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Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der "Illuminati". Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.
| Verkaufsrang: | 157 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-8387-0592-0 |
| EAN: | 9783838705927 |
| Erschienen: | 10.2010 |
| Verlag: | Lübbe Digital |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 701 |
| Erschienen bei: | Lübbe Digital |
| Spieldauer: | 4288 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
Dan Brown wäre gern wie Robert Langdon, der Harvard Professor aus seinen Bestsellern: abenteuerlich, begnadet und charmant. Der am 20. März 1944 in New Hampshire geborene Autor dagegen ist bekannt für sein freundliches, nettes Auftreten und gilt als etwas schüchtern. Früher arbeitete Dan Brown, der Sohn einer Kirchensängerin und eines Mathematikprofessors, als Englischlehrer. Inspiriert zu seinen Romanen wurde er durch ein Buch von Sydney Sheldom und einer Bildungsreise durch Europa. Dort kam Dan Brown zum ersten Mal mit den Verschwörungstheorien um Da Vinci in Berührung. Mittlerweile recherchiert er für seine nächsten Romane in Sachbüchern und tauscht sich mit seiner Frau, einer Kunsthistorikerin, aus. Browns Bücher bewegen sich zwischen Religion und Wissenschaft, die einen Mix aus Action, Verschwörungstheorien und Geschichte und Gegenwart bieten. Die vier fesselnden Bände ("Illuminati", "Meteor", "Sakrileg" und "Verlorenes Symbol") sind ein absolutes Muss für alle Spannungsfans und Verschwörungstheoretiker!
Dan Brown lebt mit seiner Frau Blythe Newlon in Neuengland.
Anekdoten
Obwohl Dan Brown ein international erfolgreicher Star- Autor ist, hatte er nicht in allen seinen Werken diese Beachtung. Seine erste Buch- Veröffentlichung, mit dem Titel "187 Männer, um die Sie einen Bogen machen sollten: Ein Überlebens-Handbuch für die in Liebesdingen frustrierte Frau" unter dem Pseudonym Danielle Brown kam über die erste Auflage nicht hinaus. Seine Sängerkarriere, die der leidenschaftliche Klavierspieler Anfang der 1990er begann, war ebenfalls nur von kurzer Dauer. Mittlerweile sind alle froh, dass er seine wahre Profession gefunden hat!
Meinung der Redaktion
Dan Brown überzeugt durch Spannung und durch das Spiel mit dem Wissen und Glauben seiner Leser. Absolut empfehlenswert und nicht erst seit der Verfilmung mit Tom Hanks ein absoluter Garant für tolle Unterhaltung!
von einer Kundin/einem Kunden, am 07.03.2011
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von Stefanie Gabelt, am 11.02.2011
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von Sabine Rößler, am 15.11.2010
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PROLOG
Der Physiker Leonardo Vetra roch brennendes Fleisch, und es war sein eigenes. Er starrte voller Angst und Entsetzen zu der dunklen Gestalt hinauf, die drohend über ihm stand. »Was wollen Sie?« »La chiave«, antwortete die krächzende Stimme. »Das Passwort.«
»Aber ... Ich weiß kein ...«
Der Eindringling übte erneut Druck aus, bohrte das weiß glühende Objekt tiefer in Vetras Brust. Es zischte, als wieder Fleisch verbrannte.
Vetra schrie schmerzerfüllt auf. »Es gibt kein Passwort!« Er spürte, wie er das Bewusstsein zu verlieren drohte.
Die Gestalt funkelte ihn an. »Ne avevo paura. Das hatte ich befürchtet.«
Vetra kämpfte gegen die Ohnmacht an, doch von allen Seiten näherte sich die Dunkelheit. Sein einziger Trost bestand darin, dass der Eindringling niemals bekommen würde, wonach er suchte. Einen Augenblick später zückte die Gestalt eine Klinge und brachte sie vor Vetras Gesicht. Dort verharrte sie. Drohend. Chirurgisch.
»Um Gottes willen, nein!«, schrie Vetra auf. Doch es war zu spät.
1.
Die junge Frau hoch oben auf den Stufen der Großen Pyramide von Gizeh lachte. »Beeil dich, Robert!«, rief sie zu ihm hinunter. »Ich hätte wirklich einen jüngeren Mann heiraten sollen!« Ihr Lächeln war zauberhaft.
Er bemühte sich mitzuhalten, doch seine Beine fühlten sich an wie Blei. »Warte!«, flehte er. »Bitte ...«
Er mühte sich weiter, und seine Sicht begann zu verschwimmen. In seinen Ohren rauschte es. Ich muss zu ihr! Doch als er erneut nach oben sah, war die Frau verschwunden. An ihrer Stelle stand ein alter Mann mit faulen Zähnen. Der Mann starrte zu ihm hinunter und verzog das Gesicht zu einer sehnsüchtigen Grimasse. Dann stieß er einen gequälten Schrei aus, der weit über die Wüste hallte.
Robert Langdon schrak aus seinem Albtraum hoch. Das Telefon neben dem Bett klingelte. Benommen nahm er den Hörer ab.
»Hallo?«
»Ich suche Robert Langdon«, sagte eine Männerstimme.
Langdon richtete sich in seinem Bett auf und versuchte die Benommenheit abzuschütteln. »Hier ... hier ist Robert Langdon.« Er schielte auf seine Digitaluhr. Es war fünf Uhr achtzehn.
»Ich muss Sie unbedingt treffen.«
»Wer ist denn da?«
»Mein Name ist Maximilian Kohler. Ich bin Teilchenphysiker.«
»Was?« Langdon konnte sich kaum auf das Gespräch konzentrieren. »Sind Sie sicher, dass Sie den richtigen Langdon gefunden haben?«
»Sie sind Professor für religiöse Symbolologie an der Harvard University. Sie haben drei Bücher über Symbolologie geschrieben und ...«
»Wissen Sie eigentlich, wie spät es ist?«
»Bitte entschuldigen Sie. Ich habe etwas, das Sie sich ansehen müssen. Ich kann am Telefon nicht darüber sprechen.«
Ein ahnungsvolles Stöhnen drang über Langdons Lippen. Es war nicht das erste Mal, dass so etwas geschah. Eine der Gefahren beim Schreiben von Büchern über religiöse Symbolologie waren die Anrufe von religiösen Eiferern, die ihre jüngsten Zeichen Gottes von ihm bestätigt haben wollten. Letzten Monat erst hatte eine Stripperin Langdon den besten Sex seines Lebens versprochen, wenn er nach Oklahoma fliegen und die Echtheit eines Kreuzes bestätigen würde, das auf magische Weise auf ihrem Bettlaken entstanden war. Das Leichentuch von Tulsa, hatte Langdon es genannt.
»Woher haben Sie meine Nummer?« Langdon bemühte sich, höflich zu bleiben, trotz der frühen Stunde.
»Aus dem Internet. Von der Webseite, auf der Ihr Buch vorgestellt wird.«
Langdon runzelte die Stirn. Er war verdammt sicher, dass seine Telefonnummer nicht auf der Seite zu finden war. Der Mann log offensichtlich.
»Ich muss Sie treffen!«, beharrte der Anrufer. »Ich werde Sie großzügig entlohnen!«
Allmählich verlor Langdon die Geduld. »Es tut mir Leid, aber ich habe wirklich ...«
»Wenn Sie auf der Stelle aufbrechen, könnten Sie gegen ...«
»Ich werde nirgendwohin aufbrechen! Es ist fünf Uhr morgens!« Langdon warf den Hörer auf die Gabel und fiel zurück ins Bett. Er schloss die Augen und versuchte wieder einzuschlafen - vergebens. Seine Gedanken kreisten immer wieder um den Traum. Schließlich schlüpfte er in seinen Morgenmantel und ging nach unten.