
- Seitenzahl: 250
- Gewicht: 206 g
- Reihe: Bastei-Lübbe Taschenbücher
- Sprache(n): Deutsch
- Auflage: 16. Auflage
- Stilrichtung: Romane
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Informationen In-/Ausland
Bewertung (3 Leser)
Die junge Engländerin Dee und ihr amerikanischer Freund Mike stoßen in Paris auf die Spur eines verschwundenen Meisterwerkes - ein Bild des berühmten Malers Amedeo Modigliani. Aber es machen noch andere
Jagd auf die kostbare Beute, und sie schrecken vor nichts zurück. Diebstahl, Betrug und vielleicht Mord sind im Spiel. Und keiner weiß: Gibt es den Modigliani wirklich? Und wenn ja, ist er echt? "Ein
spannender Roman um ein angeblich existierendes Modigliani-Bild ..." Neue Presse "Ein Kriminalroman in bester englischer Tradition, ... der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt." Kurier
am Sonntag
Kundenrezensionen
Durchschnitt (3 Leser)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Allenfalls für Follett-Enthusiasten zu empfehlen",
von
S. Heidsiek
aus Sinntal/Weiperz (09.09.2008)
Grundsätzlich gehöre ich zu den Lesern, die ein Buch nie abbrechen, sondern selbst das langatmigste Werk zu Ende lesen. Ken Folletts Erstlingswerk Der Modigliani-Skandal, welches er unter dem Pseudonym Zachary Stone veröffentlichte, hat mich allerdings auf eine schwere Probe gestellt. Nachdem ich mich durch die grade mal knapp 270 Seiten gekämpft hatte, konnte ich es kaum glauben wirklich einen Follett gelesen zu haben. Hier passt leider so gut wie nix zusammen. Und der Autor gibt die Erklärung dafür bereits im Vorwort: In der Modigliani-Skandal versuchte ich, eine neue Art von Roman zu schreiben: einen Roman, in welchem die individuelle Freiheit einem stärkeren Gesamtmechanismus auf vielfältigste Weise untergeordnet bleibt. Dieses unbescheidene Projekt zu realisieren ist mir nicht gelungen ( ) An dieser Stelle bleibt nichts anderes zu sagen, als: Richtig, es ist Ihnen tatsächlich nicht gelungen. Follett probiert in seinem Debütroman so jedes literarische Stilmittel aus: Viele parallel laufende, miteinander verknüpfte Handlungsstränge, eine Fülle verschiedener Charaktere, innere Monologe, Wendungen innerhalb des Plots. Heraus kommt ein Roman, der sich nicht wirklich einem bestimmten Genre zuordnen lässt. Ein spannender Thriller, wie es der Klappentext ankündigt, ist er aber ganz sicher nicht. Dies hat mehrere Gründe. Das sind an erster Stelle die Charaktere zu nennen, die derart klischeehaft überzeichnet daherkommen, dass man glaubt einen billigen Groschenroman vor sich liegen zu haben. Zu keiner der Personen kann der Leser eine richtige Beziehung herstellen, da sie einfach gezwungen, gekünstelt und überdreht wirken. Kein Vergleich zu den einprägsamen Protagonisten von Folletts späteren Werken. Die Handlung, in ihrem inneren Aufbau eigentlich solide konzipiert, bleibt unausgegoren und lässt einen Spannungsaufbau völlig vermissen. Der Plot plätschert so dahin. Eher widerwillig denn von den Worten gepackt, folgt der Leser dem roten Faden, stets auf ein überraschendes Element hoffend. Das bleibt, trotz der Wendung am Schluss, die schlichtweg zu vorhersehbar ist, völlig aus. Auch den sonst so bestechenden Wortwitz des Autors sucht man hier vergebens. Über die platten Witze innerhalb der Dialoge kann man bestenfalls müde lächeln. Am Ende fühlt man nichts weiter als Erleichterung das Buch endlich an die Seite legen zu dürfen. Insgesamt ist Der Modigliani-Skandal ein langatmiges, langweiliges Buch ohne Finesse, Esprit und Tiefgang, das wohl allenfalls absoluten Follett-Enthusiasten gefallen wird. Ein schief gegangenes Experiment, welches man ohne schlechtes Gewissen als reine Zeitverschwendung bezeichnen kann. Wer einen spannenden Einstieg in die Werke des Autors sucht, sollte stattdessen zum Agententhriller Die Nadel greifen, der im selben Jahr veröffentlicht worden ist.
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0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Nicht schlecht",
von Inge aus Auerbach (29.07.2006)
Zu empfehlen jedoch nicht zu vergleichen mit Die Leopardin oder Das zweite Gedächtnis. Aber das ist bei Follett echt zu verzeihen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Nicht zu empfehlen",
von einer Kundin/ einem Kunden aus Hamm (04.12.2003)
Im Vergleich zu anderen Ken Follett Büchern ist es wirklich enttäuschend!!!
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geboren am 6.6.1949 in Cardiff (Wales)