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Nachdem Dan und Amy Russland hinter sich gelassen haben, folgen sie den Spuren ihrer verstorbenen Eltern nach Australien. Ein versteckter Hinweis in einer Opalmine führt sie weiter nach Indonesien, wo sie dem Geheimnis um den rätselhaften Tod ihrer Eltern immer näher kommen. Als einer ihrer Konkurrenten bei einem Anschlag ums Leben kommt, beginnen sie immer mehr daran zu zweifeln, ob sie den richtigen Leuten vertrauen ...
Jude Watson heißt eigentlich Judy Bundell und ist eine preisgekrönte Autorin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Berühmt wurde sie unter ihrem Pseudonym für ihre Star-Wars-Romane. Sie lebt mit ihrem Mann in Katonah, USA, in der Nähe von New York.
In der Serie 'Die 39 Zeichen' hat sie Band 4 und 6 geschrieben.
| ISBN-10: | 3-641-05597-0 |
|---|---|
| EAN: | 9783641055974 |
| Originaltitel: | The 39 clues - Vol. 6 |
| Erschienen: | 25.03.2011 |
| Verlag: | Cbj |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 224 |
| Altersempfehlung: | 9 - 99 |
| Erschienen bei: | Cbj |
| Spieldauer: | 415 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
Jude Watson heißt eigentlich Judy Bundell und ist eine preisgekrönte Autorin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Berühmt wurde sie unter ihrem Pseudonym für ihre Star-Wars-Romane. Sie lebt mit ihrem Mann in Katonah, USA, in der Nähe von New York.
Neuntes Kapitel (S. 55-56)
»Setz dich, Amy«, sagte Isabel und deutete auf eine lange gepolsterte Bank am Heck des Schnellbootes. Sie trug ein lässiges gestreiftes T-Shirt, adrette weiße Shorts und weiße Turnschuhe. »Wir machen eine kurze Hafentour und dann zeige ich dir noch eine herrliche Bucht. In einer Dreiviertelstunde bist du zurück. Versprochen!« »Vielleicht ist es ...« Amys Worte gingen im Röhren des Motors unter. Als das Horn der Fähre ertönte, hielt Amy sich die Ohren zu.
»Ups, 'tschuldigung!« Isabel lachte, steuerte vom Schiff weg und ließ das Boot über dessen Kielwasser hüpfen. Die Wellen klatschten gegen die Seitenwände. »Machen wir, dass wir hier wegkommen. Keine Sorge, Amy. Ich kann hervorragend Schnellboot fahren.« »Mutter besitzt bei unserem Anwesen auf den Bahamas ein Boot«, brüllte Ian Amy ins Ohr.
»Sie hat auch schon Rennen gefahren. Also kein Anlass zur Sorge.« In Amys Kopf hallte Dans Imitation von Ians britischem Akzent und seiner steifen Wortwahl wider. Sie wünschte, er wäre hier und würde seine Witze machen. Hauptsache, sie wurde die Angst los, die ihr wie ein Stein im Magen lag. Vor der verbissenen Irina und den bedrohlichen Holts hatte sie sich schon immer gefürchtet, aber diese neue Form der Gemeinheit war irgendwie schwer zu fassen. Isabel sah aus wie ein Fotomodell. Ihre Augen sprühten vor Lebenslust, und ihr Lächeln war großzügig und freundlich. Sie war eine der schönsten Frauen, die Amy je gesehen hatte.
Da saß sie, hoch oben auf dem Kapitänssitz, und ließ die Füße mit den weißen Turnschuhen lustig baumeln. Diese Frau sollte gefährlich sein? Das schien Amy fast unmöglich. Wieder so eine Lüge, typisch für Irina. Sie hatten nun alle Hindernisse hinter sich gelassen, das Boot flog nur so über das Wasser und Amys Zähne schlugen aufeinander. Sie spürte, wie sich der Bug aus dem Wasser hob. Mit einer Geschwindigkeit, die Amy in Angst und Schrecken versetzte, rasten sie durch den Hafen. »So ist es schon besser!«, brüllte Isabel. Als sie sich zu ihnen umdrehte, leuchteten ihre Augen begeistert.
»Ist das nicht einfach super?« »SUPER!«, brüllte Ian, doch Amy sah, dass er sich verstohlen an der Reling festklammerte. Als sie in den tieferen Hafenbereich kamen, hüpfte Amy unsanft auf ihrer Bank auf und ab und hatte Mühe, sich darauf zu halten. Der Wind blies ihr die Haare ins Gesicht. Als sie schon das Gefühl hatte, dass die Knochen in ihrem Körper pulverisierten, drosselte Isabel endlich das Tempo und steuerte eine wunderschöne Bucht an.