Unter Linken

Von einem, der aus Versehen konservativ wurde

von Jan Fleischhauer

Buch

gebunden (350 Seiten)

6. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Linke müssen sich in Deutschland für ihre Ansichten nicht rechtfertigen. Sie haben ihre Meinung flächendeckend durchgesetzt, nicht im Volk, aber in den tonangebenden Kreisen, also da, wo sie vorzugsweise zu Hause sind. Wer links ist, lebt im schönen Gefühl, immer Recht zu haben. In der Politik haben sich die Linken oft geirrt, aber irgendwie macht das nichts, immer werden ihnen die besten Motive zugebilligt. Warum eigentlich? Jan Fleischhauer hat einen Großteil seines Lebens unter Linken verbracht - vom Elternhaus über Schule und Universität bis zum Milieu der Journalisten, in dem er seit zwei Jahrzehnten arbeitet. Jetzt unterzieht er sie einer genauen Betrachtung, mit dem Abstand desjenigen, der irgendwann entdeckte, dass er nicht mehr dazugehört. Das Buch ist Analyse, Polemik und persönlicher Erfahrungsbericht. Ein Streifzug durch das Imperium der Linken.

Produktdetails

ISBN-10: 3-498-02125-7
EAN: 9783498021252
Erschienen: 11.05.2009
Verlag: Rowohlt Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 6. Auflage
Seitenzahl: 350
Gewicht: 452 g
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Jan Fleischhauer

Jan Fleischhauer, geboren 1962 in Hamburg, Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie, danach Besuch der Henri-Nannen-Schule von Gruner + Jahr. Seit 1989 Redakteur beim SPIEGEL in wechselnden Funktionen, darunter stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts und stellvertetender Leiter des Hauptstadtbüros. Von 2001 bis 2005 Wirtschaftskorrespondent in New York. Seit September 2008 Autor des SPIEGEL in Berlin.

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Kundenrezensionen

  • Für Linke und Nicht-Linke Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Asti, am 30.08.2010

    2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Journalist Fleischhauer zeigt auf charmante und witzige Art die Widersprüche linken Denkens auf. Als Konservativer fällt er im Bildungsbürgertum auf, wo es mehr oder weniger zum guten Ton gehört, "links" zu sein. Doch was heißt das? Und weshalb sind fast alle Journalisten links? Eine wunderbar erheiternde Analyse linken Gesellschaftslebens in Deutschland - für Konservative, die sich schon immer dachten "Genau so ist es!" und für Linke, die auch über sich selbst lachen können und sich selbst auch mal mit einem kritischen Auge betrachten wollen.

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  • Intelligent und provozierend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Buchwurm, am 30.05.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Linke müssen sich in Deutschland für ihre Ansichten nicht rechtfertigen. Sie haben ihre Meinung flächendeckend durchgesetzt, nicht im Volk, aber in den tonangebenden Kreisen, also da, wo sie vorzugsweise zu Hause sind. Wer links ist, lebt im schönen Gefühl, immer Recht zu haben. In der Politik haben sich die Linken oft geirrt, aber irgendwie macht das nichts, immer werden ihnen die besten Motive zugebilligt. Warum eigentlich? Jan Fleischhauer hat einen Großteil seines Lebens unter Linken verbracht - vom Elternhaus über Schule und Universität bis zum Milieu der Journalisten, in dem er seit zwei Jahrzehnten arbeitet. Jetzt unterzieht er sie einer genauen Betrachtung, mit dem Abstand desjenigen, der irgendwann entdeckte, dass er nicht mehr dazugehört. Das Buch ist Analyse, Polemik und persönlicher Erfahrungsbericht. Ein Streifzug durch das Imperium der Linken.

    Ich wurde von diesem Buch angenehm überrascht. In der Bücherei auf diesen Titel gestoßen, dachte ich sofort an meinen Schatz, der nun aus einem wirklich konservativen Haushalt stammt und sich regelmäßig mit mir, einer doch eher linksorientierten, langjährigen SPD-Wählerin, politische Diskussionen liefert. Meine Erziehung? Ich würde sagen, teils teils.

    Auch wenn ich es vorher nicht gedacht hätte, ich stimme zu 90% mit Fleischhauers Ansichten überein. Warum dürfen solch offenkundige Missstände wie die nun wirklich vollkommen fehlgeschlagene Bildungspolitik oder die Ausländerpolitik nicht offen angesprochen werden, ohne gleich in eine rechte Ecke gedrängt zu werden? Auch die konservativen Parteien haben natürlich nicht alles richtig gemacht, aber diese permanente Selbstverdrängung in den Opferstatus der Linken trifft die Sache meiner Meinung nach 100%ig auf den Punkt.

    Mein Tipp: Lesen und sich seine eigene Meinung bilden. Interessant ist auch, den Begriff "Rezension Unter Linken" in eine Suchmaschine einzugeben. Die linksorientierten Seiten und Zeitungen verreißen das Buch, die eher konservativen schreiben Lobeshymnen...

    (Rezension vom 23.08.2009)

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  • Genial!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Carsten V, Mueller, am 13.12.2009

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Selten habe ich über die Aufdeckung von Ideologien so gelacht. Beeindruckend ist neben dem umfangreichen Wissensspektrum von Jan Fleischhauer die Selbstreflektion seiner eigenen Vergangenheit. Ohne sich viele Gedanken zu machen, nehmen wir oft Dinge als gegeben hin und verstehen diese als unumstößliche Wahrheiten.

    Fleischhauer nimmt genau diesen Aspekt auf indem er das Buch von Anfang bis Ende polarisieren lässt. Dabei nutzt er geschickt Selbstverständnisse, hinterfragt diese und stellt ihnen Fakten aus 40 Jahre deutscher Geschichte gegenüber, ohne jedoch ein endgültiges Dogma zu erzwingen.

    Wer es verträgt, dass andere Menschen andere Meinungen haben und vielleicht seine eigenen Wahrheiten überprüfen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.

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  • Spricht mir aus der Seele, Sehr empfehlenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.12.2009

    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Buch, das schonungslos den Schleier hebt über eine Medienlandschaft und öffentliche Meinung, in der es heute und schon seit über 40 Jahren schick ist, alle nach "rechts" zu stellen, die nicht ins "linke Raster" passen. Unzähligen Besipielen in leicht lesbarer, amüsanter Form machen das Buch sehr kurzweilig. Dem eigentlich traurigen Thema werden noch viele lustige Aspekte und Widersprüchlichkeiten abgewonnen.
    Jan Fleischhauer kann man hier eine sehr umfassende Allgemeinbildung und ein sehr gutes Geschichtsbewusstsein bestätigen, das auf diesem Wege einem die letzten 40 Jahre Geschichte in Deutschland und Europa nochmals vor Augen führt.
    Für mich sehr empfehelenswert, weil es Zeit wird, diesem "Mainstream" linker Ideologie die Stirn zu zeigen.

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  • Klischeehaftes zur Bundestagswahl Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.05.2009

    4 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rechtzeitig zur Bundestagswahl kommt Jan Fleischhauers Buch »Unter Linken« heraus. Auch wenn der Autor in der Einleitung behauptet, keine Abrechnung schreiben zu wollen, wird man den Eindruck nicht los, daß dem doch so ist.

    So stolpert er von Klischee zu Klischee über die Linken und betreibt selbst das, was er eigentlich den Linken vorwerfen will. Behauptungen werden aufgestellt, ohne diese zu belegen. Man merkt ganz deutlich beim Lesen, daß der Autor offenbar eine große Freude daran hat, ein Klischee nach dem anderen auszuformulieren und in bunten Farben auszumalen.

    Fehlen darf natürlich auch nicht die Behauptung, daß die Meinungsführer in Deutschland links seien - wer in die tägliche Politik schaut, mag diesen Eindruck jedoch so gar nicht gewinnen.

    Wer Spaß an klischeehafter Literatur hat, mag sich dieses Buch kaufen, besser wäre es jedoch, die Finger davon zu lassen.

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