BuchhändlerInnen im Portrait
aus Aschaffenburg
- Gesamte Rezensionen
- 41 (ansehen)
- Über mich
- liebe Bücher, weil Lesen ein wichtiges Mittel gegen Dummheit und Intoleranz ist.
- Alter
- 50 Jahre
- Abteilung
- Presse, Romane, Krimis
- Funktion
- Multifunktionale Teilzeitsarbeitskraft
- Lieblingsautoren
- John Irving, Leon de Winter, Jan Seghers, Elizabeth George, Suri Hustvedt, Tim Parks, Stieg Larsson, Henning Mankell, Martin Suter, Bernhard Schlink, Simon Beckett.
- An meinem Beruf gefällt mir
- Ursprünglich habe ich Germanistik studiert und wollte entweder ans Theater, als Dramaturgin oder als Lektorin zum Verlag. Das Leben spielt anders als man denkt - und zufällig bin ich im Buchhandel gelandet, voller Engagement und viel Spaß an der Herausforderung. Toll finde ich, dass nie Langeweile aufkommt.
- Im Beruf seit
- 1989
- Das beste Buch aller Zeiten
- "Was ich liebte", von Siri Hustvedt
-
Zwischen allen StühlenRezension vom 14.04.2012Für alle bemitleidenswerten Ehefrauen und Mütter, die jahrelang die Kinder großziehen, dem rücksichtslosen Ehemann den Rücken freihalten und gegen Ende vierzig in der Krise ihres Lebens sind. Witzig, spritzig, tragikomisch und dennoch lebensecht, ein amüsanter Unterhaltungsroman, wiklich zum Lachen! -
Löst sich Israel auf?Rezension vom 14.04.2012Der holländische Autor Leon de Winter versucht hier eine Mischung aus Zukunftsroman und Vater-Sohn-Konflikt. Ein kleiner Junge verschwindet und erst nach Jahrzehnten lichtet sich das Geheimnis darüber, was wiklich geschah. Themen wie der moderne Israelstaat, der bis 2024 zu einem Zwergenstaat geschrumpft ist und das Problem der islamistischen Selbstmordattentäter werden interessant beschrieben, scheinen aber nicht lösbar. Ein Roman, der sich spannend und psychologisch, sowie auch visionär gut lesen läßt, wirklich mal was anderes! -
Ein Jahrhundert RußlandRezension vom 04.06.2011In diesem Roman von Grigori Rjaschski - Cousin von Ludmilla Ulitzkaja - wird das 20. Jhd. in Moskau anhand eines Jugenstilhauses und dessen Bewohnern beleuchtet.Im Mittelpunkt steht Rosa Mirskaja, die 1903 geboren ist. Um sie dreht sich die gesamte Geschichte, alle Tragödien und Liebesnöte der Figuren.Beim Lesen entwickelt sich das Gefühl, selbst durch die Kamera zu schauen und einen historischen Blick auf die opulente Story zu werfen. Gut erzählt, lohnt sich! -
Wiener SatireRezension vom 04.06.2011Thomas Glavinic schreibt über sich und über den Literaturbetrieb in Österreich. Eine Realsatire, die nicht jedermanns Sache ist. Wer schrägen Humor und skurrile Alltagssituationen mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Selten reflektiert ein männlicher Autor so herzhaft und stilistisch zeitgeistmäßig über sich selbst.Glavinic möchte unbedingt berühmt werden, so wie sein bester Freund Daniel Kehlmann ("Die Vermessung der Welt") - doch dieser Weg scheint lang und steinig zu sein! -
Drohung und UnheilRezension vom 08.02.2011Ein kleines Bergdorf hoch in den Anden. Vergiftete Atmosphäre, Angst vor Terroristen und Angst vor der Strafe der Berggötter. Die peruanischen Einwohner und ein ungleiches Gendarmenpaar sind dem menschlichen Haß ausgeliefert. Allein die romantische Liebesgeschichte des jungen Polizisten lassen Hoffnung auf Sonne aufkommen. Perfekt geschrieben von Mario Vargas Llosa, super! -
Marthaler ermittelt wiederRezension vom 07.10.2010Der Autor Jan Seghers legt hier seinen dritten Marthaler Krimi mit Lokalkolorit Frankfurt vor.Spannende Handlung und ein interessanter Kommissar, der sich weiterentwickelt, fesseln beim Lesen. Mehr als eine Handvoll Leichen schrecken ab und lassen rätseln. Themen wie Musik und das dritte Reich bestimmen die kriminalistische Handlung.Ein weiterer Plot im Privatleben: Tereza, die Freundin von Marthaler wartet mit einer großen emotionalen Überraschung auf. Sehr lesenswert!
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Kommissar Marthaler ermitteltRezension vom 07.10.2010Jan Seghers ist in seinem zweiten Krimi sehr viel Spannung und dichte Atmosphäre gelungen. Noch besser als in "Ein allzu schönes Mädchen" wird in der "Braut im Schnee" ein grausamer Mörder im Raum Frankfurt gesucht. Kommissar Marthaler wächst dem Leser richtig ans Herz - auch wg. seiner Liebesgeschichte zu der jungen Tereza.
Sehr empfehlenswert!
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Alt sein heißt nicht blöd seinRezension vom 28.08.2010Ingrid Noll in Bestform: Opa Willy stürzt und wird zum Pflegefall.DieSchwiegertochter und der Enkel Max zeigen Erbarmen und nehmen ihn auf - sehr zum Ärger des Vaters.Bald entstehen bösartige Pläne um dem Schicksalstod des Alten nachzuhelfen. Einzig der junge Max steht auf der Seite des Kranken...Ein sehr köstlicher Familienkrimi, ein Lesemuß für alle.












