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Buch (gebundene Ausgabe)

Eiskalter Tod Unfall oder Verbrechen?

von John Leake

4 Bewertungen
Seitenzahl
256
Erscheinungsdatum
15.01.2013
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7017-3305-7
Verlag
Residenz Verlag
Maße (L/B/H)
226/146/30 mm
Gewicht
584 g
Originaltitel
Cold A Long Time
Übersetzer
Henning Dedekind
21,90
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Beschreibung
True Crime in den Alpen: Ein junger Mann verschwindet am helllichten Tag mitten auf der Skipiste. Warum wurde nicht ermittelt?
Im August 1989 verschwindet der Profi-Eishockeyspieler Duncan MacPherson am Stubaier Gletscher in Tirol. Laut Behörden hat er das Skigebiet verlassen und ist beim Wandern verunglückt. Doch 14 Jahre später gibt das Eis die Leiche frei: mitsamt dem Snowboard, mitten auf der Piste. Der Fall wird dennoch geschlossen. Die Eltern des jungen Kanadiers kämpfen seither gegen ein Dickicht aus Lügen, widersprüchlichen Aussagen, krassen Ermittlungsfehlern – und gegen menschliche Kälte. Wie starb Duncan tatsächlich? John Leake erzählt die packende Geschichte ihrer dramatischen Suche nach der Wahrheit. Einer schrecklichen Wahrheit, die von hochrangigen Beamten vertuscht wird: bis heute, bis zu diesem Buch.
Autorenportrait
John Leake geboren 1970 in Dallas, Texas. Studium der Geschichte und Philosophie in Boston und in Wien, wo er zehn Jahre als Autor und Übersetzer lebte. Sein erstes Buch „Der Mann aus dem Fegefeuer – Das Doppelleben des Jack Unterweger“ (2008) erhielt hervorragende Kritiken und diente John Malkovich als Vorlage für „The Infernal Comedy“. „Eiskalter Tod“ („Cold A Long Time“) wurde 2012 mit dem „Independent Publisher Award“ ausgezeichnet. John Leake lebt heute in Silicon Valley, Kalifornien.

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  • Schockierend Spannend!
    Maria Vaclavicek aus der Thalia.at-Buchhandlung in Bludenz , am 27.01.2013
    “Eiskalter Tod" zeigt auf, wie eine Familie gegen ein Netz aus Lügen, Vertuschungen und Verschwiegenheit ankämpft, auf der Suche nach der Wahrheit über ihren verschwundenen Sohn.

    John Leake recherchierte 3 Jahre lang im Auftrag, und, mit der Unterstützung von Linda und Bob MacPherson um sie bei der Suche nach Antworten zum Verschwinden ihres Sohnes Duncan zu unterstützen - was geschah im Jahr 1989 mit ihm am Stubaier Gletscher als er “eigentlich nur snowboarden gehen wollte"? Warum ist bis zum heutigen Tag nicht klar was damals wirklich passiert ist? War Duncan's Tod ein Unfall oder ein vertuschter Todschlag - Wurde bei den Ermittlungen durch die Polizei Sabotage betrieben? Was wird verschwiegen und warum? Wieviel Leid kann eine Familie ertragen und werden die tatsächlichen Schuldigen jemals zur Rechenschaft gezogen werden können?

    Ausgezeichnet mit dem "Independent Publishers Award" 2012 in der Sparte True Crime, hat John Leake ein fesselndes Buch geschrieben, dass das eigene Vertrauen in die Behörden nicht gerade stärkt und einen an so manchen Ermittlungsmethoden zweifeln lässt. Bürokratie, Politik, Macht und Geld sind miteinander eng verwoben und gerade wenn es um Menschenleben geht, sollten gewisse Linien nicht überschritten werden!

    Sehr lesenswert - Regt zum Nachdenken an!!
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  • Feedback
    Eine Kundin / Ein Kunde aus Silz , am 05.02.2013
    Servus John!

    Habe dein Buch gelesen und bewundere deine ausdauernden Recherchen. Zum Schluss käme ich auf dasselbe Fazit wie du mit deinen Sachverständigren. Nur was mich stört ist, dass immer nur von fahrlässiger Körperverletzung gesprocehen wurde.
    Bist du schon einmal einem unfreundlichen Betrüger begegnet? Ich noch nie und Rabl ist ein freundlicher Betrüger. Kein Kleiner sag ich dir.

    Dass die Entstehung dieses Unglückes ein Unfall war, liegt auf der Hand. Was aber dann passierte, hat mit Hilfeleistung nichts zu tun. Hier wurde, so wie auch das Gutachten Rabls lautet, ein lebender Mensch in ein nicht tiefes Schneeloch geschüttet und begraben. Rabls Gutachten: Tod durch ersticken, sagt Alles aus.

    In einem Pistenbully befindet sich ausgezeichnetes Material um erste Hilfe zu leisten. Den Oberarm und Oberschenkel abbinden und nichts wäre weiters passiert. Duncan würde heut noch leben. Eishockey könnte er vielleicht nicht mehr spielen.
    Alleine deshalb, finde ich, handelt es sich um Mord nach § 75 STGB, weil auch der "bedingte Vorsatz" Mord ist.
    Dringend Tatverdächtig scheint der Pistenchef Walter M., er hatte am Unfallstag Dienst, zu sein. Bei so einem Wetter und um diese Jahreszeit hat höchstens einer diesen Pistenarbeiter Dienst und das war der Pistenchef selbst. Natürlich hatte er Angst seinen Job zu verlieren und deshalb reagierte er mit der Vollendung des Mordes an Duncan.
    Gott sei dank, gemerkt hatte Duncan nichts mehr. Bei Abrissen des Armes und Beines, reißen gleichzeitig die Hauptschlagadern und da gibt es kein langes Leben mehr.
    Drei Verkehrsunfälle mit abgerissenen Gliedmaßen habe ich erlebt. Einmal war es der Arm, ausgerissen an der Schulter. Niemand der Anwesenden wusste sich zu helfen. Das Mädchen verstarb ehe die Rettung eintraf.
    Dann ein Motorradunfall, abgerissen der Oberschenkel an der Hüfte. Die Besatzung des Rettungshubschraubers reanimierte zwar noch. Der Motorradfahrer verblutete und verstarb an der Unfallsstelle.

    Der dritte Fall war ein Unfall mit einem Mopedfahrer. Er verlangte an der Unfallstelle von seinen Kollegen eine Zigarette. Beim Eintreffen der Rettung war er verstorben. Aortariss, hieß es damals.

    Aber Duncan hätte man abbinden können und das geschah nicht. Meines Erachtens, Tot durch vorsätzlichen Mord wegen Unterlassung. Und nachdem Duncan dann noch in lebendigem Zustand in ein Schneeloch gestoßen und mit Schnee zugeschütetet wurde, war klar, dass dieser Mensch sterben muss. Das bestätigt den Tötungsvorsatz.

    Übrigens: Gestern um 19.00 Uhr "Tirol Heute" kam dein Beitrag zur Buchpräsentation.
    Der arme Rabl, der nur einer Verfolgungstheorie unterliegt?

    Liebe Grüße Wolfram
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  • So viel zum "Heiligen Land Tirol"
    Eine Kundin / Ein Kunde aus Telfes im Stubai , am 31.01.2013
    Die grauenhafte Wahrheit über uns Tiroler oder Österreicher, wie wir mit Fällen wie Duncan MacPherson umgehen. Ich wünsche mir sehnlichst, daß dieses Buch von John Leake eine breite Masse erreicht, damit möglichst viele Bürger unseres Staates endlich wachgerüttelt werden und zu denken beginnen. Sehr beeindruckend für mich ist seine klare Schreibweise, ohne persönliche Kommentare und Vermutungen, eine packend niedergeschriebene Auflistung von Fakten und Wahrheit, die fesseln bis zur letzten Seite.
    Vielleicht findet dieses Buch einen Menschen, der diese aufgelisteten Beweise juristisch verwertet. Dann wäre das Ziel für die Eltern erreicht, nach 24 langen Jahren Suche nach der Wahrheit und Duncan MacPherson kann in Frieden ruhen.
    Danke John Leake, daß Du mir die Augen geöffnet hast
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