Der alte König in seinem Exil

Der alte König in seinem Exil

von Arno Geiger

Buch

gebunden (188 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Arno Geiger hat ein tief berührendes Buch über seinen Vater geschrieben, der trotz seiner Alzheimerkrankheit mit Vitalität, Witz und Klugheit beeindruckt. Die Krankheit löst langsam seine Erinnerung und seine Orientierung in der Gegenwart auf, lässt sein Leben abhandenkommen. Arno Geiger erzählt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schließt und ihn viele Jahre begleitet. In nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätzen entdeckt er, dass es auch im Alter in der Person des Vaters noch alles gibt: Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Würde. Arno Geigers Buch ist lebendig, oft komisch. In seiner tief berührenden Geschichte erzählt er von einem Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.467
ISBN-10: 3-446-23634-1
EAN: 9783446236349
Erschienen: 07.02.2011
Verlag: Hanser
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 188
Gewicht: 328 g
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Arno Geiger

Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, lebt in Wien und Wolfurt/Vorarlberg. Studium der Germanistik, vergleichenden Literaturwissenschaft und Alten Geschichte. Seit 1986 Videotechniker bei den Bregenzer Festspielen. Ab 1993 freiberuflicher Schriftsteller.
1996 und 2004 Teilnahme am Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. 1997 Publikation des Romanerstlings ›Kleine Schule des Karussellfahrens‹. 1998 wurde ihm der New Yorker Abraham Woursell Award verliehen. 2005 erhält er den ersten Deutschen Buchpreis für seinen Roman ›Es geht uns gut‹. Arno Geiger lebt in Wolfurt und Wien.

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Buchhändlertipps

  • Lesenswert für Jedermann

    von Dagmar Kaube, am 11.11.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    Traurig, Humorvoll, ein wunderbares Buch wie man das schwierige Thema Alzheimer bewältigen kann und die Brücke in einer schwierigen Zeit zwischen jung und alt leichter beschreiten kann, eine Hommage an einen geliebten Vater, einen Dank an Arno Geiger
  • Der alte König

    von Mirjana Mitteregger, am 02.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St.Johann

    Arno Geiger hat es mal wieder geschafft, ein wertvolles Buch auf den Markt zu bringen. Er beschreibt darin die Beziehung zu seinem alzheimerkranken Vater. Ein großes Lob an ihn für alles was er für seinen Vater getan hat. Das Buch hat mich berührt und ich kann es nur weiter empfehlen, weil es sich auf jeden Fall lohnt es zu lesen.
    Ein Satz, der mir besonders imponiert hat, waren die Worte des Vaters: Ich bin ein harmloser Vertreter auf Gottes Erden, einer, der keine großen Hüpfer macht und alles leben lässt.
  • Möge Geiger noch viel, ganz viel schreiben!

    von Marie-Therese Reisenauer, am 19.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Einer der Kritiker des Buches, hat es "die wertvollste Lektüre dieses Frühjahres" genannt. Dem ist an und für sich nichts hinzu zu fügen. Es wäre höchstens noch hin zu trimmen auf "wertvollste Lektüre" des Jahres. Wie Geiger mit dem Thema Demenz, anhand der Person des eigenen Vaters heran geht, ist eine mehr als wertvolle Unterstützung für all die Betroffenen, welche tagtäglich im Umgang mit dementen Angehörigen beschäftigt sind. Es gibt Trost, es gibt auch Hoffnung, es gibt uns die Möglichkeit einem Tabu der Gesellschaft mit offenen Augen zu begegnen. Einer jener raren Glücksfälle, welche alle zwei bis drei Jahrzehnte den Buchmarkt bereichern.
  • Über die Wertigkeit des Lebens

    von Nina Marlene Wolfsteiner, am 02.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Autobiographische Erzählung Geigers über die Demenzerkrankung seines Vaters, das Voranschreiten dieser und den Umgang der Familie, des Betroffenen und Geigers.
    Einfühlsame Hommage an die Wertschätzung des Lebens -- abseits des Werte- und Leistungskatalogs der heutigen Zeit!
  • Der alte König bleibt ein König!

    von Ute Faserl, am 25.07.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Innsbruck, Wagnersche

    Berührend und mutig seine Offenheit.
    Liebevoll seine Sprache.
    Traurig bis heiter sein Gemüt.
    Würdevoll sein menschliches Bestreben im Umgang und Zusammenleben mit dem an Alzheimer erkrankten Vater.
    Ein sehr persönliches Buch, das ich den Menschen ans Herz legen möchte!
  • Ein wunderschönes Buch, das man immer wieder lesen will.

    von Judith Lehner, am 03.07.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia

    Arno Geiger schreibt ein berührendes, tief bewegendes und einfach wunderschönes Buch über die Demenz- bzw. Alzheimererkrankung seines Vaters. Ein würdevolles Buch über die Annäherung an die Krankheit und die späte, wiedergefundene Freundschaft zum Vater. Es ist aber nicht nur ein Roman über Alzheimer, sondern ein Roman über das Alter und Familie. Dabei nähert er sich mit viel Verständnis an die neue Wahrnehmung des Vaters an und kommt immer wieder zum Schluss, dass das Leben lebenswert ist. Auf Grund der poetischen und wunderschönen Sprache ist Geigers Buch trotz des ernsten Themas ein wunderschönes Buch, das man immer wieder lesen will.
  • Das Jetzt zählt

    von Magdalena Berger, am 03.06.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Arno Geiger beschreibt liebevoll die Beziehung zu seinem Vater, die durch dessen Demenz Erkrankung noch inniger wurde.
    Die ganze Familie brauchte nach der Diagnose Zeit, um den Verlauf der Krankheit akzeptieren zu können.
    Durch Zusammenhalt lernen sie sich gegenseitig zu stützen und den Vater zu begleiten.
    Arno Geiger beschreibt viele Momente und Gespräche mit seinem Vater, die ihn selber sehr berührt haben. Geiger begleitet seinen Vater auf einem Weg in dem der Augenblick das wichtigste ist.
  • Berührend

    von Carina Stenger, am 10.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg,Europark

    Obwohl ich anfangs skeptisch war, ob dieses Buch auch für junge Erwachsene geeignet ist, kann ich letztendlich nur sagen: Ja, ist es.

    Arno Geiger erzählt hier die Geschichte seines Vaters, der unter Demenz leidet und wie es ihm und seinen Geschwistern gelungen ist, mit der Krankheit umzugehen.

    Mit jedem Satz merkt man als Leser, wie sehr er seinen Vater schätzt und liebt und dies macht es zu einem der besten Bücher seit langer Zeit.
  • Der alte König in seinem Exil

    von Michaela Klauser, am 02.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Arno Geiger erzählt poetisch und mit großer Behutsamkeit die Lebensgeschichte seines an Demenz erkrankten Vaters. Besonders berührend fand ich, dass August Geiger, der in gesunden Tagen seine Gefühle nicht zeigen konnte, plötzlich beginnt, seine Empfindungen mitzuteilen. Ein ganz besonderes Buch, das als Huldigung an das Alter gesehen werden darf. Unbedingt selber lesen!
  • traurig schön

    von Margarete Stadlbauer, am 05.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz, Online-Shop

    Arno Geiger erzählt einfühlsam von seinem Vater und der unaufhaltsam daherschleichenden Alzheimererkrankung. Die Auszüge und Passagen des Vaters berühren und muten gleichzeitig schön und traurig an. Ganz natürlich fühlt es sich an, wie die Vater-Sohn-Beziehung mit der Krankheit inniger und freundschaftlicher wird. Und macht die Krankheit den alten König heimatlos und entwurzelt, besticht er dennoch mit Witz und Scharfblick.
  • Sehr berührend!

    von Renate Nagl, am 03.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Steyr

    Arno Geiger beschreibt hier sehr einfühlsam die Lebensgeschichte seines an Alzheimer erkrankten Vaters. Die Familie, die diese schleichende Krankheit lange nicht wahrnimmt, wächst letztendlich durch diese wieder zusammen.
    August Geiger, 1926 als drittes von zehn Kindern einer Kleinbauernfamilie in Wolfurt geboren, mit achtzehn an die Ostfront, mit neunzehn Kriegsgefangenschaft, Krankheit, Lazarett, der lange Heimweg und dann der Wunsch nie wieder wegzugehen aus dem Dorf.
    Unbedingt lesenswert!!!
  • Unbedingt lesen!

    von Claudia Horvath, am 31.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Tulln

    Arno Geiger erzählt liebevoll seine ganz persönlichen Erfahrungen mit seinem demenzkranken Vater August Geiger. Der neugewonnene Zugang zum Vater ermöglicht ihm ein Wiederentdecken dieser originellen Persönlichkeit und dessen Würde. Der Autor vermag klar die Welt eines Demenzkranken mit Hochachtung zu beschreiben. Zeitlos, behutsam und mit viel Humor erzählt er seine Familiengeschichte und entdeckt die Lebensweisheiten eines langen Lebens, die so einfach und banal sind und doch so aussagekräftig und richtig: "Oft ist es, als wisse er nichts und verstehe alles".Dieses Buch ist mein Favorit!
  • Für jede Generation!

    von Michaela Santer, am 27.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Liezen

    Nach "Sally" doch ein ganz anderes Thema mit dem sich der Autor hier befasst hat. Unglaublich berührend zu lesen, ich war (bin) begeistert. Mit welchem Humor und ernstem Tiefgang Arno Geiger dieses persönliche Buch schrieb, beeindruckt mich ganz tief. Nicht nur für Leser, welche sich auch privat mit dem Thema Alzheimer auseinander setzen.
  • Das wichtigste Buch dieses Frühjahrs

    von Helga Rom, am 22.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Innsbruck

    Arno Geiger gelingt mit diesem Buch nicht nur eine feinsinnige Geschichte über seinen Vater, sondern wieder ein richtig großes literarisches Werk.
    Würde man dieses Buch nur auf das Thema Demenz festlegen, könnte man ihm keinesfalls gerecht werden. Es ist weit mehr: eine Erzählung über das Leben von August Geiger, eine Familiengeschichte, eine tiefschürfende Charakterstudie und eine schonungslos ehrliche Aufarbeitung der eigenen Lebensgeschichte. Doch lassen Sie sich von meinem Tonfall nicht täuschen: das Buch wird Sie nicht in trübe Stimmung hüllen und das Lesen zur Qual machen. Bei manchen Szenen werden sie lächeln, oder sogar lachen können. Und dies macht die Größe Geigers aus: dieses Thema so zu erzählen, dass es annehmbar wird. Er redet nichts klein, aber bläst auch nicht auf. Er seziert, doch schneidet keine Wunden.
    Einfach LESEN!!!
  • Einfach menschlich

    von michaela bokon, am 21.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Auf sehr einfühlsame Weise beschreibt Arno Geiger seine Beziehung zu seinem Vater, der an Alzheimer leidet.Der einst so starke Vater wird zunehmenst hilflos und bedürftig, überrascht dennoch mit Wortspielereien und Humor.Er versucht seine Betroffenheit zu überspielen und verliert sich in fernen Erinnerungen.
  • Der alte König in seinem Exil

    von Sabine Stracker, am 10.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Alzheimer ist eine Krankheit, die in unserer Gesellschaft immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Arno Geiger`s Vater ist auch daran erkrankt und er beschreibt seine persönliche Geschichte in einer offenen und liebevollen Sprache. Es ist ein wunderbares Buch!
  • Sehr berührend

    von Helene Oberleitner, am 09.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wels

    Arno Geiger hat in seinem neuen Buch über ein Thema geschrieben, das uns alle betrifft. Wir alle haben Eltern, die eines Tages alt sein werden und von Alzheimer oder Demenz betroffen sein können. Und dann wünschen wir unseren Eltern, dass wir so mit ihnen umgehen können wie Arno Geiger es hier beschreibt. Wenn der Vater nicht mehr in unsere Welt kommen kann, müssen wir bereit sein seine Welt zu betreten meint Arno Geiger.
    In diesem Buch liegt so viel Gefühl, Bereitschaft zu Versöhnung und Anteilnahme.
    Dank an Arno Geiger für dieses Buch.
  • Genial-wunderbar-sensibel

    von Marion Kopf, am 08.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Europark Salzburg

    Ein hoch literarisches Sachbuch über das Thema Demenz. Arno Geiger verarbeitet in seinem neuen Buch die Alzheimererkrankung seines Vaters auf eine sehr sensible und wunderbare Weise.
  • Ergreifende Geschichte

    von Johanna Richter, am 06.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Authentisch und ergreifend erzählt Arno Geiger von seinem Vater seit er an Alzheimer erkrankt ist. Eine wunderbare Beziehungsgeschichte zwischen Vater und Sohn im Schatten der Krankheit.
  • Ein sensibles Thema, berührend erzählt!

    von Doris Schweiger, am 25.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Amstetten

    Arno Geiger,ein großartiger Schriftsteller, erzählt in diesem Buch die Geschichte seines Vaters der an Alzheimerkrankheit leidet.
    Es geht um ein großes Thema der heutigen Zeit, und wie der erkrankte Vater aber auch der Sohn mit dieser Krankheit leben und wie sie sich mit diesem Thema auseinandersetzen.
    Behutsam, sensibel und lebendig erzählt.
    Großartig!
  • Berührend

    von Martina Binter, am 17.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Villach

    Geigers neues Buch ist ein Buch über das Leben und die Liebe. Er erzählt von der Demenzerkrankung seines Vaters und wie er gelernt hat, damit umzugehen. Die hohe literarische Qualität und die berührende Geschichte machen es, auch laut Kleiner Zeitung, zum "wertvollsten Buch des Frühjahrs!"
  • Der alte König in seinem Exil

    von Monika Bichl, am 13.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Vöcklabruck

    Arno Geiger schreibt seine Sohn-Vater Erlebnisse als sein Vater schon an Demenz erkrankt ist.
    Wie sich die Krankheit langsam einschleicht in das Leben des ganzen Familie, wie das Leben des Vaters nicht immer leicht verlaufen ist ihn aber nie zum Zaudern brachte, wie er schließlich hilflos und doch voller tiefgründiger Weisheit ist.
    Die respektvolle und liebevolle Schilderung lässt den Leser eine tiefe Verneigung machen.
  • "das wertvollste Buch des Frühjahrs"

    von Martina Binter, am 10.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Villach

    Geigers neues Buch ist ein Buch über das Leben und die Liebe. Er erzählt von der Demenzerkrankung seines Vaters und wie er gelernt hat, damit umzugehen. Die hohe literarische Qualität und die berührende Geschichte machen es, auch laut Kleiner Zeitung, zum "wertvollsten Buch des Frühjahrs"!
  • sehr berührend!

    von Anneliese Scheiblberger, am 05.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Ischl



    Arno Geiger nimmt uns in seinem neuen Buch mit auf eine Reise. Eine Reise über die Brücke in die Welt seines Vaters der mehr und mehr in seiner eigenen Welt zu wohnen scheint. Er lässt uns teilhaben an der Lebensgeschichte seines Vaters. Wir sind unterwegs in die Vergangenheit, die prägenden Kriegs - und Nachkriegsjahre welche seinen Vater immer wieder einzuholen scheinen.
    Nur schwer können der Autor und seine Familie die fortschreitende Demenz des Vaters annehmen. Liebevoll beschreibt er wie die Familie durch die Krankheit wieder mehr zusammen wächst, wie er eine ganz neue Beziehung zum Vater aufbaut. Dieses Buch zeigt uns auf eine sehr berührende Weise welch schöne Momente das Leben auch in schwierigen Zeiten für uns parat hat.

  • Demenz und Alter

    von Fabian Rabl, am 04.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Jeder Mensch, der in seinem Umkreis, oder in seiner Familie einen Alzheimer Patienten hat, sollte zu diesem Buch greifen.

  • großartig und tief berührend

    von Edith Berger, am 03.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    In "Der alte König in seinem Exil" erzählt uns Arno Geiger von seinem Vater, der an Alzheimer erkrankt ist.
    Es ist ein liebevoller, zarter und genauer Blick, den Arno Geiger auf seinen Vater richtet. Er erlaubt uns Einblick in eine durch Krankheit veränderte, schwierige Familiensituation.
    ........"Auch für einen einigermaßen Gesunden ist Ordnung im Kopf nur eine Fiktion des Verstandes"...
    Dieses Buch ist schön, klug, berührend und wichtig - unbedingt lesen.
  • einfach berührend

    von Ulrike Krenmair, am 30.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    Arno Geiger schreibt auf ganz liebevolle und berührende Art über die fortschreitende Alzheimerkranheit seines Vaters.Manchmal fast witzig aber auch traurig gelingt es ihm die tiefer Verbundenheit zu seinem Vater zu beschreiben. Ich habe noch nicht oft ein so gutes Buch gelesen.
  • Eine Krankheit, die viele von uns betrifft

    von Helga Pamminger, am 30.11.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wr. Neustadt

    Arno Geiger hat ein stilles, sehr berührendes Buch über seinen Vater geschrieben. August Geiger hat Alzheimer und das belastet vor allem seine Familie sehr.
    Im Lauf der Zeit und vor allem nachdem die Krankheit diagnostiziert wurde, gewöhnen sich alle daran und sehen auch die Krankheit als Chance.
    Der Autor findet im Lauf der Jahre einen ganz neuen Zugang zu seinem Vater und kann dessen veränderte Wesensart schätzen. Wunderbar und sehr liebevoll erzählt. Ein Empfehlung für alle, die mit einem Alzheimer-Patienten zu tun haben. Vielleicht kann dieses Buch helfen, mehr Verständnis für die Situation des Kranken aufzubringen.

Kundenrezensionen

  • Pflichtlektüre für Auszubildende in Pflegeberufen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Besonders für Menschen in Pflegeberufen stellt dieses Buch für mich eine Pflichtlektüre dar. Arno Geiger beschreibt in wunderbar empathischer Form den Umgang mit seinem an Alzheimer erkrankten Vater, die Ablehnung der Krankheit zu Beginn, bis zur Akzeptanz und dem Leben mit den Folgen dieser Erkrankung. Er versucht die Gedankenwelt seines Vaters zu ergründen und vielleicht sogar Verständnis dafür aufzubringen. Auf diese Weise scheint er ihm näher zu kommen als in all den vergangenen Jahren, in denen sein Vater noch gesund war. Durch die Wertschätzung, die er ihm entgegen bringt, verliert die Krankheit an Macht. Was am Ende zählt, ist sein Vater als Mensch und liebenswerte Persönlichkeit! Menschen in Pflegeberufen könnte diese Art der Einstellung eine große Hilfestellung bieten!

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  • Der alte König in seinem Exil Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tina Dammer, am 02.12.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Arno Geigers neues Buch ist etwas ganz Besonderes. Ergreifend und einfühlsam erzählt er über die Erkrankung seines Vaters an Alzheimer und seinem Umgang mit der Krankheit. Anfänglich reagiert die Familie mit Unverständnis auf die veränderten Verhaltensweisen des Vaters. Die Alzheimer Krankheit und andere Formen der Demenz halten oft schleichend ihren Einzug in betroffene Familien. Das Besondere dieses Buche ist, dass es sich um eine authentische Vater-Sohn-Geschichte handelt-mit hohen moralischen Aspekten. Geiger verschweigt aber auch nicht die schmerzhaften Momente, in denen der Vater verwirrt reagiert oder Familienmitglieder verwechselt. Er lernt das Leben seines Vaters mit anderen Augen zu sehen. So entstehen bei aller Tragik komische Dialoge, sowie wertvolle Gedankenansätze für ihn selbst. So sagt Arno Geiger: "Die objektive Wahrheit kam oft unter die Räder, es kümmerte mich nicht, denn sie war wertlos".
    Ich empfehle jedem dieses großartige Buch, auch denen, die noch nichts mit dieser Krankheit zu tun haben. Es überzeugt durch seine hohe literarische Qualität und seine tiefe Menschlichkeit.

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  • wirklich lesenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Fl. Kluge, am 28.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Respekt für den Autor Arno Geiger, wie er die schwere Erkrankung seines Vaters in diesem Buch verarbeitet und lernt, mit ihr umzugehen. Seine Erfahrungen hat er aufgeschrieben und gibt sie nun an die Leser weiter. Sensibel und mit einigen Lernprozessen nähert er sich seinem Vater an. Er hat recht, wenn A.G. schreibt, dass nicht der Vater über eine Brücke gehen muß, sondern er zu seinem Vater über die Brücke gehen muß! Diagnose: ALZHEIMER! Zuerst ein Schock, ab und zu unverständniß mit dem Verhalten des Vaters, dann verstehen und akzeptieren. Ausgezeichnet die Idee, sie noch zu Lebzeiten des Vaters August Geiger, zu schreiben. Rührend, aber nicht immer konfliktfrei, aber sehr oft mit einem Anzeichen von Humor und Witz, beschreibt er den Alltag. Ein lesenswertes Buch!

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  • Eine berührende Lektüre Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie kann das Zusammenleben mit von Demenz betroffenen Menschen gelingen? Geiger versteht es irgendwann in dieser Geschichte, dass er an der Krankheit nichts ändern kann, dass die Hilfe zur Anpassung an die Krankheitsfolgen wichtiger ist als Versuche, die verlorenen Fähigkeiten wiederherzustellen. Auch lernt Geiger bei der Kommunikation mit seinem Vater, dass korrigierende Hinweise seinem Vater nicht weiter bringen. Menschen mit Demenz verdienen keine Kritik, denn sie tun was sie können. Besser schaffen sie es nicht, auch wenn es für uns nicht real erscheint. Geiger beginnt seinen Vater von neuem kennenzulernen und versucht durch die Augen seines Vater zu sehen und zu verstehen. So wie Geiger es sehr schön und treffend formuliert:" Da mein Vater nicht mehr über die Brücke in meine Welt gelangen kann, muss ich hinüber zu ihm". Eine wertvolle Lektüre, einfach und verständlich geschrieben.

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  • Wenn das Vergessen beginnt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Stolze, am 02.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Arno Geiger beschreibt in seinem Roman den Umgang mit einer Krankheit, über die keiner spricht- Demenz.
    Er findet Worte für kaum greifbare Empfindungen und Zustände, die nicht nur er, sein Vater sondern auch seine ganze Familie und das Umfeld erleben. Er geht sensibel, aber ehrlich mit dieser Thematik um und gibt tiefe Einblicke in seine Familie.

    Dieses Buch ist eine Hommage an seinen Vater und eine absolute Empfehlung für alle, die sich mit diesem Thema befassen, mehr erfahren möchten oder selbst Erfahrungen damit haben.

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  • Ein Buch das man gelesen haben muss... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auch ich kam irgendwie an diesem Bestseller nicht vorbei, viele Male hatte ich ihn in der Buchhandlung in der Hand, ich hatte jedoch so meine Ängste, schafft es der Autor sachlich und doch persönlich der "Sache" gerecht zu werden!
    Das Thema ist doch so verdammt schwierig, traurig, aufwühlend...
    Letztendlich habe ich es gekauft und gelesen und das innerhlab von 24 Stunden und ich bereue es nicht..
    Die Schilderungen sind manchmal schockierend und sehr aufwühlend, aber trotzdem wird hier die Geschichte des Vaters sehr gut erzählt mit interessanten Hintergrundinformationen, Ereignissen aus der Vergangenheit und Arno Geiger erzählt auch von der schwierigen Situation für alle Familienmitglieder.

    Wichtig fand ich vor allem die klare Aussage, dass das Leben immer lebenswert ist und dass dies vor allem keine Außenstehenden beurteilen können!

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  • einfühlsam und gut verständlich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Arno Geiger hat in diesem Buch sehr einfühlsam und gut verständlich geschrieben.
    Wir haben dieses Buch mehrere Male an jüngere Menschen verschenkt um ihnen zu helfen,ihre alten Eltern, alte Familienmit- glieder, sowie Menschen in ihrem Umfeld zu verstehen, warum sie "plötzlich so anders sind". Ich empfehele es immer wieder.

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  • Der alte König Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.07.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    habe mir mehr davon versprochen, habe schon andere Bücher über Demenzerkrankte bzw. Erzählungen von Angehörigen gelesen, da ich selbst persönlich mich mit dem Thema befassen muss, aber die anderen haben mir weitaus mehr geholfen. Ich weiß es ist schwer, mit dieser Krankheit umzugehen und darüber zu schreiben, mit Sicherheit noch mehr, aber ich finde das Buch befasst sich zu wenig mit dem Verlauf der Krankheit. Schade.

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  • Wunderbares Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Arno Geiger versteht es, sich auf sehr positive Art und Weise mit dieser fürchterlichen Krankheit auseinanderzusetzen. Dieses Buch macht sicherlich vielen betroffenen Familien Mut.

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  • Sehr persönlich und sehr eindringlich – Chapeau! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 29.06.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vielen von Ihnen ist der Österreicher Arno Geiger wahrscheinlich durch „Es geht uns gut“ oder „Alles über Sally“ bekannt. An diese beiden Bücher habe ich mich noch nicht gewagt, aber sein aktuelles Buch „Der alte König in seinem Exil“ hat mich durch das Thema nun doch sehr neugierig gemacht. Wie behandelt man so ein schwieriges Thema sensibel und spricht dann auch noch eine so große Leserzahl an, dass das Buch schon seit geraumer Zeit weit oben in der Spiegel-Bestsellerliste ist?

    Arno Geiger beschreibt in diesem Buch, wie sein Vater sich immer mehr aus der Wirklichkeit verabschiedet und in der Alzheimer Krankheit verschwindet. Wie geht man damit als Familie um? Am Anfang war es dem Autor und seinen Geschwistern gar nicht klar, dass der Vater krank ist. Sie haben ihn sogar häufig verbal angegriffen und gesagt, er solle sich doch endlich zusammenreißen Doch irgendwann dämmerte es ihnen, dass der Vater entweder dement wird oder an der Alzheimer Krankheit erkrankt ist. Er beschreibt, wie die Familie mit der Situation umgegangen ist und wie unterschiedlich die einzelnen Familienmitglieder damit klargekommen sind. Er stellt sogar die sehr interessante These auf, dass diese Krankheit sogar eine Chance für das Familienverhältnis sein kann. Eingeflochten in diese Krankengeschichte sind Erinnerungen an die Kindheit und Jugend des Vaters als auch eigene Erinnerungen an das Familienleben.

    Ich finde es sehr mutig, dass der Autor uns so an seiner Familiengeschichte teilhaben lässt. Es ist ein sehr persönliches Buch und eigentlich gar kein Roman, aber man kann es sehr gut als einen solchen lesen. Und trotz der sehr traurigen Ausgangslage kann man sogar immer mal wieder lachen über die absurden Situationen und Unterhaltungen, die der Autor und sein Vater erleben.

    Selten hat mich so ein kleines Buch so beeindruckt und nachdenklich gemacht! Und es hat mir auch Mut gemacht, falls ich selber einmal in diese Situation kommen sollte.

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  • Ein so schwieriges Thema mit Ironie und Witz zu beschreiben kann bestimmt nicht jeder, aber Arno Geiger hat es toll gemacht!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sarah Strauß, am 31.05.2011

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    Arno Geiger beschreibt in seinem Buch sein Vater August wie er an Demenz erkrankte! Die Krankheit kam sehr schleichend und doch auf einen Schlag war er auf Hilfe angewiesen. Zu ganz schlimmen Zeiten wußte er nicht einmal was man mit einem Brot überhaupt macht. In jungen Jahren hat August alles im und ums Haus selber gemacht, und plötzlich wußte er nicht einmal das er zu Hause war. Eine schwierige Zeit für die Kinder von ihm die in so gut es ging selber betreuten.
    Arno Geiger hat das Buch toll geschrieben und erzählt es auch ein wenig mit Ironie, was das Buch sehr leicht zu lesen macht. Auch für die jüngeren Leser, irgendwann muss sich fast jeder mit dem Thema auseinandersetzen.
    Bei mir war es meine Oma die Demenz hatte, darum konnte ich mich auch sehr gut hineinversetzen.

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  • Späte Annäherung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tanja Kuhner, am 30.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wohl auch aus dem Gefühl heraus, daß er seinem Vater in früheren Jahren nicht gerecht werden konnte, wird Arno Geigers Roman zur späten, zärtlichen Hommage an den demenzkranken Vater. Die Lektüre lohnt sich für jeden Leser, ganz gleich, ob er das Buch als Roman oder Sachbuch empfindet.

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  • Leben mit der Alzheimerkrankheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dorothee Jaschke, am 28.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Einfühlsam, ehrlich und respektvoll beschreibt Arno Geiger, wie sich sein Vater verändert. Absolut eindrucksvoll, stellenweise witzig und klug, erfahren wir Dinge, die wir vielleicht nicht wissen wollen.Mich hat dieses Buch sehr berührt und begeistert!

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  • Der alte König in seinem Exil Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Angelika Rahm, am 18.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Arno Geiger schreibt ein sehr persönliches Buch - mit Achtung und Respekt - von seinem Vater, dem alten König und der Krankheit, die lange verkannt, von ihm nun vollen Besitz ergriffen hat. DEMENZ. Er versucht auf wunderbare Weise und sehr behutsam eine Brücke zu bauen und in die Welt des Vaters einzutauchen. Manchmal gelingt es und ein ums andere Mal bleibt "der alte König in seinem Exil". Arno Geiger versteht es, ein ernstes Thema leicht, einfühlsam und humorvoll zu beschreiben.

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  • Berührend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Theresa Graner, am 31.03.2011

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    Ich finde diese von Arno Geiger selbst erlebte Geschichte unglaublich berührend! Die Demenzerkrankung seines Vaters lässt dessen Erfahrungen und sein in einem Menschenleben erworbenes Wissen in das dunkle Reich des Vergessens hinübergleiten. Diesen Prozess beschreibt Arno Geiger klar und ungeschönt, doch trotzdem auch mit ganz viel Wärme und Humor.


    Lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite!

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  • Wo ist der 6. Stern? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marcus Lehmann, am 24.03.2011

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    Arno Geiger hat hier sehr einfühlsam über seinen dementen Vater geschrieben. Trotz aller Herausforderungen liebt er seinen Vater und lässt ihn das immer wieder wissen.
    Und am Ende das wunderschöne Fazit, dass der Autor auch von seinem 84-jährigen Vater noch viel lernen kann. Wirklich berührend, sehr weise und nur jedem zu empfehlen.

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  • Bewegend, berührend, phantastisch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katrin Richter, am 23.03.2011

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    In diesem großartigen Roman erzählt uns Arno Geiger seine Erfahrungen und Erlebnisse mit seinem Vater, als dieser an Alzheimer erkrankt. Bewundernswert ehrlich schreibt er zunächst über die Ohnmacht, resultierend aus der Ahnungslosigkeit beziehungsweise Verdrängung beim Beginn der Krankheit. Später, als er und seine Geschwister sich der bitteren Wahrheit stellen, erkennt er, dass es seinen Vater glücklich macht, wenn dieser sich verstanden glaubt. Er stellt fest, wenn der Vater nicht in unsere Welt zurückkehren kann, findet er als sein Sohn den Weg in die Welt des Vaters und somit auch den Weg in eine neue Gemeinsamkeit. All dies wird mit viel Liebe und aufrichtigem Respekt erzählt, dass man jedem Menschen, der an dieser Krankheit leidet, wünscht, eben diese Liebe, diesen Respekt und diese Wärme erfahren zu dürfen. Ein Buch, das berührt, das bewegt und doch auch zu Nachdenklichkeit über uns selbst und unseren Umgang miteinander anregt. Wundervoll!

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  • Ein wunderbares liebevolles Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bettina Hellwig, am 21.03.2011

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    In einer wunderbaren Sprache und voller Liebe schildert Geiger die Alzheimer-Erkrankung seines Vaters. Er beschreibt den Vater mit der Erkrankung, erzählt aber auch viel von der Person, die der Vater früher einmal war, und die manchmal noch durchscheint... Eines der besten Bücher der Frühjahrs! Ich habe es nicht aus der Hand legen können.

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  • Trotz schwierigem Thema ein schönes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christiane Englert, am 20.03.2011

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    Einfühlsam und liebevoll beschreibt Arno Geiger die Erkrankung seines Vaters an Alzheimer. Der Leser erfährt vom früheren Vater durch Erzählungen aus seiner Kindheit, Jugend und seinem Erwachsenenalter.
    Betroffene Angehörige mögen in diesem Buch Trost finden. Die Beschreibung heiterer Momente zeigt die positive Seite, die das Begleiten dieser Krankheit auch mit sich bringen kann. Die wunderschöne Sprache macht selbst das schwierige Thema zum Genuss.

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  • Mein Buchpreis-Favorit !!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.03.2011

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    Dieses relativ knappe Buch von Arno Geiger ist fuer mich das lesenswerteste Buch der letzten Jahre. Er hat sich nicht gescheut, sehr persoenliche Erfahrungen und Gedanken zum schwierigen Thema Demenz zu Papier zu bringen - und das in sehr angenehm zu lesendem, gutem Stil.
    Das Buch ueberzeugt mich als Aerztin, als selbst betroffene Angehoerige und als Literaturfan auf der ganzen Linie. Und ich kann nur jedem empfehlen LIES ES !
    Sehr herzlichen Dank, Herr Geiger fuer dieses grossartige Werk !

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