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Gemeinsam mit ihren Freundinnen Parker, Laurel und Emma betreibt Mac eine erfolgreiche Hochzeitsagentur. Sie lebt und arbeitet mit den drei wichtigsten Menschen in ihrem Leben - wozu braucht sie da noch einen Mann? Doch als Mac den charmanten und intelligenten Carter trifft, gerät ihr so gut ausbalanciertes Leben ins Wanken. Gibt es die große und ewige Liebe wirklich?
Ein großer Roman um starke Frauen, enge Freundschaft und wahre Liebe.
| Verkaufsrang: | 662 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-641-04383-2 |
| EAN: | 9783641043834 |
| Originaltitel: | Vision in White (Bride Quartet 1) |
| Erschienen: | 04.2010 |
| Verlag: | Heyne |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 432 |
| Übersetzer: | Katrin Marburger |
| Erschienen bei: | Heyne |
| Übersetzt von: | Katrin Marburger |
| Spieldauer: | 462 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
Nora Roberts wurde am 10.Oktober 1950 in Silver Spring, Maryland als Eleanor Marie Robertson geboren. Unter anderem veröffentlicht die weltweit erfolgreiche Autorin der Romantik auch unter den Pseudonymen J.D. Robb und Jill March Spannungsliteratur. In Großbritannien verwendet sie Sarah Hardesty als ihren Decknamen.
Nora Roberts wuchs als jüngste von vier weiteren Brüdern auf. Ihre Erziehung verlief sehr konservativ und religiös. Während ihrer Schullaufbahn beinhaltete dies auch mehrere Jahre auf einer von Nonnen geführten katholischen Schule. Nach ihrem Schulabschluss heiratete Nora Roberts und zog mit ihrem Mann nach Keedysville, Maryland, wo sie auch gegenwärtig noch lebt. Damals arbeitete sie als Sekretärin, worüber sie heute sagt, sie sei die schlechteste Sekretärin gewesen die man haben konnte, denn auch wenn sie schnell tippte, fehlte es ihr an Sicherheit in der Grammatik. Als sie Mutter wurde wollte sie nur noch Hausfrau sein, um sich um ihre beiden Söhne zu kümmern. Jason und Dan waren drei und sechs Jahre alt, als ein Blizzard sie zwang, zusammen mit ihrer Mutter Nora Roberts, mehrere Tage im Haus abgeschieden von der Außenwelt zu sein. Langeweile, ein schwindender Vorrat an Schokolade und nichts Neues zum Lesen zwangen die damals junge Mutter dazu, selbst zu schreiben. Ohne es zu ahnen, sollte dies der Beginn einer traumhaften Karriere sein. Zwei Jahre später, im Jahr 1981, häuften sich schon einige Manuskripte und Aufzeichnungen bei Nora Roberts an und sie brachte ihren ersten Roman "Rote Rosen für Delia", der auch bekannt ist unter dem Titel "Einklang der Herzen" oder dem Originaltitel "Irish Thoroughbred" auf den Markt. Mittlerweile veröffentlicht Nora Roberts unter ihrem Namen und unter ihren Pseudonymen mehrere Bücher als Serie, Trilogie oder auch Einzelromane. Jene werden in über 30 Sprachen übersetzt und vereinzelt auch verfilmt. Hauptsächlich ist ihr Genre die Romantik, aber auch im Bereich Science-Fiction und Krimi feiert sie als J.D. Robb große Erfolge. Seit 1999 war jedes Buch von Nora Roberts auf der New York Times Bestsellerliste, 29 davon landeten direkt auf Platz 1. Hochrechnungen ergaben, dass in Amerika zeitweise alle fünf Minuten ein Buch von ihr gekauft wurde. Mehrfach ausgezeichnet für ihre Werke, war Nora Roberts zudem die erste Autorin, die als Mitglied der Romance Writers of America in die Hall of Fame aufgenommen wurde. Nicht zuletzt deswegen bezeichenen andere Autoren dieses Genres sie auch als ?The Nora?.
1985 heiratete Nora Roberts ihren zweiten Mann Bruce Wilder, den sie damals als Schreiner für ihre Bücherregale engagierte. Zusammen mit ihm eröffnete sie eine eigene Buchhandlung. Da sie in ihrem Leben hauptsächlich von Männern umgeben war und ist, fällt es ihr nicht schwer die männliche Perspektive in ihren Romanen zu schildern. Ihre Fans, die zum großen Teil weiblich sind, danken es ihr. Nora Roberts sagt selbst keine andere Wahl gehabt zu haben, denn hätte sie nicht über Männer geschrieben, hätte sie im Leben nur schreiend vor ihnen weglaufen können.
Meinung der Redaktion
Nora Roberts erfüllt die geheimsten Wünsche ihrer Leserinnen. (New York Times)
von Sandra Holdinghausen, am 09.04.2013
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von einer Kundin/einem Kunden, am 07.06.2012
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von Stefanie Sült, am 22.03.2011
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Jutta Mudder, am 08.01.2011
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von Sabrina Hermes, am 08.01.2011
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von Renate Strahl, am 06.12.2010
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von Apicula, am 15.06.2010
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von Blacky, am 07.06.2010
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2 (S. 26-27)
Mac arbeitete in der Nacht, weil ihr Tag voller Termine war. Und weil sie gern nachts arbeitete - allein, in ihrem eigenen Reich, in ihrem eigenen Tempo. Der Morgen war für den Kaffee reserviert, diesen ersten intensiven Kick, der das Blut in Wallung brachte, und die Tage gehörten oft Kunden, Fototerminen, Besprechungen. Nachts, allein in ihrem Studio, konnte sie sich ganz auf die Bilder konzentrieren, auf ihre Auswahl, Verbesserung, Verschönerung.
Obwohl sie fast ausschließlich digital arbeitete, ging sie bei der Vorbereitung eines Ausdrucks nach dem gleichen Prinzip vor wie in der Dunkelkammer. Sie lagerte mehrere Schichten übereinander, hellte auf, verdunkelte, sie entfernte Flecken oder helle Stellen, um die Basis ihrer Mutterpause herzustellen. Zusätzlich konnte sie bestimmte Bereiche verfeinern, die Dichte verändern, den Kontrast erhöhen. Schritt für Schritt würde sie den Ausdruck gestalten, Konturen schärfen oder verwischen, um der Stimmung zu entsprechen, um ein Bild zu erschaffen, das genau diesen Moment zum Ausdruck brachte, bis sie schließlich das fühlte, wovon sie hoffte, dass es auch ihre Kunden empfanden. Dann setzte sie sich, wie sie es meistens morgens tat, an ihren Computer, um ihre Thumbnails durchzusehen und zu überprüfen, ob die Mac vom Morgen mit der Mac aus der Nacht einer Meinung war.
In ihren Flanellhosen und dicken Socken kauerte sie über den Miniaturbildern, auf dem Kopf ein Dickicht aus wild abstehendem hellroten Haar. Und in vollkommener Stille. Bei einer Hochzeit war sie meistens umringt - von Leuten, von Unterhaltungen, von Gefühlen. Entweder sie blockte alles ab, oder sie machte es sich zunutze, während sie nach der richtigen Perspektive, dem richtigen Farbton, dem richtigen Moment suchte. Doch hier war sie allein mit den Bildern - mit Bildern, die sie perfektionieren konnte. Sie trank einen Kaffee, aß zum Ausgleich für das Pop-Tart vom vergangenen Morgen einen Apfel und sichtete die mehreren hundert Fotos, die sie tags zuvor geschossen hatte, und die anderen, an denen sie in der Nacht bereits gefeilt hatte.
Die Mac vom Morgen gratulierte der Mac aus der Nacht zu ihrer guten Arbeit. Doch es gab noch mehr zu tun, sinnierte sie, und wenn sie für die Kunden das Beste vom Besten zur Ansicht ausgesucht hatte, würde sie alles noch einmal durchgehen, bevor sie mit den Frischvermählten einen Termin vereinbarte, bei dem sie die Bilder als Diaschau betrachten und ihre Auswahl treffen konnten. Doch das musste bis zu einem anderen Tag warten.
Für den Fall, dass ihr Gedächtnis sie im Stich ließ, warf sie einen Blick in ihren Kalender, bevor sie nach oben ging, um zu duschen und sich für ihren ersten Termin anzuziehen. Für Aufnahmen im Studio genügten Jeans und Sweatshirt, doch dann würde sie sich für den Beratungstermin, der am Nachmittag im Haupthaus anstand, erneut umziehen müssen. Es gehörte zu den Grundsätzen von Vows, dass Kundenberatungen nur in Businesskleidung durchgeführt wurden. Mac wühlte in ihrem Kleiderschrank nach einer schwarzen Hose, einer schwarzen Bluse. So konnte sie sich nach dem Shooting einfach eine Jacke überwerfen und war vorschriftsmäßig gekleidet. Sie spielte mit verschiedenen Schmuckstücken, bis sie gefunden hatte, was ihrer Stimmung entsprach, legte ein wenig Make-up auf und fand, das genügte. Das Studio erforderte ihrer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit als die Fotografin.
Elizabeth und Charles, dachte sie, als sie mit dem Aufbau begann. Verlobungsfotos. Sie erinnerte sich, dass die beiden bei der Beratung sehr entschlossen gewesen waren. Förmlich, schlicht, geradeheraus. Sie fragte sich, warum sie nicht einfach einen Freund mit einer Kompaktkamera baten, die Fotos zu machen. Mit einem flüchtigen Lächeln musste sie daran denken, dass ihr diese Bemerkung beinahe entschlüpft wäre - doch Parker hatte ihre Gedanken gelesen und ihr einen warnenden Blick zugeworfen. »Der Kunde ist König«, erinnerte sie sich, während sie den Hintergrund aufbaute.
»Wenn sie langweilig wollen, sollen sie langweilig bekommen.« Sie rückte Lampen zurecht, brachte einen Diffusor in Position - langweilig konnte wenigstens hübsch sein. Sie holte ihr Stativ heraus, in erster Linie, weil sie das Gefühl hatte, die Kundschaft erwartete eine umfangreiche Ausrüstung. Nachdem sie die Objektive ausgewählt, die Beleuchtung überprüft und einen Hocker aufgestellt hatte, klopften auch schon die Kunden an die Tür. »Pünktlich wie die Maurer.« Sie schloss die Tür hinter ihnen und sperrte damit den eisigen Wind aus. »Bitterkalt draußen heute. Geben Sie mir Ihre Mäntel.« Sie sahen perfekt aus, dachte sie. Die Oberschicht-Variante von Barbie und Ken. Die kühle Blonde, an der jedes einzelne Haar richtig saß, und der gut aussehende, geschniegelte und gebügelte Held. Es juckte sie in den Fingern, die beiden zu verstrubbeln, nur ein wenig, und sie menschlich zu machen.