Das bin doch ich

Roman

von Thomas Glavinic

Buch

Taschenbuch (237 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein Mann schreibt einen Roman. Der Mann heißt Thomas Glavinic, und der Mann will das, was alle wollen: Erfolg. Er will einen Verlag, einen Preis, Geld. Was er hat, ist ein Manuskript, Kopfschmerzen und leider zumeist unerträgliche Mitmenschen. Und er hat auch einen netten Freund, der selbst einen Roman geschrieben hat, ›Die Vermessung der Welt‹, dessen Verkaufszahlen enorm sind. Mit aberwitziger Komik spielt Thomas Glavinic ein Spiel mit der Wirklichkeit – ein seltenes, ungewöhnliches Lesevergnügen.
»So ein Buch gehört sich eigentlich nicht. Ein Roman über den Literaturbetrieb, der sich und seine Leser in den lakonischen Irrwitz treibt. Wer es liest, hat über Stunden hin zu lachen.« Ursula März in ›Die Zeit‹

Pressestimmen:

"Ein sehr unterhaltsames Buch."
Christian Mähr, ORF 11.12.2009

Produktdetails

ISBN-10: 3-423-13845-9
EAN: 9783423138451
Erschienen: 01.02.2010
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 237
Länge/Breite: 192mm/121mm
Gewicht: 200 g
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Thomas Glavinic

Thomas Glavinic, geboren 1972 in Graz, schreibt seit 1991 Romane, Essays, Erzählungen, Hörspiele und Reportagen. Im Jahr 2010 erhielt er den Literaturpreis der deutschen Wirtschaft in der Sparte Prosa. Thomas Glavinic lebt mit seiner Familie in Wien.

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Buchhändlertipps

  • Lesevergnügen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 17.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Ich habe " Das bin doch ich" mit großem Vergnügen gelesen.
    Der Autor ermöglicht einen genauen Blick aus seiner Richtung auf Kollegen, Kritiker, Lektoren, auf ganz normale, gescheite wie auch gescheiterte Menschen und das in einer ausgesprochen einfühlsamen, freundschaftlichen, niemals beleidigten oder beleidigenden Weise und - er erlaubt einen Blick auf sich.
    Gut, richtig gut.
  • Grüß Gott Herr Glawischnigg! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Petra Brandl, am 29.10.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Seinem Erfolgsroman „Die Arbeit der Nacht“ hat Thomas Glavinic ein Büchlein hinterhergeschickt, das auf ein „großes Thema“ verzichtet und stattdessen das Leben des Autors während des Wartens auf den Erfolg oder Misserfolg seines Werkes aufs Korn nimmt.
    Wer sich philosophische Weisheiten über das Leben eines Kreativen erwartet: Finger weg!
    Wer eine stringente Analyse über den Literaturbetrieb und seine Licht- und Schattenseiten gerne gelesen hätte: Finger weg!
    Wer eine absolut amüsante und schonungslos autobiographische Satire über die Neurosen und Unzulänglichkeiten eines getriebenen Jungautors (der uns seltsamerweise irgendwie bekannt vorkommt;) mögen kann: Finger her!
    Den SMS-Verkehr mit Daniel Kehlmann, die Teilnahme an einem Flugangstseminar, die langen Abende in Szene-Locations mit Größen der Branche, die Steirische Landesregierung Abteilung Kultur (Grüß Gott Herr Glawischnigg!): all das bereitet Glavinic dermaßen witzig und flüssig auf, dass es eine rechte Freude ist.
  • Über den Autor Thomas Glavinic Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Magdalena Berger, am 19.05.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Glavinic schreibt einen Roman über sich selbst und sein Leben als Autor.
    Als Ich-Erzähler erzählt er offen über seinen Beruf, seine Familie, seine Freizeit und über seine Gefühlszustände.
    Seine Probleme und Ängste schildert er mit viel Ironie und Humor.
    Es ist ein sehr mutiges Buch, in dem Glavinic viel über sich selbst und den Literaturbetrieb preisgibt.
    Besonderes Kopfzerbrechen machen ihm die guten Verkaufszahlen des Buches seines Freundes Daniel Kehlmann, mit dem er sich ständig vergleicht.
    Ein ganz besonderer Einblick.

  • Ganz ganz großes Lesevergnügen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gerda Keinprecht, am 04.02.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Liezen

    Selten so ein gutes Buch gelesen, in dem der Ich Erzähler unverkrampft von seinem Leben erzählt. Nicht immer einfach, wenn man von Versagensängsten geplagt wird, noch dazu panische Angst vor Krankheiten hat und mit Darmgrippe auf der Zugtoilette landet. Da wäre auch noch der Autorenkollege, und und und.
    Mich beschäftigt die Frage, was ist wohl wahr und was erfunden???

Kundenrezensionen

  • Das bin doch ich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von M. Dupré, am 16.06.2012

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    Thomas Glavinic schreibt einen Roman. "Die Arbeit der Nacht" (übrigens tatsächlich ein lesenswertes Buch) ist noch nicht erschienen, und der Autor wartet fiebrig darauf, bis die Verhandlungen mit einem Verlag abgeschlossen sind und sein neues Baby auf den Buchmarkt losgelassen wird. Doch bis dahin stolpert der stets vom Leben irritierte Autor durch sein Leben, kann sich nicht zu einem neuen Buch durchringen und fällt wahlweise seinen Mitmenschen auf die Nerven oder wird von ihnen genervt. Wenn Glavinic fast täglich mit seinem Freund Daniel Kehlmann telefoniert und immer neue Rekordverkaufszahlen von dessen "Vermessung der Welt" hört, wenn schließlich Glavinics Mutter ihren Sohn fragt, wieso er denn nicht auch einmal einen derartigen Bestseller schreiben würde, dann hat das schon eine außerordentliche komische Dimension.

    Eine Parodie auf den Literaturbetrieb an sich, ebenso eine Parodie auf Thomas Glavinic von Thomas Glavinic - komisch, witzig, geistreich. Für alle, die von platter Tommy-Jaud-Komik die Nase voll haben.

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  • Wiener Satire Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Claudia Stadler-Desch, am 04.06.2011

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    Thomas Glavinic schreibt über sich und über den Literaturbetrieb in Österreich. Eine Realsatire, die nicht jedermanns Sache ist. Wer schrägen Humor und skurrile Alltagssituationen mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Selten reflektiert ein männlicher Autor so herzhaft und stilistisch zeitgeistmäßig über sich selbst.Glavinic möchte unbedingt berühmt werden, so wie sein bester Freund Daniel Kehlmann ("Die Vermessung der Welt") - doch dieser Weg scheint lang und steinig zu sein!

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  • Autorenleben Autorenbeben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.03.2010

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    Der Buchtitel könnte eine Feststellung oder ein Frage sein. Oder gar eine Forderung. Das Wörtchen „doch“ irritiert. Der Protagonist jedenfalls trägt den Namen des Autors, eines hypochondrischen Schriftstellers in der gefährlichen Zone der Lebensmitte und - nicht zufällig - Österreichers, der uns nicht eben als Sympath entgegen kommt. Er benötigt zur Bewältigung des alltäglichen Lebens ein gerüttelt Mass an Alkohol verschiedenster Provenienz. Nun ist er natürlich nicht der erste in der Branche, der sich dieses bewährten Mittels bedient, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Als Kollateralnutzen dient es auch dazu, die Mitmenschen, die unseren Alltag bevölkern und zur Vorhölle machen, ertragen zu können. Erstaunlich, dass er eine Frau gefunden hat, die ihn mit heiterer Gelassenheit erträgt und obendrein die Mutter eines vierjährigen Sohnes gibt, ansonsten aber eher ein Schattendasein fristet. Überhaupt die Familien, die eigene und die angeheiratete, sie geistern ebenfalls durchs schwere Leben, müssen naturgemäss in Kauf genommen werden, und begeistern vor allem dann, wenn das Söhnchen gelegentlich bei den Grosseltern zwischengelagert werden kann.
    Aber man hat ja noch Freunde. Allen voran, der Erfolgsautor Daniel Kehlmann, der die Welt mit seinem Bestseller vermessen hat und per SMS unseren geschundenen Autor jeweils mit den neuesten Verkaufszahlen seines schriftstellerischen Wunderwerks versorgt. Wenn man selber in diesem Gewerbe zugange ist, muss dies nicht zwingend zur Hebung der Laune beitragen. Zumal dann nicht, wenn unser Mann selber mit seinem Buch „ Die Arbeit der Nacht“ unterwegs ist, wenn schon nicht auf die „Shortlist“, dann wenigstens auf die „Longlist“. Nun ja, wie man weiss, wird uns in diesem Buch die Welt, nach der Arbeit der Nacht, frei von Menschen geschildert, nur der Erzähler bleibt übrig. Sowas mögen nicht alle. Zufall, dass unserem Autor gerade dieser Plot einfallen mochte ?
    So kommunizieren denn unsere Freunde per moderner Kommunikationstechnolgie, die ja zweifelsfrei den Vorteil hat, dass man sich auch die besten Freunde vom Leibe halten kann.
    Wir begleiten den Autor, wer immer es auch sein möge, belustigt und bestens unterhalten durch den Text und legen das Buch erst wieder aus der Hand, wenn nach dem Punkt nichts mehr folgt. Unterwegs mag uns zuweilen die Ahnung streifen: Das bin doch ich !

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  • Flugzeuge in meinem Bauch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Schüller, am 12.02.2010

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    Noch ein Roman über das Schreiben eines Buches? Weit gefehlt. Dies ist eine Geschichte für Lesebegeisterte, Lesebegierige! Natürlich geht es um einen Roman. Um seine Veröffentlichung, um Lesungen, Agenten, um Buchpreise und Verkaufszahlen. Über die Existenzangst eines Autors zwischen seinen Büchern. Über eine Männerfreundschaft und über Flugangst, alles erzählt aus der Sicht eines Hypochonders.

    Thomas Glavinic schreibt unglaublich humorvoll aus dem Leben eines Autors. Ein besonderer Roman für alle, die Bücher lieben.

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