Buch
gebunden (160 Seiten)
Sprache: Deutsch
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Gibt es eine Formel, nach der die großen Leidenschaften funktionieren? Roberta Gómez Dawson, Literatin und ehemals Inhaberin eines Lehrstuhls für Mathematik, ist sich sicher, eine solche Formel gefunden zu haben. Zu spät, wie die 82-Jährige findet. Den einzigen Mann, den sie je wollte, hat sie immer nur fast bekommen. Hätte ihr das Wissen um die Formel seinerzeit genützt? Wie handelt man richtig, wenn man glaubt, den einen Menschen gefunden zu haben, der 100%ig zu einem passt? Was passiert, wenn zwei Menschen die Erfüllung ihres Traums schon mit 18 Jahren erleben? Welche Rolle ist begehrenswerter: Lieben oder Geliebtwerden? Gibt es eine Strategie des Glücks? Helfen Vorbilder, Theorien weiter? Lässt sich eine Liebe wiederbeleben, zu der man 25 Jahre zuvor nein gesagt hat? Fragen wie diese tauchen in den von Susanne Nadolny kenntnisreich zusammengestellten Texten auf. Sie regen zum Nachdenken über die Liebe an - über jenes "Wunder des Kosmos", das uns jeden Tag, an jeder Straßenecke begegnen kann. Ob mit 18 oder 80, ob in Buenos Aires oder Paris, Harajuku oder Amsterdam.
Jede Liebe hat ihre eigene Geschichte und funktioniert auf eigene Weise.
Acht besondere erzählt dieses Buch mit Texten von Alex Capus, Jeffrey Eugenides, Gustave Flaubert, Benoîte Groult, Siri Hustvedt, Haruki Murakami, Connie Palmen, Esther Vilar
| ISBN-10: | 3-86915-060-2 |
|---|---|
| EAN: | 9783869150604 |
| Erschienen: | Juli 2012 |
| Verlag: | Edition ebersbach |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 160 |
| Länge/Breite: | 190mm/115mm |
| Gewicht: | 236 g |
| Reihe: | blue notes |
Esther Vilar, geb. 1935 in Buenos Aires. Ihr Buch 'Der dressierte Mann' erregte 1971 große Aufmerksamkeit und machte sie als Schriftstellerin bekannt. In ihren folgenden Sachbüchern griff sie immer wieder kontrovers diskutierte Themen auf.
Connie Palmen, geboren 1955, lebt in Amsterdam. Ihr erster Roman 'Die Gesetze', "ein erfrischendes Debüt" (The Independent, London), eine Sammlung unkonventioneller Liebesgeschichten, ein moderner Bildungsroman, eine brillant erzählte Geschichte von der Suche nach Glück und Selbstfindung, wurde zum internationalen Bestseller und Kultbuch der neunziger Jahre.
Haruki Murakami, geboren 1949 in Kyoto, die Eltern sind Lehrer für japanische Literatur. Studium der Theaterwissenschaften und des Drehbuchschreibens in Tokyo, aufkeimendes Interesse an amerikanischer Literatur und Musik. 1974 Gründung des Jazzclubs "Peter Cat", den er bis 1982 betreibt. 1978 erste erfolgreiche Buchveröffentlichung. In den 80er Jahren dauerhaft in Europa ansässig (u. a. in Frankreich, Italien und Griechenland), geht er 1991 in die USA, ehe er 1995 nach Japan zurückkehrt. 2006 erhielt Haruki Murakami den Franz-Kafka-Literaturpreis.
Siri Hustvedt wurde am 19.02.1955 in Northfield, Minnesota, als älteste von vier Töchtern eines norwegisch-amerikanischen Professors für Skandinavistik und einer norwegischen Einwanderin geboren. Nach dem Besuch des St. Olaf College in Northfield, das sie 1977 mit B.A. in Geschichte abschloss, arbeitete sie zunächst als Kellnerin. 1978 ging sie zum Studium nach New York. 1979 erwarb sie an der Columbia University den M.A. in Anglistik. 1986 wurde sie mit einer Arbeit über Charles Dickens ("Figures of Dust. A Reading of 'Our mutual friend'") zum PhD promoviert. Im Februar 1981 lernte sie den Schriftsteller Paul Auster kennen, den sie 1983 heiratete und mit dem sie einen Stiefsohn und eine Tochter hat. Heute arbeitet Siri Hustvedt als Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Norwegischen.
Benoîte Groult, Jahrgang 1920, ist Autorin zahlreicher Bücher, unter anderem Tagebuch vierhändig (zusammen mit ihrer Schwester Flora Groult), Die Dinge wie sie sind und Leben heißt frei sein. Ihr erfolgreichstes Buch war Salz auf unserer Haut mit einer deutschen Gesamtauflage von über 2,5 Millionen Exemplaren.
Gustave Flaubert, geb. 1821 in Rouen als Sohn eines Chirurgen, besuchte zuerst die Schulen in seiner (durch 'Madame Bovary' berühmt gewordenen) Vaterstadt, studierte eher lust- und erfolglos die Rechte in Paris und musste sich dann aufgrund eines rätselhaften Nervenleidens aus jeder Berufstätigkeit zurückziehen. Er lebte in strenger schriftstellerischer Askese in Rouen, unternahm immer wieder Reisen in Europa, nach Nordafrika und dem Nahen Osten und starb 1880 im Alter von 59 Jahren. Flaubert war unerbittliche Präzision in der Kunst wichtiger als überhitzte Inspiration und das Suchen nach bisher unbeschriebenen Aspekten der Wirklichkeit wesentlicher als romantische Gefühlsdarstellung. Diese strenge Forderung setzte er in 'Madame Bovary' in revolutionärer Weise um, doch vorher hatte es in seinem Leben eine Epoche gegeben, die in ihrer anarchischen Heftigkeit ihresgleichen sucht.§Flaubert verspottete seine Zeitgenossen und setzte ihnen mit unübertroffener sprachlicher Schärfe zu. Bereits sein erstes gedrucktes Werk, Madame Bovary, rief ebensoviel Hass wie Bewunderung hervor und sicherte ihm einen Ehrenplatz in der ewigen Bibliothek der Weltliteratur. Flaubert forderte zeitlebens die Lesegewohnheiten seines Publikums heraus und lehrte es, sich von der Vorliebe für das Gewöhnliche frei zu machen. Diese Art der literarischen Umerziehung begeistert auch heutige Leser durch ihre kompromisslose Originalität.
Jeffrey Eugenides, geb. 1960 in Detroit/Michigan lebt heute mit Frau und Tochter in Berlin, wohin ihn Stipendien des DAAD und der American Academy gelockt haben. Sein Debütroman 'The Virgin Suicides' (dt. 'Die Selbstmord-Schwestern') erregte weltweit Aufsehen und wurde im Jahr 2000 von Sofia Coppola verfilmt. Wie Jonathan Franzen rechneten ihn Kritiker in der Zeitschrift 'The New Yorker' unter die 'Twenty Writers for the 21st Century' und in der Zeitschrift Granta unter die 'Best Young American Novelists'. Jeffrey Eugenides wurde 2003 mit dem 'Welt"-Literaturprei' ausgezeichnet.
Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel und arbeitete während und nach seinem Studium als Journalist und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und bei der Schweizer Depeschenagentur. 1994 veröffentlichte Alex Capus seinen ersten Erzählband ("Diese verfluchte Schwerkraft"), dem seitdem neun weitere Bücher mit Kurzgeschichten, historischen Reportagen und Romanen folgten. Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt; für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Preise. Daneben hat Capus auch als kongenialer Übersetzer von Romanen des US-amerikanischen Autors John Fante gewirkt. Alex Capus lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten/Schweiz.