Der Hals der Giraffe

Bildungsroman. Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis 2012

von Judith Schalansky

Buch

gebunden (222 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Anpassung ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. Daß ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern - in der schrumpfenden Kreisstadt im vorpommerschen Hinterland fehlt es an Kindern. Lohmarks Mann, der zu DDR-Zeiten Kühe besamt hat, züchtet nun Strauße, ihre Tochter Claudia ist vor Jahren in die USA gegangen und hat nicht vor, Kinder in die Welt zu setzen. Alle verweigern sich dem Lauf der Natur, den Inge Lohmark tagtäglich im Unterricht beschwört. Als sie Gefühle für eine Schülerin der 9. Klasse entwickelt, die über die übliche Haßliebe für die Jugend hinausgehen, gerät ihr biologistisches Weltbild ins Wanken. Mit immer absonderlicheren Einfällen versucht sie zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Nach dem gefeierten »Atlas der abgelegenen Inseln« schreibt Judith Schalansky einen Roman. Darin kämpft eine Biologielehrerin für die Einhaltung der Naturgesetze, verrenkt sich den Hals nach unerreichbaren Früchten und fällt am Ende vom Glauben an Gott Darwin ab. Schauplatz der Geschichte ist eine der irrwitzigsten Anstalten dieser Welt: die Schule.

Pressestimmen:

"Wie aus einem Tropf träufelt eine vollkommene Mischung aus aufmerksamer Fantasie und poetisch-kühler Sprache dem Lesenden hoch dosiert in den Kreislauf." (Erhard Schütz, Das Magazin)

Produktdetails

ISBN-10: 3-518-42177-8
EAN: 9783518421772
Erschienen: 23.11.2012
Verlag: Suhrkamp Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 222
Länge/Breite: 206mm/130mm
Gewicht: 330 g
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Judith Schalansky

Judith Schalansky, geboren 1980 in Greifswald, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign in Berlin und Potsdam. 2006 erschien ihr typographisches Kompendium Fraktur mon Amour im Verlag Hermann Schmidt Mainz. Sie lebt in Berlin.

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Buchhändlertipps

  • intensiv und nahegehend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Claudia Horvath, am 22.06.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Tulln

    Inge Lohmark ist seit 30 Jahren Biologielehrerin an einem Gymnasium am Land, das vor der Schließung steht. Ihre Strenge und Menschenverachtung ganz besonders ihren Schülern gegenüber läßt sie nicht sympathisch erscheinen. Ihr Unterricht ist desillusionierend, verachtend und unzeitgemäß. Nur kurz gerät ihr biologistisches Weltbild ins Wanken, als sie sexuelle Gefühle für eine Schülerin empfindet, die noch dazu am Ende der grausam-hierarchischen Kette der Klassengemeinschaft steht. Konkurrenz, Härte und Strenge prägen Lohmarks Leben - nicht zuletzt zur eigenen Tochter, die den Kontakt zu ihr abgebrochen hat. In dieser ihrer Welt steht die Natur über Erziehung, Humanismus ist ihr ein Fremdwort. Dieses Gedankengut hat für die Lehrerin Konsequenzen. Sie wird zu guter Letzt ausgesondert, aus dem System der Lehrerschaft wegselektiert, denn die Zeiten ändern sich.
    Ein hervorragend umgesetztes, aussagekräftiges Buch mit nachdenklichem Inhalt.
  • Wie gehts weiter ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine Hutterer, am 24.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Mit Inge Lohmark hat die Autorin zweifelsfrei eine Figur geschaffen über die man streiten kann. Obwohl sich die Sympathie in Grenzen hält hegt man doch so etwas wie Mitleid mit Inge Lohmark sei es das baldige Ende ihres geliebten Gymnasiums oder der nicht vorhandene Konntakt zu ihrer Tochter, die wiedersprüchlichen Gefühle für zwei ihrer Schülerinnen: Verachtung für eine und Zuneigeung welcher Art? Für die andere. Am Schluß hegte ich eine gewisse Abscheu gegen sie als Mensch und trotzdem würde ich gerne wissen wie es mit Inge Lohmark noch weiter geht bzw. endet.
  • Überlebensstrategien mittels biologistischer Lehrsätze Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annemarie Blaßnig, am 30.11.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Klagenfurt

    Inge Lohmark ist Biologielehrerin am Charles Darwin-Gymnasium in einer Provinzstadt in Vorpommern, wo mangelnde Lebensperspektiven die Menschen zum Abwandern zwingen, sodass, infolge Schülerrückgangs, die Schule vor der Schließung steht. Als Landwirbeltiere im Wachstum im Gehege der Schule werden die Schüler von der emotionslos nüchternen Lohmark bezeichnet. Als Pädagogin ist sie zur Überzeugung gelangt, dass man nicht aus jedem Bauernkind einen Hochschulprofessor machen könne. Erziehung sei eben nicht alles, die Natur lasse sich nicht überwinden, so lautet ihr Credo, mit dem sie im Lehrerkollegium natürlich auch Gegenargumente provoziert. Aber humanistische Bildungsideale sind Lohmarks Sache nicht, egal welche Ideologie vorherrsche, Schule diene doch immer nur der Herrschaftssicherung, produziere eben gemäß der herrschenden Marktideologie konkurrenzorientierten Nachschub fürs Rentensystem. Dass dabei die Nichtanpassungsfähigen, Schwachen oder einfach vom System nicht mehr Gebrauchten auf der Strecke bleiben, muß die Lehrerin aber auch selbst hautnah erfahren. Beim Versuch, persönliche Enttäuschungen und Verlusterfahrungen mittels biologistischer Lehrsätze abzuwehren, bleibt das eigene Leben auf der Strecke und wird zum bloßen Überleben.
  • wundervolles Leseerlebnis Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 02.11.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Inge Lohmark ist Lehrerin für Biologie. Seit mehr als 30 Jahren versucht sie, mit mal mehr, mal weniger Erfolg, dieses Wissen an ihre Schüler weiterzugeben. ....
    "Inge Lohmark war dafür bekannt, dass sie die Zügel anziehen und die Leine kurz halten konnte, ganz ohne Tobsuchtsanfall und Schlüsselbundwerferei" und bei Inge Lohmark gab es kein Mitspracherecht ..........

    "Der Hals der Giraffe" von Judith Schalansky ist ein großes Lesevergnügen.

Kundenrezensionen

  • Rationale Weltsicht gerät ins Wanken Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Daniel Keck, am 18.01.2013

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    Naturwissenschaftlern wird ja gerne eine besonders nüchterne Sicht der Welt nachgesagt.Die Erde und das All funktionieren physikalisch und Träume sind Schäume. Die Lehrerin Inge Lohmark muss im Spätherbst ihrer Schulkarriere erkennen dass es auch noch etwas anderes geben muss. Schöner und überdies toll illustrierter Bildungsroman.

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  • Von einer aussterbenden Spezies Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nancy Jarisch, am 05.12.2012

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    Inge Lohmarck, 55 Jahre alt, ist Pädagogin alter Schule: Frontalunterricht, Disziplin, keine persönlichen Gefühle oder gar Interessen an ihren Schülern, Härte zeigen und so Respekt, nicht etwa Sympathie gewinnen. Dabei lebt sie ihr Unterrichtsfach die Biologie, analysiert ihre Schüler und die Menschen um sie herum wie einst Darwin die Tierwelt und merkt dabei nicht, dass sie sich längst in eine biologische Nische zurückgezogen hat, sich selbst nicht an ihre Umwelt anpassen kann und in dem von ihr gepredigten Survival of the Fittest scheitert. Drei Tage begleitet der Leser Inge Lomarck, die über die Biologie das Menschsein vergessen hat, die analysieren, aber nicht reflektieren kann und so nicht realisiert, dass sie Mobbing in ihrer Klasse vorantreibt und ihr persönliches Interesse an einer ihrer Schülerinnen von einer abgründigen Persönlichkeit zeugt.
    Sprachgewaltig, zynisch und voller Wortwitz erzählt Judith Schalansky von einer Frau, die die letzte ihrer Art ist. Dabei hat sie ein optisch einzigartiges, wunderschönes Buch geschaffen. Mit der reichen Bebilderung aus den Unterlagen Charles Darwins sowie Abbildungen aus alten Biologiebüchern überzeugt sie die Betrachter von der Artenvielfalt der Biologie und der Schönheit ihrer verschiedenen Spezies und schafft so gleichzeitig eine spannende Diskrepanz zum Text. Der wunderschöne Leineneinband und das wertige Papier machen dieses Exemplar zu einem Highlight in jedem Bücherregal. Es ist ein seltenes Vergnügen so ein schönes, handwerklich hochwertiges Buch in den Händen zu halten. Hoffentlich stirbt diese, wenn auch bedrohte Soezies, niemals aus!

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  • Inge Lohmark würde das Buch lieben! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maria Leisibach-Schmid, am 22.08.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Für Freunde schöner, gekonnter Schreibe ist dieser sehr schön gemachte Band ein Muss (auch als Taschenbuch wird es sicher ein spezielles Buch werden).

    Die Person, pardon, Gymnasiallehrerin, Inge Lohmark die vor ihrer Klasse steht und über sich, das Leben an sich, Mutterliebe und vieles weitere Gedanken macht, ist nicht zu fassen. Denkt man, man hätte sie, entwindet sie sich wieder und man steht vor einem neuen Rätsel. Darf man sie mögen, verachten, für überheblich halten oder sollte man sie einfach nur so hinnehmen?

    Der Schreibstil ist fulminant, trocken und doch so farbig, dass man gerne in dieser Welt versinkt. Auch wenn sie grau und unwirtlich erscheint.

    Lesen!

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  • Schade... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.01.2012

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    Schade, dass mich das Buch so enttäuscht hat! Ein umwerfendes Layout, so etwas muss doch eine tolle Geschichte sein. Die Kurzbeschreibung war schön bissig. Durch meinen Hintergrund als Lehrerin in Naturwissenschaften freute ich mich auf ein Buch mit vielen Seitenhieben (gegen Schulleitung, Eltern, Schülern - einfach alles). Aber entweder habe ich das Buch nicht verstanden, oder die Geschichte ist tatsächlich etwas flach, belanglos und sprunghaft - ein Buch für das Regal...

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  • Lesenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mareike Zöller, am 22.01.2012

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    Inge Lohmark schließt man nicht gerade wegen ihrer Liebenswertigkeit ins Herz und doch ist man wie an das Buch gefesselt. Der Leser bekommt Einblick in ein paar Tage der Biologielehrerin, für die die Gesetze der Natur das allerhöchste Gut sind und dies auch versucht ihren Schülern beizubringen – mit eher mäßigem Erfolg. Die schönen Zeichnungen untermalen die Liebe zur Biologie.

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  • Der Hals der Giraffe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Hermes, am 08.12.2011

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    Ein tolles, kleines Buch. Die Geschichte ist schnell erzählt: Eine von Darwin geprägte Biologielehrerin unterrichtet im Osten ihre Schüler an einer Schule, die bald geschlossen werden soll. Gefühle lässt sie nicht zu, für sie zählt nur das klar strukturierte Denken.

    Dies geschieht in einer solch präzisen, fesselnden Sprache, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Zudem ist der Biounterricht gleich mit eingebaut. Tolle Illustrationen untermalen die Geschichte auf eine tolle Art. Lesenswert!

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  • Bitter Böse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rebekka Klinken, am 23.11.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein sehr schmales Bändchen, dass schon allein durch die Optik besticht. Der Einband kommt sehr solide daher und ist obendrein kunstvoll verziert . Eins der wenigen Bücher, welches mich allein durch die visuelle Erscheinung zum Kauf verführt hat.
    Der erste Eindruck wird dem Inhalt gerecht.
    Der Haupthandlungsstrang des Buches kommt eher still und leise daher. Die Biologielehrerin Inge Lohmark hat mit sinkenden Schülerzahlen und deren Qualitätsverlust zu kämpfen. Kein außergewöhnliches Thema, doch Schalansky macht es zu etwas Besonderem durch ihre Sprache und Betrachtungsweise. Das Umfeld Schule und das Leben an sich wird durch die Brille der Biologie betrachtet. Darwin ist allgegenwärtig. In scharfzüngigen, knallenden Sätzen referiert Frau Lohmark über die Arten der Schüler und stellt subjektive Konkurrenztheorien auf. Zusammengefasst übersetzt die Verfasserin die allgemeinen Theorien der Biologie in unser alltägliches Leben. Es entsteht ein bissiger Unterton mit sofortiger Anziehungskraft. Ein Buch, dass einfach Spaß macht! Unterstrichen wird die grandiose Erzählweise durch schwarz weiß Zeichnungen, welche den Inhalt abrunden und auch auf visuelle Weise eine Brücke zur Biologie schlagen.

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  • Erklärt die Biologie unser Leben? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Saidjah Hauck, am 02.11.2011

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    Inge Lohmark ist Biologielehrerin im sterbenden Osten des Landes. In vier Jahren wird die Schule geschlossen. Für sie gilt nur der Darwinismus in reiner Form. Wer angepasst ist überlebt. Gefühle sind hinderlich. Das Buch ist happtisch schön und die Illustrationen der Autorin großartig. Die Sprache ist außergewöhnlich präzise. Lesenswert!

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  • Bemerkenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annegrit Fehringer, am 30.10.2011

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    Und wieder habe ich einen neuen schönen Roman einer jungen Autorin aus dem Osten Deutschlands entdeckt! Judith Schlansky beschreibt im knappen sprachlich treffsicherem Ton drei Tage einer Biologielehrerin im Osten, deren Weltbild nur aus dem darwinistischen Prinzip der Auslese besteht. Nur der, der sich am besten anpasst, überlebt. Aber auch Inge Lohmark muss schmerzlich lernen, dass sich im Leben des Menschen auch noch andere Dinge ereignen...
    Klasse geschrieben!

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  • Schalansky, Der Hals der Giraffe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Odilie Pressberger, am 14.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Seit Aehnlich, Alle sterben, auch die Löffelstöre, und Leky, Die Herrenausstatterin, bin ich nicht mehr so geistreich unterhalten worden. Und habe ganz nebenbei auch noch so viel gelernt! Köstlicher Roman über eine Biologielehrerin, die versucht, einen Funken von Verstand in den Köpfen ihrer Schüler zu entzünden. Beste Dialoge, z.B. auf S.121:"Der Beitrag der Männer zur Fortpflanzung...". Bei Frau Inge Lohmark hätte ich zu gerne Unterricht gehabt!!

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  • Eine wahre Schönheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Leni Pawelczynski, am 10.09.2011

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    Dieses Buch besticht auf Anhieb durch aufwändige Gestaltung und Schönheit. Natürlich sollte ein Buch nicht nach dem Cover beurteilt werden, aber ist eine Freude, ein so schönes Buch in den Händen zu halten. Inge Lohmark, eine Biologielehrerin im leeren Osten Deutschlands sieht vor lauter Biologismus das echte Leben mit echten Menschen und echten Gefühlen nicht. Selbst ihre eigenen Gefühle verwirren sie und werden als Schwäche interpretiert. Der Roman von Judith Schalansky beeindruckt durch klare und kraftvolle Sprache und durch Schönheit.

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  • Wohin soll die "Reise" gehen ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Preißler, am 07.09.2011

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    Ein Bildungsroman voller Tempo vor dem tristen Schulalltag. Der Glaube der Biologielehrerin Lohmark an die "Darwinsche Lehre" gerät ins Wanken, als sie merkt, dass keiner in ihrer Umgebung sich an die von ihr propagierten Naturgesetze hält. Weder Anpassung noch Fortpflanzung scheinen jemanden zu interessieren. Was bleibt übrig vom dogmatischen Denken und Handeln?

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