Feuchtgebiete
Leseprobe

Feuchtgebiete

Roman

von Charlotte Mit Gastbeiträgen Roche

Buch

Taschenbuch (219 Seiten)

16. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Nach einer missglückten Intimrasur liegt die 18-jährige Helen auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Dort widmet sie sich jenen Bereichen ihres Körpers, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten.
Kaum ein Buch hat in den letzten Jahren soviel Aufsehen erregt wie dieses. Es wurde verrissen, missverstanden, in den Himmel gelobt und als Befreiungsschlag gefeiert. Es hat eine Debatte ausgelöst und wurde auf die Bühne gebracht: eine einzigartige Erfolgsgeschichte!

Produktdetails

Verkaufsrang: 6.205
ISBN-10: 3-548-28040-4
EAN: 9783548280400
Erschienen: 08.07.2009
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 16. Auflage
Seitenzahl: 219
Länge/Breite: 191mm/122mm
Gewicht: 236 g
Reihe: Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe
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Charlotte Mit Gastbeiträgen Roche

Die frühere VIVA 2 Moderatorin hat neben weiteren Fernsehformaten(für ZDF, arte, ProSieben) und ihrem Grimme Preis Gewinn mit ihrem ersten Roman mächtig für Aufheben gesorgt. Charlotte Roche, "die kleine Charlotte", wie sie sich gerne nennt, wurde 1978 in Wycombe, England als Tochter eines Ingenieurs und einer Politikerin, geboren und kam über die Niederlande mit acht Jahren nach Deutschland. Charlotte Roche wuchs in Mönchengladbach am Niederrhein in einer alternativ- kreativen Szene auf. Nach der 11. Klasse ging sie vom Gymnasium ab und gründete mit zwei Freunden eine Band. Die Drei schwuren sich, nie aufzutreten oder zu proben. Stattdessen begann Charlotte Roche damit, vieles auszuprobieren, rasierte sich die Haare ab, nahm Drogen oder versuchte, mit ihrem Blut Bilder zu malen. Seit 2002 ist sie Mutter einer Tochter und seit 2007 mit einem Mitgründer der Produktionsfirma Brainpool verheiratet. 2001 sollte ursprünglich auch ihr Buch "Die Bärte der Propheten" erscheinen, was aber nicht geschah. Neben der Moderatorentätigkeit beteiligte Charlotte Roche sich 2005 an einer Lesereise gemeinsam mit Heinz Strunk und Christoph Maria Herbst. Außerdem sang sie auf einer Single von Bela B. von den Ärzten mit. Mit ihrem Buch "Feuchtgebiete", dass 2008 veröffentlicht wurde, provozierte sie die Leser und Kritiker mit Themen wie Analverkehr, Intimhygiene, Masturbationstechniken, Intimrasur und Prostitution. Eigentlich ging es jedoch auch um die Auseinandersetzung der Ich- Erzählerin mit der Scheidung ihrer Eltern. Doch trotz der (vermeintlich) anrüchigen Themen verkaufte sich das Buch über eine Million Mal und wurde ein absoluter Erfolg für Charlotte Roche.

Meinung der Redaktion
Charlotte Roche ist Kult! Auch wenn sie manchmal etwas schräg anmutet, ist sie, ob als Autorin, Moderatorin oder Schauspielerin genial. Sie deckt Widersprüche auf, und hält der Gesellschaft den Spiegel hin. Denn mit ihrer ehrlichen und direkten Art ist sie trotzdem einfach liebenswert.

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Buchhändlertipps

  • Die Welle der Ekelliteratur... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mag. Silke Springer, am 02.06.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    ...hat auch mich neugierig gemacht!

    Lange habe ich mich gegen die "Lektüre" dieses Buches gesperrt, aber neugierig wie "frau" nun mal ist, konnte ich dann doch nicht widerstehen!

    Manch Stelle reizt in der Tat zum Schmunzeln - auch dringend notwendig zwischen all den Passagen, die einen vor Ekel erschaudern lassen - aber was mir gleich zu Beginn sauer aufstieß (die passende Formulierung zu diesem Buch) ist der stümperhafte Stil und die minderbemittelte Ausdrucksweise von Charlotte Roche. Das Ende des Romans wirkt zudem wie eilig zusammengebastelt.

    Zudem kann man nur hoffen, dass das Meiste NICHT autobiographisch ist - anders möchte man es sich einfach nicht vorstellen, anders verlöre man jeglichen Optimismus für die Welt.

    Ein Buch wie dieses passt haargenau in den immer stärker fokussierten Bereich des Voyeurismus und Exhibitionismus unserer Gesellschaft...daraus erklärt sich wahrscheinlich auch die Popularität!

    Machen Sie sich Ihr eigenes Bild und diskutieren Sie mit im fröhlichen Pro-und-Contra-Reigen!
  • Nichts für schwache nerven Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jacqueline Vockner, am 10.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Charlotte Roche schreibt in diesem Buch sehr offenherzig über ein 18jähriges Mädchen die ihrer sexuellen Vorstellung freien Lauf gibt. Sie beschreibt alles bis ins kleinste Detail, was ich als ziemlich gewöhnungsbedürftig empfunden habe.
  • HAUPTSACHE BESTSELLER! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Walter Fürhacker, am 30.07.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg / Europark

    Charlotte Roche sagte in einem Interview, dass Ihre Eltern in England dieses Buch nie lesen dürften, da es unheimlich peinlich für sie wäre. Recht haben Sie Frau Roche. Denn dieses Buch ist peinlich.
    Der Versuch dem Buch das Motiv der sexuellen Befreiung oder des Feminismus zu verleihen, kann ich nicht so recht nachvollziehen.
    Ich denke, die reine Provokation war das vordergründige Motiv, dieses Buch zu schreiben. Dass Sie damit keine hohe Literatur produzieren wollten ist klar.
    Wer trotzdem unbedingt wissen muss, was man mit einem Avocadokern, ausser ihn in das Bio-Küberl zu werfen, noch machen kann, wer wissen will wie Eiter oder eine Spermapizza schmeckt, der soll dieses Buch lesen. Alle anderen Leser, bitte ich, nach einer intelligenteren Lektüre zu greifen.
    Mein Fazit. Schlecht geschrieben und schlicht weg uninteressant.
    Ihre Provokation liess den Euro rollen.
    Ich gratuliere Ihnen dazu mit einem Stern.
    Als Buchhändler habe ich mit Ihrem Erfolg ja direkt zu tun.
    In diesem Sinne, trotzdem Danke.

Kundenrezensionen

  • ...die eigene Freiheit endet da, wo die des anderen anfängt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von miss viwi, am 19.11.2012

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    Hygienehysterie?
    Ist es denn wirklich eine dissoziative Störung sich nach dem Toilettenbesuch die Hände zu waschen, seine verschiedensten Körperflüssigkeiten bei sich zu behalten, bzw. nicht in der Umgebung zu verteilen oder anderen Menschen ins Getränk zu mischen?

    Gut, dann bin ich gerne hygienehysterisch und dissoziativ gestört und mag das auch bei anderen Menschen sehr gern.
    In diesen Punkten schlägt sie für meine Verhältnisse eindeutig zu sehr ins Gegenteil und verletzt dadurch auch die persönlichen Schmerzgrenzen anderer Menschen.

    Zum Schreibstil kann ich sagen, dass dieser klar, leicht und teilweise sehr sympathisch ausgefallen ist. Dafür sind auch die Sterne.

    Herzliche Grüße,
    miss viwi from veggietoria

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  • "Bestseller" - Aha Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.04.2012

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    Mich hat der Begriff "Bestseller" schon immer verwundert. In vielen Medien wird der Begriff mit automatischer Qualität gleichgesetzt. Er berschreibt allerdings lediglich, dass das vorliegende Buch oft gekauft worden ist. Und das sagt nun mal gar nichts über die Qualität aus.

    Tatsächlich ist dieses Buch eine Zumutung für den guten Geschmack. Aufklärung ist wichtig und in gewissem Masse zweckmässig; hier wird dieser gute Wille allerdings mit Ekel und Perversionen gleichgesetzt, was die Autorin in ein bezeichnetes Licht rückt. Obwohl, man müsste dafür wohl eher den Verlag belangen, dass er so einen Schund überhaupt an die Leute bringt.

    Ich sehe keinen Sinn dahinter sich dieses Buch zu Gemüte führen, ausser, um sich selber zu verrohen/versauen.

    Eine gute Sache hat das Buch dann aber doch: Ich fühle mich jetzt bestärkt ebenfalls als Autor zu arbeiten, da man ja heute offensichtlich jeden Müll verkaufen kann.

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  • sehr gut:) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.03.2012

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    ich hab dieses buch ziemlich schnell durchgelesen und fand es sehr gut und spannend. an manchen stellen naja... nichts für schwache nerven:)

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  • Mutig, vulgär, sensibel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Corinna, am 30.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auch ich habe nun das viel umstrittene Buch Feuchtgebiete von Charlotte Roche gelesen.

    Es geht um die 18 jährige Helen, die nach einer missglückten Intimrasur im Krankenhaus liegt. Sie denkt über ihr Leben nach und probiert Dinge gegen die Langeweile aus, die nicht immer jugendfrei sind.

    Viele Leute kennen dieses Buch ja bereits und viele Meinungen geistern schon herum. Natürlich trifft es zu, dass dieses Buch sehr extrem geschrieben wurde, sehr oft sehr vulgär ist und auch recht häufig eine hohe Stufe auf der Ekeligkeitsskala erreicht.

    Aber auf eine komisch Weise hat es mir gefallen. Denn es geht ja nicht nur um Helen, ihr Sexualleben, ihre Körperflüssigkeiten, etc. sondern es geht um ein ziemlich einsames Mädchen, dass sehr unter ihren Familienverhältnissen leidet, immer wieder nach Liebe sucht und mit aller macht möchte, dass das zerrüttete Familienleben zu einem Kompletten, Ganzen wird.

    Als Leser sollte man sich hier nicht nur auf die Offensichtlichkeiten, an die man sich später irgendwie gewöhnt, stürzen, sondern zwischen den Zeilen lesen und das sensible Mädchen erkennen. Das Helen auf dem zweiten Blick ist.

    Und wer es nicht zu Ende gelesen hat... gerade die letzten 10-15 Seiten fand ich sehr gelungen und haben mich noch mehr überzeugt.

    Mein Fazit: Ein Buch, dass nicht auf den ersten Blick seine sensible Seite zeigt, aber welche hat die doch teilweise sehr eindrucksvoll beschrieben wurden. Leider haben mich auf Dauer die vulgären Handlungen und Äußerungen ein wenig gelangweilt, aber Charlotte Roche hat dann auch wieder die Kurve bekommen und mich so am Buch halten können.

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  • Unlesbar Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Claudia, am 12.01.2012

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Blutige Finger, durch puhlen in einer frischoperierten Analwunde, genußvoll abzulecken....dies ist weder wunderbar u wild noch hat dies was mit Aufklärung u Sexualität zu tun. Es ist ekelhaft,krankhaft abartig. Kein Befreiungsschlag der Autorin, sondern lässt auf bedenklichen Zustand schliessen. Über Perversion kann man streiten,aber dieses Buch regt nur den Brechreiz an. Ich hab mittendrin aufgehört. Bin echt abgehärtet, aber sowas muss man nicht wissen.Noch nie so ein schlechtes,abstossendes Buch gelesen. Früher haben sich alle über Ch. Bukowski aufgeregt. Dagegen sind seine Bücher harmlose Märchengeschichten. KRANK!KRANK!KRANK!

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  • Ohne Sinn Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.11.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist, meiner Ansicht nach, nicht Wert gelesen zu werden. Ich kaufte es, weil Roger Willemsen es positiv bewarb, was ich überhaupt nicht verstehe. Damit hat er mich auch enttäuscht.

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  • Grässlich Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zum Glück habe ich mir zuerst die Leseprobe angeschaut... Hässlich, ekelerregend (mir wurde übel, auch wenn ich noch so viele Horrorbücher lesen kann ohne mit der Wimper zu zucken) und einfallslos. Ich kann nicht verstehen, wie das zu einem Bestseller werden konnte und mir tun - wie schon so oft geschrieben wurde - die Bäume Leid, die dafür gerodet wurden.

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  • Einfach nur ekelhaft! Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dr. Exitus, am 14.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist einfach nur ekelhaft!Seichte Story und man merkt sofort:es geht der Autorin nur ums Provozieren.Die ekelhaften Beschreibungen vom Umgang der Hauptprotagonistin mit ihren Genitalien und Körpersekreten ist so übertrieben dargestellt das es einfach nur dumm wirkt.Keine psychisch halbwegs gesunde Frau würde die meisten Dinge der Hauptfigur probieren.Die Autorin C. Roche sagte in einem Interview sie wollte eigentlich ein Aufklärungsbuch schreiben,aber es ist nun doch ein Roman geworden.Die Dinge werden aber hier so übertrieben und ins unerträglich ekelhafte gesteigert das es nur mehr pervers ist.Es werden zwar intime Sachen angesprochen,aber anstatt zu erklären und aufzuklären wird nur übertrieben.Bei vielen Passagen fragt man sich nur:Was soll denn das jetzt wieder?Auch die botanischen Ambitionen sind nicht erwähnenswert.Die beschriebenen Besuche im Puff wirken so, als ob eine pubertierende Minderjährige mit schmutzigem Gerede ihre Eltern schockieren will.Dieses Buch ist wie ein Horrorfilm:Man ist angewidert und ekelt sich,kann aber vor lauter staunen über so viele widerliche Sachen fast nicht aufhören zu lesen.Hätte uns C. Roche, dieser anorektische Goldhamster, doch mit diesem Buch verschont.Schade um jeden Baum,der für so ein Buch sterben mußte!FAZIT:Bloß nicht!Das sich dieses Buch so gut verkauft läßt echt tief blicken!Um Erfolg zu haben muß man eben alle ansprechen.

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  • übertriebene Reinlichkeit als zentrales Thema Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Charlotte Roche nimmt in ihrem Erstlingswerk "Feuchtgebiete" kein Blatt vor den Mund und schreibt höchst freizügig über Sexualpraktiken, Körperverletzungen an intimen Stellen und dem allgegenwärtigen Drang zur Hygiene. Nebst den schonungslos offenen, teils zu intimen und anrüchigen Stellen, wehrt sich Roche vor allem gegen den stetigen Drang nach höchster Hygiene in unserer Gesellschaft. Auf jeden Fall stösst sie ihre Leser damit an, über Hygiene nachzudenken. Doch ob sich die Leserschaft dadurch zu weniger Hygiene überzeugen lässt, sei dahin gestellt. Denn dem Leser sind diese Stellen auch nach der Lektüre bewusst und wird sich wohl gerade darum noch mehr um die persönliche Hygiene (v.a. an öffentlichen Orten) kümmern.
    Ein Buch für all jene, welche ohne Hemmungen an ein Buch gehen können und sich nicht vor den Sexualpraktiken und -erlebnissen einer (leicht durchgeknallten und psychisch eher labilen) Hauptfigur ekeln.

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  • nichts für feine Damen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.09.2011

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    "Feuchtgebiete" zu lesen ist ein kleines Abenteuer und mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Das Buch ist ziemlich plump und frei nach Schnauze geschrieben - an einigen Stellen kann man durchaus angeekelt das Gesicht verziehen, andere Stellen sind dann aber auch wieder zum Schmunzeln. Analsex, Hämorrhoiden, mangelnde Intimhygiene, Selbstbefiedigung,... Vielleicht ist es ein nettes Geschenk für offene Leute, die eine Menge Humor haben... ich zähle "Feuchtgebiete" nicht gerade zu meinen Lieblingsbüchern, bin aber froh es gelesen zu haben.

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  • überbewertet aber ganz lustig zu lesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    beabsichtigt zu provozieren, wird aber etwas übertrieben und kann dadurch nur wenig ernst genommen werden
    hab das buch aber trotzdem gern gelesen.. is recht lustig

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  • Ekelhaft und abstossend Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.08.2011

    2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Habe die ersten Seiten gelesen und dieses
    Müllprodukt sofort im Altpapier entsorgt. So ein Buch hat keinen Platz in einer normalen
    Familienbibliothek. Sogar unsere Kinder 24 und 21 Jahre alt, eigentlich sehr offene und nicht gerade verkorkste Weltbürger, haben
    sich über dieses Buch empört. Würde es
    niemandem empfehlen. Es gibt schöneren Zeitvertreib als dieses Schmuddelbuch.

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  • Ekelerregend komisch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Leselady, am 02.08.2011

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    Das Buch hat teilweise die miesesten Kritiken bekommen, wurde trotzdem aber zahlreich verkauft - Grund genug es zu lesen!
    Die meiste Zeit sehr ekelerregend, grauslig und unerotisch ist es trotzdem wert einen Blick hineinzuwerfen.
    Es gibt Ideen von sich, die man zuvor nie gehört hat, die teilweise zum Schmunzeln anregen und nach der letzten Seite denkt man sich glücklich und zufrieden nur: "Na, die hat nen Vogel. Gott sei Dank bin ich so normal!"
    Manko: Anspruchsvoll ist es auf keinen Fall!

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  • grottig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.06.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Den Stern gibt es auch nur dafür, dass dieses Buch trotz Allem ein Bestseller geworden ist.

    Story: nicht vorhanden
    Sprache: primitiv bis abartig

    Es liest sich, als hätte Frau Roche eine Liste mit Allem Ekleigen gemacht, das ihr ad hoc eingefallen ist, um diese unkreativen Begrifflichkeiten mit viel Mühe in eine Geschichte zu pressen, die unspektakulärer nicht sein könnte.

    Wer mitreden möchte, sollte das Buch ruhig kaufen, diejenigen die irgendwelche Erwartungen daran knüpfen, sollten es besser lassen.

    Geldverschwendung!

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  • lesenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marie, am 26.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich finde es schade, dass viele Leute aus meinem Bekanntenpreis dieses Buch als trivial abstempeln, obwohl sie es noch nie gelsen haben.
    Die Sprache von "Feuchtgebiete" ist einfach und die Geschichte betseht zu großen Teilen aus Begebenheiten, an die sich Helen im Krankenhaus erinnert. Bis auf eine (wirklich masochistische) Stelle fand ich das Buch nie allzu eklig (ist ja auch nur ein Buch). In (natürlich total) überspitzter Weise wird der Gesellschaft der Spiegel vorgehalten und bizarre Gegensätze werden thamatisiert: Z. B. warum in der Werbung nach perfekter Hygiene und Sauberkeit, gleichzeitig aber auch nach Sex gestrebt wird (der ja eher nicht sauber, sondern mit Körperflüssigkeiten etc. verbunden ist). Ja, und alle Meschen und Frauen haben nun mal einen Körper und Körperaussscheidungen und der Ekel vor diesen ist meiner Meinung nach oft wirklich übertrieben. Helens Vorlieben sind natürlich die entgegengesetzte, auch sehr krasse Einstellung. Ich finde es schon interessant, dass viele leute wahnsinnig lachen müssen über den 1. Satz des Romans, in dem Helen von ihren Hämorrhoiden spricht, schließlich haben gar nicht so wenige Frauen welche (Schwangerschaft!).
    Naja, ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen, literarisch ist es kein Meisterwerk, aber schließlich erzählt ja auch eine 18-Jährige, und außerdem biette das buch auch eine Menge Humor, zB wenn man erfährt, dass helen, die sich nicht einmal nach der Selbstbefriedigung die Hände wäscht, ausgerechnet auf dem Markt am Gemüsestand arbeitte.

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  • Sondermüll Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.04.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist einfach abartig und pervers.
    Wer dieses Buch lesenswert und gut findet, der ist für mich krank und kann nicht all zu viel im Kopf haben.
    Wie so ein Schund zum Bestseller avancieren kann, ist mir ein absolutes Rätsel.
    Schade um das Papier auf dem es gedruckt wurde.

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  • Frauenverachtend und grausam Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.02.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Problem ist, dass Männer aus reiner Unwissenheit die geschilderten (btw ekelerregenden, furchtbaren und einefach in ihrer Perversion kaum übertreffbare) Sachverhalte oder Situationen auf die "normale" Frauen projezieren könnten. Mit welchen Augen soll ein Mann seine Ehefrau oder Tochter nun betrachten, wenn er das Buch gelesen hat???
    Also meinermeinung nach absolut verschwendetes Papier.

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  • Geschmacksache Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Margit Margreiter, am 16.02.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wir lesen von einer jungen Frau, die sich permanent mit ihrem Körper beschäftigt.
    Und dazu gehört auch die Beschäftigung mit den Dingen, die dieser Körper ausscheidet oder auf andere Weise verliert.
    Und immer wieder geht es auch um das Thema Sex, um den heißen Pfleger und Erfahrungen beim Rasieren von intimen Zonen.
    Schließlich hat eine gescheiterte Intim Rasur den Krankenhausaufenthalt verursacht.
    Eigentlich ist das Buch gar nicht so schlecht. Dabei ist es überhaupt nicht erotisch.
    Zwar liest man viel über weibliche Geschlechtsorgane und alle Arten von Körperflüssigkeiten. Teilweise nimmt die Autorin wirklich kein Blatt mehr vor den Mund, und sie nennt die Dinge auch beim Namen.

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  • Ekelhaft Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das war das blödeste Buch, was ich je gelesen hab. Wie kann man nur solche Fantasie als Autor entwickeln? So ist doch keine Frau. Mir wurde es richtig dabei schlecht. Ich konnte es nicht zu ende lesen. Pfui. Einfach krank

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  • Bittersweet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Aufmerksamer Lustleser, am 25.12.2010

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch hätte es verdient, dass diejenigen, die sich dazu äußern, es vollständig, aufmerksam und ekelgelassen rezipieren. Es ist nicht ponografisch und nicht widerwärtig. Es ist bittersüß.

    Der Tenor der öffentlichen Reaktionen auf Roches Feuchtgebiete spiegelt das Drama der Protagonistin Helen in absurd gleichnishafter Weise: "Bist du eklig, Helen, wollen wir dich nicht", worauf Helen allen Pharisäern und Körperlichkeitsklemmern traurig ein lapidares "Wollt ihr mich nicht, so bin ich halt eklig" entgegenlächelt.

    Helen drängt ihre Säfte niemandem über Gebühr auf, aber sie gestattet sich eine unangreifbare Fundierung ihrer Existenz: "Gegen MEINE Fluids seid ihr in MEINEM Universum machtlos! Bätsch."
    In sehr cooler Beharrlichkeit ertränkt sie die Entfremdlichkeit ihrer zerrüttenden Welt in Blut, Eiter und Smegma. Und den Gesetzen ihrer Un-Welt gehorchend schwappen die öffentlichen Resonanzwellen - von den Leserkommentaren der taz über die talentlosen Chorsänger der Feuilletons bis hin zu den bigotten Sozialverstehern - als stinkende Soßen aus Ignoranz und Dummheit ... über jeden Hoffnungsfunken Mitmenschlichkeit.

    Es ist zum Verzweifeln: Sie hat euch, sie hat euch so sehr! Und ihr merkt's nicht.

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