suche...
Warenkorb
0
Keine Artikel

Buch (Taschenbuch)

Das Alphabethaus Roman. Deutsche Erstausgabe

von Jussi Adler-Olsen

(50)

Details

Einband
Taschenbuch
Seitenzahl
588
Erscheinungsdatum
23.01.2012

Beschreibung

Der Absturz zweier britischer Piloten hinter den feindlichen Linien ?
Ein Krankenhaus im Breisgau, in dem psychisch Kranke als Versuchskaninchen für Psychopharmaka dienen ?
Die dramatische Suche eines Mannes nach seinem Freund, den er dreißig Jahre zuvor im Stich gelassen hat ?
»Eine unfassbare Geschichte: die Schrecken des Krieges und das Schicksal psychisch zutiefst beschädigter Patienten einer Nervenheilanstalt auf der einen Seite, die Freundschaft zweier englischer Piloten und die Suche nach einem Verschwundenen auf der anderen, gehört zum Besten, was Jussi Adler-Olsen je geschrieben hat. Wie er das groteske Elend der Patienten einer Nervenklinik als Folge des Krieges schildert, ist anrührend und beklemmend zugleich. Man liest das Buch mit allen Sinnen.« Ingrid Brekke in ?Aftenposten?
16,40
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Kostenlose Lieferung ab 20 Einkaufwert
In den Warenkorb
Zum Merkzettel

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia-Filiale prüfen Jetzt prüfen

Geschenketipps

für Weihnachten

Weitere Beschreibungen

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 06.02.12
Jussi Adler-Olsen beherrscht mit seinen Thrillern um Carl Mørck die deutsche Bestsellerliste nach belieben. Doch Adler-Olsen hat schon vor dieser Thriller-Reihe schriftstellerisch Großartiges vollbracht ? Das Alphabethaus. Endlich gibt es dieses Literatur-Juwel auf Deutsch. Das Buch ist erstmals 1997 in Dänemark veröffentlicht worden. Jussi Adler-Olsen ist ein Autor von Weltformat. Mit Das Alphabethaus stellt er das eindrucksvoll unter Beweis. Ein Buch über Freundschaft, Liebe und Rache, die Leiden des Krieges, dem was der Krieg aus Menschen macht, den unbedingten Willen zu überleben und über das, was man nie vergessen kann. Das Buch ist an Spannung nicht zu überbieten. Atemlos verfolgt man die Geschichte. Jussi Adler-Olsens eingängiger Stil und sein großes Können als Geschichtenerzähler machen seine Bücher zu Lesemagneten. Das Alphabethaus ist ein dramatischer Thriller, der sich liest wie eine spektakuläre Hollywood-Verfilmung auf Oscar-Niveau. Absolut sensationell.
Autorenportrait
Jussi Adler-Olsen, geboren am 02. August 1950 in Kopenhagen, studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film und arbeitete in vielen verschiedenen Berufen Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.
Adler-Olsen gilt als bestverkaufter dänischer Krimiautor. Er veröffentlicht seit 1997 Romane, seit 2007 die erfolgreiche Serie um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q. Mit den Thrillern "Erbarmen", "Schändung", "Erlösung" und "Verachtung" sowie seinen Romanen "Das Alphabethaus" und "Das Washington Dekret" stürmt er die internationalen Bestsellerlisten. Seine vielfach preisgekrönten Bücher erscheinen in über 30 Ländern, die Filmrechte an der Sonderdezernat-Q-Serie hat Lars von Triers Produktionsfirma Zentropa erworben.

Kunden kauften auch

Bewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
31
12
4
1
1
1
Bewertet von
50 Kunden
5 Buchhändlern

Buchhändlertipps

  • Kerstin Ponleitner
    aus der Thalia.at-Buchhandlung in Pasching
    (04.02.2013)

    Anfangswar ich ja eher skeptisch....

    ....aber schon nach kurzer Zeit war ich in der Geschichte der zwei Soldaten James und Ryan gefangen!

    Ein Roman über Freundschaft und Überlebenswille....sehr berührend und beeindruckend erzählt!
Weitere Buchhändlertipps

Buchhändlertipps

  • Marie-Therese Reisenauer
    aus der Thalia.at-Buchhandlung in Wien
    (21.02.2012)

    Der Seele großes Leid

    Obzwar diesmal vorrangig nicht kriminalistisch unterwegs, schafft es Adler-Olsen auch diesmal, den Zwang zum Lesen ohne Pause aufrecht zu erhalten. Das Leiden zweier englischer Piloten, abgeschossen über Deutschland, auf ihrer Flucht in einer psychiatrischen Anstalt landend, und der damit verbundenen "Therapien", das Überleben nur durch striktes Schweigen möglich, ist beeindruckend. Der zweite Teil, die Aufarbeitung der Erlebnisse entspricht durch die gegebene Action eher dem "gewohnten" Stil des Autors. Unbeindruckt bleibt da keiner. Große Klasse!
  • Martin Bär
    aus der Thalia.at-Buchhandlung in St. Johann
    (08.02.2012)

    Schuld und Freundschaft währen sehr lange!

    Die beiden Freunde und Royal-Navy-Piloten James und Bryan werden 1944 bei einem Aufklärungsflug über Deutschland abgeschossen. Auf der Flucht vor den Nazis springen sie auf einen Zug auf, der sich als Lazarettzug entpuppt. Sie tarnen sich als Kranke und werden in ein geheimes Lazarett für verwundete und traumatisierte SS-Offiziere verlegt. Bald entdecken sie, dass sie nicht die einzigen Simulanten sind, und es wird für die zwei sehr gefährlich. Bryan kann letztlich flüchten, lebt aber seitdem mit der Schuld, den Freund und Kameraden zurückgelassen zu haben. Jahrzehnte später kehrt er nach Deutschland zurück, und die Dämonen der Vergangenheit holen ihn ein…

    Großartig erzählt Jussi Adler Olsen von den unmenschlichen Zuständen in der Anstalt, vom Terror der Insassen untereinander, von Verzweiflung und Ausweglosigkeit. Eine spannende Geschichte mit einem fulminanten Ende. Bitte lesen, es lohnt sich!
  • Helga Pamminger
    aus der Thalia.at-Buchhandlung in Wr. Neustadt
    (03.02.2012)

    Freunde

    Zwei englische Soldaten, Freunde seit Kindheit an, werden bei einem Aufklärungsflug abgeschossen und versuchen, "ihren Arsch zu retten".
    Sie springen auf einen Verwundetentransport auf und nehmen die Plätze und Identitäten zweier SS Offiziere an. Der Transport landet in einer Nervenklinik in Deutschland. Die beiden liegen im selben Zimmer, können aber natürlich aus Sicherheitsgründen keinen Kontakt miteinander aufnehmen.
    Irgendwann stellen sie beide fest, daß sie nicht die einzigen Simulanten sind.

    30 Jahre später werden alte Rechnungen beglichen.

    Abgesehen von der wahrhaft übermenschlichen psychischen Kraft der Beiden, die die Geschichte etwas unglaubwürdig macht, ein wirklich spannendes Buch.

    Für die Fans von Jussi Adler-Olsen und alle, die Spannung lieben.
  • Kerstin Ponleitner
    aus der Thalia.at-Buchhandlung in Pasching
    (30.01.2012)

    Anfangs etwas schleppend....

    ....steigert sich dieser Roman dann zu einem absolut lesenswerten Buch!
    Es erzählt die Geschichte der beiden Piloten Bryan und James die im Krieg über Deutschland abstürzen und getrennt werden!

    30 Jahre später versucht Bryan James zu finden!

    Mit viel Einfühlungsvermögen und grosser Spannung erzählt Adler-Olson diese Geschichte!
×

Kundenrezensionen

Weitere Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

  • Herr T. aus L.
    1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
    (20.01.2013)

    Bedrückend aber sehr gut

    Bei diesem Buch blieb ich mit einem Gefühl der Beklommenheit zurück. Zwei Männer werden im Krieg über deutschen Territorium abgeschossen, nur unter falscher Identität können sie überleben, so viel verrät ja schon der Klappentext ...
    Das Alphabethaus ist komplett anders als Jussi Adler-Olsens bekannte Krimireihe und man sollte acht geben, wenn man denkt, dass dieses Buch auch nur im entferntesten daran anknüpft. Denn dieses Buch führt in den Zweiten Weltkrieg und zeigt auf, dass die Folgen solch traumatischer Erlebnisse ganze Leben und auch Freundschaften prägen können. Und dennoch ist im Nachwort des Autors der erste Satz: "Dieses Buch ist kein Kriegsroman" (...), sondern ein Buch von "menschlichem Versagen". Und genau das macht dieses Buch so bewegend und bedrückend. Empfehlenswert, aber für schwache Nerven nur bedingt empfehlenswert. Dennoch und vielleicht auch genau wegen seiner Eindringlichkeit: fünf Sterne.
  • (06.12.2012)

    Sie werden es nicht bereuhen dieses Buch zu lesen

    Anfangs war ich etwas skeptisch, aber schon nach den ersten paar Seiten wird man gepackt und man wird auch bis am Schluss nicht enttäuscht.
    Das Buch rührt einem, denn die Geschichte handelt von einer Zeit die es ja lelider wirklich gegeben hat.
    Unglaublich spannend und sehr gut erzählt!
  • Uli Geißler
    aus Fürth
    (19.09.2012)

    Kriegsdrama, Kriegstrauma, Freundschaftsdrama

    Eine Beurteilung dieses Romans fällt schwer, zu sehr verstellen die Erfolgstitel des Autors einen unvoreingenommenen Blick auf dieses Frühwerk des Autors. Dennoch sei ein Versuch gestattet.
    Der Absturz zweier Englischer Bomberpiloten und deren wahrlich aufregend-gefährliche Flucht mit einem Verletztenzug der Nationalsozialisten in ein im Schwarzwald gut verstecktes Krankenhaus ist schon ein spannender Plot. Besonders, als sie einen Identitätswechsel vornehmen und sich stumm und nicht ansprechbar als schwer traumatisierte und letztlich „irre“ gewordene deutsche Offiziere in die Obhut des kritischen Krankenpersonals ausgeben. Ziel für Beide bleibt jedoch die stets präsente Option einer endgültigen Flucht zurück nach England. Eine packende Geschichte nimmt ihren Anfang.

    Ausführlich und bisweilen zu langwierig beschreibt der Autor den tristen und wenig erbaulichen und brutalen Alltag mit Schlägen, Elektroschocks, Psychopharmaka und permanenten Bedrohungen und Erniedrigungen in dem Wiederherstellungszentrum für Kriegsbeteiligte und man ist bisweilen nicht sicher, ob es sich um ein Lazarett oder doch nur um eine Versuchsanstalt für psychologische und psychiatrische Experimente handelt. Als einer der beiden Piloten merkt, dass es – neben ihm und seinen Freund James – noch weitere „Simulanten“ gibt, entwickelt sich der Aufenthalt für die Zwei mehr und mehr als gefährliches Unterfangen.

    Vielfach liest man nun über die Vorgänge im Schlafsaal, erfährt von der unverschuldeten Zwangsentfremdung der beiden Freunde, die keine Chance sehen, sich einander anzunähern oder ihre Pläne miteinander abzusprechen. Die Fremdbestimmung und Ausweglosigkeit steigert sich ins schier Unerträgliche und man kann kaum der Weiterentwicklung des Geschehens entgegenlesen. So viel: Bryan gelingt eine verwegene, abenteuerliche und totgefährliche Flucht, doch besiegelt damit die endgültige Trennung der beiden Freunde.

    Später dann kommt es zu einem sich lang hin ziehenden „Show-Down“ mit unerwarteten Zwischenereignissen und einem ebenso unerwarteten Ergebnis sowie einer sehr nachdenklich stimmenden Fragestellung zum Wesen von Schuld, Vergebung und Freundschaft.

    Die kenntnisreiche Detailfreudigkeit des Autors über die medizinischen und geographischen Gegebenheiten einerseits und die sensibel und nachvollziehbar beschriebenen Charaktere und deren Emotionen der beteiligten Figuren andererseits erheben auch diesen Roman zu einem besonders gelungenen. Es ist kaum vorstellbar, dass jemand beim Lesen der Geschichte von ihr nicht ergriffen wird.

    Trotzdem bleibt zu sagen, dass die zwischenzeitlichen Längen vor allem im ersten Teil, aber auch bei den späteren Ereignissen nach Kriegsende nicht nötig gewesen wären. Dass die beiden völlig unerkannt in dem Krankentransportzug überleben oder auch der kriminelle Hintergrund der anderen Simulanten im Schwarzwald-Lazarett wirken doch sehr konstruiert und die Situation viele Jahre nach Kriegsende samt emotionalen Aufeinandertreffen der Protagonisten sind kaum mehr glaubhaft nachvollziehbar. Das kostet dann doch einen Bewertungsstern von fünf.

    Und so kommt es doch noch zu einem Vergleich mit den eingangs erwähnten Erfolgsthrillern – diese sind eben doch besser, was verständlich ist, handelt es sich bei „Das Alphabethaus“ doch um eine frühere Geschichte des Autors, der sich zum Glück noch weiter entwickelte.

    (c) 9/2012, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
  • Eine Kundin / Ein Kunde
    aus Zürich
    0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
    (13.09.2012)

    Langatmig, wirr und unrealistisch

    Es erstaunt mich, wie viele Leser diesem Roman 5 Sterne geben.

    In der ersten Hälfte des Buches wird langatmig und der Spannung abträglich die Leidensgeschichte der beiden Protagonisten im SS-Sanatorium beschrieben. Man kann kaum unterscheiden, welche der beiden Personen es betrifft. Immer wieder ist die eine, im nächsten Satz aber schon wieder die andere Person gemeint. Die Flucht der Hauptfigur wird detailiert beschrieben, welche Strapazen und Gefahren er auf sich nimmt. So mir nichts dir nichts, sind dann plötzlich die bösen Gegenspieler auch (über den gleichen Weg?) getürmt.

    Es ist erst das zweite Mal, dass ich ein nur zur Hälft gelesene Buch vorzeitig entsorgt habe.
  • (27.08.2012)

    Faszinierend

    Einfach ein toller Roman, der wirklich unter die Haut geht und fesselt!
  • (19.08.2012)

    geht unter die Haut

    Inhalt:
    Deutschland im Zweiten Weltkrieg: Nach einem Flugzeugabsturz hinter feindlichen Linien retten sich die britischen Piloten Bryan und James in einen Krankentransport. Unter der Identität von zwei deutschen Soldaten gelangen sie in ein Lazarett für psychisch Kranke. Hier sind sie der Willkür und dem Sadismus des Personals hilflos ausgeliefert. Bryan gelingt schließlich die Flucht, doch das Schicksal von James bleibt ungewiss...

    Ein spannender Roman, der durchaus ein Tatsachenbericht sein könnte. Auf jeden Fall super recherchiert. Es geht hier nich tum Verbrechensaufklärung, sondern vielmehr um Freundschaft, Krieg, Sadismus u. a.
    Spannend bis zum letzten Wort und mir ist dieser Roman richtig "unter die Haut gegangen".

    (Ich kenne auch die "Karl Morck-Krimis von Jussi Adler Olsen, die ich auch ganz toll finde.Dieser Roman hat damit allerdings überhaupt nichts zu tun. Er ist allerdings genau so spannend
  • (08.08.2012)

    Das nackte Grauen!

    Dieses Buch ist eines der Besten, das ich je gelesen habe. - Jedoch, wahrlich keine leichte Lektüre.
    Es hat mich deshalb so tief berührt, weil dieses Schicksal der beiden Piloten im Geschehen eines wahren vergangenen Krieges für mich genauso wahre Tatsache sein könnte.
    Adler Olsen erzählt die grauenhafte Odyssee, begonnen mit technischen Details des Kampfjets, in dem die beiden abgeschossen werden, auf so eindrückliche Weise, dass ich anfangs sogar Albträume bekommen habe.
    Stellen Sie sich vor, Sie müssen sich, um Ihr Leben zu retten, in die Identität des Feindes flüchten und jahrelang, Tag für Tag, in ständiger unmittelbarer Todesangst überleben. Sie dürfen weder einen Ton von sich geben, noch auf irgendwelche äusseren Reize reagieren, während Sie psychisch, wie körperlich gefoltert werden und genau mitbekommen, wie andere "Simulanten" weiterhin ihren kriminellen Machenschaften nachgehen.
    Jeder Mensch reagiert anders. So muss der eine Soldat seinen Freund zurücklassen, als sich eine einmalige Chance zur Flucht ergibt.
    Der Andere hat sich schon längst in sein Inneres geflüchtet und seine Identität aufgegeben.
    Dieses Buch ist wahrlich keine leichte Kost, ich würde es aber jedem Leser 1000 mal empfehlen!
  • B. Danielkewitz
    aus Ludwigsburg
    (21.04.2012)

    Beeindruckend!

    Zwei britische Soldaten stürzen während dem Dritten Reich in Deutschland ab und versuchen sich, als deutsche Verwundete in einem Lazarettzug, durchzuschlagen ohne entdeckt zu werden. Schließlich landen sie in einer psychiatrischen Anstalt.
    Was in der Vergangenheit begonnen hat, wird in der Gegenwart weitergeführt. Wer hat überlebt? Beide? Wer ermordet die ehemaligen Mitinsaßen der Anstalt? Welche offenen Rechnungen müssen noch beglichen werden? Nur die Beteiligten wissen die Antworten und die werden immer weniger.
    Ein beeindruckendes Buch, das ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich hatte selten bei einem Krimi soviel Angst um die Hauptpersonen, ohne das schon besonders grausame Dinge passiert wären.
  • Xirxe
    aus Hannover
    (16.04.2012)

    Guter Anfang, schwaches Ende

    Dass Adler-Olsen gute Thriller schreibt, ist hinlänglich bekannt. So wurde auch sein Erstlingswerk, das bereits vor 25 Jahren erschien, mit entsprechenden Vorschusslorbeeren bedacht (offenbar ohne dass es von den entsprechenden Leuten vorher gelesen wurde).
    Der Beginn ist vielversprechend: Zwei britische Soldaten stürzen im II. Weltkrieg über Nazideutschland ab und retten sich, getarnt als psychisch kranke Nazigrößen, in einem entsprechenden Militärkrankenhaus. Schweigend entgehen sie ihrer Enttarnung, doch ihr Aufenthalt dort wird zu einem Martyrium... Dreissig Jahre später finden diese entsetzlichen Erlebnisse unweit des ehemaligen Lazaretts ihre Fortsetzung.
    Der erste Teil, der die Zeit der Freunde in dem deutschen Militärkrankenhaus beschreibt, lässt bereits erahnen, dass von diesem Autor noch einiges zu erwarten ist. Zwar ist die Sprache noch nicht ganz so flüssig wie in seinen Folgebüchern Erbarmen oder Schändung, doch die Spannung, die aus der jederzeit möglichen Enttarnung resultiert, lässt einen weiter und weiter lesen. Doch dann kommt Gewalt ins Spiel und damit wird manches unplausibel und einfach unlogisch, insobesondere das Ende des 1. Teils (Wie kann ein lange Bettlägriger Kämpfe auf Leben und Tod und andere körperliche Strapazen ohne weiteres bewältigen?).
    Der 2. Teil, der rund 30 Jahre später einsetzt, nimmt an Unlogiken zu und ist immer weniger glaubhaft, worunter natürlich die Spannung leidet. Die Zufälle nehmen überhand und Normalbürger werden zu Kampfmaschinen bzw. es hagelt Spontanheilungen.
    Drei Punkte gibt es für den guten Auftakt (wenn auch verbesserungswürdig) und für die an sich gute Idee. Als Erstlingswerk ist es verzeihbar und Jussi Adler-Olsen hat sich ja gut weiterentwickelt ;-)
  • Gisela Busemann
    aus Leer (Ostfriesland)
    (13.04.2012)

    Das Alphabet Haus. Ein besonderer Adler-Olsen.

    Adler-Olsen ist den Krimifans ein Begriff. Wenn erst im September 2012 der vierte Fall für Ermittler Carl Morck unter dem Titel Verachtung erscheint müssen wir bis dahin mit seinem Roman „Das Alphabet Haus“ trösten. Aber diesen Trost kann ich Ihnen aus Überzeugung empfehlen. Ein großer Roman über eine tiefe Freundschaft und die Schrecken des Krieges.


    1944 werden zwei britische Piloten, Bryan und James über Deutschland abgeschossen. Sie gelangen unter äußerst schwierigen, gefährlichen Umständen in ein Sanatorium für geistig Kranke. Dort nehmen sie die Identität zweier deutscher Wehrmachts-Offiziere an. Um zu überleben müssen sie simulieren und eine Geisteskrankheit vortäuschen.
    Gelingt ihnen dass, ohne letztendlich körperlichen und seelischen Schaden zu erleiden. Und hält das ihre tiefe Freundschaft, die von Kindesbeinen an besteht, überhaupt aus, denn jeder ist gezwungen für sich selbst zu kämpfen, ohne jegliche Unterstützung des anderen.

    Die Schilderungen über den Aufenthalt in dieser Nervenklinik ist sehr spannungsgeladen und in einigen Passagen für mich unfassbar grausam. Aber lesen Sie selbst, dass nach über dreißig Jahren, die Schrecken eines Krieges sind eigentlich immer gegenwärtig, die Ereignisse noch einmal die Schatten der Vergangenheit auf die Überlebenden wirft.

    Mit diesem Roman hat Jussi Adler-Olsen seinen Weltruhm begründet, er wurde sofort nach Erscheinen in zahlreichen Länder zum Bestseller. Seine preisgekrönten Bücher werden in über dreißig Ländern verkauft.

  • Eine Kundin / Ein Kunde
    1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
    (13.04.2012)

    Huch ... der Anfang zieht sich

    Ich bin von Jussi Adler-Olsen leider bessere Bücher gewohnt - der Anfang zieht sich so dahin, dass ich schon knapp dran war, das Buch wegzulegen ... es wird dann aber doch noch irgendwann spannend!
  • Eine Kundin / Ein Kunde
    aus Hamburg
    1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
    (30.03.2012)

    tolles buch

    tolles buch tolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buchtolles buch
  • (29.03.2012)

    Diesmal ein ganz anderes

    ...Thema,als von Jussi Adler Olsen gewohnt,aber wie immer eine tolle ,fesselnde Story,der es an Spannung nicht fehlt.
    Bin begeistert und konnte es schwer aus der Hand legen
  • Martin Rösel
    aus Rostock
    1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
    (25.03.2012)

    Schade

    Die Story ist spannend erzählt, aber sehr unglaubwürdig. Das Leben in Deutschland 1972 ist in vielen Fällen gar nicht gut getroffen worden; die handelnden Personen sind nicht stimmig gezeichnet, vor allem der Umschwung von Charles passt gar nicht. Schade.
  • (25.03.2012)

    Spannend und mitreißend

    Die Geschichte könnte durchaus wirklich passiert sein. Das ist wohl auch der Grund weshalb man das Buch einfach nicht beiseite legen kann. Spannend bis zum Ende.
×