Der kleine Drache Kokosnuss im Spukschloss

Band 11

von Ingo Siegner

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Weitere Artikelinformationen

Keine Angst vor Gespenstern! Neues vom kleinen Drachen Kokosnuss.
Vor einem nächtlichen Gewitter retten sich der kleine Drache Kokosnuss und seine Freundin Matilda ins Schloss Klippenstein. Doch an eine geruhsame Nacht ist nicht zu denken: Beim zwölften Schlag der Turmuhr taucht ein kopfloses Gespenst auf und versetzt die Freunde in Angst und Schrecken. Von einem Gespenster-Experten erfahren Kokosnuss und Matilda, dass im Schloss die Gespensterdame Klemenzia haust, die niemanden in ihrer Nähe duldet. Höchste Zeit, das ungehobelte Gespenst in seine Schranken zu weisen ...
- Pfiffige Geschichten von Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen
- Durchgehend in Farbe und mit Witz vom Autor selbst illustriert
- Ideal für Leseanfänger: extragroße Schrift, luftiges Layout
- Gespenster - ein Lieblingsthema der Kinder
Ingo Siegner, 1965 in Hannover geboren, wuchs in Großburgwedel auf. Nach Schule und Zivildienst wurde er Sparkassenkaufmann, ging als Au-Pair nach Frankreich, steckte seine Nase in die Universität und landete schließlich bei Vamos, einem hannoverschen Veranstalter für Familienreisen. Auf vielen Reisen erfand er für die Kinder fantastische Geschichten. Nebenher brachte er sich das Zeichnen bei. Mit seinen Büchern vom kleinen Drachen Kokosnuss, die in mehrere Sprachen übersetzt sind, eroberte er auf Anhieb die Herzen der jungen LeserInnen. Ingo Siegner lebt als Autor und Illustrator in Hannover.

Produktdetails

ISBN-10: 3-641-04773-0
EAN: 9783641047733
Erschienen: 07.2010
Verlag: Cbj
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 72
Altersempfehlung: ab 6
Illustrator: Ingo Siegner
Erschienen bei: Cbj
Spieldauer: 7660 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Ingo Siegner

Ingo Siegner, 1965 in Hannover geboren, wuchs in Großburgwedel auf. Nach Schule und Zivildienst wurde er Sparkassenkaufmann, ging als Au-Pair nach Frankreich, steckte seine Nase in die Universität und landete schließlich bei Vamos, einem hannoverschen Veranstalter für Familienreisen. Auf vielen Reisen erfand er für die Kinder fantastische Geschichten. Nebenher brachte er sich das Zeichnen bei. Ingo Siegner lebt als Autor und Illustrator in Hannover.

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"Ein Vampirgeist! (S. 19-20)
»Dolles Ding!«, grinst Großvater Dachs, als die anderen von ihrem Plan berichten. »Wenn dieser Gerd überhaupt mitmacht«, murmelt die Großmutter stirnrunzelnd. »Hm«, überlegt Kokosnuss. »Gerd macht bestimmt mit. Wir müssen nur die Truhe ins Schloss hinaufbringen. Wenn es Mitternacht schlägt und Gerd aufwacht, geben wir ihm schnell das Gebiss und verstecken uns.« Willi Dachs rührt nachdenklich in seiner Teetasse: »Ich schätze, der Gerd ist ein Gespenst der Spukklasse ›3a Babyschreck‹.
Das ist, ehrlich gesagt, so ziemlich die allerunterste Spukklasse. Hoffentlich merkt das die Klemenzia nicht.« »Vielleicht könnten wir noch einen schwarzen Umhang mit Kapuze auftreiben«, schlägt Matilda vor. »Damit sieht sogar Gerd aus wie ein Vampirgeist!« »Gute Idee, Matilda!«, sagt Kokosnuss. Plötzlich merkt er, dass er müde ist wie ein Murmeltier vor dem Winterschlaf. Matilda geht es genauso und so übernachten die beiden bei Familie Dachs. Bis weit in den nächsten Tag hinein schlafen sie, so erschöpft sind sie von dem Abenteuer mit Klemenzia. »Heda, ihr zwei, aufwachen!«, ruft Willi Dachs.
»Bald geht die Sonne unter und wir haben noch einen weiten Weg vor uns!« Mit einem schwarzen Umhang, den Großmutter Dachs aus einem alten Vorhang genäht hat, und der Truhe mit dem schlafenden Gerd darin machen sich Kokosnuss, Matilda und Willi Dachs auf zum Schloss Klippenstein. Ein Vampirgeist! »Dolles Ding!«, grinst Großvater Dachs, als die anderen von ihrem Plan berichten. »Wenn dieser Gerd überhaupt mitmacht«, murmelt die Großmutter stirnrunzelnd.
»Hm«, überlegt Kokosnuss. »Gerd macht bestimmt mit. Wir müssen nur die Truhe ins Schloss hinaufbringen. Wenn es Mitternacht schlägt und Gerd aufwacht, geben wir ihm schnell das Gebiss und verstecken uns.« Willi Dachs rührt nachdenklich in seiner Teetasse: »Ich schätze, der Gerd ist ein Gespenst der Spukklasse ›3a Babyschreck‹. Das ist, ehrlich gesagt, so ziemlich die allerunterste Spukklasse. Hoffentlich merkt das die Klemenzia nicht.« »Vielleicht könnten wir noch einen schwarzen Umhang mit Kapuze auftreiben«, schlägt Matilda vor. »Damit sieht sogar Gerd aus wie ein Vampirgeist!«
»Gute Idee, Matilda!«, sagt Kokosnuss. Plötzlich merkt er, dass er müde ist wie ein Murmeltier vor dem Winterschlaf. Matilda geht es genauso und so übernachten die beiden bei Familie Dachs. Bis weit in den nächsten Tag hinein schlafen sie, so erschöpft sind sie von dem Abenteuer mit Klemenzia. »Heda, ihr zwei, aufwachen!«, ruft Willi Dachs. »Bald geht die Sonne unter und wir haben noch einen weiten Weg vor uns!« Mit einem schwarzen Umhang, den Großmutter Dachs aus einem alten Vorhang genäht hat, und der Truhe mit dem schlafenden Gerd darin machen sich Kokosnuss, Matilda und Willi Dachs auf zum Schloss Klippenstein. Unruhig warten die Freunde im Schlosssaal auf die Geisterstunde. Als die Standuhr zwölfmal schlägt, öffnet Kokosnuss schnell die Truhe.
»W-wo bin ich?«, stottert Gerd verschlafen. Doch als er sich umblickt, versteht er: »Oh nein! Kli-Kli-Klipp-Klipp-Klippenstein!« »Hier, das Gebiss!«, flüstert Kokosnuss. »Und hier«, sagt Matilda, »ein Umhang!« Gerd schluckt. »Umhang? W-Was soll ich denn mit...?« In diesem Augenblick hören sie ein schauderhaftes Heulen. Die Freunde zucken zusammen. Gerd ist vor Schreck erstarrt: »Kle-Kle-Kle-Klemenz-z-z-z-z-zia!« Und - zack! - ist er wieder in seiner Truhe verschwunden. Die anderen zerren am Deckel, doch Gerd hält ihn mit aller Gespensterkraft von innen fest. »Gerd, bitte lass uns nicht im Stich!«, flüstert Kokosnuss. Plötzlich fliegt die Tür auf und eine gespenstische Stimme hallt durch den Saal: »Was geht hier vor?«"

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