Verblendung

Der Roman zum Film. Ausgezeichnet mit dem Skandinavischen Krimipreis 2005 und dem Galaxy British Book Award, Kategorie Crime Thriller of the Year 2009. Mit Bonusmaterial

von Stieg Larsson

Buch

Taschenbuch (699 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt
Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.
An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.
Ausgezeichnet mit dem skandinavischen Krimipreis.

Mit 16 Seiten Bonusmaterial:
- Producer's note (Produzent schreibt über die Verfilmung)
- Director's note (Regisseur schreibt über die Umsetzung und Dreharbeiten)
- Infos zur Besetzung der Hauptrollen (Mikael Blomqvist, Lisbeth Salander)

Produktdetails

Verkaufsrang: 12.224
ISBN-10: 3-453-50384-8
EAN: 9783453503847
Originaltitel: Män Som Hatar Kvinnor (Millennium 1)
Erschienen: 01.09.2009
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 699
Gewicht: 417 g
Übersetzer: Wibke Kuhn
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Stieg Larsson

Stieg Larsson, der am 15.August 1954 in Skelleftehamn als Sohn zweier noch sehr junger Eltern zur Welt kam, war Autor, Journalist und Herausgeber des antirassistischen Magazins EXPO. Bis er acht Jahre alt war wuchs Stieg Larsson in Nordschweden in armen Verhältnissen bei seinen Großeltern auf, die beide große Krimifans waren. Schon früh bekam er eine Schreibmaschine geschenkt, die den Grundstein für seine Karriere als Journalist und Autor legte. In den 80ern arbeitete er als Journalist und Anti-Faschismus-Experte, der auch mit Scotland Yard kooperierte. Wegen seiner Sachbücher die er vor seinen Romanen veröffentlichte, erhielt er Morddrohungen. Trotzdem lies er sich vom Kampf gegen Ungerechtigkeit und Rechtsextremismus nicht abbringen. Inspiriert von den Lieblingsautoren seiner Großeltern, die eine 10-teilige Krimireihe geschrieben hatten, wollte auch Larsson eine 10-teilige Serie schreiben. Seine "Workaholic-Mentalität" ließ ihn tagsüber an den Recherchen gegen Rechtsextremismus arbeiteten und nachts an seinen Romanen weiterschreiben. Der Lebenswandel von Stieg Larsson war, so wie das seines Alter Egos Mikael Blomkwist, eher ungesund. Die Folge war ein Herzinfarkt, der der Grund für den Tod von Stieg Larsson am 9. November 2004 war. Erst nach seinem Tod wurden seine Werke richtig berühmt, 2006 erhielt er für "Verblendung" den Skandinavischen Krimipreis und die Verfilmung 2009 trat noch größere Begeisterungsstürme los.

Meinung der Redaktion

Larsson ist allein aufgrund seiner Biografie, brillant, spannungsreich und aufregend. Seine Romane und die Verfilmungen zeigen Gesellschaftskritik, kleine Anspielungen schwedischer Klassiker und bewegen. Fesselnd, aufregend, bietet Suchtpotenzial bis zur letzten Seite oder Minute...

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Buchhändlertipps

  • Tolles Lesefutter Band 1

    von Doris Oberauer, am 14.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Schade, dass Stieg Larsson diesen Erfolg von seinen Büchern nicht mehr erlebt. Er starb mit nur 50 Jahren an einem Herzinfarkt. Die Millennium Bücher stehen seit Jahren auf den Bestseller Listen. Verfilmt wurden sie auch schon, sehr gut sogar. Der Journalist Mikael Blomkvist ist 45 Jahre alt und Herausgeber eines Magazins. Er trinkt sehr viel Kaffee und liebt die Frauen. Die zweite Protagonistin ist die 25-jährige Hackerin Lisbeth Salander. Der Fall kann beginnen! Unbedingt lesen!
  • Auftakt der großen Milleniumstriologie

    von Josef Eckl, am 08.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg-Europark

    Mikael Blomkvist, leidenschaftlicher Journalist, und Lisbeth Salander, unorthodoxe, aber geniale Rechercheurin untersuchen gemeinsam einen Jahrzehnte zurückliegenden Mordfall.

    Der Beginn von Sieg Larssons großem Werk. Die Handlungsstränge brauchen am Anfang etwas Zeit um sich zu verbinden und es "tut" sich eher wenig in der ersten Hälfte des Buches. Nachdem sich die beiden Hauptpersonen aber schließlich treffen, gewinnt die Geschichte aber deutlich an Spannung und läuft auf ein großartiges Finale aus.

    Insgesamt sehr zu empfehlen. Die Figur der Lisbeth Salander im speziellen ist derart interessanter, tiefgründiger und ungewöhnlicher Charakter, dass es schon allein deswegen ein Versäumnis wäre, dieses Buch nivcht zur Hand zu nehmen.
  • 1. Band der "Millennium-Trilogie"

    von Martin Berger, am 30.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Als der Journalist Mikael Blomkvist den Auftrag des Industriellen Henrik Vanger annimmt,eine Chronik seiner Familie zu schreiben, ahnt er noch nicht was ihm bevorsteht.
    Mit Lisbeth Salander, die Blomkvist während seiner Recherchen kennenlernt, haben wir nun
    die beiden Hauptpersonen beisammen.
    Die folgenden Ereignisse werden ihr Leben gefährden und verändern.
    Mehr sei hier nicht verraten - nur soviel: Gediegene Hochspannung aus Schweden!

Kundenrezensionen

  • Super spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Super spannend, toll geschrieben. Wirklich empfehlenswert. Für jung bis alt. Kenne mehrere, die dieses Buch empfehlen. Viel besser als der Film.

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  • Außergewöhnlich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.03.2011

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    Ich war zuerst sehr skeptisch, wie ich das meistens bei Titeln auf der Bestsellerliste bin, aber dieser Thriller hat mich umgehauen. Intelligent, spannend, mit Charakteren, die authentisch wirken und mit denen man mitfiebert. Sicher, Lisbeth ist alles anderes als perfekt, aber sie ist sehr intelligent und versucht, zurecht zu kommen.
    Die Handlung, die rund um die verschwundene Harriet Vanger aufgebaut wird, ist unglaublich spannend und man fiebert bis zum Ende mit. Ich habe das Ende des Buches nicht kommen sehen!

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  • Spannend bis zur letzten Seite Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.11.2010

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    Eines der Bücher, die man garnicht mehr aus der Hand legen möchte...
    Super Schreibstil, spannende Geschichte!
    Bin gespannt auf die 2 folgenden Bücher!

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  • Was ist geschehen...? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dr. Exitus, am 12.11.2010

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    Ein spannender und faszinierender Thriller, und der Auftakt zur dreiteiligen Millennium Reihe des verstorbenen schwedischen Autors Stieg Larsson.Der Wirtschaftsjournalist M. Blomkvist wird vom reichen Industriellen Henrik Vanger damit beauftragt aufzuklären,was mit seiner Nichte Harriet vor Jahrzehnten geschehen ist.Harriet ist auf einer Familienfeier spurlos verschwunden.Ihre Leiche wurde nie gefunden,aber der alte Vanger vermutet das sie ermordet wurde.Als Blomkvist seine Ermittlungen aufnimmt taucht er immer tiefer in die Verstrickungen der Familie Vanger ein und gerät selbst in Gefahr.
    Ein rasanter Thriller mit einer überraschenden Lösung am Schluß.Leider gibt es auch ziemlich viele Nebenhandlungsstränge die ausführlich verfolgt werden,aber auf die Haupthandlung keinen Einfluß und somit auch keine Bedeutung haben.Dadurch wird es manchmal etwas langatmig.Ebenso wird das Sexleben der Hauptfigur ziemlich ausgeschlachtet,obwohl für die Handlung nicht wichtig.Dennoch fesselt einen dieses Buch einfach.Störend ist im Buch auch die Werbung.Anstatt zu schreiben:"Er nimmt die Digitalkamera vom Schreibtisch und....",wird z.B. geschrieben: "Er nimmt seine Panasonic Kamera mit 16 fach Zoom und soundsoviel Pixel vom Schreibtisch und..."Zahlreiche Markennamen und man könnte fast sagen Produktbeschreibungen nerven ziemlich.Deshalb bei einem so brillianten Buch ein Stern Abzug.Das Buch zum Film mit der jungen Frau als Cover ist identisch mit der anderen Ausgabe mit der Steinstatue als Cover.FAZIT:Sehr gut gelungener Thriller.LESENSWERT!

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  • Solide Unterhaltung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von leser61, am 20.10.2010

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    Den Hype um Stieg Larssons Romantrilogie kann ich bis jetzt noch nicht ganz nachvollziehen, liegt wohl daran, dass der Autor bereits verstorben ist. Dennoch: "Verblendung" ist solide Unterhaltung, flott geschrieben (aber mit Abstand kein Henning Mankell-Format) und präsentiert ein interessantes Ermittlerduo, vor allem der Charakter der Lisbeth Salander fasziniert und macht neugierig auf Teil 2. Insgesamt aber kein spektakulärer "Fall", dennoch bleibt man dran und will auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht. Zum echten Genre-Highlight fehlt allerdings noch etwas die erzählerische Klasse. Manche Wendungen des Plots sind doch ein wenig einfach geraten. Dennoch werde ich dranbleiben und auch die Fortsetzung lesen....

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  • Eiskalt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.08.2010

    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mikael Blomkvist ist beliebt bei den Frauen und unerbittlich in seinem Job als Enthüllungsjournalist. Doch irgendetwas ist schief gelaufen – findet er sich doch wegen Falschaussage vor Gericht wieder…
    …und ausgerechnet Lisbeth Salander, deren soziale Kompetenzen eher gegen Null gehen – ihre Fähigkeiten als Hackerin allerdings unübertroffen sind, wird auf ihn angesetzt. Sie hat aber sonst auch noch etwas zu erledigen…

    Der Großindustrielle Henrik Vanger sucht seit Jahren verzweifelt nach seiner Nichte Harriet, die bei einem tragischen Unfall spurlos verschwand. Vor seinem Tod möchte er Klarheit! Er verdächtig den gesamten Vanger-Clan.
    Henrik hat vor, den Journalisten zu beauftragen, dessen Arbeit er seit Jahren verfolgt. Und er hat einen Köder, dem Blomkvist nicht widerstehen kann.

    Die Ereignisse überstürzen sich, als Lisbeth und Mikael aufeinander treffen. Ein Sumpf aus Intrige, Wahnsinn und Brutalität tut sich vor ihnen auf…

    Spannend und erschütternd!

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  • grandios Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    buch und film sind spitze! eine einzigartige geschichte, die mitfühlen und mitfiebern lässt. larsson für mich persönlich kein autor der "leichten kost", dafür bis in kalkül recherchiert, hochwertig, einzigartig! sehr viele protagonisten auch hier erfordern höhere konzentration beim lesen, deshalb als nachtlektüre nur bedingt geeignet.

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  • R. Senftleben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Habe in der letzten Zeit kein spannerndes Buch gelesen.
    Wenn man angefangen hat zu lesen - kann man nicht mehr aufhören.

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  • einfach super! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von dola, am 01.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Einfach Hammer!
    Trotz vielen Charakteren, weiss man immer wer gemeint ist (im Gegensatz z.B. zu Frank Schätzings "LIMIT"). Stieg Larrson war ein aussergewöhnlich begabter Storywriter mit äusserst guten Kentnissen über die Themen die im Buch behandelt werden. Im Stum erobert er mit seinen Figuren Lisbeth Salander und Mikael Bloomkvist die Liebe der Leser.

    Einfach super!

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  • Fulminantes Debüt der Millenium-Triologie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Steffi Peters, am 13.04.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Verblendung" ist der erste Teil der Millennium-Triologie des leider viel zu früh verstorbenen Schweden Stieg Larsson.
    Neben dem faszinierenden Plot sind es die beiden Hauptfiguren, die dieses Buch zu einem Meisterwerk machen. Selten findet man in einem Thriller so psychologisch ausgefeilte, komplexe und faszinierende Figuren. Vor allem Lisbeth Salander, der komplizierteste, glaubhafteste und interessanteste Charakter, ist eine Figur, die einen nicht loslässt.

    Verblendung ist ein wahnsinnig spannender, gesellschaftskritischer Kriminalroman, der mit einer wendungsreichen Story begeistert. Am Ende des Buches dürstet es nach den nächsten Teilen der Geschichte, Verdammnis und Vergebung.

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  • Roman zum Film Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Byrohl, am 23.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Verblendung“ ist der erste Teil der Millenium Trilogie des 2004 verstorbenen Autors Stieg Larsson. Der Journalist Mikael Blomquist wird von dem Grossindustriellen Henrik Vanger engagiert, um heraus zu finden, was mit dessen verschwundener Nichte passierte.
    Ein unglaublich spannender Krimi und zu Recht Dauergast auf den Bestsellerlisten. Bei dieser Ausgabe handelt es sich um das Taschenbuch zum Film mit entsprechendem Cover.

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  • Einreihen in "Beste Krimis" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 17.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Einer der besten Krimis, den ich in der letzten Zeit gelesen habe! Geschickt schafft es Larsson die unterschiedlichen Handlungsstränge zu verknüpfen und uns mit auf eine Reise in die dunkle Vergangenheit Schwedens zu nehmen. Mikael Blomkvist, ein bekannter Enthüllungsjournalist, soll einem schwerreichen Industriemagnaten einen letzten Wunsch erfüllen: Vor Jahren verschwand seine Lieblingsnichte und alle möglichen Suchaktionen waren nicht vom Erfolg gekrönt. Vor seinem Lebensende will der Industriemagnat mit Mikael Blomkvist einen letzten Versuch starten. Und Mikael findet etwas... Wie gesagt, ein Buch über Schwedens dunkle Geschichte, Familiengeheimnisse und aktuelle Verbrechensmuster! Hier spürt man ausserdem ganz deutlich, dass Larsson nah am Puls der Zeit war. Und: interessante Hauptfiguren!

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  • Band 1 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 09.01.2010

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Beschreibung:
    Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt
    Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.
    An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
    In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.

    Ein absolut fesselnder Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte.
    Spannung bis zum letzten Wort.
    Nach Beendigung bin ich gleich losgezogen und habe mir Band 2 gekauft.
    Stieg Larsson ist ein genialer Autor.
    Schade, das er vor seinem Tod nur diese 3 Romane um Michael Blomquist geschrieben hat.

    Reihenfolge der Bücher

    1 Verblendung
    2 Verdammnis
    3 Vergebung

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  • Genialer Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Guba, am 15.11.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Warum ist dieser Krimi ein Bestseller? Lesen sie die ersten 50 Seiten und Sie wissen warum! Ich habe begonnen und musste mich zwingen, das Buch wieder aus der Hand zu legen, so genial ist diese Geschichte aufgebaut. Eine Mischung aus Kriminal- und Familiengeschichte, psychologisch genial beschrieben. Bitte lesen!!!

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  • Verblendung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Lothar Zehetmaier, am 26.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hervorragend spannender Krimi,wobei man fast das Buch nicht mehr aus der Hand geben kann. Hoffentlich wird der Film genauso gut. Werde bestimmt die gesamte Triologie lesen.

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Freitag, 1. November


Es wiederholte sich alljährlich. Der Empfänger der Blume feierte seinen zweiundachtzigsten Geburtstag. Sowie die Blume bei ihm angekommen war, öffnete er das Paket und entfernte das Geschenkpapier. Danach griff er zum Telefonhörer und wählte die Nummer eines ehemaligen Kriminalkommissars, der sich nach seiner Pensionierung am Siljan-See niedergelassen hatte. Die beiden Männer waren nicht nur gleich alt, sie waren sogar am selben Tag geboren, was in diesem Zusammenhang nicht einer gewissen Ironie entbehrte. Der Kommissar wusste, dass der Anruf um elf Uhr morgens nach der Postzustellung eingehen würde, und trank Kaffee, während er wartete. Dieses Jahr klingelte das Telefon bereits um halb elf. Er nahm den Hörer ab und sagte hallo, ohne sich mit Namen zu melden.
"Sie ist angekommen."
"Was für eine ist es dieses Jahr?"
"Keine Ahnung, was das für eine Blume ist. Ich werde sie bestimmen lassen. Weiß ist sie." "Kein Brief, nehme ich mal an?"
"Nein. Nur die Blume, sonst nichts. Der Rahmen ist derselbe wie letztes Jahr. So ein Billigrahmen zum Selberzusammenbauen."
"Poststempel?"
"Stockholm."
"Handschrift?"
"Wie immer, alles in Großbuchstaben. Gerade, ordentliche Buchstaben."
Damit war das Thema erschöpft, und ein paar Minuten saßen die beiden schweigend am jeweiligen Ende der Leitung. Der pensionierte Kommissar lehnte sich am Küchentisch zurück und zog an seiner Pfeife. Er wusste jedoch, dass von ihm keine erlösende oder bestechend intelligente Frage mehr erwartet wurde, die ein neues Licht auf diese Angelegenheit hätte werfen können. Diese Zeiten waren seit vielen Jahren vorbei, und das Gespräch der beiden alternden Männer hatte beinahe schon den Charakter eines Rituals - eines Rituals um ein Mysterium, dessen Lösung keinen anderen Menschen auf der ganzen Welt interessierte.
Ihr lateinischer Name lautete Leptosperum (Myrtyceae) Rubinette. Ein wenig imposantes Strauchgewächs mit kleinen, heidekrautähnlichen Blättern und einer zwei Zentimeter großen weißen Blüte mit fünf Kronenblättern. Sie war ungefähr zwölf Zentimeter hoch.
Das Gewächs stammte ursprünglich aus den australischen Busch- und Gebirgsgegenden, wo es in kräftigen Büscheln wuchs. In Australien nannte man es desert snow. Später sollte eine Expertin von einem botanischen Garten in Uppsala feststellen, dass es sich um eine ungewöhnliche Pflanze handelte, die nur selten in Schweden gezogen wurde. In ihrem Gutachten schrieb die Botanikerin, dass die Rubinette mit der Rosenmyrte verwandt war und oft mit ihrer viel häufiger auftretenden Cousine, Leptospermum Scoparium, verwechselt wurde, die in Neuseeland sehr verbreitet war. Wie sie erklärte, bestand der Unterschied darin, dass die Rubinette ein paar mikroskopisch kleine rosa Punkte an der Spitze der Kronenblätter aufwies, was ihnen einen leichten Rosaschimmer verlieh.
Die Rubinette war im Großen und Ganzen eine verblüffend anspruchslose Blume. Wirtschaftlichen Wert hatte sie überhaupt nicht. Soviel man wusste, besaß sie keine Heilkräfte und enthielt auch keine halluzinogenen Substanzen. Man konnte sie weder essen noch als Gewürz verwenden, und für die Erzeugung pflanzlicher Farbstoffe war sie ebenfalls wertlos. Für die australischen Ureinwohner, die Aborigines, hatte sie hingegen eine gewisse Bedeutung, da diese das Gebiet und die Flora rund um den Ayers Rock traditionell als heilig betrachteten. Der einzige Daseinszweck dieser Blume schien also darin zu bestehen, ihre Umgebung mit ihrer unbeständigen Schönheit zu erfreuen.
In ihrem Gutachten schrieb die Botanikerin, dass der desert snow in Australien schon ungewöhnlich war, in Skandinavien aber geradezu eine Rarität. Sie selbst hatte noch nie ein Exemplar zu Gesicht bekommen, doch als sie Kollegen zurate zog, erfuhr sie, dass man versucht hatte, diese Pflanze in einem Garten in Göteborg einzuführen, und dass es denkbar war, dass sie hie und da privat angepflanzt wurde, von Blumenliebhabern und Amateurbotanikern in ihren eigenen kleinen Gewächshäusern. Die Blume war in Schweden nur schwer zu ziehen, weil sie ein mildes und trockenes Klima benötigte und während des Winterhalbjahres in einem geschlossenen Raum stehen musste. Für kalkhaltigen Boden war sie ungeeignet. Das Wasser musste ihr von unten her zugeführt werden, direkt an die Wurzeln. Man musste schon ein Händchen für sie haben.
Dass diese Blume in Schweden derart selten war, hätte die Suche nach ihrer Herkunft theoretisch erleichtern müssen, aber praktisch gesehen war das eine unlösbare Aufgabe. Man konnte weder in Registern nachschlagen noch Lizenzen überprüfen. Niemand wusste, wie viele private Blumenzüchter sich überhaupt darum bemüht hatten, eine so schwer zu kultivierende Blume zu ziehen - alles war möglich, von einem einzelnen bis hin zu mehreren hundert Blumenfans, die Zugang zu Samen oder Pflanzen hatten. Die konnten entweder privat gekauft oder über den Postweg von einem anderen Züchter oder jedem beliebigen botanischen Garten in Europa bestellt werden. Man konnte sie sogar direkt von einer Australienreise mitbringen. Mit anderen Worten: Unter den Millionen von Schweden, die ein kleines Gewächshaus oder auch nur einen Blumentopf im Wohnzimmerfenster hatten, ausgerechnet diesen einen Züchter herauszufinden, war ein hoffnungsloses Unterfangen.
Diese Blume war nur eines der vielen rätselhaften Exemplare, die jedes Jahr am 1. November in einem gefütterten Umschlag eintrafen. Jedes Jahr war es eine andere Art, aber es waren stets schöne und meistens relativ seltene Blumen. Wie immer war die Blume gepresst, sorgfältig auf Aquarellpapier gelegt und hinter Glas in einem einfachen Rahmen mit dem Format 29 x 16 Zentimeter befestigt worden.
Das Geheimnis um die Blumen war den Massenmedien oder der Allgemeinheit nie bekannt geworden, sondern nur einem ausgewählten Kreis. Vor drei Jahrzehnten war das jährliche Eintreffen der Blume Gegenstand von Analysen des Staatlichen Kriminaltechnischen Laboratoriums gewesen; Experten für Fingerabdrücke und Grafologen, Ermittler und ein paar Verwandte und Freunde des Empfängers hatten sich mit dem Rätsel beschäftigt. Nun bestand der Kreis der Akteure nur mehr aus drei Personen: dem alternden Geburtstagskind, dem pensionierten Polizisten und natürlich dem Unbekannten, der das Geschenk geschickt hatte. Da sich zumindest die beiden Erstgenannten bereits in einem so respektablen Alter befanden, dass es Zeit wurde, sich auf das Unausweichliche vorzubereiten, würde sich der Kreis der Interessierten bald noch verkleinern.
Der pensionierte Polizist war ein mit allen Wassern gewaschener Veteran. Er würde niemals seinen ersten Einsatz vergessen, bei dem er einen gewalttätigen und schwer betrunkenen Anlagenmechaniker festgenommen hatte, bevor dieser sich selbst oder anderen weiteren Schaden zufügen konnte. Im Laufe seiner Karriere hatte er Wilderer, prügelnde Ehemänner, Betrüger, Autodiebe und angesäuselte Autofahrer eingesperrt.

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