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Für sein Land würde Leo Demidow alles tun. Für seine Familie würde er sterben. Die Suche nach dem, der sie zerstört hat, hält ihn am Leben.
Und nur ein Mann kennt die Wahrheit: Agent 6
Moskau 1950. Der schwarze amerikanische Sänger Jesse Austin besucht die Sowjetunion, um sein idealistisches Bild des Kommunismus zu überprüfen. Damit Austin nicht hinter die Kulissen des für ihn inszenierten Alltags schauen kann, wird ihm Geheimdienstoffizier Leo Demidow an die Seite gestellt. Doch trotz Leos Einsatz kommt es fast zum Eklat. Fünfzehn Jahre später reist Demidows Frau Raisa mit ihren beiden Töchtern nach New York, wo ein Konzert sowjetischer und amerikanischer Schüler für Entspannung im Kalten Krieg sorgen soll. Auch Jesse Austin wurde eine Rolle in dem Spektakel zugewiesen. Der Abend endet mit mehreren Toten, und nur ein Mann weiß, was wirklich geschah: Agent 6. Und eines Tages wird Leo ihn finden.
Pressestimmen:
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 12.12.11
Tom Rob Smith gelingt auch mit seinem dritten Thriller um den russischen Agenten Leo Demidow, das Russland von damals ausgezeichnet zu porträtieren und dazu eine spannende und wendungsreiche Story zu erzählen. Agent 6 ist nur empfohlen zu lesen, wenn Sie nichts mehr anders vorhaben, denn es wird Sie nicht wieder loslassen.
| ISBN-10: | 3-442-54677-X |
|---|---|
| EAN: | 9783442546770 |
| Originaltitel: | Agent 6 |
| Erschienen: | 19.09.2011 |
| Verlag: | Manhattan |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 538 |
| Länge/Breite: | 221mm/148mm |
| Gewicht: | 731 g |
| Übersetzer: | Eva Kemper |
| Reihe: | Leo Demidow |
Eva Kemper studierte in Düsseldorf Literaturübersetzen und wohnt und arbeitet in Hattingen/Ruhr. Zu ihren Übersetzungen aus dem Englischen gehören u. a. Werke von Peter Carey, Sara Gruen und Junot Díaz.
1979 geboren wuchs Tom Rob Smith in Norbury, dem Süden Londons auf. Seine Eltern, Antiquitätenhändler, unterstützten ihn in den harten Zeiten seiner Karriere als Schriftsteller, da sie wussten welch ein Durchhaltevermögen als Selbstständiger abverlangt wird in Zeiten der Rückschläge und finanziellen Engpässen. Mit seiner älteren Schwester, dem jüngeren Bruder und einem Hund namens Wolfgang wohnte die Familie über dem Antiquitätengeschäft der Eltern. Von Kindheit an liebte Tom Rob Smith Geschichten aller Art, gleich ob Abenteuer, Science-Fiction, Historie oder Mythologie in Film, Spielen oder Büchern. Im Alter von zwölf Jahren schrieb er sein erstes Buch. Sein Krimidebüt ist bis heute noch als Erinnerung unveröffentlicht in seinem Besitz. Erstaunlich aber schon die Phantasie in jungen Jahren, denn sein Krimi, den er "The Literate" taufte, handelt von einem Serienkiller aus Los Angeles, der Gedichte bei seinen Opfern hinterlässt. Mit 16 startete er auf Aufforderung seines Lehrers hin Theaterstücke zu schreiben. Tom Rob Smith beschreibt diese Zeit als Meilenstein seiner Karriere, weil er sich der Wirkung seiner Worte bewusst wurde. Später studierte er erst an der Universität Cambridge, wo er 2001 graduierte. Das nachfolgende Jahr verbrachte Tom Rob Smith in Italien und studierte dort Creative Writing. Nach seinem Abschluss arbeitete er erfolgreich als Drehbuchautor und half bei einigen anderen Projekten rund ums Schreiben. Als er sich jedoch Selbstständig machte und von seinem Ersparten leben musste, waren es vor allem seine Eltern, die ihm rieten die Nerven zu bewahren und durchzuhalten. Schließlich konnte er sein Debütthriller "Child 44" veröffentlichen und direkt renommierte Auszeichnungen ernten. Bislang wurde sein Thriller in 26 Sprachen übersetzt. Sein nächster Roman "Kolyma" erschien sogar in der deutschen Übersetzung schneller auf dem Markt als die Originalfassung. Der Shooting-Star Tom Rob Smith wird nicht nur wegen seinem beklemmend realistischem Debüt und seinem vielversprechendem Folgethriller, als einer der neuen Krimibestsellerautoren gesehen. Als Sohn einer schwedischen Mutter und einem englischem Vater lebt Tom Rob Smith seit seiner Geburt in London.
Meinung der Redaktion
Wem die Geschichten rund um die Serienmorde in Kind 44 gefallen haben, der sollte auf jeden Fall einen Blick auf Kolyma werfen. Mit unerbittlicher Härte zeigt Tom Rob Smith wieder einmal einen Teil der Weltgeschichte wie kaum einer sie kennt. Die Seiten blättern sich ganz von alleine, den Leser zu fesseln versteht Tom Rob Smith.
von Doris Oberauer, am 27.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen
von Marie-Therese Reisenauer, am 17.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien
von Edith Berger, am 01.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz
von Doris Schweiger, am 13.09.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Amstetten
von Gisela Busemann, am 15.12.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 06.12.2011
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von Andreas Hack, am 28.11.2011
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von Brigitte Bouman-Mengering, am 19.11.2011
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von Erika Föst, am 12.11.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 30.10.2011
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von Franz-Ludwig Martin, am 25.10.2011
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von Ute Gantner, am 09.10.2011
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von Frau Gey, am 07.10.2011
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von Sandra Fuchs, am 04.10.2011
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von Thomas Fritzenwallner, am 03.10.2011
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von Marcel Sander, am 28.09.2011
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von Simone Balke, am 20.09.2011
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