Arne Nordmann und Die Herren der Burg
Leseprobe

Arne Nordmann und Die Herren der Burg

von Frank frei

eBook

Medium: PDF

mehr zum Inhalt

Sofort per Download lieferbar.

Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

€ 9,98

Download

Auf den Merkzettel

  • Als Download verfügbar [?] Offen für alle Geräte, die den Adobe Kopiershutz (DRM) unterstützen
  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App (erhältlich im App-Store)
Diese Geräte unterstützen den Adobe Kopierschutz
  • tolino
  • alle Thalia eReader
  • Kobo, Sony Reader, andere eReader
  • Thalia eReading App für Android und iOS
  • Windows PC und Mac
  • Kindle und Linux unterstützen den Adobe Kopierschutz nicht
Arne Nordmann und Die Herren der Burg

Arne Nordmann und Die Herren der Burg

von Frank frei

EAN: 9783942660549

€ 9,98 *

* Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile sind enthalten

Sie möchten den Artikel jetzt herunterladen?

Download

Einfach bestellen und downloaden

1

Wunschtitel wählen

Legen Sie Ihren Wunschartikel in den Warenkorb.

2

Kaufen

Gehen Sie zur Kasse und folgen Sie dem üblichen Bestellprozess.

3

Downloaden

Alle Ihre eBook-Bestellungen können Sie unter "Mein Konto" im Bereich "eBook-Downloads" einsehen.



Andere Kunden, die "Arne Nordmann und Die..." kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Freimaurer Arne Nordmann gelangt nicht zur Ruhe. Gerade hielt er in der Loge eine Zeichnung zum Thema Verrat, speziell dem ehemaligen Logenbruder Armin Tretschak gewidmet, ab, trotzdem kehrt das gewohnte Leben nicht zurück. Kehrt nicht zurück, denn zu viele Ungereimtheiten stehen im Tempel. Im Tempel der Loge und in Arnes Innern.
Arne Nordmann weiß: Allenfalls die Wächter der Burg sitzen in Haft. Und dann nicht einmal alle.
Wie aus heiterem Himmel entschließt sich Tretschak, nun doch endlich auszupacken. Bedauerlicherweise verträgt er die letzte Zigarette nicht so recht, was im ersten Ansatz nur Zigarillo Raucher Schmelzer versteht.
Und schon geschehen neue Morde. Neue Morde in Hamburg. Alle hängen unmittelbar mit der Stiftung der Burg zusammen. Mit der Burg beginnt alles und mit der Burg endet alles.
Hauptkommissar Manfred Schmelzer reicht es. Reicht es gewaltig. In seiner Stadt mordet es sich so einfach wie nie und ihm bindet ein ebenso dummes wie vorgeblähtes Nichts die mächtigen Pranken.
Schmelzer kennt seine Gegner. Gegner in den eigenen Reihen stellen sich ihm entgegen.
Sogar Kriminalrat Pieper wagt es und kehrt vorzeitig zum Dienst zurück. Trotz Krankschreibung Schmelzers.
Unglaublich? Mittlerweile längst nicht mehr. Die guten alten Zeiten flossen längst die Alster hinab. Leider keine Neuigkeit. Nicht für den Hauptkommissar, der so manches Mal die mangelnde Subordination seiner Vorgesetzten Darsteller verflucht. Und wie. Und wie der Schmelzer flucht.
Und wie der Schmelzer kotzt. Am liebsten kotzte Schmelzer permanent, aber soviel kulinarische Gaumenkitzler bietet die Alster als Hamburgs Fluss der Genüsse nun auch wieder nicht.
Lippengymnastik hin, Bürokontemplation her. Nichts hilft hier so richtig.
Gott sei Dank erinnert Schmelzer sich seines alles beherrschenden Grundbedürfnisses. Er rafft sich auf, um wieder gutsituierte Ärsche aufzutun, in die er mit voller Wucht hineintritt.
Vorher gilt es aber, hinter die Kulissen der Burg zu blicken, denn dort sitzt das Übel, da stimmt er hundertprozentig mit Arne Nordmann überein: Die Herren der Burg.

Produktdetails

ISBN-10: 3-942660-54-7
EAN: 9783942660549
Erschienen: 01.01.2011
Verlag: Frank von frei
Einband: PDF
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 315
Erschienen bei: Frank von frei
Spieldauer: 1757 KB
Kapitel: 0
Medium: PDF
Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

"""Allmächtiger! O blicke huldreich nieder!
Der Tugend Werk zu fördern sind wir hier,
des Baues Grundstein legten treue Brüder,
der Segen aber kommt allein von Dir.""
Mächtig hallen die Worte durch den Blauen Tempel. Unaufhaltsam durchdringen die Worte Raum und Zeit der ewigen Loge. Der ewigen Loge Zu den Gekrönten im Orient Hamburg. Die Worte wandern von Nord nach Süd, von West nach Ost, vom Mittelpunkt der Erde bis zum Himmel. Die Worte ergreifen die Seelen und die Herzen aller hier zu höherer Arbeit Versammelten, aller hier die Königliche Kunst Praktizierenden und aller hier in der Kette der Herzen Verbundenen. Worte, die soviel mehr als Worte. Worte, die Welt erbauen und den Menschen erschaffen. Worte, die am Anfang und am Ende stehen. Worte, die alles bedeuten und alles erklären.
Arne Nordmann steht im Halszeichen der Freimaurer südöstlich vom Altar neben dem Meister vom Stuhl, der die mächtigen Worte mit kräftiger Stimme in den Blauen Tempel verkündet. Verkündet, denn gerade eben eröffnet der Meister vom Stuhl mit dem uralten Gebet die Lehrlingsloge und bittet den Großen Baumeister um Unterstützung am Bau. Am Bau, der ewig dauert. Am Bau, der nie endet. Am Bau der Freimaurerei.
Bruder Arne Nordmann, der das Gebet der Freimaurer in und auswendig, wachend und schlafend, bis in dessen tiefst gehende Bedeutung atmet, vernimmt die Worte des Meisters wie aus weiter nebliger Ferne. Wie aus weiter nebliger Ferne dringen die Worte des uralten Gebetes an sein Ohr und schlüpfen wie der schwache Hauch eines noch unvollkommenen Frühlings nach einem langen, harten Winter in sein Inneres.
Gerade steht er im Zeichen. Beinahe exakt. Aber nur beinahe. Denn sein glattrasiertes Kinn bildet zu seinem muskulösen Hals eine, die neunzig Grad des Rechten Winkels überschreitende, Ausnahme. Jenes Rechten Winkels, der so grundlegend für die Freimaurerei und so bindend für jeden Freimaurer, der jenes Maß an all sein Denken und an all sein Handeln legt. Doch haargenau in diesen Augenblicken überstreckt Arne Nordmann das Maß aller Dinge um mehrere Grad.
Überstreckt richtet er es gegen den blauen Sternenhimmel an der Decke des Blauen Tempels genau wie seine aufwärtsschauenden, nachdenklichen Augen das Maß brechen.
Nicht aus Stolz. Und nicht aus Überheblichkeit. Nein. Immer und immer wieder schweifen Arne Nordmanns Gedanken zu den Geschehnissen der letzten Tage ab.
Wie aus einer Nebelwand hört er Peter von Stakeritz, den Meister vom Stuhl, der das Gebet zu Ende spricht:
""Erwecke heil'gen Eifer in uns allen,
lass frei von Torheit und von eitlem Schein
der Brüder Werk in diesen stillen Hallen
und segensvoll lass es der Menschheit sein!
Großer Baumeister der Welt! Ewiger Vater der Menschheit!
Wie die Pflanze zum Licht aufstrebt,
so wendet sich unsere Seele zu Dir.
Erleuchte unseren Geist mit Deinem Lichte,
erwärme unser Herz mit Deiner Liebe,
segne unsere Arbeiten, damit diese Bauhütte ein Tempel werde
zu Deiner Verehrung, eine Heimat brüderlicher Gesinnung,
eine Schule edler Menschlichkeit und eine sichere Stätte für die,
welche die Wahrheit suchen.
Es geschehe also!
Wir vollenden das Zeichen!
Die Loge ist geöffnet. Jeder sei seiner Pflicht eingedenk
und gesegnet sei diese Stunde!
Auf mich, meine Brüder.""
Zu spät. Viel zu spät reagiert Arne auf das Kommando. Die Brüder erwidern bereits das letzte Drei Mal Drei auf den Meister vom Stuhl. Rhythmisch schlagen deren Hände den dreimaligen Takt.
Gedankenverloren senkt Arne die Arme. Er verpasste das Drei Mal Drei. Ein betretenes Gefühl breitet sich in ihm aus."

Nach oben