Die Brandmauer

Kriminalroman

von Henning Mankell

Buch

Taschenbuch (576 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Hacker planen den globalen Crash: die Weltwirtschaft soll ins Chaos gestürzt werden. Wallanders neunter Fall Zwei junge Mädchen überfallen einen Taxifahrer, betäuben ihn mit einem Hammer und töten ihn mit einem Küchenmesser. Als die Polizei sie verhört, zeigen sie keinerlei Schuldgefühl. Wallander kann es kaum fassen. Finden junge Menschen heutzutage wirklich nichts dabei, jemanden hinterrücks zu ermorden?
Kurz darauf geschehen die merkwürdigsten Dinge: ein Mann fällt vor einem Bankautomaten tot um. Seine Leiche wird aus der Pathologie gestohlen und wieder an den ursprünglichen Fundort transportiert. In ganz Schonen geht das Licht aus. In der Transformatorstation liegt eine verkohlte Leiche. Wallander ist sich sicher, daß etwas anderes, Größeres, hinter all dem steckt ... Die Kurt-Wallander-Krimis in der Übersicht 1. Fall: Wallanders erster Fallund andere ErzählungenZsolnay 2001/dtv 212112. Fall: Mörder ohne GesichtZsolnay 2001/dtv 212123. Fall: Hunde von RigaZsolnay 2000/dtv 212134. Fall: Die weiße LöwinZsolnay 2002/dtv 212145. Fall: Der Mann, der lächelteZsolnay 2001/dtv 212156. Fall: Die falsche FährteZsolnay 1999/dtv 212167. Fall: Die fünfte FrauZsolnay 1998/dtv 212178. Falll: MittsommermordZsolnay 2000/dtv 212189. Fall: Die BrandmauerZsolnay 2001/dtv 2121910. Fall: Der Feind im SchattenZsolnay 2010

Pressestimmen:

"Auch der letzte Fall des Kommissars Kurt Wallander, Die Brandmauer , ist verzwickt und hochspannend. Wir werden ihn vermissen, den mürrischen, eigenbrötlerischen Ermittler und seine Gedanken über Gott und die Welt."
Brigitte

Produktdetails

Verkaufsrang: 5.045
ISBN-10: 3-423-21219-5
EAN: 9783423212199
Originaltitel: Brandvägg
Erschienen: 01.05.2010
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 576
Länge/Breite: 191mm/120mm
Gewicht: 416 g
Übersetzer: Wolfgang Butt
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Henning Mankell

Henning Mankell, der Schöpfer der Wallander ? Thriller und einer der bedeutendsten Krimiautoren in Skandinavien, wuchs allein mit seiner Schwester bei seinem Vater in Nordschweden auf. Seine Mutter verließ den am 3.Februar 1948 geborenen Henning Mankell schon früh. 1965 wurde er Regieassistent, nach einem Schauspielstudium, am Riks Theater in Stockholm und als Henning Mankell 20 Jahre alt war begann er als Regisseur und Autor zu arbeiten. Seinen Kindheitstraum von einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972. Henning Mankell war so sehr beeindruckt von dem Kontinent und fühlte sich schon sehr schnell wie zu Hause. Fortan blieb der Krimiautor zunächst noch als Schriftsteller, Regisseur, Autor und Intendant in seiner Heimat Schweden. Als er jedoch 1985 die Chance erhielt in Maputo, Mosambik, am Aufbau einer professionellen Theatergruppe mitzuwirken, zögerte Henning Mankell nicht lange und schon im Folgejahr leitete er eine 70köpfige Gruppe des Teatro Avenida. Seitdem bezeichnet er Afrika als seine Zweitheimat und pendelt im Jahr immer zwischen Sand und Schnee, wie Henning Mankell selbst sagt. Neben seiner Kriminalromanreihe um Kurt Wallander, die alle in den 90er Jahren entstanden, beschäftigt er sich in seinen weiteren Romanen vor allem viel mit Problematiken des afrikanischen Kontinents, aber auch Kinder- und Jugendbücher zählen zu seinem Genre. Junge schwedische und afrikanische Autoren finden bei dem von Henning Mankell gegründeten Verlag "Leopard förlag" ein Forum und Unterstützung in ihrer Arbeit. Henning Mankell gründete dies im Frühjahr 2001. Neben seinem Schreiben oder der Arbeit an Theater oder Fernsehen engagiert sich Henning Mankell darüber hinaus für das Land Afrika und erhielt aus diesem Grund 2009 den Erich-Maria-Remarque Friedenspreis. Für seine Romane erhielt Henning Mankell im Laufe der Jahre viele Ehrungen und Auszeichnungen, wie mehrmals den Schwedischen Krimipreis für seine Wallander Bücher, den Deutschen Jugendliteraturpreis, Corine-Preis wie auch den Astrid Lindgren Preis und die Goldene Feder. Nicht zuletzt zeigt der Erfolg auch die Adaption der Wallander Bücher und weiteren Romanen. Die Motivation, die Henning Mankell in seinen Büchern zum Ausdruck bringen möchte, sind oft politische und gesellschaftliche Themen. Seine Erfahrungen schöpft er teils auch aus eigenen aktiven Engagements gegen Krieg, Apartheid und für Kultur. Henning Mankell beschreibt detailgenau, authentisch, offen, interessant und mit einer Art Spannung die Gier auslöst. Nicht nur Wallander Anhänger sind davon überzeugt.
Henning Mankell lebt inzwischen mit seiner dritten Ehefrau Eva Bergmann, Tochter von Ingmar Bergmann, glücklich abwechselnd in Schweden oder Afrika.

Meinung der Redaktion
Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier.

Wolfgang Butt

Wolfgang Butt zählt zu den bekanntesten literarischen Übersetzern aus dem Schwedischen.

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Kundenrezensionen

  • Spannend, aber mit Makeln Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von J.G., am 15.05.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auch im achten Fall von Wallander geht Henning Mankell wieder sehr sozialkritisch mit Schweden und der Welt um.

    Ein Programmierer wird tot vor einem Bankautomaten gefunden. Ein Taxifahrer wird brutal von zwei Mädchen erstochen. Und Wallander schafft es bravourös beide Todesfälle in Verbindung zu bringen. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr verliert sich Wallander in einem Wust von Indizien. Er wittert hinter jeder Ecke eine Intrige, dabei bringt sich der kantige Polizist immer häufiger selbst in Bedrängnis und gerät letztlich sogar in Lebensgefahr.

    Wallander ist ein liebenswerter Kommissar mit vielen Ecken und Kanten, an dessen hervorragenden Kombinationsgabe und Launen sich der Leser erfreuen kann. Besonders interessant aufgegriffen ist das Thema, wie die „ältere“ Generation mit dem Thema Computer, Internet, etc. umgeht und ihnen das Leben erschwert. Das ist aber leider auch ein Problem in diesem Buch. Denn aus meiner Sicht ist die Hintergrund-Geschichte um den internationalen Cyber-Terrorismus halbherzig umgesetzt. Ständig werden Experten von den Computern beschrieben und Wallander selbst versteht nur wenig davon. Und dem Leser bleibt vieles auch unbegreifbar.

    Leider bleiben viele im Verlaufe der Ermittlungen aufgetauchte Fragen offen. Manches wird auch gar nicht mehr erwähnt. Eher untypisch für Mankell, vielleicht aber auch realistisch…

    Mankell war in seinen Wallander-Romanen eigentlich stets gut darin, internationale Verstrickungen und lokale Ermittlungen miteinander in Verbindung zu setzen, aber in "Die Brandmauer" ist die Kombination nicht sehr überzeugend

    Grundsätzlich ein sehr spannender Krimi mit einigen Makeln.

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  • Spannend bis zum Schluss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mir hat dieses Buch von Mankell sehr gefallen und ich fand es bis zum Schluss sehr spannend. Ich habe zuvor keine Wallander-Buecher von Mankell gelesen, fand dies aber ueberhaupt nicht stoerend. Ich mag den Schreibstil von Mankell sehr, denn er beschreibt Dinge genau, aber nur kurz... so kommt man nicht vom Thema ab und bleibt immer schoen in der Geschichte! Ich wuerde dieses Buch auf jedenfall weiterempfehlen!

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