MondSilberZauber. MondLichtSaga Teil II
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MondSilberZauber. MondLichtSaga Teil II

von Marah Woolf

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MondSilberZauber. MondLichtSaga Teil II

MondSilberZauber. MondLichtSaga Teil II

von Marah Woolf

EAN: 9783942660969

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Mein Herz fing an zu schlagen, immer schneller. Der Stein in meinem Magen schien größer zu werden, doch nicht vor Schmerz. Er polterte ein wenig herum, zersprang und tausend kleine Schmetterlinge flatterten aus seinem Inneren hervor.
Er lebte, er war gefangen, aber er lebte. Das war das Wichtigste. Calum war nicht tot, nicht in unerreichbare Ferne gerückt.
Als Emma erfährt, dass Calum noch lebt gibt es für sie nur ein Ziel: Sie möchte, dass er zu ihr zurückkommt? Aber Calum ist in seine Welt entschwunden. Eine Welt, in die sie ihm nicht folgen kann.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Wird es Emma gelingen, Calum zu retten?
MondSilberZauber ist der 2. Teil der MondLichtSaga. Der 1.Teil ist unter dem Titel MondSilberLicht erschienen. Ausserdem findet Ihr bei youtube oder auf der Autorenseite von Marah Woolf, die Welt von Emma und Calum auch zum Ansehen.

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.863
ISBN-10: 3-942660-96-2
EAN: 9783942660969
Erschienen: 03.04.2012
Verlag: Marah Woolf
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 190
Erschienen bei: Marah Woolf
Spieldauer: 208 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Kundenrezensionen

  • Langatmig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Rosalie, am 27.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach dem ersten Buch fand ich den zweiten Teil langatmig. Es dauert wirklich lange bis etwas passiert. Der erste Teil war deutlich interessanter.
    Vielleicht ein Lückenfüller? Ich werde den dritten Teil aber noch lesen und bin trotzdem gespannt...

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  • leider eine zu schwache Fortsetzung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von dieseitenfluesterer-unserbuchblog, am 24.03.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurzform meiner Rezension:

    Voller Übereifer ging ich an den zweiten Teil heran und wurde im ersten Viertel des Buches stark enttäuscht.
    Emma ist traurig und versucht jeden zu überzeugen ihr bei Calums Rettung beizustehen.
    Doch die Monologe sind sehr flach gehalten und als sie dann in eine Art “Hogwarts” Schule, mit allen Arten von Fabelwesen gesteckt wird, wurde es auch nicht besser.

    Erst als der Lehrer Talin das ganze Geschehen in die Hand zu nehmen scheint nimmt die Geschichte endlich den gewohnten Kurs auf.
    Ständig hatte ich das Gefühl das Emma zwar um Calum kämpfen möchte, sie aber nicht weiß was genau sie anstellen soll und dadurch ihre Gedanken und Gespräche leer und unemotional abliefen.
    Zuerst hatte ich fast schon die Befürchtung das Marah Woolf ihren tollen Schreibstil und die Leidenschaft dafür verloren hatte, doch dann kommt alles anders und die Worte flogen nur so dahin.
    Um das euch das Ende nicht zu verraten, möchte ich nur einwerfen, dass ich es nicht für gut gehalten habe, wie sie gegen Ende unter Druck gesetzt wurde.
    Hut ab, dass sie den Schritt und die Bitten ihrer verzweifelten Freundin nachgegeben hat - ich persönlich hätte dies nicht tun können (wer diesen Teil selbst schon gelesen hat, wird hoffentlich wissen, wovon ich spreche).

    Trotz all des Negativen finde ich das Emma in diesem Teil sehr Erwachsen geworden ist und versucht ihren eigenen Herzen zu folgen, auch wenn dieses sie in Gefahr zu bringen scheint.
    Die neuen und alten Nebenfiguren beleben diese Geschichte und ich bin gern mit Emma über das weitläufige Schulgelände geschlichen, oder habe das Schulgebäude erkundet.
    Nochmehr hatte mich das Rätsel um die Hintermänner von Elin, in der Schule, interessiert und genau dies trieb mich immer mehr an, das Buch zu Ende zu lesen.

    Als Calum ins Spiel kommt, brachte Marah Woolf endlich ihre, von mir im ersten Teil so bewunderte, Leidenschaft hinein. Auch wenn dieser alles andere als der alte Calum ist, so hatte nun die Geschichte einen treibenden Hintergrund und plätscherte nicht nur so dahin.
    Schade, wirklich sehr schade, aber natürlich werde ich auch Teil drei lesen, denn das Ende wurde überaus vielversprechend beschrieben.

    Wer sind in “MondSilberTraum” verliebt hat, der sollte, aus meiner Sicht, mit weniger Erwartung an diesen zweiten Teil herangehen.

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  • Endlich geht es weiter..... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.12.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Lange erwartet, hat die Fortsetzung alle meine Erwartungen erfüllt.
    Endlich scheint die Geschichte mit Emma und Callum auf ein gutes Ende zu zusteuern .... doch leider muss man dann auf den 3. Teil warten wie es weitergeht. Auf jeden Fall sehr zu empfehlen!

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  • Ein würdiger 2. Teil! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manja Teichner, am 07.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Meine Meinung:
    Emma ist ohne Calum in Portree zurückgeblieben und da sie denkt, er sei tot, gibt sie sich ganz ihrem Kummer hin.
    Aber dann erhält sie die Nachricht, das Calum noch am Leben ist. Er wird von Elin, der ebenfalls Anspruch auf den Thron der Shellycoats erhebt, gefangen gehalten. Und auch Emmas Leben ist in Gefahr. Aus diesem Grund wird ihr erlaubt nach Avallon zu gehen und dort die Schule zu besuchen. Nur da kann Emma ausreichend beschützt werden.
    Kaum ist Emma dort eingetroffen treibt sie den Entschluss Calum aus Elins Klauen zu befreien voran und sucht nach Verbündeten.
    Doch wem kann Emma wirklich trauen?
    Wird der Befreiungsversuch gelingen? Und was geschieht mit Elin?

    „MondSilberZauber“ ist der zweite Teil der MondLichtSaga aus der Feder von Marah Woolf.

    Die Protagonisten sind wieder ähnlich dem ersten Teil, wobei Calum erst im Handlungsverlauf erscheint.
    Emma habe ich mittlerweile richtig lieb gewonnen. Dieses Mal muss sie es verkraften nicht wirklich zu wissen was mit Calum passiert ist, nachdem er von der Klippe gesprungen ist. Als aber klar ist, dass er gefangen gehalten wird, ist sie es die seine Befreiung vorantreibt.
    Im Vergleich zum ersten Teil wird Emma selbstbewusster und kämpft für das Leben ihrer großen Liebe.
    Neu hinzugekommen ist Amia. Sie ist Calums Verlobte und soll mit ihm die Verbindung eingehen und danach das Reich der Shellycoats regieren. Sie und Emma werden trotz dieser Sache beste Freundinnen. Ich habe Amia von Beginn an gemocht und auch sie macht im Handlungsverlauf eine Entwicklung durch.
    Auch die anderen Charaktere hat Marah Woolf wieder liebevoll ins Szene gesetzt. Die Bindung, die man als Leser im ersten Teil zu ihnen aufbaut wird im zweiten Teil vertieft.

    Der Schreibstil der Autorin ist erneut flüssig und gut zu lesen. Die Umgebung wird bildhaft dargestellt, so dass man alles sehr schön vor sich sehen kann.
    Die Handlung ist spannend und durch manch unvorhersehbare Überraschung wird man als Leser ans Buch gefesselt und fliegt quasi durch die Seiten, weil man wissen möchte wie es weitergeht.

    Das Geschehen wird wieder aus Emmas Sicht in der Ich-Perspektive geschildert. So erlebt man als Leser alles hautnah und kann sich sehr gut in Emma hineinversetzen.

    Das Ende ist sehr gut gewählt und stimmig zur Handlung. Trotz allem ist es aber recht offen und macht neugierig auf den 3. Und letzten Teil „MondSilberTraum“ der Ende 2012 erscheinen soll.

    Fazit:
    „MondSilberZauber“ von Marah Woolf ist ein würdiger Nachfolger von „MondSilberLicht“.
    Die Handlung ist erneut spannend und zieht den Leser sofort in den Bann. Auch die Charaktere sind alle samt sehr gut dargestellt.
    Genau wie der erste Teil bekommt auch dieser Roman von mir die volle Punktzahl und eine ganz klare Leseempfehlung.

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1. Kapitel
Wolkenberge zogen über den Himmel und verdunkelten den Mond, der mit aller Kraft versuchte, die Finsternis der Nacht zu erhellen. Das Rauschen des Waldes übertönte jedes andere Geräusch. Wind peitschte durch die Wipfel der hohen Bäume. Gestalten, in schwarze Umhänge gehüllt, huschten über den Innenhof des Schlosses. In der Dunkelheit waren sie kaum auszumachen. Nur ihr Geflüster verriet sie. Die schwere Eichentür knarrte in den uralten Scharnieren und die Besucher strömten in die Vorhalle des Gemäuers, in der hunderte Fackeln flackerten. In dem Licht waberten die Schatten der Besucher auf die Steinwände hin und her.
Die Tür fiel ins Schloss und eine Prozession setzte sich in Gang. Stufe um Stufe wurde von der Menge zurückgelegt, hinunter in die geheimen Gewölbe des Schlosses. Niemand wagte zu sprechen. Endlich tat sich ein riesiger Saal vor ihnen auf. Auch hier erhellte Fackellicht den Raum und malte zuckende Schatten an die Wände.
Der Raum glich den römischen Amphitheatern. Die Decke ruhte auf meterhohen Säulen. Die Bänke für die Besucher waren mit roten Samtkissen ausgestattet und verliefen im Halbrund durch den Raum.
Leise murmelnd traten die Gesandten ein und eilten zu ihren Plätzen. In ihren Reisemänteln waren sie nicht voneinander zu unterscheiden.
Erst als sie diese abgelegt hatten, konnte man erkennen, dass sie unterschiedlichen Völkern angehörten.
Nach dieser Sitzung würden sie umgehend abreisen. Die Völker mussten informiert werden. Es war keine Zeit geblieben, um dieses Treffen besser vorzubereiten. Niemand hatte vermutet, dass Elin noch an diesem Tage seine Macht auf diese brutale Art demonstrieren würde. Fast schien es, als ob er sein Vorgehen geplant hatte. Deshalb durfte die Angelegenheit nicht aufgeschoben werden.
Besorgnis stand in den Gesichtern geschrieben. Die Tat, derentwegen sie heute Nacht zusammenkamen, war ungeheuerlich, und niemand wagte sich auszumalen, was dies für ihre Welt bedeutete.
Würde alles von vorn anfangen und das mühsam aufgebaute Gerüst des Friedens zusammenbrechen? Jeder wusste, ein Krieg zwischen den Völkern würde das Ende für sie alle bedeuten.
Myron und Merlin traten in den Saal und das Gemurmel verstummte.
Sie setzten sich an den steinernen Tisch, der auf einem Podest stand und mit silbernen Kerzenleuchtern geschmückt war. Hinter diesem Tisch befand sich die einzige gerade Wand des unterirdischen Saals und an dieser Wand prangte in blutroten Lettern der Wahlspruch:
"Seid klug wie die Schlangen,
und ohne Falsch wie die Tauben."
Neben Myron, dem obersten Lord der Vampire, und Merlin, dem Ältesten der Zauberer, nahmen auch die Anführer der Werwölfe, der Faune und der Elfen Platz. Diese Fünf würden die Versammlung leiten, so sahen die Gesetze es vor. Seit die Völker sich nach den großen Kriegen zusammengeschlossen hatten, führte immer ein Volk die jährlich stattfindende Ratssitzung und im Jahr darauf leitete das nächste die Versammlung. Die Abfolge hierfür war genau festgelegt, um Streitigkeiten zu vermeiden. Der Verstoß gegen ihre Ordnung, der heute verhandelt werden sollte, verlangte, dass die Oberhäupter der sechs größten Völker die Ratssitzungen gemeinsam führten und ein gemeinsames Urteil fällten. Die kleineren Völker wie die Feen und Zwerge hatten im Rat kein eigenes Stimmrecht und gewöhnlich beugten diese sich den Beschlüssen des Großen Rates.
Zum Leidwesen aller war kein einziger Shellycoat erschienen. Und so würde dieses Volk, um dessen Schicksal es ging, keine Stimme im Großen Rat haben.
Dr. Erickson, der Eingeweihte der Isle of Skye, hatte den Rat von Elins Tat unterrichtet. Vergeblich hatte man versucht, mit den Shellycoats Kontakt aufzunehmen. Niemand hatte damit Erfolg gehabt.
Bannock, der Anführer der Werwölfe, klopfte mit einem Hammer auf den Tisch.
Totenstille erfüllte den Saal.
"Unerhörtes ist geschehen. Unser wichtigstes Gesetz wurde gebrochen. Elin, Sohn des Ares, hat es gewagt, sich unserem Ratsspruch zu entziehen. Die meisten von euch waren dabei, als wir vorgestern beschlossen, Elin für seine Tat zu bestrafen. Der Mord an einem Menschen ist uns verboten. Er hat sich dem Ratsspruch entzogen und ist geflohen. So etwas ist seit den Großen Kriegen nicht geschehen. Wir dürfen nicht dulden, dass sich ein Mitglied unserer Gemeinschaft dem Großen Rat entzieht."
Myron ergriff das Wort, nachdem Bannock sich gesetzt hatte. "Nach seiner Flucht hat Elin Ares ermordet, seinen Vater und König der Shellycoats. Er hat gedroht Portree, die Hauptstadt der Isle of Skye, zu vernichten. Calums Opfer hat die Katastrophe verhindert. Wäre er nicht gesprungen, hätte Elin seine Drohung womöglich wahr gemacht."
Er setzte sich und die unheimliche Stille dehnte sich aus.
Bannock sprach an Myrons Stelle weiter: "Wir müssen entscheiden, wie wir verfahren wollen. Wir dürfen dieses Verbrechen nicht ungesühnt lassen. Auf den Gesetzen beruht unsere Ordnung. Lassen wir zu, dass jemand diese Ordnung stört, stürzen wir unsere Welt ins Chaos. Wir fordern deshalb, die Shellycoats aus dem Bund auszuschließen."
Zustimmendes Gemurmel erfüllte den Raum. Vereinzelt waren empörte Stimmen zu hören.
Merlin ergriff das Wort.

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