Buch
gebunden (316 Seiten)
2. Auflage
Sprache: Deutsch
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Herzversagen - das diagnostiziert der penible Pathologe Rizzardi beim Tod von Signora Altavilla. Kein Fall für Brunetti mithin? Der Commissario traut dem Frieden nicht. Wer sucht, der findet ...
Pressestimmen:
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 18.06.12
Man hofft ja, Donna Leon wird irgendwann mal wieder zu der Form ihrer ersten zehn Krimis um Commissario Brunetti zurückfinden, leider tut sie das auch mit dem zwanzigsten Fall des netten Brunetti nicht. Donna Leon hält sich intensiv dort auf, wo es unpassend ist und zu wenig dort, wo es wichtig ist, um einen spannenden Kriminalroman zu schreiben. Donna Leon schreibt immer mehr für sich selbst als für den Leser. Reiches Erbe ist schnell erzählt. Die ersten 14 Seiten versprechen so etwas wie einen Krimi, leider kommt danach gar nichts, was auch nur annähernd spannend ist. Man muss schon 160 Seiten, die Hälfte des Romans, hinter sich lassen, bis der Krimi endlich etwas an Fahrt gewinnt. Aber auch nur im zweiten Gang. Und das zieht sich dann bis zum Ende so hin.
| Verkaufsrang: | 3.666 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-257-06820-4 |
| EAN: | 9783257068207 |
| Originaltitel: | Drawing Conclusions |
| Erschienen: | 22.05.2012 |
| Verlag: | Diogenes Verlag |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 2. Auflage |
| Seitenzahl: | 316 |
| Länge/Breite: | 188mm/128mm |
| Gewicht: | 351 g |
| Übersetzer: | Werner Schmitz |
| Reihe: | Commissario Brunetti |
Werner Schmitz wurde 2011 mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" ausgezeichnet. Er wurde für seine Übersetzungen zeitgenössischer amerikanischer Literatur, insbesondere für seine Übertragung der Romane Paul Austers geehrt.
In Montclair, New Jersey wurde sie am 28.September 1942 geboren. Die Kriminalromanautorin Donna Leon studierte in ihrer Heimat Englisch und Englische Literatur, bevor sie 1965 im Alter von 23 Jahren das Land auf Dauer verließ. Sie setzte ihr Studium in Siena und Perugia fort und arbeitete später erst als Reisebegleiterin in Rom, dann als Werbetexterin in London und schließlich unterrichtete sie an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Zurzeit lehrt Donna Leon Englische Literatur in Vicenza, an einer Außenstelle der Universität Maryland in einem US-Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Venedig. Seit 1981 ist Venedig auch zu ihrem Hauptwohnsitz geworden.
Für ihren Debütroman "Venezianisches Finale" (1992) ließ sie sich inspirieren durch das venezianische Opernhaus "La Fenice". Als sie mit einem Freund bei einer Probe anwesend war entstand die Idee, den Dirigenten in einem Roman umbringen zu lassen. Sofort kundschafteten sie das Haus aus, um Fluchtwege und genauere Details zum Ablauf zu bekommen. Das war der Ursprung und die Geburt der Reihe des Commissario Guido Brunetti. Seitdem brachte Donna Leon bisher jedes Jahr ein neues Abenteuer ihres erfolgreichen Commissario Brunetti. Die deutschen Bestsellerlisten hat Donna Leon erobert und gehört zum festen Bestandteil mit ihren jeweiligen neuen Kriminalromanen. Für ihren ersten Roman bereits erhielt sie Japans renommierten Suntory-Preis. Jedoch weigert sich die Autorin gegen die Veröffentlichung ihrer Romane in Italien, da Venedig zu ihrer Wahlheimat wurde und dort auch der Schauplatz ihrer Romane ist. Außerdem kritisiert Donna Leon oft die politischen Verhältnisse des Landes und möchte als nicht gebürtige Italienerin keine Unruhe stiften. Trotz alledem genießt sie den Erfolg den sie als Schriftstellerin hat. Der Großteil ihrer Krimireihe wurde bereits verfilmt oder ist als Hörspiel zu erwerben. Wenn Donna Leon mal nicht gerade an einem neuen Härtefall für ihren Commissario tüftelt, besucht sie leidenschaftlich gern die Oper.
Meinung der Redaktion
Donna Leon ist eine exakte Beobachterin. Sie beschreibt nicht nur Taten, sie seziert die Menschen, die Gesellschaft. Und ihr Brunetti - für viele Krimiliebhaber kultisch wie ein Maigret - ist kein eiskalter, korrupter Verbrechensaufklärer. Den mag Mann - und Frau.
von Helga Pamminger, am 16.06.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wr. Neustadt
von Ute Bunde, am 22.08.2012
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von Mareike Kollenbrandt, am 10.07.2012
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von Susan Nebel-Chmel, am 22.06.2012
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von Johannes Bauer, am 02.06.2012
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