Die Schuldlosen

Roman

von Petra Hammesfahr

Buch

gebunden (445 Seiten)

Sprache: Deutsch

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ES BRAUCHT SO WENIG, UM SO VIELE LEBEN ZU ZERSTÖREN. Am Ostersonntag verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer im Dorf: Janice Heckler ist tot in der Greve gefunden worden, halbnackt und offensichtlich ertränkt. Auf den Täter einigt man sich in Garsdorf schnell: der Nachbar. Alex Junggeburt - als Kind noch von allen bedauert, als Jugendlicher gefürchtet, als Erwachsener verteufelt.
Sechs Jahre später kommt Alex frühzeitig aus der Haft frei. Sein erster Weg führt ihn zurück an den Ort des Geschehens - in sein Elternhaus. Kaum jemand im Dorf ist darüber glücklich: Die einen fürchten seine Rache, die anderen weitere Gewalttaten. Alex kann es ihnen nicht verdenken, weiß er doch selbst nicht, was damals geschah ...

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 30.07.12
Petra Hammesfahr gehört zu Deutschlands Top-Autorinnen. Nicht nur im Kriminalroman, da ihre Romane oft weitaus mehr sind, als pure Krimis, sondern große Bilder unserer Gesellschaft und den Menschen, die sich darin bewegen. Die Schuldlosen ist schnörkellos geschrieben, man klebt an den Seiten. Ein Psycho-Krimi, der unter die Haut geht.

Produktdetails

Verkaufsrang: 15.163
ISBN-10: 3-8052-5039-8
EAN: 9783805250399
Erschienen: 09.03.2012
Verlag: Wunderlich
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 445
Länge/Breite: 221mm/155mm
Gewicht: 654 g
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Petra Hammesfahr

Petra Hammesfahr, geboren 1952, lebt als Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Kerpen bei Köln. Ihr Roman «Der stille Herr Genardy» wurde in mehrere Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Für den Roman «Der gläserne Himmel» erhielt sie den Rheinischen Literaturpreis der Stadt Siegburg und 2000 in Hessen den FrauenKrimiPreis der Landeshauptstadt Wiesbaden.

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Buchhändlertipps

  • Eine Rückkehr,über die sich niemand freute Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Helga Grill, am 22.05.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Bad Ischl

    Nach sechs Jahren kommt Alex Junggeburt in sein Heimatdorf zurück.Ein Drittel seiner Strafe für den Mord an Janice Heckler wurde ihm erlassen.Nun ist er wieder da,am Ort des damaligen Verbrechens,doch was will er?Die Tat hat er nie geleugnet,wurde aber nur durch die Aussage seiner damaligen Verlobten verurteilt.Treibt ihn die Rache zurück?Seine Drohung,das wird ihr noch leid tun,ist allen noch im Gedächtnis.Seine Jugendfreundin Silvie,inzwischen mit seinem besten Freund Lothar verheiratet,hält als einzige zu ihm.Alex sucht den Kontakt zu seiner Tochter Saskia.Von ihrer Mutter Heike abgeschoben zu den Grosseltern,fasst sie grosse Zuneigung zu ihrem Vater.Heike unterbindet den Kontakt zwischen Vater und Tochter.Kurz darauf kommt Heike unter mysteriösen Umständen ums Leben.Nun war es jedem klar was er hier wollte.
    Klasse und spannend geschrieben.
  • schuldig oder nicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Paulczynski, am 07.05.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Amstetten

    Am Ostersonntag wird die junge Janice Heckler halbnackt und ertrunken in der Greve gefunden.
    Der Mörder soll Alex Junggeburt, der Nachbarsohn, sein und dieser wird bald darauf auch verurteilt. Er kann sich aber an nichts erinnern, da er zum Zeitpunkt der Tat betrunken unterwegs war.Petra Hammesfahr erzählt teils in Rückblenden diese traurige Familientragödie. Ein sehr spannender psychologischer Roman. Ich habe mich schon sehr auf den neuen Roman von Hammesfahr gefreut, und wurde nicht enttäuscht.

Kundenrezensionen

  • Die Schuldlosen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.05.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dass Alex vermutlich nicht der Mörder war, nimmt der Leser bereits nach dem Klappentext an. Doch die Zusammenhänge fügen sich erst langsam und Stück für Stück zu einem Bild zusammen. Hammesfahr besinnt sich auf ihre Qualitäten und lässt den Leser quälend lange im Dunkeln. Es ist schwierig, die Hergänge zu konstruieren, die Möglichkeiten vielzählig. Sobald man das Buch kurz weggelegt hat, beginnt man zu grübeln und Möglichkeiten durchzuspielen. Genau das ist auch das Schöne bei Hammesfahr: Mitdenken unbedingt erlaubt. Das Ende ist dann sehr gut durchdacht, überraschend und befriedigend.

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  • Wunderbar!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 25.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein junger Mann kehrt nach seiner Haftstrafe zurück in sein Dorf.Dort begegnen ihm die meisten Menschen mit Misstrauen,saß er doch für den Mord an einer jungen Frau ein.Nur eine Freundin aus früheren Zeiten hält zu ihm und hilft Licht ins Dunkle zu bringen.Nebenbei erfahren wir noch von den schrecklichen Geheimnissen und Begebenheiten,die sich ebenfalls dort ereigneten.Bis zum Schluss ist man sich nicht sicher,wer der wahre Täter ist.Wunderbar erzählt und spannend aufgebaut.Ein tolles Buch.

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  • Im Ganzen ein tolles Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein junger Mann wird aus der Haft entlassen. War er zu Unrecht weggesperrt?Nach und nach kommt die ganze schreckliche Wahrheit ans Tageslicht.Leider steht für den aufmerksamen Leser die Lösung etwas zu schnell fest.Ansonsten ein tolles Buch. Wer Petra Hammesfahr liebt, muss auch dieses Buch lesen!!!

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  • ...drum werfe den ersten Stein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Olßon, am 17.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach 6 Jahren Haft kehrt Alex in sein Heimatdorf zurück.Seine Eltern inzwischen verstorben und nur sein Bruder Albert scheint das letzte Bindeglied zur Vergangenheit zu sein. Im Dorf als Mörder verschrien, kann er selbst sich nicht an die Tat erinnern. Was geschah in jener Nacht? Warum änderte seine damalige Freundin ihre Aussage und stirbt kurz nach seiner Wiederkehr? Was hat sein bester Freund mit all dem zu tun und wer ist die geheimnisvolle Saskia?
    Ein ausgezeichnet geschriebener Krimi, in bewährter Qualität.Spannend bis zur letzten Seite, das Ende auch diesmal überraschend.Die rücksichtslose Aufdeckung einer Familientragödie, wie sie überall statt finden kann.

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  • Spannung pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sigurd Vicar, am 12.09.2012

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    Der Unschudige, der zurückkommt und von Allen für einen Mörder gehalten wird - an sich kein neuer Plot, aber fantastisch umgesetzt. Die Spannung traf mich schon nach wenigen Minuten. Hat einige wenige Schwächen, aber insgesamt kann man das Werk nur empfehlen!

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  • Nicht meine Linie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es gibt ja sehr viele Lorbeeren für diesen Krime, aber ich musste leider feststellen, daß er nicht auf meiner Linie liegt.

    Die Sicht des unschuldig verurteilten mit allem, was dazugehört, war mir persönlich einfach zu schmerzhaft. Spannung kann ich dem Buch allerdings nicht absprechen, doch reicht mir das nicht.

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  • Spannung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Julius der Kritische, am 12.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Darstellung des Mannes, den man für den Mörder hält, ist der Autorin unheimlich gut gelungen. Auch der Schreibstil und der sich aufbauende Spannungsbogen sind großartig.

    Ich kann das Buch nur empfehlen!

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  • Spannung versprochen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Fantasy-Arne, am 12.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Habe mir gerade aufgrund der Buchhändlertips viel Spannung versprochen und wurde nicht enttäuscht. Zu 5 Sternen reicht es nicht, da gibt es dann doch noch bessere Werke, aber für eine Empfehlung passt es auf jeden Fall!

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  • Hmmm Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von SuperVictor, am 12.09.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vielleicht bin ich auch zu verwöhnt, aber ich hatte mir hier mehr Spannung versprochen. Die Geschichte ist gut durchdacht, keine Frage, aber im gegensatz zu anderen gelesenen Büchern der letzten Zeit war ich doch etwas enttäuscht.

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  • Wenig braucht es, um viele Leben zu zerstören... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mandy B, am 14.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    Am Ostersonntag verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer im Dorf: Janice Heckler ist tot in der Greve gefunden worden, halbnackt und offensichtlich ertränkt. Auf den Täter einigt man sich in Garsdorf schnell: der Nachbar. Alex Junggeburt - als Kind noch von allen bedauert, als Jugendlicher gefürchtet, als Erwachsener verteufelt.

    Alex, der sich an nichts erinnern kann, da er sich zum Tatzeitpunkt im Vollrausch befand.

    Jetzt ist er aus der Haft zurück!

     

    Inhalt:

    Alex wird nach einer Haftstrafe entlassen und kehrt in seinen Heimatort zurück... Zurück in seine Vergangenheit, zu bitteren Erinnerungen und ablehnenden Mitmenschen, zurück aber auch dahin, wo es noch etwas Zuneigung gibt und Unglaube der begangenen Schuld.

    Als Kind war er einzig da, seiner Mutter die verstorbene, "unersetzliche" Alexa zu ersetzen... 

    Als Kind / Individuum nicht wahrgenommen, vom Vater verachtet, später seine Männlichkeit offen auslebend - ist Alex wirklich der Mörder, für den ihn alle halten, hat er wirklich das Unaussprechliche getan, für das er verurteilt wurde?

     

    Meinung:

    Petra Hammesfahr zeigt mit diesem Roman ihr großes Talent für detailreiche und sehr bildhafte Sprache. Schon im Prolog kann man den Rauhreif sehen, der die Grabstätten bedeckt und die klirrende Kälte fühlen. Sieht die traurigen Gestalten im Morgenlicht stehen und schrickt zusammen, wenn man in die blauen Augen des Kindes sieht, die Franziska Welter so in Schrecken versetzten.

    Liebevoll beschreibt Hammesfahr ihre Protagonisten und beleuchtet spannend und facettenreich die Zusammenhänge von Zuneigung, Ablehnung und Angst mit der sich die Figuren gegenüberstehen.

    Gerade die Rückblenden, die diesen Roman durchweben, machen das Buch so interessant, dass man unbedingt weiterlesen muss, ohne es wegzulegen.

    Der Verlust eines Kindes und der Umgang der Angehörigen mit diesem Trauma bestimmen die Tragik dieses Buches und letztendlich ist die Frage, ob das alles passiert wäre, wenn Franziska Welter an jenem Tag auf dem Friedhof etwas unternommen hätte, geradezu der Schlüssel.

    Petra Hammesfahr hat einen lebendigen, interessanten und sehr kurzweiligen Schreibstil, der zu keiner Zeit langatmig oder gar langweilig war. Sie versteht es, den Leser auf eine Fährte und gleich darauf wieder von dieser ab-zu bringen.

    Mich hat dieses Buch gefesselt und gut unterhalten, so dass ich gern 5 Sterne vergebe!

     

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  • Die Schuldlosen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Besra, am 14.04.2012

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Alex wurde schon immer vom Pech verfolgt gewesen: trug nach dem Tod seiner Schwester Mädchenkleidung, wurde von den Mitschülern gehänselt und verursacht dann auch noch als junger Teenager einen Autounfall, bei dem ein Mann ums Leben kommt. Die Leute im Dorf akzeptieren ihn nicht.
    Nach all den Sorgen kann sich Alex keine Beziehung vorstellen und gibt Silvie, ein Mädchen aus dem Dorf, eine Abfuhr.
    Eines Tages wird eine Frauenleiche am Fluss gefunden und Alex steht unter Mordverdacht. Niemand glaubt ihm, dass er unschuldig ist. Er wird für schuldig erklärt und muss für 6 Jahre ins Gefängnis.
    Als er entlassen wird, heißen die Dorfbewohner ihn nicht für willkommen, denn es schweben viele Geheimnisse in der Luft, von denen Alex nichts wusste. Silvie glaubt stets an seine Unschuld und hilft Alex die Wahrheit herauszubekommen.

    Kritik:
    Petra Hammesfahr hat mit diesem Thriller einen Mann dargestellt, der eine schwere Kindheit hatte und als Mann nicht zu Frieden gelassen wird. Ihm wurde sein Leben stets zur Hölle gemacht.
    Das schlimmste jedoch für ihn war, dass man ihn noch für einen Mörder hielt.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er war zwar nicht sehr flüssig, aber dass die Spannung stets hielt bekam man es nicht mit. Also kann ich sagen, dass der Schreibstil gewöhnungsbedürftig war.

    Die Autorin konnte mich unterhalten und davon über, dass man stets aufpassen sollte, wen man für was beschuldigte. Ich wurde einfach in den Spannung der Spannung gerissen und wollte auch nicht mehr heraus. Die dunkle Atmosphäre die im gesamten Dorf herrschte gefiel mir total.

    Ich kann das Buch einfach jedem weiterempfehlen. Lasst Euch dieses Werk nicht entgehen.

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  • Spannend mit Tiefgang Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von leselampe2, am 01.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Alex Junggeburt hat es von Kindheit an schwer. In Mädchensachen gesteckt mit seinen Zöpfen zurechtgemacht, soll der kleine Junge den Verlust der geliebten Tochter wieder gutmachen. Und nun wird er des Mordes an Janice Heckler beschuldigt und verurteilt. Ohne Alibi und ohne Erinnerungen an den besagten Abend, kann er die Schuld nicht mehr von sich weisen. Nach sechs Jahren kehrt er frühzeitig aus der Haft entlassen in sein Elternhaus zurück. Die Stimmung der Dorfbewohner ist gemischt. Viele fürchten weitere Taten von ihm - lediglich Silvie freut sich ihn wiederzusehen.

    Ist Alex wirklich der Mörder oder selber das Opfer?

    Ich bin von dem Buch begeistert. Durch das ganze Buch hinweg blieb die Spannung bestehen und die Frage, was wirklich alles passiert ist und wie es weitergeht. Die Geschichte wird detailreich erzählt, die Charaktere sind so unterschiedlich und vielgefächert, das ein Szenenwechsel zur anderen Person immer wieder spannend ist.Die vielen Handlungsstränge und Rückblicke in die Vergangenheit empfand ich hier gar nicht als eintönig oder langweilig. Das Cover passt zum Inhalt des Buches und zum Stil der Autorin.

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  • Schuldlos schuldig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von subechto, am 16.03.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Die Schuldlosen", der neue Roman von Petra Hammesfahr, ist eigentlich kein Krimi, auch wenn hier Menschen zu Tode kommen, sondern eher ein Psychothriller, über die Chronik zweier Familien, deren Schicksal miteinander verwoben ist. Gekonnt seziert die Autorin Schritt für Schritt Lug und Trug sowie menschliche Abgründe und deren Folgen. Doch worum geht es?

    Erzählt wird - teilweise in Rückblenden - die Familiengeschichte von Franziska und Helene. Beide haben auf tragische Weise ein Kind verloren. Franziska ist nie wirklich über den Tod ihrer Tochter hinweggekommen und so kümmert sie sich mehr um das Grab von Marie als um ihre zweite Tochter Ria. Helene dagegen kompensiert den Verlust ihrer Tochter Alexa dadurch, dass sie ihrem spätgeborenen Sohn Alexander Zöpfe flicht und Mädchenkleider anzieht.

    Die daraus resultierenden Probleme kann sich jeder vorstellen: Alex wird gehänselt und schlägt erbarmungslos zurück. Deshalb ist auch niemand erstaunt, als Janice Heckler eines Tages tot in der Greve aufgefunden wird, halbnackt und ertränkt. Angeblich hatte Alex seinem Freund Lothar die Tat gestanden. Aber Alex war betrunken und kann sich nicht erinnern. Dennoch wird er verurteilt, nicht zuletzt aufgrund der Aussage seiner damaligen Freundin Heike. Sechs Jahre später kommt er vorzeitig frei und kehrt in sein Elternhaus im rheinischen Garsdorf zurück.

    Lothar ist inzwischen mit Alex' Jugendliebe Silvie verheiratet. Silvie ist die Tochter von Ria, ist aber bei ihrer Großmutter Franziska aufgewachsen, weil ihre Mutter keine Verantwortung übernehmen wollte und sich früh aus dem Staub gemacht hatte. Silvie ist die Einzige, die Alex für unschuldig hält und immer zu ihm gestanden ist. Heike dagegen fürchtet nun Alex' Rache. Besonders als der mehr Zeit mit der gemeinsamen Tochter Saskia verbringen will. Die Lage eskaliert, als Heike tot in ihrer Dusche aufgefunden wird. Schon bald entdeckt die Polizei Parallelen zum einstigen Fall Heckler...

    Irrungen und Wirrungen, nichts ist wie es scheint. Auch für den geübten Krimi-Leser hält die Autorin viele Überraschungen bereit. Ihr Erzählstil ist erfrischend, manchmal sogar komisch. Und ganz nebenbei wird nicht nur der Tod von Heike, sondern auch der alte Fall gelöst und der wirkliche Täter entlarvt. Genau wie zuletzt "Der Frauenjäger" hat mir "Die Schuldlosen" wieder sehr gut gefallen und viel Vergnügen bereitet. Und so freu ich mich schon jetzt auf das nächste spannende Werk von Frau Hammesfahr.

    Fazit: für alle Hammesfahr-Fans ein Muss, aber auch für Neueinsteiger zu empfehlen!

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  • Schuldlos schuldig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von subechto, am 16.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Die Schuldlosen", der neue Roman von Petra Hammesfahr, ist eigentlich kein Krimi, auch wenn hier Menschen zu Tode kommen, sondern eher ein Psychothriller, über die Chronik zweier Familien, deren Schicksal miteinander verwoben ist. Gekonnt seziert die Autorin Schritt für Schritt Lug und Trug sowie menschliche Abgründe und deren Folgen. Doch worum geht es?

    Erzählt wird - teilweise in Rückblenden - die Familiengeschichte von Franziska und Helene. Beide haben auf tragische Weise ein Kind verloren. Franziska ist nie wirklich über den Tod ihrer Tochter hinweggekommen und so kümmert sie sich mehr um das Grab von Marie als um ihre zweite Tochter Ria. Helene dagegen kompensiert den Verlust ihrer Tochter Alexa dadurch, dass sie ihrem spätgeborenen Sohn Alexander Zöpfe flicht und Mädchenkleider anzieht.

    Die daraus resultierenden Probleme kann sich jeder vorstellen: Alex wird gehänselt und schlägt erbarmungslos zurück. Deshalb ist auch niemand erstaunt, als Janice Heckler eines Tages tot in der Greve aufgefunden wird, halbnackt und ertränkt. Angeblich hatte Alex seinem Freund Lothar die Tat gestanden. Aber Alex war betrunken und kann sich nicht erinnern. Dennoch wird er verurteilt, nicht zuletzt aufgrund der Aussage seiner damaligen Freundin Heike. Sechs Jahre später kommt er vorzeitig frei und kehrt in sein Elternhaus im rheinischen Garsdorf zurück.

    Lothar ist inzwischen mit Alex' Jugendliebe Silvie verheiratet. Silvie ist die Tochter von Ria, ist aber bei ihrer Großmutter Franziska aufgewachsen, weil ihre Mutter keine Verantwortung übernehmen wollte und sich früh aus dem Staub gemacht hatte. Silvie ist die Einzige, die Alex für unschuldig hält und immer zu ihm gestanden ist. Heike dagegen fürchtet nun Alex' Rache. Besonders als der mehr Zeit mit der gemeinsamen Tochter Saskia verbringen will. Die Lage eskaliert, als Heike tot in ihrer Dusche aufgefunden wird. Schon bald entdeckt die Polizei Parallelen zum einstigen Fall Heckler...

    Irrungen und Wirrungen, nichts ist wie es scheint. Auch für den geübten Krimi-Leser hält die Autorin viele Überraschungen bereit. Ihr Erzählstil ist erfrischend, manchmal sogar komisch. Und ganz nebenbei wird nicht nur der Tod von Heike, sondern auch der alte Fall gelöst und der wirkliche Täter entlarvt. Genau wie zuletzt "Der Frauenjäger" hat mir "Die Schuldlosen" wieder sehr gut gefallen und viel Vergnügen bereitet. Und so freu ich mich schon jetzt auf das nächste spannende Werk von Frau Hammesfahr.

    Fazit: für alle Hammesfahr-Fans ein Muss, aber auch für Neueinsteiger zu empfehlen!

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  • Wer wegschaut ist auch schuldig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nefret, am 11.03.2012

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    Eigentlich könnte die Zukunft für Sam und Grace so rosig sein. Sam hat sich über Winter nicht in einen Wolf verwandeln müssen. Doch plötzlich muss Grace mit Kopfschmerzen und anderen Krankheitssymptomen kämpfen.

    Maggie Stiefvaters Buch Nach dem Sommer" war für mich die Entdeckung des Jahres 2011. "Ruht das Licht" beginnt, wo der erste Teil der Wölfe von Mercy Falls"-Reihe geendet hat.

    Vielleicht eine kleine Warnung. Nach dem Sommer" endet offen. Da sich dieses bereits beim Lesen andeutete, hatte ich mich dazu entschlossen, eine kurze Pause einzulegen und zu warten, bis mir der dritte Teil (allerdings im englischen Original) vorliegt.

    Maggie Stiefvater schafft es wieder, wunderbar melancholisch zu schreiben, ohne dass der Text ins Kitschige abrutscht. Doch insgesamt erreicht Ruht das Licht" nicht ganz die Intensität des ersten Teils.

    Ein Grund dafür ist sicherlich, dass Sam und Grace nicht mehr die einzigen Hauptpersonen sind. Als weitere Ich-Erzähler kommen zusätzlich Cole (ein neuer Werwolf) und Isabel (bereits aus dem ersten Teil bekannt) hinzu. Dies sorgt zwar für neuen Schwung, verschiebt aber natürlich auch den Focus. Sowohl der selbstzerstörerische Cole, als auch die zickige Isabel sind spannende Charaktere.

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    von karlchenao, am 11.03.2012

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    Mit einem exzellenten Cover dem Bild eines kleinen Mädchens in düsterer Umgebung leitet Petra Hammesfahr einen vermeintlichen Krimi ein, der sich anfangs durch die Verwandtschafts­grade und Namen nicht so flüssig lesen lässt, eher an einen Frauenroman erinnert. Im weiteren Verlauf des Handlungsgeschehens wird das Buch richtig gut, die Spannung hält sich bis zum Ende durchgehend …der Krimi geht weiter!

    Erzählt wird die Geschichte einer Dorfgemeinschaft in Grevingen 2010, in der etliche junge Leute seit Kindesbeinen an, auf unterschiedlichste Weise verbandelt sind. In der Vergangenheit führten schon untereinander wechselnde Sexualbeziehungen und das Verlieben mit fehlendem Feedback zu Konflikten. Einige bekamen Alles…andere wenig oder nicht das Erträumte. Dadurch entstehen Missgunst, Hass und Intrigen mit dem dazugehörigen Gerede im kleinen Ort.

    Im Zentrum der Szenarien steht der Protagonist „Alex“, eine tragische Figur. Als Kleinkind projiziert seine Mutter durch das Anziehen von Mädchenkleidern in der Öffentlichkeit das Abbild der kleinen vorherig verstorbenen Schwester „Alexandra“ auf ihn.

    Im Erwachsenalter wird Alex dann für einen Frauenmord im Dorf aufgrund einer Aussage verurteilt. Nachdem er nach 6 j. Haft in das Dorf zurückkehrt, kommt es daraufhin zu folgeschweren, tragischen Entwicklungen.

    Petra Hammesfahr lässt zur Romanfigur Sympathien und Antipathien entstehen…ein schönes Wechselspiel zwischen Schuld und Unschuld…oder Mitschuld?

    Review: Eine gute Geschichte, die realistisch wirkt...die einfach so passieren kann. Perfekt gewählt die Verwendung von Rückblenden in die Vergangenheit. Das Cover sieht der Leser am Ende mit ganz anderen Augen wie zu Beginn. Selten habe ich solange über ein Buch noch nachgedacht!...Ein gutes Zeichen…finde ich J lesenswert!

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  • Die Schuldlosen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von karlchenao, am 11.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit einem exzellenten Cover dem Bild eines kleinen Mädchens in düsterer Umgebung leitet Petra Hammesfahr einen vermeintlichen Krimi ein, der sich anfangs durch die Verwandtschafts­grade und Namen nicht so flüssig lesen lässt, eher an einen Frauenroman erinnert. Im weiteren Verlauf des Handlungsgeschehens wird das Buch richtig gut, die Spannung hält sich bis zum Ende durchgehend …der Krimi geht weiter!

    Erzählt wird die Geschichte einer Dorfgemeinschaft in Grevingen 2010, in der etliche junge Leute seit Kindesbeinen an, auf unterschiedlichste Weise verbandelt sind. In der Vergangenheit führten schon untereinander wechselnde Sexualbeziehungen und das Verlieben mit fehlendem Feedback zu Konflikten. Einige bekamen Alles…andere wenig oder nicht das Erträumte. Dadurch entstehen Missgunst, Hass und Intrigen mit dem dazugehörigen Gerede im kleinen Ort.

    Im Zentrum der Szenarien steht der Protagonist „Alex“, eine tragische Figur. Als Kleinkind projiziert seine Mutter durch das Anziehen von Mädchenkleidern in der Öffentlichkeit das Abbild der kleinen vorherig verstorbenen Schwester „Alexandra“ auf ihn.

    Im Erwachsenalter wird Alex dann für einen Frauenmord im Dorf aufgrund einer Aussage verurteilt. Nachdem er nach 6 j. Haft in das Dorf zurückkehrt, kommt es daraufhin zu folgeschweren, tragischen Entwicklungen.

    Petra Hammesfahr lässt zur Romanfigur Sympathien und Antipathien entstehen…ein schönes Wechselspiel zwischen Schuld und Unschuld…oder Mitschuld?

    Review: Eine gute Geschichte, die realistisch wirkt...die einfach so passieren kann. Perfekt gewählt die Verwendung von Rückblenden in die Vergangenheit. Das Cover sieht der Leser am Ende mit ganz anderen Augen wie zu Beginn. Selten habe ich solange über ein Buch noch nachgedacht!...Ein gutes Zeichen…finde ich J lesenswert!

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    von Nefret, am 05.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach sechsjähriger Haft wird Alex vorzeitig aus der JVA entlassen und kehrt in seinen Heimatort zurück. Alex selbst kann sich nicht an die Tat erinnern, dennoch wurde er wegen Mordes an seiner Ex-Freundin verurteilt. Da Alex bei der Urteilsverkündigung seiner damaligen Freundin, die gegen ihn ausgesagt hatte, schwor, sie würde dies noch bereuen, fürchtet sie jetzt seine Rache.

    Auch wenn der Klappentext etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich bei Petra Hammesfahrs neuestem Roman nicht um einen Thriller. „Die Schuldlosen“ ist viel mehr ein Drama über Menschen, die Schuld auf sich geladen haben.

    Im Mittelpunkt steht Alex, der eine schwere Kindheit hinter sich hat. Da seine Mutter nicht über den Tod ihrer Tochter Alexa hinweg kam, musste Alex die Rolle seiner Schwester übernehmen. Die Dorfbewohner sahen alle weg, während Alex von seiner kranken Mutter in Mädchenkleidung gesteckt wurde. Als Jahre später Alex' Ex-Freundin ermordet wird, zweifelt niemand daran, dass Alex, der als zügellos gilt, der Schuldige ist.

    Petra Hammesfahr wechselt immer wieder zwischen den Zeitebenen. Neben der Erzählung der Ereignisse Gegenwart, in der Alex nach seinem Gefängnisaufenthalt zurück nach Hause kommt, gibt es Rückblenden in die Vergangenheit. So erhält der Leser einen guten Eindruck von Alex' Leben und Charakter.

    Hammesfahr gelingt es gut, ihre Hauptfiguren zu zeichnen. Detailliert beschreibt sie den trüben Alltag von Alex. Ein Großteil der Figuren ist wenig sympathisch, u.a. weil sie es vorziehen, lieber den bequemen Weg zu wählen und wegzuschauen. Das erschreckende dabei ist aber, dass diese Figuren so realistisch sind.

    Leider war mir schon sehr schnell klar, wer der Mörder ist. So war das unspektakuläre Ende keine Überraschung für mich.

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  • Ich liebe es !! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.03.2012

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    Alex Junggeburth, der begehrteste Junggeselle des Dorfes, wird wegen Mordes an der " Dorfmatratze" Janice Heckler zu neun Jahren Knast verurteilt. Nach sechs Jahren wird er wegen guter Führung entlassen und kehrt in sein Dorf zurück. Alex kann sich nicht an die Tat erinnern, da er zu dem Zeitpunkt sturzbesoffen war. Aber es gibt Zeugen und aufgrund deren Aussagen wurde er verurteilt.
    Petra Hammesfahr springt immer wieder in die Vergangenheit zurück und dadurch werden erst mal die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Dorfbewohnern klar.
    Im Laufe des Buches wird es immer verworrener, also nicht für den Leser, sondern die Lügengeschichten und Lebenslügen der Menschen .
    Wem kann man denn nun noch trauen ? Könnte es sein,dass Alex gar nicht der Mörder der Dorfmatratze ist ? Aber es gibt ja Zeugen für den Mord, trotzdem kommt ein Hauch Zweifel an Alex Schuld auf. Doch dann lauert er einem kleinen Mädchen vor der Schule auf ......
    Obwohl man sich die meiste Zeit nur im öden Dorfleben wiederfindet, zwischen Kuchenverkauf in der Bäckerei Jentsch und Kleinkindern und einer einzigen Kneipe, versteht es die Autorin , Spannung aufzubauen und zu halten.
    Der Schreibstil von Petra Hammesfahr ist wie immer, etwas gediegen. Ich sage es bei jedem Buch dazu : Ich glaube, entweder mag man ihren Stil, oder man mag ihn nicht. Und ich liebe ihn......

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    von I. Schneider, am 03.03.2012

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    2010: Alex Junggeburt ist gerade vorzeitig aus der Haft entlassen worden und begibt sich in seinen Geburtsort, wo er die Villa seiner verstorbener Eltern bezieht. Vor sechs Jahren soll er die Nachbarstochter Janice Heckler ermordet haben, obwohl es hierzu keine Beweise gab. Allein die Aussage seiner damaligen Freundin Heike brachte ihn für neun Jahre hinter Gitter, aber er musste wegen guter Führung nur sechs Jahre absitzen. Er erfährt im Dorfe nur Ablehnung von allen, außer von seiner früheren Freundin Silvie, die von seiner Unschuld überzeugt war.

    Petra Hammesfahr springt von Gegenwart in die Vergangenheit und zeichnet so dem Leser ein überschaubares Bild von Alex' Leben. Seiner Kindheit mit seiner verstörten Mutter, bis hin zum Tag des Mordes an Janice Heckler. Sie schafft es meisterhaft den Leser in ihren Bann zu ziehen mit ihrer bildhaften, meist einfachen, aber flüssigen Sprache, bei der man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

    Für mich mal wieder 5 Sterne für meine Lieblingsautorin Petra Hammesfahr!

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