Eiskalter Tod

Unfall oder Verbrechen?

von John Leake

Buch

gebunden (256 Seiten)

Sprache: Deutsch

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True Crime in den Alpen: Ein junger Mann verschwindet am helllichten Tag mitten auf der Skipiste. Warum wurde nicht ermittelt?
Im August 1989 verschwindet der Profi-Eishockeyspieler Duncan MacPherson am Stubaier Gletscher in Tirol. Laut Behörden hat er das Skigebiet verlassen und ist beim Wandern verunglückt. Doch 14 Jahre später gibt das Eis die Leiche frei: mitsamt dem Snowboard, mitten auf der Piste. Der Fall wird dennoch geschlossen. Die Eltern des jungen Kanadiers kämpfen seither gegen ein Dickicht aus Lügen, widersprüchlichen Aussagen, krassen Ermittlungsfehlern – und gegen menschliche Kälte. Wie starb Duncan tatsächlich? John Leake erzählt die packende Geschichte ihrer dramatischen Suche nach der Wahrheit. Einer schrecklichen Wahrheit, die von hochrangigen Beamten vertuscht wird: bis heute, bis zu diesem Buch.

Produktdetails

ISBN-10: 3-7017-3305-8
EAN: 9783701733057
Originaltitel: Cold A Long Time
Erschienen: 15.01.2013
Verlag: Residenz Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 256
Länge/Breite: 222mm/148mm
Gewicht: 581 g
Übersetzer: Henning Dedekind
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Henning Dedekind

Henning Dedekind,Jahrgang 1968, Studium der Amerikanistik, Soziologie undRechtswissenschaften, ist Autor des Buches "Krautrock.Underground, LSD und kosmische Kuriere", Höfen 2008, und übersetzt aus dem Englischen, u. a. Stacia Deutsch, IainDickie, David Buckley, Joshua M. Greene und Ben Ratlif

John Leake

John Leake geboren 1970 in Dallas, Texas. Studium der Geschichte und Philosophie in Boston und in Wien, wo er zehn Jahre als Autor und Übersetzer lebte. John Leake lebt heute in Silicon Valley, Kalifornien.

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Buchhändlertipps

  • Schockierend Spannend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maria Vaclavicek, am 27.01.2013 aus der Thalia-Buchhandlung in Innsbruck

    “Eiskalter Tod" zeigt auf, wie eine Familie gegen ein Netz aus Lügen, Vertuschungen und Verschwiegenheit ankämpft, auf der Suche nach der Wahrheit über ihren verschwundenen Sohn.

    John Leake recherchierte 3 Jahre lang im Auftrag, und, mit der Unterstützung von Linda und Bob MacPherson um sie bei der Suche nach Antworten zum Verschwinden ihres Sohnes Duncan zu unterstützen - was geschah im Jahr 1989 mit ihm am Stubaier Gletscher als er “eigentlich nur snowboarden gehen wollte"? Warum ist bis zum heutigen Tag nicht klar was damals wirklich passiert ist? War Duncan's Tod ein Unfall oder ein vertuschter Todschlag - Wurde bei den Ermittlungen durch die Polizei Sabotage betrieben? Was wird verschwiegen und warum? Wieviel Leid kann eine Familie ertragen und werden die tatsächlichen Schuldigen jemals zur Rechenschaft gezogen werden können?

    Ausgezeichnet mit dem "Independent Publishers Award" 2012 in der Sparte True Crime, hat John Leake ein fesselndes Buch geschrieben, dass das eigene Vertrauen in die Behörden nicht gerade stärkt und einen an so manchen Ermittlungsmethoden zweifeln lässt. Bürokratie, Politik, Macht und Geld sind miteinander eng verwoben und gerade wenn es um Menschenleben geht, sollten gewisse Linien nicht überschritten werden!

    Sehr lesenswert - Regt zum Nachdenken an!!

Kundenrezensionen

  • Feedback Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Servus John!

    Habe dein Buch gelesen und bewundere deine ausdauernden Recherchen. Zum Schluss käme ich auf dasselbe Fazit wie du mit deinen Sachverständigren. Nur was mich stört ist, dass immer nur von fahrlässiger Körperverletzung gesprocehen wurde.
    Bist du schon einmal einem unfreundlichen Betrüger begegnet? Ich noch nie und Rabl ist ein freundlicher Betrüger. Kein Kleiner sag ich dir.

    Dass die Entstehung dieses Unglückes ein Unfall war, liegt auf der Hand. Was aber dann passierte, hat mit Hilfeleistung nichts zu tun. Hier wurde, so wie auch das Gutachten Rabls lautet, ein lebender Mensch in ein nicht tiefes Schneeloch geschüttet und begraben. Rabls Gutachten: Tod durch ersticken, sagt Alles aus.

    In einem Pistenbully befindet sich ausgezeichnetes Material um erste Hilfe zu leisten. Den Oberarm und Oberschenkel abbinden und nichts wäre weiters passiert. Duncan würde heut noch leben. Eishockey könnte er vielleicht nicht mehr spielen.
    Alleine deshalb, finde ich, handelt es sich um Mord nach § 75 STGB, weil auch der "bedingte Vorsatz" Mord ist.
    Dringend Tatverdächtig scheint der Pistenchef Walter M., er hatte am Unfallstag Dienst, zu sein. Bei so einem Wetter und um diese Jahreszeit hat höchstens einer diesen Pistenarbeiter Dienst und das war der Pistenchef selbst. Natürlich hatte er Angst seinen Job zu verlieren und deshalb reagierte er mit der Vollendung des Mordes an Duncan.
    Gott sei dank, gemerkt hatte Duncan nichts mehr. Bei Abrissen des Armes und Beines, reißen gleichzeitig die Hauptschlagadern und da gibt es kein langes Leben mehr.
    Drei Verkehrsunfälle mit abgerissenen Gliedmaßen habe ich erlebt. Einmal war es der Arm, ausgerissen an der Schulter. Niemand der Anwesenden wusste sich zu helfen. Das Mädchen verstarb ehe die Rettung eintraf.
    Dann ein Motorradunfall, abgerissen der Oberschenkel an der Hüfte. Die Besatzung des Rettungshubschraubers reanimierte zwar noch. Der Motorradfahrer verblutete und verstarb an der Unfallsstelle.

    Der dritte Fall war ein Unfall mit einem Mopedfahrer. Er verlangte an der Unfallstelle von seinen Kollegen eine Zigarette. Beim Eintreffen der Rettung war er verstorben. Aortariss, hieß es damals.

    Aber Duncan hätte man abbinden können und das geschah nicht. Meines Erachtens, Tot durch vorsätzlichen Mord wegen Unterlassung. Und nachdem Duncan dann noch in lebendigem Zustand in ein Schneeloch gestoßen und mit Schnee zugeschütetet wurde, war klar, dass dieser Mensch sterben muss. Das bestätigt den Tötungsvorsatz.

    Übrigens: Gestern um 19.00 Uhr "Tirol Heute" kam dein Beitrag zur Buchpräsentation.
    Der arme Rabl, der nur einer Verfolgungstheorie unterliegt?

    Liebe Grüße Wolfram

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  • So viel zum "Heiligen Land Tirol" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die grauenhafte Wahrheit über uns Tiroler oder Österreicher, wie wir mit Fällen wie Duncan MacPherson umgehen. Ich wünsche mir sehnlichst, daß dieses Buch von John Leake eine breite Masse erreicht, damit möglichst viele Bürger unseres Staates endlich wachgerüttelt werden und zu denken beginnen. Sehr beeindruckend für mich ist seine klare Schreibweise, ohne persönliche Kommentare und Vermutungen, eine packend niedergeschriebene Auflistung von Fakten und Wahrheit, die fesseln bis zur letzten Seite.
    Vielleicht findet dieses Buch einen Menschen, der diese aufgelisteten Beweise juristisch verwertet. Dann wäre das Ziel für die Eltern erreicht, nach 24 langen Jahren Suche nach der Wahrheit und Duncan MacPherson kann in Frieden ruhen.
    Danke John Leake, daß Du mir die Augen geöffnet hast

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  • Eiskalter Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine unfassbare Geschichte, sehr spannend zum Lesen, kann ich nur weiter empfehlen!

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  • Der Korruptionssskandal, der noch keiner ist? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von grassegger, am 23.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ungeklärter Kriminalfall oder erfolgreiche Vertuschung eines Verbrechens?
    Schlimmer als ein Krimi ist immer nur die Wahrheit:
    In Tirol wurde er im August 1989 zuletzt gesehen.
    ER - Duncan MacPherson, ein 23 Jahre alter Kanadier, möchte seinen letzten Kurzurlaub vor einer großen beruflichen Veränderung nutzen, um in Tirol das Snowboarden zu erlernen. In Zukunft würde er als Eishockey-Trainer in Schottland arbeiten anstatt als NHL-Eishockey-Profi-Spieler.
    Duncan MacPherson hinterließ jedoch Spuren. Sein Auto stand sechs Wochen am Parkplatz der Gondelstation des Stubaier Gletschers und wurde nur durch die Hartnäckigkeit seiner Eltern gefunden. Schwer nachvollziehbar, dass das Fahrzeug niemand aufgefallen ist!
    Die Eltern suchten nach ihrem Sohn und wurden bei ihren Bemühungen von allen Seiten „behindert“: Zeugen änderten die Aussagen oder machten falsche Angaben, die Exekutive wurde meist erst aktiv, wenn die Eltern neue Hinweise gefunden hatten. Die kanadische Botschaft war mehr interessiert an der Wahrung der guten Beziehungen zu Österreich als am Schicksal eines ihrer eigenen Staatsbürger.
    14 Jahre lang mussten die Eltern in schrecklicher Ungewissheit leben.
    Im Juli 2003 wurde Duncan MacPhersons Leichnam gefunden.
    Die Eltern durften nun nicht zur Ruhe kommen, ganz im Gegenteil!
    Duncans sterbliche Überreste und die Snowboard-Ausrüstung (welche er angeblich 1989 beim Verleih zurückgegeben hatte) wurden mitten auf der Schipiste in einer Gletscherspalte gefunden!!!!!!!
    Der „eigentliche Skandal“ beginnt jedoch hier:
    Die Aufklärung des „Unfalls“, wird sabotiert, Fakten werden verfälscht oder nur mangelhaft wiedergegeben, Untersuchungen werden verschleppt, einfach eingestellt oder die Ergebnisse verschwiegen.
    Wenn man den Fall betrachtet, scheint es um sich enge Zusammenarbeit willfähriger Behörden mit einflussreichen Personen und Organisationen zu handeln - nur ein Schelm denkt dabei an Korruption!
    Regionale Besonderheiten („Eigenheit“,„Starrsinn“) verstärken die bewährte österreichische „Freunderlwirtschaft“.
    Die Interessen einer der größten Tourismus-Regionen Österreichs müssen gewahrt werden; der Rubel muss rollen; Arbeitsplätze müssen gesichert und die Münder der Mitwisser verschlossen bleiben.
    Alles ist relativ: Was ist ein verunglückter Tourist gegen abertausende Menschen, die Jahr für Jahr das Geld ins Land bringen?
    John Leake hat fast drei Jahre für sein Buch recherchiert. Er konnte mithilfe zahlreicher Experten zweifelsfrei nachweisen, dass Duncan von einer Pistenraupe tödlich verletzt und dann in der Gletscherspalte versteckt wurde.
    Es liegen zahllose, bis heute ungeklärte,ungesühnte, zum Teil strafrechtlich relevante Delikte vor: Keine Anordnung/Durchführung einer Autopsie; Todesfeststellung durch Distriktsarzt erfolgte nicht lege artis; von Seiten der Gerichtsmedizin keine Anzeige wegen Verdacht auf Tod durch Fremdverschulden ( Ärztegesetz § 54 Abs. 4), die MacPhersons wurden niemals über die Möglichkeit informiert, eine Privatobduktion durchführen zu lassen.... (nur ein Auszug aus einer endlosen Liste!)
    Duncans Eltern wurden jahrelang hingehalten, belogen und betrogen!
    Von österreichischen Zeugen, Behörden, Ermittlern und Gutachtern!
    John Leake wurde 2012 für seine hervorragende Leistung mit dem Independent Publisher Award in der Kategorie True Crime ausgezeichnet!
    Warum sind wir Österreicher zu dumm, die Missstände in unserem Land zu durchschauen?
    Warum muss ein amerikanischer Journalist kommen, um uns blauäugigen, gutgläubigen Österreichern die Augen zu öffnen?
    Lesen Sie das Buch, leiden Sie wie ich, schämen Sie sich wie ich, Österreicher zu sein!
    Österreicher und Österreicherinnen, bitte wacht auf!
    In diesem Land stinkt es gewaltig!















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