Letzte Nacht in Twisted River
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Letzte Nacht in Twisted River

Roman

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Buch

gebunden (732 Seiten)

Sprache: Deutsch

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1954 in einem Flößer- und Holzfällercamp in den Wäldern von New Hampshire: Der 12-jährige Danny verwechselt im Dunkeln die Geliebte des Dorfpolizisten mit einem Bären, mit tödlichen Folgen. Der Junge muss mit seinem Vater Dominic, dem Koch des Camps, fliehen - zuerst nach Boston und von dort weiter nach Vermont und Iowa und schließlich nach Kanada, verfolgt von einem Rächer, der auch nach Jahrzehnten nicht vergisst. Jedes Mal steht Dominic in einer neuen Küche und muss aus fremden Zutaten etwas zaubern: ein neues Gericht, eine neue Identität, eine neue Existenz für sich und seinen Sohn. Doch das Leben von Danny und Dominic bleibt eine Achterbahnfahrt, mit höchstem Glück und tiefstem Schmerz, mit bedrohlichen ebenso wie mit liebenswerten Weggefährten. Dabei sehnen sich die beiden nur danach, endlich zur Ruhe, irgendwo anzukommen.

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 07.06.10
Solche Romane kann nur John Irving schreiben. Eine außergewöhnliche Geschichte, außergewöhnlich gut erzählt von einem außergewöhnlichen Ausnahmekönner der Literatur. Letzte Nacht in Twisted River ist intensiv, sprachgewaltig, einfühlsam. Es raschelt immerzu auf den Seiten, vor Leben, Glück, Trauer, Spaß, Schmerz und unglaublichen Ereignissen. Ein Buch mit der Wucht eines reißenden Flusses. Ein Meisterstück! Es steht auf einer Stufe mit Irvings besten Werken wie Gottes Werk und Teufels Beitrag.

Produktdetails

ISBN-10: 3-257-06747-X
EAN: 9783257067477
Originaltitel: Last Night at Twisted River
Erschienen: Juni 2010
Verlag: Diogenes Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 732
Länge/Breite: 189mm/129mm
Gewicht: 544 g
Übersetzer: Hans M. Herzog
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Geboren am 2. März 1942 in Exeter, im Staat New Hampshire, als ältestes von vier Kindern. John Irvings Vater war Lehrer und Spezialist für russische Geschichte und Literatur. Seine Kindheit verbrachte Irving in Neuengland. 1957 begann er mit dem Ringen; 19jährig wusste Irving, was er werden wollte: Ringer und Romancier. Studium der englischen Literatur an den Universitäten von New Hampshire und Iowa, wo er später Gastdozent des Schriftsteller-Workshops war. Deutschkurs in Harvard. 1963-1964 Aufenthalt in Wien. 1964 Rückkehr in die Vereinigten Staaten. Arbeit als Lehrer an Schule und Universität bis 1979. Lebt heute in Toronto und im südlichen Vermont.
1968 erschien sein erster Roman, doch erst mit seinem vierten, Garp, gelang ihm der Durchbruch. John Irving ist verheiratet mit Janet Turnbull, einer kanadischen Literaturagentin, und hat drei Söhne, Colin (*1965), Brandan (*1969) und Everett (*1991).

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Buchhändlertipps

  • großes Lesevergnügen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 13.10.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Es gibt Schriftsteller denen es gelingt den Leser,die Leserin vom ersten Satz an zu fesseln und in das kommende Geschehen hineinzuziehen.
    John Irving ist einer davon.
    Hauptdarsteller in " Letzte Nacht in Twisted River" sind ein Koch und sein Sohn.
    Durch die Geschichte oder durchs Leben begleitet werden sie u.a. von Ketchum, einem Holzfäller, Indianer-Jane ca. 135 kg ,Sixpack usw.usw..
    Nicht zu vergessen Constable Carl, der den Koch und seinen Sohn nach einem Unglücksfall der besonderen Art bis zum bitteren Ende verfolgen wird.

    John Irving ist ein ganz wunderbarer Geschichtenerzähler
  • Letzte Nacht in Twisted River Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andrea Erber, am 03.05.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Dieser Roman von John Irving hat mich wieder einmal sehr begeistert. Die so gut beschriebenen Protagonisten in seinem Roman lassen einem nicht mehr los und man lebt und fühlt mit Ihnen. Sehr lesenswert!
  • "Von der Sehnsucht und der Flüchtigkeit des Glücks" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Brigitte Dorotik, am 08.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Villach ATRIO

    Ein "Muss" für alle Fans von John Irving!

    Sein neuer Roman mit viel Eleganz, wild und schräg!
  • Ein Lesegenuss! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 11.08.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Endlich, ein neues Buch von John Irving!
    Dominic ist Koch in einem Holzfällercamp. Sein Sohn Danny ist zwölf. Die Mutter ertrank in dem Fluss Twisted River. Durch einen unglücklichen Unfall müssen die beiden fliehen, ihr ganzen Leben lang, quer durch Amerika...
    Ein wunderbares, herrliches Buch.
  • Typischer Irving Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Johanna Richter, am 04.07.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Jedes Mal wenn es angekündigt wird, dass Irving mit einem neuen Buch kommt, freue ich mich schon, und auch dieses Mal war es ein Genuss sein letztes Buch zu lesen.
    „Letzte Nacht in Twisted River“ ist ein typischer Irving Roman mit allen Ingredienzien die man sich zwar von ihm erwartet aber trotzdem immer wieder überrascht und unterhält.
    Am besten einfach lesen und die gute Unterhaltung genießen!
  • unbedingt lesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 23.06.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Es gibt Schriftsteller denen es gelingt den Leser,die Leserin vom ersten Satz an zu fesseln und in das kommende Geschehen hineinzuziehen.
    John Irving ist einer davon.
    Hauptdarsteller in " Letzte Nacht in Twisted River" sind ein Koch und sein Sohn.
    Durch die Geschichte oder durchs Leben begleitet werden sie u.a. von Ketchum, einem Holzfäller, Indianer-Jane ca. 135 kg ,Sixpack usw.usw..
    Nicht zu vergessen Constable Carl, der den Koch und seinen Sohn nach einem Unglücksfall der besonderen Art bis zum bitteren Ende verfolgen wird.

    John Irving ist ein ganz wunderbarer Geschichtenerzähler und dieser Roman ist ein Vergnügen der Extraklasse.

  • Ein Holzfäller, ein Koch, dessen Sohn und ihre Liebeswirren Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martin Bär, am 27.05.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Johann

    Vier Jahre hat uns John Irving auf einen neuen Roman warten lassen, aber das Warten hat sich gelohnt! Hier sind wieder die typischen John-Irving-Zutaten, die mir gleich ein Gefühl der Vertrautheit gaben: Bären und Ringen. In den letzten Büchern musste ich darauf verzichten, aber jetzt findet Irving wieder dahin zurück, wo er herkommt. Neuengland ist Irving-Land, und da gibt es halt Bären und Ringen.

    Diese Dinge sind aber nur Randthemen, es geht um eine Vater-Sohn-Geschichte und eine Fehde, die Danny und seinen Vater zu Gejagten macht. Für mich ist die interessanteste Figur Ketchum, ein alter und der beste Freund des Kochs Dominic. Ketchum ist ein ungeschlachter Holzfäller, ein Kerl mit harter Schale und weichem Kern. Es gibt in diesem wunderbaren Roman noch so viele tolle Figuren, ich könnte mich da ausbreiten…

    John Irving breitet auf über siebenhundert Seiten ein ganzes Panorama von Lebensgeschichten aus, das ist einfach ein großartiger Schriftsteller. Unbedingt lesen, und dann alle anderen Irving-Romane (sofern Sie das nicht ohnehin schon getan haben)!

Kundenrezensionen

  • Letzte Nacht in Twistet River Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katharina Pfeiffer, am 09.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Roadmovie, Vater-Sohn-Geschichte, Entwicklungsroman... dieses Buch hat alles, was das Leserherz begehrt. Großartig wie eh und je erzählt Iriving die Geschichte seiner beiden Helden, eines leidenschaftlichen Kochs und seines Sohns, die durch missliche Umstände für den Tod eines Holzfällers verantwortlich und nun ihr Leben lang auf der Flucht vor Rache sind. Toll, vielschichtig und absolut spannend. Für Irvingfans und solche, die es werden wollen.

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  • Wunderbar verrückt was sich in den Wäldern New Hampshires tut... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Beate Müller-Egberink, am 09.02.2011

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    Das ist mal wieder ein typischer Irving!
    Was vermag die einzigartige Beziehung und Liebe eines Vaters zu seinem Sohn?
    Im besten Fall ist es eine Verbindung die durch das gesamte Leben trägt, allen Schwierigkeiten zum Trotz!
    Man merkt einmal mehr, Irving ist ein Familienmensch!
    Der 12jährige Danny verwechselt nachts die Geliebte seines Vaters "pikanterweise" mit einem Bären und erschießt sie!
    Diese Frau ist gleichzeitig die Freundin des Dorsheriffs, ein gnadenloser, brutaler und unangenehmer Zeitgenosse der nun natürlich auf Rache sinnt!
    Nun beginnt das Abenteuer! Vater und Sohn fliehen Hals über Kopf, unterstützt vom besten Freund des Vaters.
    Ein Road-Movie beginnt, quer durch diverse Staaten, immer geht es auch um's Ankommen, Bleiben, - doch Heimat ist nicht so einfach zu finden!
    Es ist diese tiefe Liebe zwischen Vater und Sohn, der Wert von Freundschaft und Beziehung die diesen "tragikomischen" Roman zu einem besonderen Leseerlebnis machen.
    Bunt, verrückt und temporeich!

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  • Juhu!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.10.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Endlich wieder ein neuer Irving! Und auch diesmal fiel es mir schwer mich von meinem Buch zu trennen. Alle typischen Elemente eines Irvings sind wieder vertreten, werden aber wunderbar neu gemischt. Obwohl oder gerade weil die Erzählung über das Leben des Hauptdarstellers und seines Vaters nicht wirklich spannend ist, macht es Freude ihr zu folgen und zu erleben was für ein Mann aus dem kleinen Jungen wird, der die Geliebte seines Vaters mit einer Pfanne erschlug, weil er sie für einen Bären hielt. In gemütlichem Tempo fliehen die beiden ihr Leben lang vor den Folgen dieses Geschehens und lassen sich am Ende doch einholen. Eine Lektüre der man sich auch nach einem anstrengenden Tag widmen kann und entspannt wieder daraus hervorkommt.

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  • Neues von Irving ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dieter Theiss, am 10.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Da sind sie alle wieder, die liebenswerten obskuren Figuren, die wir aus anderen John-Irving-Büchern kennen und lieben: der Junge und seine freundschaftliche Beziehung zum Vater, die mächtigen, angsteinflößenden Frauen und sogar ein Bär.
    Das alles ist gekonnt zusammengefügt, man taucht in die bekannte Welt Irvings ein und fühlt sich sicher geleitet. Bei all dem soll nicht verschwiegen werden, dass einige Längen zu überlesen sind und ein guter, tapferer Lektor an der einen oder anderen Stelle die Schere angesetzt hätte.
    Doch ein durchschnittlicher John Irving überragt immer noch so manches Lesefutter !

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  • Endlose Wiederholungen in einer langatmigen Story Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jürgen, am 10.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es ist ja nicht schlecht, wenn man in Büchern eines geliebten Autors hin und wieder Elemente früherer Werke findet, aber bei Twisted River hat Irving damit stark übertrieben. Beispielsweise erlebt Jolante aus "Hotel New Hampshire" gleich eine mehrfache Wiedergeburt, deren letzte, eine wahre Riesin auch mal wieder Tattoos trägt, die Geschichten erzählen. Ringende Schüler, Jogger und deren Probleme in Wohngebieten trifft man wieder, Bären spielen mit, es gibt schon wieder einen Schriftsteller als Protagonisten und aufs Neue stirbt ein Kind durch einen Autounfall. Wie schon früher einmal zeigt uns Irving, dass Oralverkehr im Auto fatal sein kann, und die Episode vom Blauen Mustang erinnert stark an das Kapitel "Die Tür im Boden" in "Witwe für ein Jahr", wie auch der versöhnliche Schluss des Romans ein Abklatsch des zuletzt genannten früheren Werkes ist. Diese Aufzählung ist keineswegs vollständig.
    Auch stilistisch verlangt der Autor dem Leser viel ab. Zeitsprünge an sich sind sicher nicht negativ, aber Irving macht in diesem Buch überreichlich Gebrauch davon, was die ohnehin dünne Handlung nicht angenehmer zu lesen macht. Auch wenn ein Protagonist ein Koch ist, wird es für den Leser ermüdend, wenn er immer wieder aufs Neue Kücheneinrichtungen und Kochrezepte beschrieben findet. Diese Passagen laden spätestens nach dem vierten oder fünften Mal zum Diagonallesen ein.
    Man könnte meinen, der Autor habe alle seine früheren Werke in einen Mixer geworfen und die Stücke mit dünnem Kleister zu einem neuen Buch verklebt. Dünner Kleister deshalb, weil die Story wenig von der Intensität und Spannung der älteren Bücher dieses Autors hat. Die erzählte Familiengeschichte ist langatmig und ohne großartige Höhepunkte.
    Einem Leser, der dieses Buch als erstes Werk Irvings liest, werden zwar die vielen Neuaufgüsse alter Szenen und Personen nicht auffallen. Dennoch ist es ganz sicher kein Roman, der so einen Leser zu einem Fan Irvings machen wird.

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  • Was interessieren mich Holzfäller? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Gordon, am 30.08.2010

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    Immer, immer beschäftigt sich John Irving mit sozialen Milieus, die mich überhaupt nicht interssieren. Holzfäller, Tattoostudios, Huren in Amsterdam, Bärenfänger ... und immer, immer verschlinge ich jeden Irving mit Begeisterung, weil er für mich der Autor ist, der seine Figuren wirklich ernst nimmt. Nie zynisch, voller Liebe, Hingabe und Ernsthaftigkeit widmet er sich ihren Lebensgeschichten. Die Kosmen, die Irving dabei entfaltet, sprengen Horizonte frei. Irving ist so originär er selber, daß er mit dieser sturen Selbstbehauptung seit Jahrzehnten fesselt und überzeugt. Man kann ihn nur lieben oder angeekelt zur Seite legen. In "Twisted River" liebt ein Vater wieder einen Sohn auf ganz tiefe, anrührende Weise und der Sohn findet einen wundersamen Weg, sein Leben zu gehen. Iris Radisch findet das Männerkitsch. Für mich ist Irving einfach schonungslos ehrlich. What about Roth? Wer schreibt hier Männerkitsch? Irvings Frauenfiguren sind doch einfach nur genial. Frau Radisch findet die trivial. Darüber würde ich gerne einmal mit ihr einen Frauenratsch abhalten. Aber das nur am Rande.

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  • Keiner skizziert die Menschen so wohlwollend mit all ihren Macken Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alexandra Graf, am 08.08.2010

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    John Irving wird älter. Nein, dies ist keine Kritik, im Gegenteil! Ich habe all seine Werke gelesen und geliebt. Immer war er ein trefflicher skizzierer seiner Personen, ihres Glücks und ihres Elends. Immer war ein grosser Schuss Tolldreistigkeit und Wahnsinn mit dabei. Doch dieses Buch ist unendlich ruhig, gelassen, reif, durchdacht, liebevoll, genau, schlüssig, packend. Es ist eine ganz leise Geschichte, in der man jede Person glaubt persönlich zu kennen. Es ist ein leises Buch, ein zärtliches Buch, aber eins ist es ganz bestimmt nicht, langweilig!
    Danke Herr Irving, das ist Literatur!

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  • Wenn man den letzten Satz gelesen hat, möchte man am liebsten wieder von vorne anfangen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dietmar Behneke, am 02.08.2010

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    Der Roman beginnt im Jahr 1954. Ein 12-jähriger Junge namens Daniel wächst in einer Holzfällersiedlung in New Hampshire namens Twisted River auf, wo sein Vater Koch ist; aus Versehen erschlägt Daniel mit einer Bratpfanne die Geliebte seines Vaters, weil er die 140 Kilo schwere indianische Tellerwäscherin beim Beischlaf mit seinem Vater für einen Bären hält, der seinen Vater umbringen will. Dieser Totschlag nun ist die Ursache für eine Flucht von Vater und Sohn, die erst 2001 endet.
    Er erzählt eine verworrene und zugleich poetische Geschichte, die von der Sehnsucht und der Flüchtigkeit des Glücks zu berichten weiß. Tragische Momente wechseln sich mit unglaublich komischen ab und so liegen – wie so oft bei John Irving – Lachen und Weinen ganz nah beieinander. Dominics und Dannys Geschichte ist eine Geschichte voller Höhen und Tiefen, höchstes Glück und tiefster Schmerz gehören ebenso dazu, wie die eine große Liebe und die vielen kleinen. Dabei bleibt er aber immer der John Irving, den wir alle lieben: tolldreist, verrückt und durch und durch bissig.
    Wenn man den letzten Satz gelesen hat, möchte man am liebsten wieder von vorne anfangen!

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  • Die fantastischen vier Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Stepankova, am 21.07.2010

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    Ein Buch (fast) nur mit und über Männer!
    Danny, Cookie, Ketchum und Joe. So verschiden können sie kaum sein. Und doch haben sie so viel gemeinsam. Alle 4 sind auf der Flucht und auf der Suche. Suche nach Liebe, Freundschaft, Anerkennung und Erfolg. Auf der Flucht vor der Vergangenheit (die sie aber doch noch später einholt) und der Gerechtigkeit.
    Was einem beim lesen sofort auffällt ist der Tod in form von Unfällen, die andauernd passieren...... Jeder hat seine Art damit umzugehen. Ich bin sicher, das viel aus Irwings eigenem Leben darin steckt, doch es ist schön, dass er uns nicht sagt wieviel.
    Der beste Irwing aller Zeiten.Lesen! An alle (nicht nur Männer)!

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  • Ganz ehrlich: alles schon in anderen Büchern von ihm gelesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Annette, am 27.06.2010

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    An und für sich liebe ich die Bücher von John Irving. Aber bei Twisted River hatte ich das Gefühl, die Geschichte kenne ich - bloß halt mit anderen Namen. So viele Anspielungen an seine anderen Geschichten, so viele gleiche Handlungsstränge und dann auch immer wieder die Selbstironie, dass er wohl nicht von den Familiengeschichten wegkommt, bei denen es immer Dramen gibt (tödlich verunglückte Kinder) und die auch jedes Mal detaillierte Geschichten vom ersten Sex enthalten. Irgendwie hatte ich mir etwas Neues erwartet.

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  • "Er wußte, dass Geschichten Wunder waren..." Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kristin Kother, am 23.06.2010

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    Der letzte Absatz eines großartigen Romans, in dem die handelnden Figuren sich selbst treu bleiben in ihrem Versuch, ihr Leben beherrschbar zu machen.
    Irving erzählt uns in seinem modernen Märchen von der Odyssee eines Kochs
    und seines Sohns durch Newhampshire und halb Amerika, die durch eine
    tragische Verwechslung ausgelöst wird.
    Wahrlich eine Wundergeschichte!

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  • Irving in Bestfom Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sonja Johanning, am 21.06.2010

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    Dieser, mit den Worten Irvings gesprochen, lange und detailreiche Roman läßt sich nicht mit wenigen Worten beschreiben. Man muß ihn einfach von der ersten bis zur letzten Seite lesen. Ein perfekt konstruiertes Meisterwerk, dessen Entstehung und Bedeutung häufig im Text selbst durch den Schriftsteller Daniel reflektiert wird. 60 Jahre Amerika, zwischen Vietnamkrieg und 11. September, werden durch Figuren beleuchtet, die durch viele Höhen und Tiefen gehen und für die die Schlammperiode im Norden Amerikas ein bedeutsamer Gemütszustand ist. Ihr Leben ist eine Aneinanderreihung von Unfällen und doch scheinen sich die Kreise immer wieder wie vom Schicksal bestimmt zu schließen.

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  • Kochen an unebenen Plätzen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mirko Röhm, am 15.06.2010

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    John Irving hat es wieder einmal geschafft: Sein neues Buch bietet all das, was man von ihm gewohnt ist: Skurile Charaktere, die Suche nach dem Glück und jede Menge absurde Situationen aus dem Leben eines Außenseiters. Was der italienischstämmige Koch Dominic und sein Sohn Daniel auf ihrer gemeinsamen Reise durch das Leben so erleben, kann jeder von uns nachvollziehen, auch wenn die Bedingungen im "normalen" Leben stets etwas anders sind.
    Ein echter Volltreffer und perfekte Unterhaltung zum Lachen und Weinen!

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  • Herr Irving macht glücklich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katinka Engels, am 03.06.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Buch über Bären, die keine Bären sind. Ein Buch über Söhne, die auch Väter werden. Ein Buch über einen Holzfäller, der nur vorgibt, lesen zu können. Ein Buch über eine ewig anhaltende Schuld und eine dadurch immer wieder erfolgende Flucht. Ein Buch übers Neuanfangen und Neudefinieren. Ein Buch über einen Schriftsteller, der zunächst nicht weiß, wohin er soll. Ein Buch über das Kochen, die Liebe und die immer wiederkehrenden irvingschen Frauen.

    Nach dem letzten Roman von Irving hing ich in der Luft und wusste nicht so recht, was ich davon halten soll. Ich bin versöhnt!! Der alte Irving ist zurück. Nehmen Sie sich Zeit, eine Decke und ab nach draußen, zum Genießen.

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  • John Irving, Letzte Nacht in Twisted River Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Frau Gey, am 30.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Story beginnt 1954 in einem Holzfällercamp in New Hampshire.Dort lebt der verwitwete Koch Dominic Baciagalupo mit seinem 12jährigen Sohn Danny.Eines Nachts erschlägt Danny die Geliebte seines Vaters mit einer gußeisernen Bratpfanne,da er sie für einen Bären hielt.Fortan sind Vater und Sohn auf der Flucht vor dem rachsüchtigen Hilfssheriff,dem eigentlichen Lebensgefährten der Geliebten.
    Wir John-Irving-Fans begegnen in diesem Roman vielen Weggefährten der Beiden,die uns wie alte Bekannte vorkommen.Und natürlich gibt es auch wieder Bären,Motorräder - und lüsterne Cousinen.
    Für Irving-Entdecker ist dieses Buch der ideale Einstieg in seine Romanwelt,die süchtig macht.Bleibt nur noch die Frage:wann gibt es mehr?

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  • Von Bären und Köchen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mechthild Bokler-Streitberger, am 26.05.2010

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    John Irvings neuer Roman enthält wieder alle Ingredenzien, die ein guter Irving braucht. Er spielt in New Hampshire, es geht um Bären
    - jedenfalls um imaginäre - und um undurchsichtige Familienverhältnisse. Hat der Autor mich - einen echten Irving-Fan - mit seinen letzten Romanen etwas ratlos zurückgelassen, so hat er mich mit "Letzte Nacht..." wieder begeistert. Episch breit und absolut rund erzählt er von Vätern und Söhnen und der Angst vor dem gegenseitigen Verlust. Es wird viel gekocht, es gibt viele schräge Charaktere und jede Menge abstruse
    Situationen, so daß ich bei der Leküre in der Straßenbahn laut Loslachen mußte und schräge Blicke geerntet habe.

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  • Genial! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hirth, am 24.05.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es ist das Jahr 1954: In einem Flößer- und Holzfällercamp in den Wäldern von New Hampshire verwechselt der 12-jährige Danny im Dunkeln die Geliebte des Dorfpolizisten mit einem Bären. Es fällt kein Schuss, doch die Folgen sind trotzdem tödlich. Der Junge muss mit seinem Vater Dominic, dem Koch des Camps, fliehen, zuerst nach Boston und von dort weiter nach Vermont und Iowa und schließlich nach Kanada, verfolgt von einem Rächer, der auch nach Jahrzehnten nicht vergisst. Wer Irvings Werk kennt, dem wird nicht nur der Bär bekannt vorkommen. Es gibt viele weitere Bezüge zu früheren Irving-Büchern: Ein Hund, der mit seinem üblen Gestank die Umwelt verpestet, eine amputierte Hand, ein erotisches Zwischenspiel in einem Pkw mit fatalen Folgen, der Vietnamkrieg, eine körperbetonte Sportart (natürlich das Ringen), die Liste ließe sich fortsetzen. Ein bisschen ist dieses Irving-Buch ein "Best of" seiner bisherigen Romane, was aber keineswegs heißt, Irving mangele es an frischen Ideen.
    Am Ende, wenn man die letzte Seite gelesen und das Buch zugeschlagen hat, fragt man sich wie immer, wie Irving auf all diese Ideen kommt. Ein tolles Buch!

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  • Ein amerikanisches Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Simon Marshall, am 22.05.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Irving hat mit diesem Buch wieder ein Meisterstück abgeliefert, sowohl sprachlich als auch von der Geschichte her, hat mich "Letzte Nacht in Twisted River" voll überzeugt. Man taucht ein in die harte Welt der Holzfäller im Nordosten der USA und verliebt sich in diese rauhe, gnadenlose Schönheit, die Irving bildlich in den Köpfen seiner Leser zum Leben erweckt. Es ist eine amerikanische Biographie, die auf ihre untypische Weise doch so typisch ist für den American Dream. Wir leiden mit, wir fiebern mit, wir lieben mit und wir bangen mit Danny Angel dem Hauptdarsteller dieses Buchs. Und, ganz besonders wichtig für jedes Buch: Irving findet auch einen guten Weg heraus aus seiner Geschichte. Es ist viel zu lesen und man muss sich auf die Geschichte einlassen, aber es ist jede Sekunde wert, die man mit diesem Buch verbringt.

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  • Danny Baciagalupo ist der neue „Garp“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von V. Huttner, am 22.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die „Letzte Nacht in Twisted River“ erzählt die Lebensgeschichte von Danny Baciagalupo. Wie Garp wächst er als Halbweise auf; nur verliert er als Kleinkind die Mutter. Wie Garp wird auch er nach einer aufregenden Kindheit Autor. Dannys Vaterschaft ist geprägt durch ein übersteigertes Sicherheitsbedürfnis für seinen Sohn; auch Garp hatte ständig Angst um seine Kinder! Und doch ist auch dieser Roman einzigartig und wunderbar. Wie kein anderer Autor schafft John Irving es immer wieder, dass man mit dem ersten Satz in die Geschichte eintaucht. Und nach dem letzten Satz möchte man eigentlich gleich wieder von vorne beginnen. Wie gewohnt ist sein Roman bevölkert von herrlich skurrilen Personen, tragischen Unglücksfällen und vermeidbaren Unfällen. Natürlich dürfen seltsame intime Bekenntnisse nicht fehlen. Und ohne Mitwirkung des Bären wäre es wohl kein echter Irving. Wer „Garp“ toll fand, wird von „Letzte Nacht in Twisted River“ begeistert sein. Und für Irving Neulinge ist ein fabelhaftes Werk zum Einstieg. Allerdings besteht Suchtgefahr!

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  • Da ist er wieder Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alexandra Herrmann, am 20.05.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Da ist er wieder, ein echter Irving, wir haben ja lange genug warten müssen. Aber das Warten hat sich gelohnt, einfach wieder ein Riesen-Lesespass ( und auch wieder mit vielen Klammern und einigen, wenigen Bären).
    Für alle Fans, aber auch für Irving Neueinsteiger gutes Lesefutter, mit all den üblichen Irving-Protagonisten.

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