Rezensent im Portrait
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Total hirnleerer und spassfreier FilmRezension vom 13.09.2006Ich dachte mal, Extreme Rage wäre vielleicht eine schöne Anknüpfung an frühere Actionhighlights wie Die Hard und Co. Ha, mann, war das mal eine Enttäuschung! Extreme Rage ist ein absehbares Machwerk, das weder spannend noch realitätsnah noch spassig ist. Völlig Identitätslos kommt das Spektakel daher, dass auch noch in einem komplett blödsinnigen Finale gipfelt und nur für die potentiell interessante Besetzung diesen einen Stern bekommen hat! -
Cooler, eigenständiger Sci-Fi-KracherRezension vom 13.09.2006Der Film kommt schmutziger und echter daher als manch anderer, knallbunter Weltraumringelpitz und das zeichnet ihn aus. Die Charaktere sind originell und vielschichtig, der Look ebenso und die Story ist nachvollziehbar und spannend. Es hätte die Grundlage für eine ganze Reihe an Filmen über den undurchsichtigen Richard B. Riddick sein können, aber nach dem miserablen zweiten Teil ist da wohl jede Ambition gestorben. -
Wer Pitch Black begriff, wird sich ab Riddick wundernRezension vom 13.09.2006Entgegen meine geschätzten Mitrezenten muss ich sagen, dass Riddick eigentlich alles zerstört, was Pitch Black an Qualitäten vorzuweisen hatte. Anstatt seinen eigenen Weg zu gehen, versucht Riddick eine Schneise zu schlagen zwischen der Jesusgeschichte und Star Wars, was aber gewaltig nach hinten losgeht. Anstatt eigenständige und originelle Charaktere zu gestalten, wird hier der eigentlich grossartige Charakter des Richard B. Riddick zerhäkselt und in das Kostüm eines 08/15-Helden gepresst. Wirklich ein überflüssiges Stück Film und nur wegen der passablen Actionsequenzen und der insgesamt schönen Aufmachung sehenswert. -
Ganz gut gemacht.Rezension vom 13.09.2006Der Film ist handwerklich makellos und hat durchaus ein gewisses Mass an Orginalität vorzuweisen. Aber damit hat es sich auch. Die Geschichte ist sehr geradlinig und vorhersehbar, es gibt eigentlich keine Überraschung und die Charaktere bewegen sich meist irgendwo zwischen Klischee und langweilig. -
Das ist mal echte grosse LiteraturRezension vom 13.09.2006Ein ungleich wertvolleres Stück als alles, was heutzutage die Bestsellerlisten bewohnt und in einen Pfuhl der Banalität verwandelt hat. John Milton darf sich ohne Zweifel mit diesem Werk rühmen, schon beinahe auf Augenhöhe mit dem grossen Dante Alinghieri zu stehen. Thematisch verwandt, ist Milton jedoch weniger der Dogmatik zum Opfer gefallen und schrieb hier viel freier die Geschichte über das Urböse nach dem Fall aus dem Himmel.
Früher hätte ich so etwas genial genannt, aber dieses Wort bedeutet ja auch nichts mehr. -
Burton at his best.Rezension vom 27.03.2006Burtons Stil muss man doch einfach lieben, also muss man auch die Geschichte um die Leichenbraut mögen. Dicke, versnobte Adelige, farbenfrohe Skelette und die bezaubernste Leiche aller Zeiten vermischen sich hier zu einer Kaskade skurril-schaurig-schönen Situationen. Der Humor ist auch zu genüge vorhanden und legendäre leute wie Christopher Lee und Johnny Depp schenken den Figuren ihre markanten Stimmorgane. Schade ist nach 74 Minuten der Zauber vorbei. Aber die sind dafür reich gefüllt.
Und Stop-Motion erreicht hier wohl seine Perfektion. -
Göttlich wird sie genannt - weit davon entfernt ist sie keinesfalls.Rezension vom 24.03.2006Absolut begnadete Dichtkunst, die mir Wehmutstränen über meine fehlenden Italienischkenntnisse in die Augen treibt; was muss es für eine Wonne sein, dieses Werk in seiner Urform zu erleben.
Aber auch übersetzt kommt Dantes Genie in jedem Vers zum Ausdruck.
Es ist kompliziert, es ist lang, aber ein Labsal für die dichterisch eingestellte Seele.










