Totes Meer

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Brian Keene

Buch

Taschenbuch (383 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Nervenzerreißend und ohne Atempause


Dies ist der Untergang der Welt, und er beginnt in der New Yorker Kanalisation: Ein Killervirus breitet sich rasend schnell aus und rafft Tiere wie Menschen dahin - nur um sie anschließend als bösartige Zombies wiederauferstehen zu lassen. Lamar Reed, einer der wenigen Lebenden, kann sich mit einem Boot aufs Meer retten, in Sicherheit, wie er glaubt. Ein tödlicher Irrtum ...


Produktdetails

ISBN-10: 3-453-52705-4
EAN: 9783453527058
Originaltitel: Dead Sea
Erschienen: 06.04.2010
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 383
Länge/Breite: 186mm/118mm
Gewicht: 313 g
Übersetzer: Charlotte Lungstrass
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Brian Keene

Brian Keene ist ein Bestseller-Autor zahlreicher Romane, darunter The Rising, City of the Dead, Terminal, The Conqueror Worms und Fear of Gravity. Für mehrere seiner Bücher und Kurzgeschichten werden derzeit Film-, Videospiel- und Comicbuchfassungen entwickelt. Er ist zweimaliger Gewinner des Bram Stoker Award.

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Kundenrezensionen

  • Ganz gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alex, am 25.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Insgesamt unterhaltsam und spannend. Die Charaktere sind gut beschrieben. Es wird einem beim lesen nicht langweilig obwohl es ein bisschen an Action fehlt.

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  • Die neue Stimme im Horror! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.07.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Brian Keene erobert gerade den deutschen Buchmarkt und mausert sich zur neuen Stimme des Horrorgenre.
    Zuallererst sollten wir uns wieder daran erinnern, dass Zombie Geschichten nie, aber auch wirklich nei ein Happy End haben. Es ist praktisch unmöglich. Und so ist es auch bei "Totes Meer", dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der allerletzte seinen Hut nehmen muss.
    Ein homoexueller Kleinkrimineller findet zwei Kinder und kann man ihnan an Bord eines der letzten Schiffen am Hafen gehen. Dort trifft eine Grupper der unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Zufrieden stellt man fest, dass eigentlich an Bord eines Schiffes die Gefahr von Zombie raltiv gering sein dürfte. Dann geht es los und erste Zweifel bezüglich der mangelnden Vorräte stehen im Raum. Es nützt nichts, die ersten müssen an Land.
    Schritt für Schritt verfolgen wir den Weg der Figuren und lernen mehr über ihr Schicksal. Gerade dann, wenn man man sich richtig zufrieden auf eine Figur eingestellt hat, wartet der nächste Untote schon an der nächsten Ecke.
    Es ist ein toller Roman, der sich als eigenständiges Werk behaupten kann und nicht wie der billige Abklatsch eines legänderen Filmes wirkt oder die Tragweite einer Episode Twilight Zone hat. Einzig den etwas oberflächlichen Figurzeichnungen und die hölzernen Dialoge könnte man dem Autor vorwerfen. Aber auch diese stören nur minimal, wenn man im Gegenzug eine atemberaubende Schlacht zwischen Mensch und Zombie geboten bekommt.
    Ein toller Roman eines tollen Schriftstellers, den man auch in Zukunft im Augen behalten sollte. Den wer lässt sich nicht gerne gruseln?!

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  • Was für Zwischendurch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Titel und die Inhaltsangabe sagen schon so gut wie alles, leider! Die Story ist wahrlich nicht originell: In dem zusammen gewürfelte Haufen Überlebender finden sich die üblichen Personen und Charakterzüge, die zu den üblichen Spannungen innerhalb der Gruppe führen, immer auf der Flucht vor den Zombies.

    Das hört sich jetzt schlimmer an als es ist, denn glücklicherweise ist der Autor in der Lage, dennoch Spannung und das eine oder andere Neue in das bekannte Zombieszenario zu bringen. Der Schreibstil ist flüssig, die Action knackig und mit dem ungewöhnlichen Ich-Erzähler, bekommt man hier ein unterhaltsames Stück Zombieaction zu lesen. Da übersieht man auch mal die eine oder andere Stelle aus der Kategorie „1000 Mal gesehen“, zumal der Autor ein passendes Ende für die Geschichte findet.

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  • Furios! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Chris, am 07.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    DIE Empfehlung meinerseits!

    Kaufen - aufklappen - lesen!

    Nebst sehr temporeichen Stellen gibt es zum Durchatmen auch langsamere Passagen welche aber nie langweilig werden. Sie verleihen der Geschichte etwas mehr Tiefe.

    Alle, welche Romane aus diesem Genre mögen können unbedarft zugreifen.

    Für Neueinsteiger auch absolut empfehlenswert da nicht zu dick und wirklich sehr flüssig geschrieben.

    Die Beschreibung aus der Ich-Perspektive gibt den nötigen Pfeffer.

    Und nun: Viel Spass!

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  • Gibt es die Zuflucht? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrich Harthun, am 06.02.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Erstmals in deutscher Übersetzung liegt nun bei Heyne einer der besten jungen Autoren des Horrorgenres, speziell der Zombieliteratur vor.
    Das Festland ist fest in Zombiehand. Der einzige Ausweg schein das sichere Meer zu sein. Eine kleine Gruppe von überlebenden macht sich auf den Weg, um eine verlassene Ölborstation als letzte Bastion der Menschlichkeit in Besitz zu nehmen. Aber ist das Meer wirklich tot?

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Ich erschoss die Schlampe erst, als sie anfing, Alans Gesicht zu fressen. Bevor diese ganze Sache anfing, hatte ich noch nie in meinem Leben auf jemanden geschossen. Nicht ein einziges Mal. Bis vor ein paar Wochen, als Hamelns Rache losbrach, hatte ich niemals eine Waffe in der Hand gehabt. Verdammt, ich hatte auch Frauen niemals als Schlampen bezeichnet. Doch sie war eine. Und ich hatte die Pistole in der Hand.
Und ich erschoss sie.
Stichwort »Hey Joe« von Jimi Hendrix.
Diese Sache ... diese Pest - sie veränderte die Menschen. Nicht nur die toten. Sie veränderte jeden. Veränderte mich. Ich bin jetzt ein anderer Mensch. Folgendes ... man weiß nie, wozu man fähig ist, bis man sich in einer unmöglichen Situation wiederfindet, also: Sag niemals nie. Der Überlebensinstinkt ist ein echtes Arschloch, und wenn man mit dem Rücken zur Wand steht, verändert sich alles. Alles. Ich weiß es. Bei mir war es so. Für mich hat sich alles verändert.
Mein Name ist Lamar Reed, und dies ist das Ende der Welt.
Es fing mit den Ratten an. Vor ungefähr einem Monat brachen sie aus der Kanalisation hervor. Na ja, hervorbrechen ist vielleicht nicht das richtige Wort. Es klingt nach Tempo, und die Ratten waren alles andere als schnell. Der erste Angriff fand in New York City statt, während der abendlichen Stoßzeit. Malt es euch aus. Überfüllte Bürgersteige, Menschenmassen, die hektisch versuchen, ihre U-Bahnen, Züge und Busse zu erwischen, die Straßen völlig verstopft, Taxis, die sich durch den Verkehr schlängeln, Hupkonzerte, Kanaldeckel, die klappern, wenn Lastwagen darüber fahren. Und dann krochen, mitten in diesem Chaos, langsam die Ratten aus dem Gully in der Einunddreißigsten Straße und griffen die Menschen an - kletterten an Beinen hoch, gruben ihre scharfen kleinen Krallen in Bäuche, versenkten ihre gelben Nagezähne in Wangen und Oberschenkel und Hälse, überall, wo sie einen weichen Happen finden konnten. Die Ratten fraßen.
Und die Ratten waren tot. Das sollte ich erwähnen. Als wäre es nicht schon schräg genug, dass Ratten massenweise Passanten angriffen. Es waren tote Ratten - mit heraushängenden Gedärmen, abfaulenden Pfoten und Schwänzen und großen, wuchernden, von Maden wuselnden Wunden. Verwesendes Fleisch unterwegs.
Oh, zunächst wussten wir das nicht. Ich erinnere mich noch, wie ich es an diesem Abend in den Nachrichten sah. Ich saß auf meiner Couch in East Baltimore, aß Mortadella direkt aus der Packung und ignorierte den Stapel mit den unbezahlten Rechnungen. Schaute die Nachrichten und fragte mich, wann die Kabelgesellschaft mir wegen Zahlungsverzug den Saft abdrehen würde. Fragte mich, wo zur Hölle der Scheck mit meinem Arbeitslosengeld blieb. Die Postbotin hatte ihn noch nicht gebracht, und langsam wurde es eng. Vor ein paar Wochen hatte ich ein bisschen Geld auftreiben können, aber das ging alles für die Hypothek drauf. Es war, als würde man einen Finger in den Damm stecken, während sich gleichzeitig ein Dutzend weiterer Lecks auftat.
Die Nachrichten erregten meine Aufmerksamkeit, weil es einfach so absurd war. Ratten, die Fußgänger angreifen? Abgefahrener Scheiß. Aber als die ersten Berichte durchsickerten, dass es sich um tote Ratten handelte - nicht tot wie vom wütenden Börsenmakler totgetrampelt, sondern tot wie untot? Jenseits von abgefahren. Die Leute spotteten, die Experten im Fernsehen diskutierten und die Behörden verweigerten jeden Kommentar. Die Nachrichtensender brachten Livereportagen. MSNBC nannte es schlicht Aufruhr. CNN spekulierte über mögliche Terrorangriffe. Ich weiß nicht, wie es auf Fox News genannt wurde, weil niemand, den ich kenne, Fox News schaut. Nur eines schien klar zu sein: Niemand wusste, was zur Hölle eigentlich los war. Die Krankenhäuser von New York füllten sich mit verletzten Passanten. Die meisten von ihnen hatten Bisswunden, andere waren in dem Chaos verletzt worden, das im Anschluss ausgebrochen war - niedergetrampelt von flüchtenden Menschen. Ein paar hatten stressbedingte Herzinfarkte erlitten. Die Gebissenen wurden schwer krank. Dann starben sie. Dann kehrten sie zurück. Genau wie die Ratten.
Sie waren tot, aber sie kehrten zurück.
Die Medien nannten es Hamelns Rache. Der Name kam ihnen quasi sofort. Hamelns Rache: die Rückkehr der Ratten, die der Rattenfänger hatte beseitigen sollen. Aber am Ende dieser alten Geschichte, als der Bürgermeister sich weigerte, ihn zu bezahlen, kam Hameln - beziehungsweise der Rattenfänger - mit einem anderen Plan um die Ecke. So drehten sie es jedenfalls hin. Anscheinend machte sich niemand die Mühe, den Medien zu sagen, dass Hameln der Name der Stadt war, nicht der des Rattenfängers. Aber das spielte keine Rolle. In ihrer Version war Hamelns Rache die Rache des Rattenfängers. Er nahm alle Kinder und brachte die Ratten zurück ins Dorf. Jetzt war das Märchen wahr geworden. Die Ratten kehrten tatsächlich zurück. Und die Hölle folgte ihnen auf dem Fuße. Wie in der Bibel oder dem Lied.
Die Hölle.
Bis Mitternacht verwandelten sich die Krankenhäuser von New York City in Schlachthöfe. Wie gesagt, die Infizierten starben und kehrten zurück. Und zwar hungrig. Zombies. Der Pressesprecher des Weißen Hauses ließ das Wort sogar während einer Pressekonferenz fallen. Bis dahin nannten die Medien die Angreifer noch Kannibalen. Doch nachdem die Regierung es bestätigt hatte, war Zombie das Schlüsselwort. Sie griffen die Lebenden an, ebenso wie die
Ratten es getan hatten. Sie bissen und kratzten und fraßen, stopften sich mit dem Fleisch der Lebenden voll. Die Opfer, die entkommen konnten, erkrankten wenige Stunden später an Hamelns Rache, ebenso wie ihre Angreifer. Dann starben sie und kehrten zurück. Und diejenigen, die in Stücke gerissen wurden, die (zum größten Teil) in den Bäuchen der Zombies endeten? Was von ihnen übrig blieb, kam ebenfalls zurück. Sie brauchten keine Arme, Beine oder inneren Organe. Solange noch eine Verbindung zum Gehirn bestand, etwas, womit die motorischen Funktionen und Impulse gesteuert werden konnten, kehrten die Überreste zurück. Nachdem CNN einen Beitrag über eine armlose Leiche gezeigt hatte, die durch die Straßen wanderte und ihre Gedärme wie einen Hund an der Leine hinter sich herzog, verließ die Nachrichtensprecherin ihr Pult. Man konnte hören, wie sie hinter der Kamera weinte und irgendein Produzent oder Techniker sie anflehte, wieder auf Sendung zu gehen. Was sie nie wieder tat.
Das Chaos breitete sich durch die fünf Stadtbezirke aus.

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