Das Limonenhaus

Roman. Originalausgabe

von Stefanie Gerstenberger

Buch

Taschenbuch (448 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ein Haus voller Trauer und Zitronenduft birgt ein altes Geheimnis...


Nach dem Tod ihres Bruders und seiner Frau will Lella deren Tochter Matilde zu sich nach Köln holen. Doch der sizilianische Clan ihrer Schwägerin verweigert ihr das Mädchen, denn eine alte Fehde steht zwischen den beiden Familien. Verzweifelt versucht Lella, die Hintergründe dieses Streits aufzudecken, immer in der Hoffnung, ihren Anspruch auf Matilde doch noch durchsetzen zu können. Im Limonenhaus, dem Haus ihrer Mutter, findet sie in einer alten Familienbibel einige lose Tagebuchseiten. Sie ahnt zunächst nicht, dass diese der Schlüssel sind zu jenem Ereignis, das seine dunklen Schatten bis in die Gegenwart wirft...


Atmosphärisch und bewegend, spannend und unvergesslich - eine großartige Entdeckung!


Pressestimmen:

"Perfekte Unterhaltung" Brigitte

Produktdetails

Verkaufsrang: 16.859
ISBN-10: 3-453-35428-1
EAN: 9783453354289
Erschienen: 02.11.2009
Verlag: Diana Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 448
Länge/Breite: 187mm/118mm
Gewicht: 365 g
Reihe: Diana Taschenbücher
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Stefanie Gerstenberger

Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport, bis sie erkannte, dass sie keine Lehrerin werden wollte. Nach einem Wechsel in das Hotelfach lebte und arbeitete sie auf Elba und Sizilien, in der Karibik und in San Francisco. Die Reiserei fand 1993 in Köln ein Ende, wo sie als Requisiteurin Polizeiserien, Krimis und Liebesfilme ausstattete und dabei den Schauspieler Thomas Balou Martin kennenlernte, mit dem sie heute verheiratet ist und zwei Kinder hat.

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Buchhändlertipps

  • Leicht Lektüre für den Urlaub Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Yvonne Simone Vogl, am 11.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    Lella will nach dem Tod ihres Bruders deren Tochter Matilde zu sich nehmen, doch der sizilianische Familienclan ist dagegen. So begibt sich Lella in einen Kampf um das Sorgerecht von Matilde. Leicht und nett zu lesen, auch wenn die Geschichte schnell durchschaubar und vorhersehbar ist, mit wenigen Überraschungsmomenten.
  • Familiengeheimnisse und deren Klärung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helga Pamminger, am 18.11.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Wr. Neustadt

    Lella lebt in Köln, ihre Eltern stammen aus Sizilien, keiner aus der Familie war jemals dort. Bis ihr Bruder eine Sizilianerin heiratet, eine Familie gründet und dorthin zieht.
    Leider sterben der Bruder und auch seine Frau sehr schnell und Lella will das Sorgerecht für Matilde, die kleine Tochter. Im Flugzeug lernt sie einen deutschen Fotographen kennen, der ihren Weg immer wieder kreuzt, erst unabsichtlich, bald schon geplant.
    Wie die beiden es schaffen, hinter das Familiengeheimnis zu kommen ist prima Stoff für einen langen Abend bei Rotwein etc.
    Und die Liparischen Inseln als Reiseziel sind auch eine verfolgenswerte Idee.

Kundenrezensionen

  • NETT aber nicht mehr Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch beginnt interessant mit der Begegnung der beiden Hauptpersonen.Leider sehr langwierig werden die Wege der drei auf der Insel beschrieben, die Handlung tritt dabei sehr in den Hintergrund. Habe eigentlich eher eine spannendere Erzählung erwartet. Zwischenzeitlich viel mir das Durchhalten schwer. Dennoch interessant beschreibt Gerstenberger die typisch sizilianischen Eigenheiten der Menschen und vor allem die typischen Gerichte.

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  • NETT aber nicht mehr Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.01.2012

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    Das Buch beginnt interessant mit der Begegnung der beiden Hauptpersonen.Leider sehr langwierig werden die Wege der drei auf der Insel beschrieben, die Handlung tritt dabei sehr in den Hintergrund. Habe eigentlich eher eine spannendere Erzählung erwartet. Zwischenzeitlich viel mir das Durchhalten schwer. Dennoch interessant beschreibt Gerstenberger die typisch sizilianischen Eigenheiten der Menschen und vor allem die typischen Gerichte.

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  • Nach 50 Seiten weggelegt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach vielen guten Rezensionen war ich überzeugt: das ist ist ein ganz tolles Buch. Bis ich es selbst las. Mag es anderen ja gefallen: die Story hat mich überhaupt nicht angesprochen, die Protagonistin noch weniger. Nichts für mich.

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  • Der Duft der Zitronen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hirth, am 15.06.2010

    2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Lella, die in Köln lebt und dort als Köchin in einer Pizzaria arbeitet, erfährt vom Tod iher Schwägerin und fliegt sofort und ohne das Wissen ihrer Eltern nach Sizilien. Sie will Matilde, die Tochter ihrer Schwägerin und ihres Bruders zu sich holen, so wie sie es den beiden versprochen hat. Im Flieger nach Sizilien lernt sie den Fotografen Phil kennen, der auf dem Weg dorthin ist, um die Familie seiner Freundin kennen zu lernen. Widrige Umstände verhindern, dass sich die Wege von Lella und Phil nach der Ankunft trennen - und schon bald sind beide verstrickt in ein Geflecht aus Lügen und Geheimnissen um eine alte Familien-Fehde.

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  • Italien pur! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jutta Schneider, am 30.05.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Genau das Richtige für alle, die gern Charlotte Link oder Judith Lennox lesen! Ein gelungener Mix aus Liebesgeschichte (zwischen Köln und Sizilien spielend – was für eine spannende Konstellation!) und Krimi mit Familiengeheimnis beruhend auf alten sizilianischen Sitten. Das ideale Buch für den Urlaub! Vielleicht in Italien??

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  • Das Limonenhaus ist... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anke Bülow, am 21.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ... Kino im Kopf.
    Wenn Sie gerne italienisch essen und schon immer mal nach Sizilien wollten, dann lesen Sie diese kurzweilige, unterhaltsame Liebesgeschichte.Sie werden eintauchen in die Sonne Siziliens und den Alltag vergessen.Die perfekte Urlaubslektüre!

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  • Das Limonenhaus von Stefanie Gerstenberger Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Vera Bokeloh, am 04.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Stefanie Gerstenberger führt uns nach Sizilien in ein kleines Haus, das auch nach vielen Jahren tristen Daseins nach Limonen duftet.
    Ein Buch über Liebe, Trauer, Hass und Hoffnung, wunderschön verpackt.

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  • Lust auf Italien ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Beate Mommendey, am 14.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer träumt nicht von einem kleinen Haus in Italien und duftenden Zitronenbäumen im Vorgarten ?
    Dieser Roman ist die perfekte Mischung aus athmosphärischem Italienroman, bewegender Liebesgeschichte und raffinierter Spannung !

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  • Spannend romantisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ursula Kallipke, am 18.12.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist genau das richtige, wenn man gerne romantische, etwas dramatische Familiengeschichten mag. Wunderbar stimmungsvoll mit traumhafter italienischer Kulisse, auch die Liebe darf nicht fehlen..

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  • Lust auf Italien Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Seine, am 09.12.2009

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    Dieses Buch beinhaltet alles, was ich an kalten Winterabenden gerne lese. Ein Familiengeheimnis, eine Liebesgeschichte und alles eingebettet in eine wunderschöne italienische Kulisse.

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Diesmal war es kein Besuch. Diesmal war es schlimmer.
Ich ließ meinen Gurt zuschnappen, atmete tief ein und schloss die Augen. Doch das seltsame Gefühl blieb.
Als ich meinem Zwillingsbruder Leonardo das erste Mal nach Sizilien folgte, wusste ich nichts von diesem Land. Wir waren in unserer Kölner Wohnung auf dem Bettvorleger geboren worden, gewärmt vom Pizzaofen unter uns. Mein Bruder übermütig und als Erster, ich zögernd ein paar Minuten später.
Bei uns gab es außer dem Dialekt meiner Eltern und den eindrucksvollen Flüchen meines Vaters überhaupt nichts Sizilianisches. Weder Fotos noch schwärmerische Landschaftsgemälde, keine Möbel und nicht eine einzige geweihte Madonnenfigur. Uns Kindern fiel nicht auf, dass wir nie in die Heimat meiner Eltern fuhren, sondern immer nur zu der Schwester meines Vaters in die Nähe von Bologna. Dort oben in Norditalien aß man gefüllte Teigtaschen statt pasta alla norma, es gab keine cannoli, und ich erinnere mich auch nicht daran, damals schon die eisige granita, die auf Sizilien im Sommer zum Frühstück serviert wird, probiert zu haben.
Meinen Eltern gehörte die Pizzeria Da Salvatore. Sie lag direkt an den Ausläufern eines Autobahnzubringers in Köln-Ehrenfeld, und auch hier gab es nichts Sizilianisches. Die Weinlaubgirlanden aus Plastik und die mit Bast umwickelten Weinflaschen hatte mein Vater Salvatore dem Vorbesitzer zusammen mit den Holzstühlen und Tischen abgekauft, "für kleine Münze", wie er gerne erzählte, lautstark lachend. Vielleicht kam daher seine ständig gute Laune: Er liebte es zu bekommen, was er wollte, und dabei auch noch zu gewinnen. In diesem Moment stand er sicherlich summend in der Küche, während seine dicken Finger den Pizzateig in die Pfanne drückten. Er glaubte, ich sei bei einem Chorwochenende in der Eifel.
Wie oft war ich in den letzten drei Jahren heimlich nach Palermo geflogen, um meine Nichte Matilde zu sehen? Acht Mal? Zehn Mal?
Jemand blieb im Gang vor meiner Sitzreihe stehen, wahrscheinlich, um sich auf den freien Platz zwischen mir und dem Mann am Fenster zu setzen. Ich öffnete die Augen, schaute aber nicht hoch. Waren hinter uns nicht noch Plätze frei? Vielleicht ging er ja doch noch weiter. Dann fiel mein Blick auf seine Hände, und mein Herz setzte kurz aus, bevor es sich entschied, doch weiter zu schlagen. Alles passte: die Größe und Form, die Art, wie die Handgelenke aus den Ärmeln schauten, und sogar die Fototasche, die sie festhielten, alles genau wie bei meinem Bruder! Natürlich war mir in Sekundenbruchteilen klar, dass es nur eine Täuschung sein konnte, denn Leonardos alte Fototasche lag ja, gefüllt mit meinen Büchern, oben im Gepäckfach, und er selbst ...
"Entschuldigung", sagte der Unbekannte in diesem Moment zu mir und den rosafarbenen Blättern der Sportzeitung, hinter der sich der Mann am Fenster verschanzt hatte. Ich sah nur kurze, dunkelblonde Haare, breite Schultern und dann seine Beine, die mich streiften, während er Platz für die Stewardess machte, die sich mit einem Kichern an ihm vorbeizudrücken versuchte. Er schien ihren Annäherungsversuch gar nicht zu bemerken, sondern winkte jemandem in der Reihe hinter uns zu, offenbar dem vor sich hin wimmernden Baby, das erstaunt innehielt und dann verstummte.
"Entschuldigung!" Der Fremde war bemüht, mich nicht noch einmal zu berühren. Er setzte sich, verstaute die Fototasche sorgsam unter dem Vordersitz und suchte nach seinem Gurt. Wie sich nach einigem Ringen herausstellte, war er hinter meinem Rücken eingeklemmt.
"Danke!" Seine tiefe Stimme schien zu lächeln. Erst jetzt wagte ich, kurz in sein Gesicht zu schauen. Seine Augen waren hellblau wie Edelsteine, wie zwei Aquamarine, und seine Zähne waren blank und regelmäßig, eine glatte Reihe hellster Marmor, die ich am liebsten ablecken wollte. Unwillkürlich machte meine Zunge die Bewegung an meinen eigenen Zähnen. So würde es sich anfühlen. Ich musste mich zwingen, ihm nicht weiter auf den Mund zu starren. Seine Lippen waren nicht zu dünn, - Männer mit dünnen Lippen konnten ziemlich gemein sein. Fasziniert schaute ich stattdessen auf die knetenden Leonardo-Hände, fast hätte ich nach ihnen gegriffen, um ihn zu beruhigen.
Heute Morgen hatte ich noch wie jeden Tag, bevor ich den Herd anmachte, mein Rechenritual absolviert. Rechne bloß nicht auch noch die Minuten aus!, hatte ich mich selbst verwarnt und erwischte nach einigen Sekunden dann die richtige Zahl: eintausendachtundneunzig Tage, also zwei normale Jahre, plus ein Schaltjahr, zwei Tage und ein paar ausdrücklich unausgerechnete Minuten war mein Bruder Leonardo nun schon tot. Was nichts anderes bedeutete, als dass drei Sommer und drei Weihnachten ohne ihn vergangen waren und dass seine kräftigen Hände mich nie mehr festhalten, zwicken und etwas zu fest auf den Oberarm boxen würden. In diesem Moment hatte mein Handy geklingelt. Wahrscheinlich Susa, die genau wie ich in diesem Moment am Herd stand und wissen wollte, ob wir uns heute Abend sehen würden. Susa war meine einzige richtige Freundin, eine Freundin-auf-den-ersten-Blick, wenn es so etwas gibt. Sie war alles, was ich nicht war: ausgehfreudig, unabhängig, konsequent, über eins siebzig groß, blond und Mutter. Ich ging in den Gastraum und ließ meinen Blick suchend durch die Beine der hochgestellten Stühle und die geöffnete Restauranttür schweifen. Wo hatte ich das Handy bloß hingelegt? Auf dem nassen Bürgersteig standen Seifenblasen vom Putzwasser und platzten träge vor sich hin. Mamma Maria sah und hörte ich nicht, dabei wusste ich, dass sie hier irgendwo sein musste. Meine Mutter redete kaum, manche Leute hielten sie sogar für taub. Oder stumm. Oder beides. In der Stille zwischen den Klingeltönen dröhnte der Motor eines Lieferwagens, der auf den Hof fuhr. Mein Vater, der vom Großmarkt zurückkam.
Ich entdeckte mein Handy neben der Zapfanlage.
"Lella Bellone", meldete ich mich. Es rauschte in der Leitung, weit entfernt.
"Pronto?"
Nichts.
"Pronto!? - Hallo!"
"Lella? Sei tu? Sei proprio tu!?"
Das war nicht Susa. Meine Nackenhärchen richteten sich auf. Bist du es? Du bist es doch!? Es gab nur einen, der solche Doppelfragen stellte. Er redete auf Italienisch auf mich ein, ich hörte zu, und irgendwann murmelte ich: "Heute am späten Nachmittag? Ich werde da sein." Hastig drückte ich die rote Hörertaste, um sein "Ja, aber ..." nicht mehr hören zu müssen.

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